Freitag, 1. September 2017

Hau wech den Scheiss!

Hurra, ein großer Sieg für die Frauenrechte und ihre selbsternannten Verteidiger.

An der Alice Salomon Hochschule Berlin hat sich der Furor gegen die Unterdrückung der Frau mittels Asta durchgesetzt.
Wie so oft in letzter Zeit macht man lieber tot, was man nicht mag, nimmt man Kritik nur noch in Form von verbrannter Erde war.
Anderes, vor allem, wenn es von alten, weißen Männern entstand, gehört ja per se auf den Müllhaufen der Geschichte.

Man kann schön sehen, wie weit diese spezifisch linke Dummheit und Totalität führt, wenn man seinen Blick in die USA richtet.
Dort werden dann gerne Menschen denunziert oder von Vorträgen ausgeladen, wenn man das Gefühl hat, der sei 'islamophob' oder der sei gar Rassist, wenn nicht gleich Faschist.
So kürzlich geschehen mit Richard Dawkins an den rauchenden Trümmern der Universität Berkeley.
Kritik wird nicht geduldet, schlimmer noch, sie wird nicht verstanden und diskursiv angegangen, sondern im eigenen kruden Weltbild -und mit der eigenen Schlechtigkeit als Referenzmuster- mundtot gemacht.
Was an den Faschisten in weiten Teilen zurecht geübt wurde, nimmt nun immer breiteren Raum ein im öffentlichen Diskurs und wuchert und verselbstständigt sich.
Eine kleine Gruppe von Idioten, gepampert von schweigender Zustimmung aus den Reihen der Linken erobert die Herrschaft über Sprache und Denken, Moralisierung statt Versachlichung. Auch da eine nette Analogie zu den Arschlöchern des Islam, ein Teil benimmt sich wie Sau und der Rest schweigt, zustimmend oder desinteressiert. So oder so, man überlässt damit diesen Extremisten den Raum und die Deutungshoheit.

Aber zurück zur Hochschule.

Als vor ein paar Jahren ein Gedicht von Eugen Gomringer prominent an einer Außenfassade angebracht wurde, stöhnte die Pressestelle der Hochschule noch in den Worten der damaligen Rektorin, Prof. Dr. Theda Borde:
Wir freuen uns sehr über diese bleibende Erinnerung an unseren Poetikpreisträger Eugen Gomringer und sind uns sicher, dass die Strahlkraft des Kunstwerkes weit über unsere Hochschule und den Bezirk Hellersdorf hinausgeht (da stehts)
Inzwischen haben aber die Gedankenpolizisten und Sprachüberwacher ihr vermeintliches Recht genommen, mundtot zu machen, was sie nicht verstehen -oder eben denken zu verstehen- und deswegen gar nicht leiden können.

Ein alter, weißer Mann schreibt was über Frauen, öffentlichen Raum und Bewunderer. Geht gar nicht. Pfui, alter schmieriger Sexist. Muss weg! Ist ja fast wie General Lee Denkmäler, irgendwie rassistisch, mindestens aber frauenfeindliche Propaganda.
Und siehe da, nachdem an der Spitze der Hochschule nun keine Frau mehr steht, die das gerade nicht sexistisch fand, sondern ein Mann, zieht man den Schwanz ein, vor so viel geballter Dummheit, und macht das Gedicht weg.

Und siehe, was bei den faschistischen Mobs in Rostock Lichtenhagen damals funktioniert hat, klappt auch heute. Man muss seine eigene kleinliche Weltsicht nur lautstark und militant verbreiten und schon gibt die Institution nach.

Damals verstümmelte man das Recht auf Asyl und hier wird halt ein Gedicht entfernt.
Klar, Beton brennt schlecht, sonst hätte man es an einem Abend sicherlich auch schön öffentlich verbrennen können.

Ich bin da ja immer mehr beim guten alten Francois Villon – und, klar, beim alten 'Kinderschänder' Kinski- und möchte des Öfteren nur noch schreien:"Man schlag dem ganzen Lumpenpack das Maul mit einem Hammer kurz und klein!".

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