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Stephen Hawking,...

...thank you so much for your time. Ein großer Geist in einem geschundenen Körper ist tot.
Ein Entertainer der intellektuellen Art, dessen Erkenntnisse, dessen Theorien von den meisten, mich inklusive, wohl nicht verstanden wurden, der aber den Versuch machte Physik und sein Verständnis der Welt und des Universums, oder wie es die Delphine bei Douglas Adams sagen: "den ganzen Rest", zu den Menschen zu bringen.
Unterhaltsam und lehrreich, ein wohliger Gegenpol zu dem was uns sonst täglich entgegentritt.

Was George Orwell in "A Hanging" treffend schrieb:one mind less, one world less. trifft, wenn auch in ganz anderem Zusammenhang, schmerzhaft zu.

Nun sollte man nicht klagen, Stephen Hawkings wurde 76 Jahre alt, ein geradezu biblisches Alter in Anbetracht seiner garstigen Erkrankung und so hatte er Zeit, die ja ein Thema seines Schaffens war, uns wenigstens Teile seiner gedanklichen Welten zu hinterlassen auf das andere sein Werk weiterführen können.

Persönlich war sein impact auf mich war recht schlicht.

Mir gefiel natürlich sein Hinweis, es brauche keinen Schöpfer, keine Hand Gottes um ein Universum oder Multiversen entstehen zu lassen. Ich mochte seine treffende Beschreibung, dass die Vorstellung von Himmel ein Märchen für Menschen ist, die Angst vor der Dunkelheit haben.
"I regard the brain as a computer which will stop working when its components fail. There is no heaven or afterlife for broken down computers; that is a fairy story for people afraid of the dark.”
Da ich für das meiste seine physikalischen Dinge zu doof bin, mochte ich besonders seinen britischen und darob cleveren Humor.
Ein schönes Beispiel dafür findet sich im "Interview" mit dem Muss-ich-immer-sehen-Tipp John Oliver.


Ihnen Ihr Blödbabbler
wvs - 18. Mrz, 00:43

Wenn man mit einer derartigen Krankheit 76 Jahre alt werden kann habe ich noch ein paar Jährchen ;c) ....

bloedbabbler - 19. Mrz, 12:15

Das wollen wir...

...doch alle mal schwer hoffen, mein lieber Herr wvs.

Und, sie haben ja noch den Raucherbonus - sitzen bei ihnen quasi, wie einst Hugin und Munin beim ollen Odin, die Geister von Helmut Schmidt und Jopi Heesters auf den Schultern und wachen über sie. ;-)
wvs - 19. Mrz, 13:28

Die beiden Herren wären zwar nicht meine erste Wahl, aber ich könnte damit 'leben' ;c)
steppenhund - 21. Mrz, 12:44

ganz ganz off topic

Ich bin gerade dabei, einen Whiskey für ein Geschenk an meine Schwiegertochter auszusuchen. Prinzipiell möchte ich nicht 384 € ausgeben, sondern den Preis vielleicht bei oder unter 100 € halten.
Was ich bisher gefunden habe, war ein Lagavulin, 16 Jahre, ca. 70 € und ein Aberlour casket strength, ca 84 €. Den Aberlour mag ich sehr! Der hält sich bei mir auch relativ lange, weil ich ihn nur tröpfchenweise genieße.
Lagavulin ist gut, als Alternative würde ich noch Laphroiac oder Ardbeg in Erwägung ziehen. Bei letzteren habe ich aber bisher nur 12 Jahre gesehen. Und die sind mir dann zu billig :) (45 €)
Was sagt der Whiskey-Kenner?
Momentan tendiere ich zum Lagavulin. Andere Vorschläge?

bloedbabbler - 21. Mrz, 17:26

Hallo Herr steppenhund.

Ich finde es schwierig einen Whisky zu empfehlen, kenne ich doch die Vorlieben ihrer Schwiegertochter nicht, also hier -im speziellen Fall- in Bezug auf Alkohol. :-D
Mag sie Rauch, mag sie Sherryeinfluss, mag sie es adstringierend, weich, pfeffrig oder gar harzig und schmutzig? Viele Faktoren die zählen. Oder mag sie lieber eine hübsche Flasche? *eg*

Mit einem Lagavulin macht man meistens nichts verkehrt, außer man kauft einen 'normalen' 16 jährigen, quasi den Standard für 70€. :-p
Ich vermute mal ins Blaue hinein, es ging dabei um den Lagavulin Destillers Edition 2001/17, der ist sicher schon was leckeres, den aktuellen hatte ich noch nicht im Glas, ältere davon schon.
Die Wertung in der Whiskybase dazu sind ja nun nicht schlecht, falls also die Schwiegertochter eine gute Kelle Rauch und Sherry ab kann, ist das sicher keine schlechte Wahl.

Meinen Sie mit Aberlour Cask Strenght den a'bunadh? Falls ja, da gibt es diverse Batches, die mal besser mal schlechter aber eigentlich nie schlecht sind.
Am besten mal schauen, wie die in der Whiskybase bewertet werden, ich kann auch noch mal beim Jim Murray nachgucken, ob das entsprechende Batch eher zu den besseren oder weniger guten gehört.
Ansonsten mag ich den a'bunadh sehr gerne, ein feiner, schwerer und dunkler Whisky, cremig, nussig und sherryhaft. Mein letzter liegt schon eine Weile her und stammte aus einem -wie ich fand- eher durchwachsenen Fass, Batch 38.
Falls also eher was schweres ohne Rauch und mit der Möglichkeit / Notwendigkeit des eigenständigen Verdünnens was für die Schwiegertochter sein kann, macht man mit einer Flasche a'bunadh sicherlich ebenfalls nichts falsch; falls es ein anderer Cask Strenght ist, den kenne ich nicht von Aberlour, kann also leider nichts dazu beisteuern, außer: ich mag Aberlour und war bisher noch nie enttäuscht von den Flaschen.

Der Ardbeg 10 ist ein genialer Whisky, wenn man rauchigen Whisky mag.
Der ist über die Jahre konstant und wunderbar handwerklich gut gemachter Stoff zum Verlieben.
Aber eben auch nur der Einsteiger vom Preis her, falls es also mehr-weil teurer hermachen soll- so ist ein Ardbeg Uigeadail oder ein Corryvreckan ebenfalls eine gute Wahl, beide mit hoher Umdrehung(zum Verdünnen) und klasse Rauch- und Holzanteil, feine Whiskys. Kosten so um die 60-65€.

Ich bin ja auch ein wenig ein Altersfan, finde meistens Whiskys die eine anständige Zeit im Fass verbracht haben -und von dort was mitbekommen haben- gut, oder eben auch gerne eine gut gemachte Nachreifung.
Im Freundes- und Probierkreis kam der Tomatin 18 gut an, ich mag momentan auch den jungen Bruder, den Tomatin 14 Port sehr gerne, der aber auch eher billiger ist.

Sie sehen, etwas mehr input könnte durchaus hilfreich sein.

Nebenbei: Kaufen Sie im Laden vor Ort oder im Versand?
steppenhund - 21. Mrz, 18:52

Also vorerst vielen Dank für die rasche Antwort. Den Satz verstehe ich nicht ganz: mit einem Lagavolin macht man meistens nichts verkehrt, AUSSER man kauft einen normalen 16 jährigen, quasi den Standard für 70 €. Das interpretiere ich jetzt, dass gerade der "normale" 16-jährige nicht so besonders ist. Oder sehe ich das falsch.

Ja ich kaufe im Laden vor Ort, d.h. ich habe jetzt drei Läden besucht - in zwei Nachbarorten.
Von Ihrer Antwort her ist die Auswahl jetzt schon ziemlich leicht: Ja, ich meine den a'bunadh. Und der schmeckt mir selber und meine Schwiegertochter hat ihn auch schon einmal gekostet. Ich weiß zwar noch nicht, welches Batch erhältlich ist, mein eigenes, dass ich ganz vorsichtig süffle, ist ein Batch #13. und das ist wirklich ein Gedicht, mittlerweile ja schon fast "uralt".

Den Ardbeg Uigeadail habe ich heute gesehen, der wäre also auch erhältlich. Ardbeg mag ich selber auch.
Dazu gibt es eine interessante Erinnerung. Ich trank einen Ardbeg das erste mal vor ca. 15 Jahren. Als ich daran roch, hatte ich unmittelbar eine ganz starke Erinnerung an meine Wehrdienstzeit und die Übungen (Gefecht) im Freien. Aufstellen der Zelte, das Gesicht nahe am Boden und der Geruch von Waldboden. Es war keine schlechte Erinnerung.

Also jetzt werde ich einmal sehen, was ich vom a'bunadh bekomme. Gibt es denn eine Bewertungsliste, welche Batches die "besseren" sind?
bloedbabbler - 21. Mrz, 21:18

Hallo Herr steppenhund.

Der Satz mit dem Lagavulin war so zu verstehen, dass der Preis von 70€ für den normalen 16 jährigen Lagavulin deutlich zu hoch ist, gewöhnlich kostet der max. 49€ bei den deutschen Versendern. Auch ein Shop aus Österreich bei dem ich schon bestellt habe liegt mit 51.90 € nicht deutlich drüber. ;-)
In der von Ihnen oben beschriebenen Preisklasse von 70€ hingegen spielt der von mir dazu verlinkte Destillers Edition, der eben auch 16 Jahre Alter hinter sich hat(2007/2017). Da sie nur von Lagavulin 16 schrieben(und es eben auch der normale sein konnte) wollte ich nur vor dem Preis und einem möglichen Kauf warnen, nicht vorm Geschmack. Ich finde den gewöhnlichen Lagavulin einen all-time-classic, mit leichter Tendenz in den letzten Jahren etwas schwächer zu werden. Dennoch immer noch auf gutem Niveau.

Eine Liste bzw. ein Hinweis darauf wie andere Menschen die Batches einschätzen findet sich in den Bewertungen und Beschreibungen in der Whiskybase, den ich oben dazu verlinkt habe. Einfach mal kurz stöbern. Ebenfalls hat der selbsternannte Whiskypapst Jim Murray in seiner jährlichen Whisky-Bibel nahezu alle probiert, da ich die aber nur als Papierform vorliegen habe, könnte ich nachgucken, da sich die über die Jahrgänge verteilen und die aktuellsten meist nicht dabei sind wäre auch das nur eine potentielle Möglichkeit als Richtwert für gut und besser. Falls sie ein spezielles Batch sehen, könnte ich gerne nachgucken, sonst scanne ich ihnen zum Wochenende gerne die möglichen Jahrgänge mal ein und maile sie ihnen zu, falls das Bringsel für die Schwiegertochter nicht eilt. Eine Möglichkeit wäre auch noch z.B. bei Serge Valentin und Whiskyfun nachzugucken, wie der einige Aberlours bewertet hat, auch eine gute Richtschnur, aber eben auch nur eine Einzelmeinung, wenn auch eine berufene.
steppenhund - 21. Mrz, 21:58

Also nochmals vielen Dank. Werde mir die Bewertung ausdrucken, wobei ich denke, dass die Zehntelpunkte nicht so große Unterschiede machen, dass ich sie schmecken könnte. (#13 mit 89,13 ist nur knapp unter der obersten Dekade :) )

Das mit dem Lagavulin ist auch klar. Man muss halt bedenken, dass bestimmte Alkoholqualität in Österreich einfach teurer ist. Das trifft z.B. speziell auf französiche Weine zu. Ich bin also über die Preisdifferenz nicht sonderlich überrascht. Es könnte auch sein, dass man bei Bestellung im Ausland dann noch einen Aufschlag in Österreich zahlen muss, wenn man ordnungsgemäß verzollt.

Aber ich habe mich schon für den a'bunadh entschieden. Da weiß ich ja auch, was ich verschenke :)

Ich wünsche Ihnen auch entsprechenden Genuss und hoffe, dass es Ihnen auch gesundheitlich besser geht.
bloedbabbler - 22. Mrz, 00:25

Sicher eine gute Wahl...

...allerdings war ihr #13 schon quasi Spitzenklasse.

Wenn ihr Vor-Ort Händler den normalen Lagavulin für 70€ anbietet, würde ich einen gewaltigen Bogen um den Laden machen. Der Alkoholpreis für 'Qualität' in Österreich kann es imho auch nicht sein, kostet doch eben ein Lagavulin 16 bei besagtem österreichischem Händler knappe 52€.
Auch der Aberlour -allerdings im Batch 57- kostet dort 55.90€.
Batch 57 wird von Jim Murray mit eher schmachvollen 81 Punkten abgefrühstückt, während Serge und auch die Whiskybase wenigstens im höheren 80er Bereich unterwegs sind.
Nach wem man sich da richtet, oder richten sollte, über Geschmack kann man bekanntlich streiten oder eben nicht. ;-)

Was mir immer wichtig ist, Jim Murray -der Whiskypapst- hasst Schwefel im (Sherry-) Whisky und liegt damit auf meiner Linie, viele meiner Zeitgenossen die bei der Base ihre Bewertungen abgeben schmecken das nicht. Deswegen richte ich mich gerne zuerst nach dem guten alten Jim Murray, wenn der nicht explizit über "schwefligen Geschmack" mault, kann man hoffen, dass der Whisky auch jenseits der Pforten der Hölle genießbar ist. Beim Batch 57 referenziert er zu seiner Wertung zu Batch 47 und schlussfolgert, dass hier im 57er wohl mehr als eins der Fässer eher nicht so doll war. Aktuell bei den meisten Händlern in Deutschland scheint momentan 59 oder 60 zu sein.

Bestellungen aus dem Ausland sollten vom Versender bereits versteuert sein, ist zumindest so bei Bestellungen aus Holland nach Deutschland mit Schnaps und sollte nach EU Recht auch so sein. Da dürfte kein Aufschlag mehr draufkommen, weswegen viele Händler in Deutschland eben nicht ins Ausland(auch nicht nach Österreich) liefern.

Gesundheitlich ist es momentan relativ gut und stabil, wenn man sich daran gewöhnt hat, dass die erste Rippe dauerhaft verkeilt bleibt. :-D

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