Freitag, 20. Oktober 2017

Nicht Me2

Niemand mag "Me too" Schreiberlinge, wirklich niemand.

In Foren waren diese schon verhasst, als der gemeine Troll noch unter der Brücke hauste und Sprachbrocken einsammelte für sein späteres, fulminantes coming out.
Keines eigenen Beitrag fähig und sich anderer Leute Ergüsse zu Eigen machen, dabei noch knappen Platz wegnehmen und einen Thread sinnlos aufblähen, das waren die Me2 Nasen.
So war es nur konsequent, als man den Danke Button in Forensoftware einführte, der dann an vielen Stellen half den unkreativen Nachahmern ihre "Me too" Beiträge in der Tastatur feststecken zu lassen.
Die Welt war dadurch etwas besser geworden. *seufz*

Nun also wieder mal Me too und sogar noch als Haschzeichen oder besser, Doppelkreuz.
Und, so scheint es mir auch, es ist ein doppeltes Kreuz mit dieser Aktion.
Menschen die vorgeblich alle geschändet wurden, machen in bester Internet Eventmanier ihrer gequälten Seele Luft, kost' ja nix. Die große, virtuelle Gruppe der gleichgesinnten Opfer im Rücken ist man endlich stark und traut sich mal so richtig ein:" Me too", zu äußern, mit wuchtigem Tastenanschlag und voller Inbrust. So, es dem Missbraucher mal endlich gezeigt und dann auch noch im Internet. Bravo!

Bitte nicht falsch verstehen, obwohl ich doch ein veritabler Sexist bin, so sagte es mir zumindest einst Frau IausL(und ich dieses Verdikt von ihr -quasi als Kompliment- gerne annahm), bin ich sicherlich kein Freund von Gewalt und schon gar nicht von Gewalt gegen Frauen.
Und um die geht es.

Gewalt die ausgeübt wird, gerne im Rahmen von Herrschaftsstrukturen, gerne von Menschen die in der Nahrungskette mit dem Ellbogen recht weit hochgekommen sind.
Darunter sind bauartbedingt viele Sozio- und Psychopathen, in mancher business Hierarchie scheint es geradezu Teil der geforderten Kernkompetenz zu sein, ein veritables Arschloch zu sein.
Banken, Medien und Film stehen da wohl nicht zu Unrecht im Verdacht.
Man wünschte sich für diese Art von Herrenmensch einen flüsternden laut schreienden Sklaven, oder, vielleicht heute angebrachter: einen freien Bürger, der ihm beständig ins Ohr krakelt: „Respice post te, hominem te esse memento.“

Gewalt von Männern trifft in erster Linie andere Männer, dies ist so ähnlich wie mit den Islamisten und ihren Terroropfern - das sind auch meist Muslime.

Sexualisierte Gewalt von Männern trifft meist -und dramatisch überwiegend- Frauen, zumindest außerhalb von Gefängnismauern und Kirchen.

Um nun mein eigenes Me too in die Waagschale zu werfen, bekenne ich: Ich habe Gewalt durch andere männliche Kinder in meiner Kinder-und Jugendzeit erfahren und auch selber ausgeübt.
Zu meiner Jugendzeit war es teilweise noch üblich, falls man Scheiße gebaut hatte und ein Erwachsener einen dabei erwischte, dass man sich dafür Prügel einfing.
Unser späterer Bürgermeister und damaliger Schuldirektor hat mir noch in der dritten Klasse eine Backpfeife gegeben, weil er sich vermutlich von mir provoziert oder überfordert gefühlt hat. Schmerzhaft und vermutlich nicht mehr legal zu dieser Zeit. Ich glaube das wurde 1972 abgeschafft im Westen von Deutschland. Sicher bin ich aber nicht.
Ich wurde öfters blutig geschlagen von anderen, älteren Kindern und Jugendlichen, die -da in einem raueren Umfeld großgeworden als ich- nichts von den Queensberry-Regeln des kultivierten Boxkampfes hielten, sondern selbsterlerntes Streetfight-Kickboxen präferierten.
Und ich muss sagen, es hat mir nicht gefallen.
So sah das damals aus.
O.k. es hat mir keiner von denen einen schlechten, schmutzigen Altherrenwitz erzählt und es hat mir auch keiner an den Arsch gepackt -in die Eier getreten oder geschlagen, ja, aber eben nicht an den Arsch.
Gewalt halt, aber eben größtenteils nicht sexualisierter Form.
Da ich nichts mit der Kirche am Hut hatte und auch die Pfadfinder nicht meine Form der Freizeitbeschäftigung waren, blieb mir auch das ritualisierte Kinderschänden erspart.
Gott sei Dank! ;)

Und da mir Burschenschaften an der Uni ebenfalls ein Gräuel waren, musste ich auch keines der gewalttätigen, oftmals sexualisierten Initialisierungsriten dieser Nasen über mich ergehen lassen. Auch den anderen Verein bei dem Missbrauch gerne mal vorkommt, verweigerte ich zivildienstlich, sogar schriftlich, aber ohne Anhörung.
Kurzum, nach meinen Kindheits-und Jugendjahren hat sich der Teil mit der erlittenen Gewalt deutlich eingeschränkt.

Heute werde ich lediglich ungefragt auf die Wange geküsst, aber das sind dann meist ältere Frauen(*eg*) aus meinem näheren Umfeld, alle verheiratet und die denken sich da sicherlich nichts bei. Und ehrlich, mich stört es nicht.
Und ich habe ja auch nicht "Nein!" gesagt, es auch nicht als sexuelle Übergriffigkeit empfunden. Selbst den kürzlich erzählten Altherrenwitz, den mir meine Ärztin erzählte, überstand ich tadellos und dies, obwohl es um Viagra, Ficken und Badehosen ging.
Das ging, sogar ganz ohne safe space und Zensurwunsch.
Wobei ich Witze meist schlimm, oftmals auch als körperlich beeinträchtigend empfinde. Mein Witzzentrum liegt eben nicht vor dem Fips Asmussen Meerbusen(wobei dieser ein veritabler Witzeerzähler ist), sondern deutlich eher -in einer Hängematte ruhend- auf John Cleese Island.
Mein Faschistenonkel hat mich in der Kindheit mit seinen Witzen traumatisiert; er immer einen roten Bregen vom Lachen über seine eigenen schlechten Scheisswitze und ich immer grollendes Magengrimmen, weil ich weg von ihm und seinen Witzen wollte.
Solcher Art ist mein Verhältnis zu Witzen heute, gestört.

Aber ich schweife ein wenig ab. Und auch wieder nicht.
Das Bild eines ständig notgeilen Mannes, das hier in der letzten Zeit in der Presse und im Umfeld von #metoo gezeichnet wird, stammt recht auffallend mit der islamischen Einschätzung desselben überein.
Denn, so haben wir gelernt: wegen dieser unkontrollierbaren und sexgesteuerten Männer sollen müssen dürfen sich ja auch Frauen verhüllen. Geh' in Sack und Asche und ich greif‘ dir nicht an die Pussy, um es etwas salopp nach Trumpscher Art zu formulieren.
Vielleicht ist ja doch die Religion des Friedens die einzige Chance für ein gesegnetes Miteinander der Geschlechter?
Sehe ja viele Feministinnen so, solche, die was von kulturellen Eigenarten schreiben die es zu achten gelte, und die sich dann lieber ganz kämpferisch über den vierten Nebensatz -und ein fehlendes *Innen darin- im Gespräch mit ihrem deutschen Arbeitskollegen voller alttestamentarischem Furor ereifern können. Chauvinist, mal mindestens, der Arsch, klar!
Tjo, dumm gelaufen -falsche Kultur eben dieser weiße Priviligierte. m(

Wenn es dann um dumme Beiträge geht im Umfeld von #metoo, dann könnte man den von Jules El-Khatib paradigmatisch rannehmenhernehmen:
„Kommentare der Männer, die sich über sexuellen Missbrauch lustig machen, zeigen deutlich, wie lang der Weg ist zur Gleichberechtigung“.
Nein, diese Kommentare zeigen erstmal nur, dass es sowohl Idioten als auch potentielle Nachdenker darunter gibt, dass es eben dabei keine (weltweite) homogene Aussage von Individuen gibt, auch dann nicht, wenn man sie via Geschlechtsschublade in eine Gruppe stopft.
Mit mangelnder Gleichberechtigung hat das erstmal so viel zu tun, wie der Pali-Feudel, den der Herr Jules El-Khatib sich -vermutlich aus sprachlosem Antisemitismus- unter den Bregen gewickelt hat, mit einem modischen statement.
Obwohl ich fürchte mal, da gibts tatsächlich wohl eher einen Zusammenhang anzudichten, als bei den Kommentaren und der Gleichberechtigung.
Aber vermeintlich linker Antisemitismus ist ja gewöhnlich auch nur erlaubte Israelkritik und die Hamas eine boygroup, no offence, gelle. m(

Doch zurück zu den Frauen. Nein, es ist nicht in Ordnung Frauen ungefragt zu betatschen, sie erpresserisch zu nötigen, sie letal in ihrer Existenz, als auch wirtschaftlich zu bedrohen, kurzum ihnen (sexualisierte) Gewalt anzutun.
Muss man das wirklich sagen? Und gilt das wirklich nur für Frauen?
Oder ist es schlicht auch bei Männern nicht in Ordnung wenn jemand dies tut?

Hilft insgesamt da eine mutige Twitterkampagne? Ist die Unterdrückung der Frau, deren Form und Intensität sexualisierter Gewalterfahrung tatsächlich immer gleich in Indien, Afghanistan oder Deutschland?
Gilt Hollywood hier zu Recht als Paradigma für eine gleichmacherische, weltweite und gesellschaftslose Betrachtung des Problems von ‚Männergewalt‘?
Ich denke nicht.

Man sollte überlegen, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man banale Dinge, wie einen dummen Spruch(und darunter zähle ich auch den 'Altherrenwitz' Brüderle‘scher Art) tatsächlich auf eine Stufe mit tatsächlicher, gar sexueller Gewalt stellen sollte.
Das ist wie bei der AfD. Wenn alle gleich "Nazi" schreien, oder auch nur "Faschist", statt sich anzugucken, was im Einzelfall stattfindet, dann verwischt man die Analyse, macht sie angreifbar für jegliche Formen der Kritik und scheitert im Unverständnis der Situation.

Mir rasseln die Ohren immer noch vom safespace Gewinsel und den ganzen amerikanischen Irrwegen.
Das Inszenieren als Opfer ist ja inzwischen ein lukratives Geschäft geworden, heute mag man lieber Opfer sein, als sein Recht wahrzunehmen oder durchzusetzen.
Statt dass sich Prominente in ihrer priviligierten Stellungen bei Missbrauch wehren, wartet man stattdessen Jahrzehnte damit.
Warum? Um einen passenden Moment zu erwischen für eine Sammelklage?

Was, wenn Charmed-Hexe Milano nicht ihren #metoo abgesondert hätte?
Wären dann alle anderen missbrauchten Frauen weiterhin stumm geblieben?
Brauchen die alle eine Vortänzerin? Sind die wirklich alle so wenig emanzipiert, wie ich es leider inzwischen vermute?
Jammern lieber rum, warten auf andere, die ihre Kämpfe ausfechten, statt einfach ihr Ding zu tun und Verantwortung für ihr Leben und -dadurch auch für ihre Nächsten zu übernehmen?
Jeder Missbraucher der nicht angezeigt wurde, kann sich im folgenden weiter in seiner Rolle gefallen, so werden Opfer zu Mittätern, wird Schweigen zu Vorsatz.

Ach so, und stumm sind sie natürlich trotzdem, auch wenn sie was in die Keyboards hacken, neben der Empörungswelle die kurz trägt wird sich dadurch wenig ändern.
Masse zählt und das Gefühl im Mief der Gruppe was erreichen zu können ist sicherlich ein angenehmes, aber ob es auch nahrhaftes Futter fürs eigene Rückgrat ist?

Ich verstehe es und kann es nachvollziehen, wenn Kinder stumm bleiben, nachdem sie von Erwachsenen missbraucht wurden - ich verstehe Stille nicht beim Missbrauch von erwachsenen Frauen.

Und ich meine mit Missbrauch nicht -wie bereits oben gesagt- einen geilen oder abschätzenden Blick oder einen Spruch.
Auch wenn gerade das ja als Riesenproblem thematisiert wird. Ich sehe das halt anders.
Solche Sprüche oder Blicke sehe und höre ich eben auch von Frauen die im Biergarten, der Kantine oder dem Kaufhaus auf knackige Männerärsche starren und mit der Kollegin, Freundin oder Geliebten schwätzen.
Dabei geben sich die Geschlechter vermutlich -weder in ihrer Derbheit noch der Geilheit- nicht viel.

Dies schreibe ich, als ein inzwischen resignierteres, doch frauenbewegtes und domestiziertes Exemplar der Gattung Mann.
Einstmals war ich immer bereit zuzuhören, wenn mal wieder eine gute Freundin ganz unglücklich darüber war, dass mangelnde intellektuelle Fähigkeit, fehlende Eloquenz und gestörte Empathie der muskelgestählten Fickmaschine, die sie sich als Freund ins Haus geholt hatte, vorherrschten und ihr das Leben weniger angenehm machten, als es sie der mächtige Schwanz abends im Bett vermuten ließen. Also Trennung.... und dann... Überraschung!1!!!!!!
Der nächste Freund sah dann genauso aus und benahm sich genauso.
Wenn man sich die ungezähmten Testosteroniker ins Haus holt, bekommt man oftmals eben genau das, was man bestellt hat.
Und ja, das ist eine persönliche Anekdote und nicht die eigentlich zu thematisierende über angenommene Herrschaftsstrukturen, die Missbrauch systembedingt erzwingen, weil es Männer sind. ;-)
Dies ist nur ein spöttischer Hinweis meinerseits, auf bigotte Wünsche einzelner Frauen die ich in meinem Leben kennenlernen durfte.
Der weiche, moderne Mann westlicher Prägung ist dort gerne gesehen -als Kumpeltyp, ins Bett holt man sich dann aber doch lieber den wilden, der einem auch mal mit der Knute zeigt, wo es langgeht.
Und ja, das ist natürlich o.k., man sollte es sich nur einfach selber klar machen und nicht dieses Bild vom Tier dann auf die ganze Gattung projizieren.

Auch hier übrigens ein schöner Anknüpfungspunkt: der gemeine muslimische Mann hält auch nichts vom kochenden, Wäsche waschenden, weichgespülten Westmann, denn dieser sei “ja kein richtiger Mann mehr“, da mögen sie dann wieder mehr die Faschos, die wenigstens ‚noch Männer‘ seien. Falsche Ideologie zwar, aber sonst…MÄNNER!
So ziemlich genau bekam ich das neulich von meiner Freundin Frau CausD erklärt, stammte die Einschätzung aus ihrem Kosovo-Albanischen Freundeskreis.

Mein Fazit, als wenig übergriffiger Mann und bekennender Sexist lautet deshalb:
Wenn etwas vorgefallen ist, was strafwürdig ist, dann zeigt man dies zeitnah an!
Wenn man damit jahrzehntelang wartet und dann auf ein #metoo zwitschert, ist das nicht das notwendige coming out von (Zivil-)Courage, sondern leider nur ein eventbasiertes Mitläufertum.
Schade, Chance vertan.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Prügelknabe

Dienstag, 17. Oktober 2017

Brüste - eingesperrt!

Neulich schneite ich bei der Lieblingsbuchhändlerin auf ein Gespräch -und um ein bestelltes Buch (Philipp Möller: Gottlos glücklich) abzuholen, in den Laden.
Wie immer war es deutlich entspannter und anregender, als daheim auf den HermesDHL-Mann zu warten, der dann das erwartete Paket aus den Tiefen des Amazonas in die Drecktonne beim Nachbarn abliefert, weil er mich vorgeblich nicht angetroffen zu haben vorgibt.

Diesmal warf die Lieblingsbuchhändlerin die Forderung: "Es sollte in der Schule gelehrt und gelernt werden, wann ein BH richtig sitzt und passt!", ein.
Nun, ich hatte ja bereits des Öfteren davon gehört, dass sich Frauen aus Prinzip und Gedankenlosigkeit als Opfer der fiesen männlichen Unterdrückung im Besonderen und des patriarchalischen Herrschaftssystems im Allgemeinen gezwungen sahen, genau den BH zu kaufen, der ihnen gerade nicht passt. Arme, unterdrückte Geschöpfe die sie nun mal sind. Was lag also näher, als via Forderung dem Staat die Hoheitsaufgabe der Aufklärung über den richtigen Gebrauch des BHs nebst richtiger Auswahl und richtigem Kauf aufzuhalsen, indem man ein Schulfach damit anreichert.
Da stand ich nun mit der mir eigenen Art des Klugscheißens und ein wenig Erfahrung im BH Wesen.
Aber, so fragte ich mich, darf man sich als Mann, der nicht wegen exzessivem Bierkonsum voller Östrogen geflutete Adern und deswegen eine Notwendigkeit zum BH Tragen wegen ausgeprägter Pseudogynäkomastie besitzt, denn überhaupt dazu äußern, vielleicht sogar noch kritisch - oder ist das dann schon gelebter Sexismus?

Ich dachte kurz nach und sagte dann: "Also, wenn ich mir Unterbuchsen kaufen täte, bei denen ich mir die Klöten wundscheure oder schmerzhaft abquetsche, dann bin ich doch selbst daran schuld, oder?"

Da denke ich zu kurz, wurde mir mitgeteilt, wäre doch die Auswahl eines BHs wesentlich komplizierter, da sich sowohl das zu haltende als auch das Material der Halterung in beständigem Wechsel befände.

Ach so.

Nun, dann es natürlich tatsächlich schwierig, beinahe ein Problem quantenmechanischem Ausmaßes, aber so warf ich ein, da würde dann vermutlich auch eine Schulung oder wie man heute bei den Dummschwätzern sagt, ein coaching nichts nutzen.
Dann wüsste man zwar, wie man sich einen BH richtig aussucht ... Finger zwischen die Möpse, vorne anliegend, hinten anliegend, Bügel drunter und keine Quetschwurstbrust an den Seiten und im äußersten Häkchen einrasten..., aber wenn sich das Gefäß quasi minütlich, oder spätestens mit der nächsten Wäsche bereits verändern kann, wäre der echte Nutzen nur auf die Zeit der Anprobe beschränkt.
Immerhin, so denkt der gemeine Mann, aber vermutlich ist es noch nicht genug um die Frauen aus der Knute des Patriarchats zu befreien.

Nebenbei ändert sich auch -im Laufe des Lebens und auch so- die Brust der Frauen, ist diese also, wie es scheint, auch Tagesform abhängig(sic!).

Zwei sich in Permanenz verändernde Körper in eine formvollendete Deckungsgleiche zu bringen, erscheint mir dann tatsächlich ein schwieriges Unterfangen zu sein.

Wobei ich mal vermute, es würde bereits prozentual ausreichen, wenn Frauen sich keine BHs kauften, bei denen sie sich mit den Trägern in die Schultern schneiden, als wenn sie versuchten mit einem warmen Messer durch Butter zu gleiten.
Wenn sie ihre Brüste nicht so einsperren und pressen würden, dass sie ihr Kinn im Stehen auf den selbigen ablegen können.
Oder wenn sie sich nicht die Achseln rasieren und dann die Höhlen mit den seitlich rausquellenden Brustfettpolstern ausfüllten.
Auch wenn der harte und garstige Bügel eben nicht auf die Brust drückt und sie in eine Oberbrust und Unterbrust teilt, wobei die primitiven Männer finden ja sicherlich 4 Brüste -statt derer zwei- reizvoll, aber das sind ja auch sexistische Schweineigel.

Kurzum es hülfe, wenn ich mir Gedanken machte, ob sich etwas bequem trägt oder ob es eben wie die Pest zwickt und zwackt.

Die von der Lieblingsbuchhändlerin genannte Aussage," ...die Frauen lernen das ja schon falsch von Muttern... der Verkäuferin im Laden ... oder dem Verfassungsschutz", kann ich so nicht als Naturgesetz stehen lassen.
Der Mensch hat -auch wenn man das immer seltener merkt- die Fähigkeit Dinge zu hinterfragen, zu bewerten und zu verwerfen.
Wenn ich merke, dass mir überliefertes Wissen nichts nutzt(...der BH zwickt), dann arbeite ich an einer Lösung.

Dazu könnte ich etwas Geld in die Hand nehmen und einen Dessous-Laden aufsuchen und hoffen, dass es dort eine gelernte Fachverkäuferin gibt, die mich berät und die mir durch ihr Wissen hilft das passende Oberteil auszusuchen. Und, Nein, Aussehen ist da erstmal nicht das Hauptkriterium, sondern die Passform und Größe.

Ich könnte eines der unzähligen Videos gucken und hoffen, dass eines der Mädels die da was erzählt nicht nur vom Blasen, sondern auch vom Tuten Ahnung hat.

Ich könnte-wenn ich die Fähigkeit erlernt bzw. behalten habe- auch via Textverständnis einen der unzähligen "So finde ich den richtigen BH" Texte analysieren und das Gelernte in die Tat umsetzen.

Was ziemlich sicher nicht zielführend ist, ist heute mit 45-55 Jahren den gleichen BH zu kaufen, den man bekam, als die Möpse erstmalig aus dem Oberkörper herauskamen.
Es gibt viele Orte wo ein one-size-fits-all sicherlich funktioniert(bei Kondomen auch eher nicht), beim BH scheint es definitiv nicht so zu sein.

Deswegen jedoch nach einem Schulthema "BH-Kunde" zu rufen erscheint mir aber der falsche Weg, auch wenn meine Lieblingsbuchhändlerin das natürlich nicht wirklich so wollte, sondern nur auf ein wichtiges Thema hinwies, hoffe ich zumindest.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Kinderficker, minderschwer!

Heute im Lokalteil der FR, der Aufmacher, Lehrer gesteht Sex mit Mädchen von Stefan Behr, dem -unter anderem- genialen Gerichtsreporter der FR. Neben Stephan Hebel einer der beiden guten Gründe die Rundschau noch zu lesen.

Ein Mitvierziger, Oberstudienrat und somit wohl Besoldungsstufe A14 hat sich an zwei 15 jährigen Mädchen bei sich zu Hause vergangen und nebenbei auf seinem Rechner noch Kinderpornos angesammelt.
Diese seien aber von minderer Bildqualität gewesen, die Bilder, nicht die Mädchen, sodass er darauf wohl nicht abspritzen konnte. So lese ich das "[...]um sich an ihnen delektieren zu können."

Der Sex mit dem einen Mädchen fand wohl nach einem Trinkgelage mit drei weiteren Mädchen bei ihm daheim statt, die drei anderen schliefen, während oben im Schlafzimmer der Missbrauch stattfand.
Schülerinnensex und viel Alkohol in der eigenen Wohnung, wer wollte nicht, dass ein Lehrer mit so viel privatem Engagement die eigenen Kinder unterrichtet?
Wer wäre es schon unter uns, dies fröhliche Handeln anzuklagen?

Nun, zum Glück hat eines der Mädchen der Vertrauenslehrerin ihre Geschichte erzählt, danach kam dann still und leise der Stein ins Rollen. Nun steht er vor Gericht.
Bis auf weiteres ist er erstmal -bei vollen Bezügen- suspendiert. Mal sehen was da später bei rumkommt und an welcher Stelle im Unterrichtsprozess der Mann weiter seine Runden ziehen darf.
Oder ob der Missbrauch von Schutzbefohlenen mal mit größerer Konsequenz geahndet wird, wie ich immer noch träumerisch hoffe.
Ein weiterer Fall auf Seite F6, trägt die Überschrift "Mildernde Umstände" und das beschreibt gut, um was es darin geht(leider finde ich den nicht in der Onlinewelt der FR, deswegen der Link zur Oberhessischen Presse).
Ein anderer Mann hatte ein sogenanntes Liebesverhältnis mit mindestens zweimal vollzogenem Sexualakt mit einer 12 jährigen.
Strafmildernd befand das Gericht, die 12 jährige habe das "Liebesverhältnis" mit dem 26 jährigen ausdrücklich gewünscht.
Deshalb wurde das Ganze als minderschwerer Akt gewertet und mit 1 Jahr und 10 Monaten zur Bewährung für den Angeklagten ausgesetzt.

Und da saß ich nun, alleine beim Frühstück die Zeitung vor mir und das Brot in der Hand, den Mund weit offen.

Minderschwerer Fall? Ein Kind wünscht sich eine "Liebesbeziehung" zu einem Erwachsenen und das ist dann- wenn dieser dem nachgibt oder es ausnutzt- weniger schwerwiegend?
Hat sich das Kind den Sex wirklich ganz von alleine gewünscht? Oder wurde ihm der Wunsch vielleicht nahegelegt, mit kleinen Aufmerksamkeiten, Drohungen oder Versprechen beispielsweise?
Muss man das Schwärmen eines Kindes als Handlungsaufforderung verstehen, der man Folge zu leisten hat, ohne moralische oder rechtliche Bedenken? Mit was für einem Menschen haben wir es zu tun, wenn er 12 jährige Kinder betört und zu sich mit nach Hause nimmt und dort missbraucht? Kann solch eine Handlung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind tatsächlich "einvernehmlich" sein?
Ich denke, Nein.

Kann denn also, so frage ich mich, eine 12 jährige tatsächlich schon abschätzen worauf sie sich einlässt, wenn sie mit einem Erwachsenen ins Bett steigt?
Kann sie ahnen oder wissen, was eine "Liebesbeziehung" unter gleichberechtigten, erwachsenen Menschen bedeutet? Was man hinzunehmen bereit ist und was gegen den eigenen Wunsch geht. Kennt sie die Grenze zwischen einvernehmlich und aufgezwungenenem Sex? Wohl eher nicht.
Hat sie bereits die Kraft gleichwertig ihre Wünsche zu vertreten und auch zu behaupten?
Oder ist sie nicht vielmehr massiv und gezielt steuer-und manipulierbar durch einen wesentlich älteren Erwachsenen?

Weitere Klassiker der Rechtsprechung wären vielleicht noch: reduziertes Strafmaß wegen Alkohol oder Drogenkonsum, oder -immer öfter quasi der newcomer- wegen anderer kulturellem Verständnis von Geschlechterrollen.
Und wenn wir schon bei vergeigter Gerichtsbarkeit sind, eben -um mir den Magen weiter zu übersäuern- noch beim hpd gelesen: Der Hohn Berliner Richter, in welchem es um ein aktuelles Urteil zum Thema "Genitalverstümmelung" an kleinen Kindern in Deutschland geht.

Nachdem ja eine unheilige- oder muss man sagen heilige?- Allianz männliche Kinder muslimischen und jüdischen Glaubens vor 5 Jahren vom Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit ausgeschlossen hat, finden weiterhin solche Genitalverstümmelungen eben auch in den Hinterhöfen der Republik statt und werden, wenn sie denn geahndet werden, wohl eher lächerlich niedrig sanktioniert.

Im Urteil dann darauf hinzuweisen, dies "[...] sei eben Sitte in der Kultur" ist ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers, der sich den hiesigen Gesetzen unterordnet und ein kräftiger Tritt des Richters zusätzlich ins Gemächt des beschnittenen Jungen ist es obendrein.
Damit, also diesem kulturellen Bullshitgeseiere, könnte man wohl ebenso die Beschneidung von Frauen und Mädchen rechtfertigen, aber die wurden ja wohlweislich von der Regel ausgenommen, weil hier die Lobbyarbeit der Genderisten und Bionade(hmm die gehörten ja zu Radeberger und nun zu Hassia, trinken die Arschlöcher die dann überhaupt noch? Muss ich mal recherchieren gehn) Kamarilla ganze Arbeit geleistet hat. Heiliger Sankt Florian / Verschon’ mein Haus / Zünd’ and’re an!

Und dann brennt uns auch noch der Goetheturm ab. Scheisstag!

Ihnen Ihr Blödbabbler

#Nachtrag 16.10.2017 zur Kenntnisnahme: Interview mit dem Anwalt der Mutter, Nebenklägerin in dem einige der oben von mir kritisierten Punkte in Bezug auf die Beschneidung und das Urteil relativiert werden.#

Montag, 9. Oktober 2017

Treffer, Mehrwegpfandflasche versenkt!

Eben über ein Zitat in einem Beitrag bei SpOn vom Augstein Jakob gestolpert.

Dort zitiert er eine israelische Soziologin namens Eva Illouz , deren Schriften ich (leider?) nicht kenne, mit folgendem Satz, der eigentlich das ganze Ausmaß der aktuellen Problematik erfasst.
Zitiert nach Augstein geht dieser wie folgt:Der rechte Populismus floriert, weil die Welt der arbeitenden Schichten vom Konzernkapitalismus zerstört und von den kulturell fortschrittlichen Eliten entwertet wurde, nachdem diese ihre intellektuellen und politischen Energien seit den Achtzigerjahren auf sexuelle und kulturelle Minderheiten konzentrierten, was zu erbitterten culture wars führte.
So sieht es aus.
Das Primat der Ökonomie zwang die Menschen sich vorzubeugen und vermeintlich linke Ideologie hat diesen Menschen dann moralisierend die Buchse weggerissen und heftig Liebe in den Popo gemacht.
Danach noch schön das Opfer der Gewalttat mit einem "Selbst schuld! Wer zieht sich denn auch so aufreizend an Hättest ja was Richtiges lernen können oder eben nicht weiß oder männlich geboren werden oder ganz schlimm! beides sein müssen. Unterdrücker!"

Bei all der Hege und Pflege und sicherlich auch berechtigten Wahrnehmung von Minderheitenproblemen hat man vergessen, dass der große Teil der westlichen Gesellschaften eben "weiße Stinos" sind.

Während man sich Gedanken über die maximale, horizontale Kaskadierung von Toilettenräumen für die vermeintlich hunderte und abertausende von verschiedenen genders machte, verspottete man gleichzeitig den blöden, weißen Arsch der rauchend auf dem Weg zur Arbeit war, dass er sich nicht so anstellen soll und mal lieber seine Privilegien checken sollte. Anderen ginge es auf der Welt nämlich viel schlechter als ihm, diesem blöden Sack, der sich statt eloquenter Geschlechterdiskussionen mit so öden Dingen wie dem täglichen Überleben herum priviligiert.

Im freischwebenden, gendergerechten Bionadeweltbubble ist das alles nämlich halb so schlimm mit der Globalisierung, wenn man sein Geld mit irgendwas mit Medien macht oder gar Vater Staat die C4 Professur bezahlt. Da ist nämlich der Konkurrenzdruck durch den albanischen Einwanderer meist eher gering, als in den Bereichen, wo es eh‘ schon kurz auf knapp hergeht zur Mitte des Monats.

Wir hatten das schon mal beim Thema "Rauchen", "Ungesunde Ernährung" etc., alles eine Form von Klassenkampf dem wir hier beiwohnen können, hier die Taugenichtse, politisch unkorrekt lebend und dort am sonnigen Ufer die strahlenden Helden mit dem richtigen Bewusstsein, fair trade und bio inklusive.

Und so kommt's dann, wie 's kommen muss, und hier zitiere ich mal -heute ist nämlich Weltzitiertag- den guten Yok 'Quetschenpaua':"Scheißegal, ob das blöd wird, ob die Spießer sich beschwer’n, wer mit Gewalt beherrscht wird, wird sich auch gewaltig wehr’n! (lyrics, lied)"

Und davon sehen wir bisher erst kleinste Vorläufer und schon jammern alle was von "Weimarer Verhältnissen". Arschbande, elende!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Che

Was Neil Young in My,My,Hey,Hey über Elvis (und gegen den Sex Pistols Sänger John Lydon aka Johnny Rotten) schrieb:

"The King" is gone but he's not forgotten
This is the story of a Johnny Rotten
It's better to burn out than it is to rust
"The King" is gone but he's not forgotten.


könnte man auch so über Che Guevara sagen.

50 Jahre ist es nun her, dass Che Guevara in Bolivien ermordet wurde, er wurde zur Ikone, aber wer kennt noch seine Mörder?

Seine eigene Theorie grob missachtend, scheiterte der Versuch in Bolivien einen revolutionären Fokus zu setzen, endet mit dem Tod Che Guevaras die Revolution in Bolivien bevor sie angefangen hatte.
Che Guerrilla warfare
Richtigerweise schrieb er in "Guerrilla Warfare":The guerrilla fighter needs full help from the people of the area. This is an indispensable condition.
Dies war nun so offensichtlich nicht der Fall, das Scheitern damit nur folgerichtig.

Um es drastisch zu werten, indem man Ches eigene Worte zur Kritik daran nimmt, glich sein Wirken wohl eher dem einer lokalen Banditengruppe, so schreibt er folgend zu obigem Satz:This is clearly seen by considering the case of bandit gangs that operate in a region. They have all the characteristics of a guerrilla army, homogeneity, respect for the leader, valour, knowledge of the ground, and, often even good understanding of the tactics to be employed. The only thing missing is support of the people; and, inevitably, these gangs are captured and exterminated by the public force.(p.15 f.)
Und so ging es denn auch für das Unternehmen Bolivien eben nicht auf, um den alten Mao zu zitieren, dass sich Der Revolutionär [...] in den Volksmassen bewegen [muss], wie ein Fisch im Wasser.
Dennoch, was geblieben ist, ist natürlich der Posterboy der Linken, ein Mann der für seine Ideen starb und der z.B. via "Guerrilla Warfare" auch durchaus Einfluss auf die deutsche Politik der späten 60er bis in die späten 70er Jahre hatte.

So ist seine Einschätzung zum Terrorismus wohl durchaus in der RAF angekommen. Diese Einschätzung liegt diametral zu der, mit der wir uns heute zu beschäftigen haben, einem Terrorismus, der massiv unschuldige Opfer generiert und dies als Selbstzweck betrachtet.

So trennte Che damals, zwischen Sabotage einerseits, die er als hoch effektive Form der Kriegsführung ansah und Terrorismus andererseits, zu dem er schrieb:[...] terrorism, a measure that ist generally ineffective and indiscriminate in its results, since it often makes victims of innocent people and destroys a large number of lives that would be valuable to the revolution.
Terrorismus könne aber durchaus sinnvoll sein, wenn es bspw. darum ginge explizite Gegner innerhalb der Unterdrückungsorgane, die bspw. für Gräueltaten bekannt seien zu töten. Und da klopft dann die RAF an die Hintertür, alles nur eine Frage der Definition.
Terrorism should be considered a valuable tactic when it is used to put to death some noted leader of the oppressing forces well known for his cruelty, his efficiency in repression, or other quality that makes his elimination useful. Ergänzend erwähnt er:But killing of persons of small importance is never advisable, since it brings an increase of reprisals, including deaths.(p. 26).

Und weil ich Biermann zum Kotzen finde, hier Commandante Che Guevara in der Fassung von Carlos Puebla.


¡Hasta siempre, Comandante!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Fakemusik

Da sitze ich am PC und befindet mich in merkwürdiger, weil guter Stimmung und möchte zur geistigen Erbauung ein wenig dazu situationsbezogene Musik via YouTube beziehen.
So starte ich mit den Titelmelodien von Kinderserien aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, sogar die Ms. erkennt das meiste bereits zu Beginn der ersten Takte.

Heidi, Biene Maja, Jim Knopf und Georg Lukács Lukas der Lokomotivführer, Paulchen Panther und selbstredend auch noch Pippi Langstrumpf und vieles mehr.
Schön. Tjo, geprägt ist geprägt wie es scheint. Kindliche Erinnerungen können hartnäckig sein in ihrer Verankerung in den Untiefen unseres Gehirns wie es scheint.

Also den Schwierigkeitsgrad für die Ms. nebenan geändert und stattdessen ein paar Nationalhymnen angespielt.
Solche die ich mag, musikalisch und nicht wegen der vermeintlich blutrünstigen Texte, oder vielleicht doch auch wegen denen, wer weiß das schon.
Mein Faible für diese Hymnen stammt überwiegend aus alten C64 Zeiten und den EPYX Summer Games mit ihrem genretypischen, exzessivem Rütteln am Joystick -solange bis entweder der Arzt kam oder die Kontakte der Joysticks abbrachen.
Darin gabs diese Hymnen in herrlich minimalistischer Computervariante dank SID - wer wollte da nicht das Reich des Bösen spielen und sich an der amerikanischen Nationalhymne erfreuen. Damals knieten diese aufmüpfigen Neger noch nicht um gegen Rassenjustiz zu protestieren, aber es waren ja auch heitere Sommerspiele und keine NFL Season.

Und ja, ich mag die alte Sowjethymne, die ja musikalisch auch noch die der russischen Republik heutiger Prägung ist - schön stimmungsvoll. Ich mag auch die italienische Hymne, da wippt der Fuß immer leicht mit, über das Blut und Schlachtopfergedusel gucke ich gnädig hinweg. Und schon war ich natürlich bei der Marseillaise angekommen, dem Klassiker der bürgerlichen Nationalstaatshymnen.
Dabei passt ziemlich alles, inklusive der unsauberen Entstehungsgeschichte und der geschichtlich richtigen Seite für die sie stand.

Und dann ist es passiert.

Mir wurde durch einen dieser Youtube Algorithmen am rechten (Bild-) Rand eine Fassung der Marseillaise -gesungen von Mireille Mathieu- vorgeschlagen, nun gut, kann man ja mal reinhören., dachte ich.
Obwohl, rechter Rand geht ja gar nicht. :-D

Die Mathieu trällert und es geht, mieses Bild und …hmmm… irgendwie fehlt mir da was dreckiges und kraftvolleres in der Stimme mit drin.
Es geht zwar und könnte sicherlich deutlich schlimmer sein, aber irgendwie hätte ich es gerne anders, martialischer mehr schnarrende Stimme und so dachte ich an Edith Piaf und eine mögliche Fassung gesungen von derselben.
Früher in den analogen Zeiten unserer Existenz blieb da nur die Hoffnung aufs Plattenregal oder eine Sicherheitskopie auf Tape. Doch diese unseligen Zeiten sind ja nun schon lange vergangen.
In heutigen Zeiten ist das was man zur Glückseligkeit benötigt (oder was der ärmere Geist als solches ansieht) ja gewöhnlich nur einen Mausklick entfernt und richtig, Piaf ...Marseillaise ... und losgeht die Luzie… äh ... huch ... wie meinen? … nochmal schnell geguckt, ja, da steht Piaf, aber ... auf die Bilder der Piaf im Video singt ... na wer wohl?
Genau, Mireille Mathieu.

Und zwar bei allen Fassungen die man bei YouTube findet. Selbst im Heiligen Kauftempel des Gottes Amazon hinterlegt man die gute Piaf mit der Stimme der Mathieu.
Und da war es mir klar!
Es scheint sich hierbei um eine großangelegte Verschwörung zu handeln, ich nenne sie mal: "Die Mathieu-Konspiration". Still heimlich und leise ändert man Geschichte, neulich wollte ich Heino hören und es klang nach Ramstein, alles sehr seltsam…
„Nun ja, Leben an sich ist ja schon ein wenig komisch, also muss es wohl auch komische Dinge geben“, beruhigte ich mich, wissend, dass es eine Lüge war.

Aber egal, mir ist das Ah! Ça ira sowieso eine Nummer lieber.

Einen schönen Wochenanfang ohne Fake-Piafs oder postfaktische Musikinterpretationen wünscht,

Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 19. September 2017

And the winner is...

... im diesjährigen Ig-Nobelpreis für Frieden Milo Puhan, Alex Suarez, Christian Lo Cascio, Alfred Zahn, Markus Heitz und Otto Brändli für ihren Nachweis, dass regelmäßiges Spielen eines Didgeridoo eine effektive Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe und Schnarchen darstellt. Glückwunsch!
Huhu, Herr AausL, wäre das nicht eine bessere Lösung als diese doofe Darth Vader Gedächtnismaske? Mein' ja nur. :-D

Und auch beim Thema Geburtshilfe lesen wir Erstaunliches, nämlich, dass ein heranwachsender menschlicher Fötus stärker auf Musik reagiert, die elektromechanisch in der Vagina der Mutter gespielt wird, als beim Abspielen über Lautsprecher auf dem Bauch der Mutter. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Dildobranche oder auch die Hersteller von Lautsprechern. Da wächst dann endlich zusammen, was zusammengehört. :-D
Ich vermute mal als stupider Laie, auch eine allzu träge Verdauung könnte man durch einen im Arsch platzierten Lautsprecher deutlich beschleunigen, allerdings fehlen da leider noch Studien dazu.

Wer sich über das Thema Ig-Nobelpreis ein weiteres Bild machen möchte findet die Preisträger samt Errungenschaften seit 1991 bei Tante Wiki. Schmökern und freuen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Freitag, 15. September 2017

Rettet dem Wahl! :D

Heute was aus der Abteilung: "Den Parteien aufs Maul geschaut", anhand deren Forderungen im Parteiprogramm. Diesmal die AfD.

Ich mag die AfD nicht, dies vorweg, halte es aber für einen veritablen Fehler nichts mit denen zu tun haben, die komplett in Funktionen ignorieren zu wollen.

Also prinzipiell und auf Indiviuenebne ist es natürlich in Ordnung, Menschen, die man nicht mag, zu ignorieren - man kann man ja niemanden dazu zwingen sich mit jedem Arsch gemein machen zu müssen.
In demokratischen Institutionen hingegen, sollten Parteien, die nicht verboten wurden weil sie bspw. verfassungswidrige Ziele verfolgen, nicht alleine schon deshalb ausgegrenzt werden, weil sie der eigenen Agenda oder Weltanschauung nicht in den Kram passen.
Wieso sollten Forderungen die vernünftig und nachvollziehbar sind, automatisch schon deswegen von Übel sein nur weil sie von den falschen Leuten oder der falschen Partei geäußert werden?

Mir hat sich in der Politik das Konzept noch nie erschlossen, wonach durchaus valide Punkte der Kritik abzulehnen sind, nur weil sie von den falschen Leuten(Parteien) zur falschen Zeit ausgesprochen werden.
Das war schon bei Trump so und ist es auch bei der AfD.
Und beiden ist ebenfalls gemein, dass die besonders dummen und bösartigen Ansätze natürlich die guten Forderungen in Legion überlagern und in den Schatten des Strunzdummen stellen.
Aber genug der Vorrede, gehen wir mal in medias res.
So können wir unter Punkt 10.1 lesen:Die AfD wendet sich gegen eine Ausweitung der Abgabenbelastung und fordert die Absenkung der allgemeinen Mehrwertsteuer um 7 Prozentpunkte sowie die Einführung einer allgemeinen Abgabenbremse (für Steuern, Beiträge und Gebühren) zugunsten der Bürger. Diese ist im Grundgesetz festzuschreiben.
Nun ja, eine Senkung der MwSt. um 7 Prozent ist schon eine Ansage, welche tatsächlich die ärmeren Teile der Bevölkerung erreichen würde oder könnte, die durch Verbrauchssteuern relativ besonders betroffen sind.
Gut, mit ihrer Deckelung der Abgaben auf 40% erreicht sie natürlich auch den Teil, der sich jetzt schon ebenfalls relativ einer adäquaten Beteiligung am Gemeinwesen entzieht.
Genau in diese Richtung liegt auch die wohlfeile Aussage, die Erbschaftssteuer abzuschaffen und die Vermögenssteuer weiter weg zu lassen.
Und nein, es geht bei der Erbschaftssteuer eben nicht um Oma ihr klein Häuschen, wie man oft -aus der eigenen Lebenssituation heraus- kurzschließt, sondern um echte Vermögen(gerne auch Betriebsvermögen in beachtlichen Höhen).

Wie die 7% MwSt.-Senkung, die ich begrüße, dann gegenfinanziert werden sollen, darüber schweigt das Programm leider.
Ebenso erscheint mir programmatisch der Merkelsche Idiotismus von der Schwäbischen Hausfrau(oder kams vom Schäuble?) hier festgesetzt, ausgeglichene Haushalte als Ziel sind eben nicht Sinn eines Staates. Kaputtsparen zum Abbau von Schulden führt zu verrottender Infrastruktur, aber eben gerade nicht zu blühenden Landschaften, die man immer so gerne damit suggeriert und propagiert. Man hinterlässt den immer gerne vorgeschobenen Kindern Trümmer statt buchungstechnischer Schulden, ganz doll. Schuldenbremse ist eben der falsche Weg, ein starres Korsett, das nötige Innovationen verhindert und den Staat in seiner wichtigen Aufgabe als antizyklischer Impulsgeber unnötig beschneidet.
Letztlich steht bei den Forderungen(auch den 7%) hierbei also doch eher der alte neoliberale Gedanke an den schwachen Staat im Vordergrund; denn wenn ich die Einnahmen um ca. 70 Milliarden Euro kürze, muss ich das ja wieder reinbekommen, oder ich schwäche die Einnahmenseite und somit staatliches Handeln deutlich um ca. 10%. Wir sehen also: it's not a bug, it's a feature.
Unter Punkt 6 postuliert die AfD:Die AfD erkennt uneingeschränkt die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit an. Sie fordert jedoch, der Religionsausübung (gemäß Art. 140 GG i.V.m. Art. 136 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung) Schranken zu setzen durch staatliche Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte.
Staatliches Recht steht im säkularen Staat über religiösen Geboten und Traditionen. Islamkritik, auch religiöse Satire (und Karikaturen), sind im Rahmen der allgemeinen Gesetze rechtmäßig. Sie sind Ausfluss des Grundrechts der freien Meinungsäußerung und der Kunstfreiheit.

Hier musste ich schmunzeln. Verkniff man sich doch, vermutlich um weniger offensichtlich das Präferieren der christlichen Religion als Werte-Primat deutlich zu machen, den ansonsten gerne genommenen Hinweis auf "jüdisch-christliche" Werte und Wurzeln. Was auch immer man damit gewöhnlich ausdrücken möchte. Den Hang zur Homophobie? Oder die göttlichen Vernichtungsfantasien? Man weiß es leider nicht.

Dennoch bin ich in der Religionskritik in weiten Teilen bei der AfD.
Fände sie sogar richtig gut, wenn sie eben nicht beim Islam haltmachen, sondern sich auch der anderen Religionen kritisch oder noch besser "skeptisch" annehmen würde.
Tun sie aber nicht und so bleibt es doch leider nur der schlichte Versuch die eigene (religiöse) Beschränktheit durch das Gewand der Menschenrechte als Weltoffenheit zu verkaufen; werden Menschenrechte und Religionsfreiheit vorgeschoben, wo es doch schlicht um ein "Muslime sollen hier nix dürfen tun!" geht.

Denn merke: Nicht nur Islamunterricht gehört nicht an staatliche Schulen, sondern gar kein Religionsunterricht.
Nicht nur der Muezzin plärrt seinen Herrschaftsanspruch in die Welt raus, das tun auch Kirchenglocken und ein "Vater unser" oder der nächste, wieder von uns allen finanzierte, Kirchentag.
Der göttliche Alleinvertretungsanspruch ist ja eben nicht auf den Islam beschränkt, nur weil sich dort gerade die besonders dummen Menschen deutlich, lautstark und aggressiv hervortun.
Im Gesundheitsbereich stößt mir der Blödsinn im Programm der AfD besonders unter Punkt 12.10 auf, der wohl die Esoteriker unter den Anhängern beruhigen sollen, oder doch nur die HEILpraktiker?
So findet sich unter besagtem Punkt 12.10 die Hinwendung zu den Freunden der Esoterik und des Scharlatanwesens, indem man fordert:Unter dem Begriff der „alternativen“ Behandlungen werden die unterschiedlichsten Behandlungsmethodenzusammengefasst. Diese können bei Einhaltung von zu definierenden Qualitätsstandards eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Medizin darstellen. In jedem Fall ist eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Patienten notwendig, um der Zunahme von chronischen Erkrankungen und von Therapieresistenzen entgegenzuwirken.
Das schwurbelige Hantieren mit "Ganzheitlichem Betrachten blabla" und der damit frechen, inkludierten Unterstellung, evidenzbasierte Medizin würde das eben nicht leisten –eine Betrachtung des ganzen Menschen- würde ich ja normalerweise eher im Programm der Grünen vermuten.
Scheiße Unfug ist es so oder so.
Es gibt, so muss man wohl konstatieren, nahezu keine 'alternative' Behandlung, deren Wirkungen jenseits des Placebo-Effekts eine Wirkweise hat. Wirkungen setzen Wirkstoffe voraus, der Rest ist Esoterik und vermeintliches ‚Wissen‘, das lange schon überholt wurde von der Realität. Vorwissenschaftliches herumklabautern in einer vergeisterten und beseelten Welt.
Welche Qualitätsstandards sollte man daran bitteschön anlegen, also jenseits eines Karnevals der Narren?
Was sollte da die qualitative Richtschnur sein? Anekdoten erzählen?

An Homöopathen, Geistheiler und Schamanen und jeden, der behauptet er könne heilen, sollte man wissenschaftliche und damit reproduzierbare und verifizierbare Standards anwenden.
Falls die Form der Behandlung denn überhaupt dazu geeignet ist und sich nicht schon im Vornherein durch ihre Absurdität und den Widerspruch zu bestehenden Naturgesetzen disqualifiziert.
So schleicht sich also ins Programm der großen, selbsternannten Aufklärer für Deutschland der immer alte Ruf nach Alchemie und Hexenwesen ein. Lächerlich.
Zur Nomenklatur "Alternative" Medizin hier ein kurzer Beitrag mit Dr. Krista Federspiel .
Für mich gilt daher: Alternative Medizin = Alternative Fakten!

Die unter Punkt 12.7 aufgeführte These, Ärzte und Therapeuten, die in Gesundheitsberufen arbeiten, sollen nach Möglichkeit in Deutschland ausgebildet sein oder über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen.,klingt ja nicht verkehrt.
Die orakelte, fehlende Vertrauensbasis bei mangelnden Deutschkenntnissen scheint nicht von der Hand zu weisen.
Nun gibt es in Deutschland -das nur nebenbei erwähnt- natürlich auch eine Menge Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist,- und die deshalb auch nicht automatisch davon profitieren, dass es die deutsche Sprache zwangsweise als Mittel der Kommunikation geben muss- aber das nur am Rande. Und, man muss das nicht gut finden, es reicht erstmal es als Faktum überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.
Dass es sicherlich von Vorteil ist, wenn insgesamt im Gesundheitsprozess die Menschen nicht unter einer babylonischen Sprachverwirrung leiden, erscheint mit deutlich, auch im Rahmen von Ergebnis und Qualitätssicherungsprozessen.
Prinzipiell ist deswegen auch die Forderung nach in Deutschland ausgebildeten Ärzten nett und nachvollziehbar. Eben auch unter Risikoabwägungsaspekten und nicht 'nur' der angesprochenen Arzt-Patienten-Vertrauensbasis.
Nun leistet sich Deutschland eine teure und intensive Ausbildung seiner Ärzte, die der Steuerzahler pro Student und Studium mit ca. 200.000 € subventioniert. Leider landen danach scheinbar viele der kostenlos ausgebildeten Ärzte dann aber in Krankenhäusern der Schweiz oder Großbritanniens und gerade nicht als Landarzt in Dunkeldeutschland oder allgemeiner, auf dem Land.
Es ist also nicht so, als dass eine Ausbildung zur potentiellen Fütterung des inländischen Gesundheitsmarktes mit doitschen Ärzten nicht stattfände. Aus unerfindlichen Gründen, denen man genauer nachgehen sollte, gehen diese aber wohl in größerer Zahl ausgebildeten Ärzte eben lieber ins Ausland. Inzwischen plündern wir stattdessen Tschechien, Rumänien und gar Aserbaidschan um unsere fehlenden Ärzte in den Kliniken auszugleichen. Unser Gesundheitssystem basiert also in realiter inzwischen teilweise auf dem Ausbildungsstand dieser Länder, während die Briten gut ausgebildete, deutsche Ärzte in ihren Standard integrieren konnten. Das scheint mir ein Ärgernis, dass man aber wohl durch reine Forderung nach deutscher Sprache nicht lösen kann, solange man die Ursachen nicht angeht bzw. deutlich und klar benennt.
Auf der einen Seite -wenn man davon profitiert- den Kapitalismus, den Markt und die erzwungene Flexibilität der Arbeiter in den Rang von Göttern erheben und andererseits -wenn man negativ betroffen scheint- selbigen in Bausch und Bogen zu verdammen, bzw. mit Abkapselung und nationalstaatlichem Errichten von nichttarifären Handelshemmnissen hantieren zu wollen ist einfach Bullshit und bigottes Sackgassenbingo!


Aber es finden sich halt auch Sätze im Programm der AfD, die man als Mensch -mit mehr als einer Gehirnhälfte- tatsächlich nur unterschreiben kann, bspw. der Ansatz die paritätische Finanzierung des Krankensystems für gesetzlich Versicherte wieder aus der Schieflage zu holen. Die AfD setzt sich dafür ein, dass der Arbeitgeberanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung wieder auf die gleiche Höhe wie der Arbeitnehmeranteil festgelegt wird.
Wer kann da was gegen haben?
Ob man es allerdings so bizarr begründen muss, wie sie es dann tun, indem man feststellt:Die Risiken der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen allein auf die Arbeitnehmer abzuwälzen, wie es die letzten Bundesregierungen getan haben, ist unsystematisch. , wage ich zu bezweifeln. Wäre es also, so muss man wohl fragen, eher in Ordnung die Arbeiter deutlich höher zu belasten, wenn es denn irgendwie 'systematischer' wäre? Hää? Welche Systematik ist hier gemeint? Dennoch bleibt die Forderung richtig, diese unsoziale Beule wieder reinzudrücken.

Und genau das ist es, was mich am Programm -neben der unangenehmen Art der alten kleingeistigen, xenophobiegefütterten Herrenmenschenattitüde- stört - sie versprechen nahezu Allen was, außer halt den schwulen Muslimen- gerne gegenläufiges und sich eigentlich widersprechendes.
Aber vermutlich ist das dieses "weder rechts noch links" Gefasel, was sich immer öfter als neutrales tarnt, und doch nichts ist als alte Ideologie der bösen Art in camouflierten Schläuchen.

Ihnen Ihr Blödbabbler
------------------------------------------------
Zitate stammen aus dem Wahlprogramm der AfD

Dienstag, 12. September 2017

So,so...

..., da gibt es also heute einen Rückruf für veganen Nahrungsersatz wegen der Möglichkeit von Glassplittern drin.

Seid wann ist denn Glas nicht mehr vegan, fragt sich
Ihnen Ihr Blödbabbler

Ein Blog Mirror steht unter

wordpress zur Verfügung.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

" .. Was Höflichkeitsregeln...
" .. Was Höflichkeitsregeln angeht, so sehe ich...
wvs - 21. Okt, 14:46
Hallo Herr wvs,...
... ich bin mir nicht sicher ob es sich dabei tatsächlich...
bloedbabbler - 21. Okt, 13:23
Nicht
pfeifen, Herr wvs! Das ist bereits sexueller Missbrauch!...
pathologe - 21. Okt, 12:09
Werter Herr Prügelknabe...
Werter Herr Prügelknabe bloedbabbler, ich habe...
wvs - 21. Okt, 03:26
Nicht Me2
Niemand mag "Me too" Schreiberlinge, wirklich niemand. In...
bloedbabbler - 20. Okt, 18:59
Danke, meine liebe...
... Frau NBerlin. :-) So einfach kann das sein, ich...
bloedbabbler - 18. Okt, 11:14
Sind wir nicht ...
... alle mal durch diese Schule des Lebens gegangen,...
bloedbabbler - 18. Okt, 11:10
Ein wirklich schwieriges...
Ein wirklich schwieriges Thema sprechen sie da an....
NBerlin - 18. Okt, 10:50

Blödbabblers Favoriten

Meine Kommentare

Hallo Herr wvs,...
... ich bin mir nicht sicher ob es sich dabei tatsächlich...
bloedbabbler - 21. Okt, 13:23
Danke, meine liebe...
... Frau NBerlin. :-) So einfach kann das sein, ich...
bloedbabbler - 18. Okt, 11:14
Sind wir nicht ...
... alle mal durch diese Schule des Lebens gegangen,...
bloedbabbler - 18. Okt, 11:10
Hallo, mein lieber...
... Herr wvs, sie haben natürlich recht und die...
bloedbabbler - 18. Okt, 10:37
Es ist ja meist so,...
...dass die Opfer lange mit dem Erlittenen zu schaffen...
bloedbabbler - 13. Okt, 15:57
Minimalisten...
... sie beide sind. :-D Bei Nana Mouskouri fällt...
bloedbabbler - 9. Okt, 12:35
Gute Besserung...
... schonen sie sich, das ist das beste was sie tun...
Nberlin - 22. Sep, 15:25
Bei der Jugendwahl 2017...
... wäre ihr Wunsch in Bezug auf die CDU und ihre...
bloedbabbler - 20. Sep, 11:11

Suche

 

Status

Online seit 3160 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Okt, 14:48

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Web Counter-Modul


*plonk*
Bilder und Grafiken
Erkenntnisse eines blödbabblers
Gedanken, eigene und fremde
Gelesen & Geglaubt
Gewusst wie
Grotesk-Protest
Leben, merkwürdiges
Lebenswasser
Lebenswasser Übersicht
Little Helpers
Musik...zwo...drei...vier
Phrasen, gedroschene
Reimische Frohnatur
Videos
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren