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Strathisla 12

Die Destillerie Strathisla liegt in der Speyside in Keith und hat, zusammen mit Glenturret, Ardmore, Glen Keith und Highland Park, neben schnödem Alkohol noch eine schöne Katzengeschichte anzubieten.
Neben Towser the mouser(Glenturret), Tommy "The three-legged Beast of Ardmore" und Barley, Malt and Peat bei Highland Park verrichtete Passport ihren Job (nach einer unfreiwilligen Reise von Kentucky im Container zusammen mit gebrauchten Bourboncasks) zuerst in der Glen Keith Destille und wanderte dann später über die Straße zu Strathisla.
Mehr zu den Katzen der Destillerien gibts hier zu lesen.

Aber neben Katzengeschichten wurde und wird in Strathisla natürlich hauptsächlich Whisky produziert, der verbreitetste davon ist vermutlich der 12 jährige, um den es heute hier gehen soll.
Strathisla 12 Flasche
Vieles von den Strathisla Destillaten fließt in den Chivas Regal, dessen Leadmalt eben Strathisla herstellt.

Der Strathisla 12 wurde von mir im Frühjahr 2014 für 34 € für die 1 Literflasche bei einem Onlinehändler gekauft. Heute kostet er- wenn man ein wenig schaut- ca. 38 €; er kann aber auch über 46 € kosten, wenn man nicht so genau hinschaut. ;)
Er wurde mit klassischen 40% abgefüllt und bekam eine Schippe des guten, alten Zuckerkulörs zur Farbharmonisierung verpasst, kühlgefiltert wurde er auch, tippe ich mal.
Abgepackt ist er in einem eher weichen Karton mit rosa Eingriff oben, der Farbe, die auch die 12 auf dem Flaschenlabel ziert. Die Flasche ist dickwandig und schwer, dem des Aberlour a'bunadh nicht unähnlich. Das Label ist hübsch, mit den beiden Pagoden der Destillerie stimmig und beinahe elegant und erwähnt mehrfach, dass Strathisla die älteste Destille der Highlands sei. Meiner ist aber länger! :p
Von der Verpackung kommt hier mein katzenartiger, unvermittelter Sprung in medias res:
Plumps!

In der Nase steht sofort diese typische Speyside Nase, fruchtig, leicht und schönes Aprikosenaroma. Classic Speyside für mich, lecker und überzeugend.

Im Mund wiederholt sich der Jo!-Effekt. Warmes, seidiges Mundgefühl und viel süßer Honig.
Ein wenig Holzeinfluss,in der Richtung nussige Schokolade, gibts vom Fass, dass dann noch ein wenig nachbittert während der Schluck langsam die Zunge verläßt.

Der Abgang ist dann eher kurz, die Zunge pelzt mir ein wenig auf, ein guter Teil der Süße bleibt noch einen Moment stehen als Kontrast zur sanften Bitterkeit.

Ich finde den Strathisla 12 einen schönen, süffigen all-day-dram>, der seine Stärken in der wärmeren Jahreszeit ausspielt.

In der Whiskybase gibts dazu: Strathisla 12

Wertung Single Malt
Strathisla 12

Geschmack:
Fass3
Preis-/Leistungsverhältnis:
Smile4
Fazit: Der Strathisla 12 ist ein sehr schöner Sommerdram, easy drinking und nichts Garstiges drin, was einem den leichten Trinkgenuss verbrämen könnte. O.k., eine Ecke oder Kante für den Bereich Komplexität geht im ab, aber man bekommt dafür einen klassischen Speysider aus dem Lehrbuch, also das, was ich damit verbinde.

Ihnen Ihr Blödbabbler

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