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Freitag, 7. August 2009

Wir impfe die Pimpfe ...

... und noch ein paar mehr.

Wer bisher schon der Meinung war das der Deutsche an sich einen Stich hat, wenn er ihn so tagtäglich in seinem Freigehege beobachtet, wird spätestens durch die Killer-Applikation der 'Schweine-Grippe-Impfung' eine Bestätigung finden.

Damit die notleidende Pharma Industrie auch mal wieder zum Stich kommt, wird es ab Oktober wohl eine Zwangsbeglückung mit einem Serum geben, das verhindern soll, das wir einer Schweinifizierung unterworfen werden.

Meine These ist ja, dass es bei den Mengen an Schweinen, sowie der besonders in der Finanzbranche anzutreffenden Unterform des Schweinehundes, in diesem unserem Lande kaum noch eine Rolle spielt, wenn ein paar davon es den Schafen gleich tun, und ins Gras beissen.
Jetzt bin ich natürlich nur ein Blödbabbler und kein Fachmann und Entscheider, deshalb kann ich mich leider auch nur auf solche Quellen wie wikipedia und ähnliches stützen und nicht so sehr auf Gefälligkeitsgutachten und lobbyistische Berater wie es vermutlich wichtig wäre um einen Standpunkt zu beziehen.
Wenn ich jetzt davon ausgehe das es bisher weltweit laut The European Centre of Disease Prevention and Control (ECDC)* bis zum 6.8.2009 weltweit 1.509 Todesfälle durch die Schweinegrippe gab, davon etwas über 80% in Süd und Nordamerika (besonders stark Argentinien (0,22%) und die USA (0,23%) ) dann stelle ich mal ganz plump die Zahlen der 'normalen' Grippetoten pro Jahr in Deutschland gegenüber.
Laut wikipedia gab es Im Winter 2002/2003 [...] nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle, die auf eine Influenza zurückzuführen sind.
Demgegenüber nahm Die Impfungsrate in Deutschland [...] in den vergangenen Jahren stetig leicht zu, von 22,3 Prozent der Bevölkerung in der Saison 2002/03 auf 26,5 Prozent in der Saison 2004/05. also ca. 18.296.258 bei angenommenen 82.046.000 Insassen des Freigeheges zum Zeitpunkt der 16.000 bis 20.000 Todesfälle was einem Anteil von 0,02% entsprach.
Das hört sich an sich schon mal nicht ganz so viel an, wenn wir uns zusätzlich ins Gedächtnis rufen das es laut dem Allgemeinen Patienten-Verband e.V. im Jahr in Deutschland pro Jahr 25.000 Tote durch ärztliche Fehlbehandlungen gibt - wobei die Zahlen sich geringfügig verbesserten als die Ärtzte streikten ;-).
Wenn nun also die Killergrippe Deutschland mit der Wucht des medialen Interesses im Herbst trifft , werden sich vermutlich Allein die Impfkosten [...] nach Einschätzung des GKV-Spitzenverbandes auf 0,7 bis 1 Milliarde Euro. belaufen (quelle:fr-online). Wie sich das Impfverhalten auf den schon bekannter und effektiveren Killer 'normale' Influenza auswirken wird steht in den Sternen. Ich prognostiziere mal, das sich einige Menschen diese Impfung dann schenken werden, sei es aus Unwissen- oder Faulheit.

Wahrscheinlich wäre eine Eindämmung der Schweinegrippe schon machbar, wenn nicht auf jeder medialen Sau durchs Sommerloch geritten würde und die Regierung sich endlich zu einer Keulung der Schweinehunde oder ähnlichen aktiven Maßnahmen durchringen könnte.

Das Zitat des Tages stammt von Edgar Watson Howe:
Die Regierung ist hauptsächlich eine kostspielige Organisation, die sich mit Übeltätern abgibt und die Leute besteuert, die sich ordentlich aufführen. Für die anständigen Menschen tut die Regierung ziemlich wenig - abgesehen davon, daß sie sie ärgert.

Ihnen Ihr Blödbabbler


*) Health_topics/Situation_Report_090807_1700hrs.pdf
[Link updated:08.09.2009]

Dienstag, 4. August 2009

Zensur, Zensur - wir schneiden 'raus, was nicht gefällt.

Zensur, Zensur - wir sind die Wächter dieser Welt.
... sangen Molotow Soda in Freiwillige Selbstkontrolle

In einer interessanten Einschätzung und Analyse der aktuellen Krise finden sich bei Joachim Hirsch auch Hinweise auf das aktuelle Amoken der Internetausdrucker und ihrer intellektuellen Rammböckin Zensursula.
Hirsch postuliert in seinem Text, dass die Parteien "Zu medialen Stimmenmaximierungsapparaten verkommen [sind]...," und fordert "Es wäre höchste Zeit, sich von der herrschenden politisch-ideologischen Apparaturen nicht mehr den Kopf vernebeln zu lassen, radikal über das Bestehende hinaus zu denken, grundlegende gesellschaftliche Alternativen anzuvisieren, andere Orte und Formen der Politik ins Auge zu fassen und praktisch zu machen."
Das ist es, was der herrschenden Parteien(-elite) offenbar gehörige Angst einjagt. Das Internet, als ein nicht von Ihnen kontrollierter Raum, in dem sich Netzwerke knüpfen und Gesellschaft stattfinden können könnte; losgelöst von den einschlägigen Mustern in denen sich überliefertes gesellschaftliches Handeln manifestiert und das inzwischen konsequent kontrolliert und kanalisiert ist.
Der radikal-demokratische Ansatz - die Möglichkeit schnell und ohne den Popanz von Gremien und der Rücksichtnahme auf einen wie auch immer gearteten Proporzgedanken- bietet eine Chance eben diese Dinosaurierorganisationen hinter sich zu lassen.
Ich denke die Hertierisierung der Parteien ist nur eine Frage der Zeit, deren Inhalte haben sich über die Jahre immer stärker angeglichen, vermutlich, weil es eben doch nur darum ging die Verwertungsinteressen der Kapitalfraktionen zu bedienen; ja ja die sogenannten Sachzwänge.
Wenn nun die Volks-Vertretern hauptberuflich mit ihrer Pfründesicherung und der Schmierung der Maschine Verwertungsinteresse beschäftigt sind, die klassischen kritischen Medien so gut wie nicht mehr stattfinden, dann könnte durch das noch kleine, dennoch schon jenseits der Staatspropaganda meinungsbildende, Medium Internet ein gefährlicher zukünftiger Ort und Opponent erwachsen; diesen gilt es deshalb zügig gleichzuschalten, solange er noch keine breiten Bürgermassen erreicht und mithin noch ungefährlich ist.
Eben aus diesem Grunde versuchen sie, mit nahezu allen Mitteln der Propaganda, durch Verschweigen von Tatsachen (z.B. das natürlich das Strafgesetz auch im Internet gilt), klaren Lügen (z.B. der Inder und die Kinder) und letztlich restriktiver Machtausübung das Internet und seine Nutzer zu kriminalisieren und zu pathologisieren.
Letztlich ist es der Versuch, die realen Herrschaftsstrukturen dem Netz über zustülpen, es zu kontrollieren und der herrschenden Elite urbar zu machen, bevor es als ein kritisches Instrument breitere Bedeutung erlangen und zur Gefahr für die herrschenden Eliten werden kann.


Das Zitat des Tages kommt von der Band Kapitulation B.o.N.n aus dem Lied Die Abrechnung
Gewalt ist keine Lösung, hör ich euch so oft sagen.
Da habt ihr Recht und trotzdem lach ich laut.
Denn was Gewalt ist und was nicht, bestimmt euer Gesetz.
Und das ist es dem von uns niemand traut!


Das ganze Lied gibts bei youtube


Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 21. Juli 2009

...und es hat Bumm gemacht

Mit dem (leicht veränderten) Refrain aus Klaus Lages "Tausendmal berührt" lässt sich eigentlich der 20.Juli 1944 ganz gut beschreiben:
Tausendmal berührt
tausendmal ist nix passiert.
Tausend und eine Nacht
und es hat Bumm gemacht.

Man merkt bereits, die wichtigen Elemente sind die Wörter 'Tausend', 'nix passiert' und 'Bumm'.

Nachtrag: Zum Attentat vom 20.Juli

Wieso nochmal werden die Attentäter mit Staatsakten gefeiert, wenn Ihr Ziel die Errichtung einer Militärdiktatur war, um durch einen frischen Ergänzungsspieler (Hitler in der 44. raus - dafür kommt Stauffenberg) den Angriffskrieg doch noch zu gewinnen?
Nachdem diese Helden es nicht einmal geschafft haben, was heute schon 12 jährigen Kindern im Irak, Afghanistan oder Palästina gelingt - sich mit ihrem Opfer in die Luft zu sprengen?
Aber sooo weit ging dann die Vaterlandsliebe offensichtlich auch nicht, wenn schon ein Tyrannenmord, dann aber bitteschön auch selber in der nächsten Junta sitzen, oder wie?
Verbrecher erst dann als solche zu sehen und zu handeln, wenn der eigene Benefit beeinträchtigt wird, lauthals Heil brüllen, solange es vorwärts geht und dann, wenn man sieht was draus wird, die Reißleine zu ziehen, ist ganz und gar nicht verehrungswürdig, sondern zeugt von jener unangenehmen Art des Handelns, die das Drama des Nationalsozialismus erst möglich gemacht hat.
Armes Deutschland, wenn das der einzige Widerstand war den es staatstragend zu würdigen gilt.

Das Zitat des Tages kommt dazu von Kurt Tucholsky:
Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!

Ihnen Ihr Blödebabbler

Freitag, 17. Juli 2009

Measure for Measure

Ein 17-jähriger Gymnasiast aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, dessen Familie Hartz-VI-Leistungen bezieht, muss seine Fahrt zur Schule durch ein zinsloses Darlehen vom Kreis finanzieren.
Quelle: fr-online

Na, dann hat der Junge, wenn er sein Abitur in der Tasche hat, ja erstmal nur einen geringen Betrag an Schulden; etwas über 1.200 Euro wenn man mal 11 Monate pro Jahr annimmt und 2 Jahre fürs Abitur.
Das sind doch ideale Startbedingungen ins eigenständige Leben und um danach ein Studium zu beginnen.
Ich vermute ja, wenn das Geld nicht sinnfrei den systemrelevanten Verbrechern hinterher geworfen würde, wäre es vielleicht sogar möglich in diesem Land jemanden bei der Ausbildung zu unterstützen, ohne ihn durch Schulden zu sanktionieren und zusätzliche Steine in den Weg zu legen.
Wie war das nochmal mit Chancengleichheit?



Das Zitat des Tages stammt von Erich Fromm:
Die Kinder lernen in der Schule, daß Ehrlichkeit, Lauterkeit und die Sorge um das Seelenheil die leitenden Prinzipien des Lebens sein sollten, während das "Leben" lehrt, daß die Befolgung diese Grundsätze uns bestenfalls zu weltfremden Träumern macht.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 16. Juli 2009

Modetrend: Reziproke Talibanisierung der Intimzone

Es wundert das der deutsche Hygienewahn erst so spät auf den Zug der klinischen Septiker aus dem Land der unbegrenzten Dummheit aufhüpft.
Während die brainwashed people mit großen Töpfen voller plörriger Kaffeederivate durch die Straßen schlappen und sich überlegen in welche ihrer Körperteile sie sich ein weiteres Stück Metall verankern können, scheuern sie sich die Muschilippen oder ihren Ei-pod wund, wenn es in dieser Region nicht sowieso bereits aussieht, wie eine Akne gesegnete Fratze eines pupertierenden Computer-Nerds.
Vom ästhetischen Standpunkt gesehen, mag es Gründe geben sich der Wolle zu entledigen - hier schweben immer die Worte des weisen Wiglaf Droste durch den Raum der anlässlich eines Konzertes von Neil Young über einen Teil der Zuschauer folgendes feststellte:" ... Beine so wollig behaart wie Hobbitfüße, und Achseln aus den Akkopatz-artiges nass hervor wuchert ...".

Das es bereits eine lange Tradition der Intimrasur gibt, die sich wohl aus größtenteils hygienischen Gründen - Sackratten und mangelnde Waschgelegenheiten- ergeben hat ist natürlich unbestritten.
Ebendo, das Menschen die sich das eigene Denken gerne durch den Glauben an eine transzendentalen Existenz ersetzen lassen, selbstverständlich auch, wenn es denn als der göttliche Willen niedergeschrieben stehen sollte, das Ansetzen des Messers an die unteren Regionen vorschreiben und fremdbestimmen lassen erscheint nur konsequent.

Hinter der säkularisierten westlichen Rasiererei steckt aber imho eben eher der Drang sich von seiner- so empfundenen- eigenen Unvollkommenheit distanzieren zu wollen, indem man einem - meistens künstlich erzeugten- Trend folgt für den es vordergründig keinen Grund gibt.

Nachdem inzwischen ein wichtiger Teil der sexualisierten Sozialisation durch das Anschauen von rasierten Pornsternchen im Inet und trendigen Modells in den Printmedien oder dem Fernsehen stattfindet, folgen eben viele, den, als quasi Norm vorgegebenen und empfundenen, Abbildern des Lebens anstatt sich eine eigene Entwicklung mit all ihren Irrungen und Wirrungen angedeihen zu lassen.

Die alte Angst nicht der Norm zu entsprechend scheint in diesem Zusammenhang neue Blüten zu treiben.
Zweifel an der Normalität am eigenen Körper gab es, nicht nur bei pubertierenden Teenagern,wie ich vermute, immer schon.
Relativ neu ist jedoch das sich vermehrt Menschen freiwillig einer Operation unterziehen (wollen) um der Norm zu entsprechen.
Zu klein, zu groß, zu schief,zu schrumpelig igittigitt - da lassen wir doch besser mal den Chirurgen eine Umgestaltung machen, damit das auch dem Ideal, einer wie auch immer gearteten Nachfrage, entspricht.
Männer bevor ihr euch euren Schnippel bearbeiten lasst, denkt daran wie der von Ken aussieht!
Na, immer noch willig unter das Messer zu schlüpfen? :-D

Die ganze Industrie, die sich, wie Sackratten von der Intimregion der Ausgeschabten, ernährt, ist letztlich der Ausdruck einer Durchkapitalisierung jener letzten Regionen des Menschen, welche bisher davon verschont geblieben waren.

Gerüche werden durch Sprays bekämpft und die, durch intensive Enthaarungsstrategien bedingten, Haarbalgentzündungen mit zusätzlichen Mengen an desinifizierendem Agens.
Wie wäre eine Entlaubung des Busches mit Agent Orange?

Ich möchte nicht, wenn mein Kopf zwischen den Beinen des erwählten Wesens ruht, das es beliebig nach einem in einer Firma zusammengerühertem massenkompatiblen Mittel muffelt, sondern ich will IHREN eigenen Duft atmen und schmecken.

Sex ist eben nicht nur die Akrobatik des Aktes, sondern eben auch der Austausch von Körperflüssigkeiten und Düften welcher das ganze erst sinnlich abrundet.
Und wer sich, statt von seiner eigenen Fantasie angeregt oder den Begebenheiten vorgegeben, hauptsächlich in den Stellungen paart die dort gesehen wurden, wo die Intimrasuren tatsächlich die Norm sind, der sollte auch bitte weiter dieses Kaffederivat trinken und seine Intimzone mit Kampfstoffen entsinnlichen.

Denn das passt wie die Faust aufs Auge: Keinen Geschmack und stolz darauf!


Bei Georg Christoph Lichtenberg finde ich das Zitat des Tages:
Ich habe bemerkt, daß Personen, in deren Gesichtern ein gewisser Mangel von Symmetrie war, oft die feinsten Köpfe waren.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 14. Juli 2009

Hose runter - Schwanzvergleich!

So, so die ersten Banken schreiben also wieder dicke Gewinne und spiegel.online zitiert sogenannte Experten die 'eine Rückkehr der Turbobanker fürchten'.
Waren die denn wirklich weg? Oder haben die nur gejammert um die Ergebnisse ihrer Verbrechen finanziell auf breitere Schultern zu verteilen?
Diese Experten äußern Bedenken, das die Verantwortlichen der Wallstreet nichts aus der katastrophalen Krise gelernt hätten und wieder zu ihren alten Rollenmustern zurückkehren würden.

Nun, ich denke das die eine ganze Menge gelernt haben aus dem Verhalten in und um die Krise herum.

Sie können z.B. den Staat massiv erpressen und sich zusätzliches Spielgeld aus den Steuereinnahmen beschaffen, OHNE das es auch nur mittelfristige kosmetische, geschweige denn strukturelle Änderungen geben muss.
Sie haben den BEWEIS durch die Politik bekommen, das sie systemrelevant sind - das heißt für den Betrieb der Ausbeutungsmaschinerie notwendig und somit nicht zur Disposition stehend.
Sie haben durch das ganze Handeln, der von den Lobbyisten gekauften Politiker gesehen, das es innerhalb der augenblicklichen Phase des Kapitalismus einen klaren Primat des Finanzkapitals gibt den es weiter auszubauen gilt.
Sie haben erfahren, das sie sich nahezu alles erlauben können, ohne von den zur Kasse gebetenen Menschen durch die Straßen gejagt zu werden - teern und federn wäre das Mindeste gewesen was man diesem asozialen Pack hätte zukommen lassen sollen.

Ich finde, das sind eine ganze Menge Erkenntnisse, die man durch das Experiment des global vagabundierenden Kapitals erzielen konnte.

Genialerweise wird das Wahlpack in der BRD die Apologeten dieser spezifischen Form des Kapitalismus bei der nächsten Wahl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit durch eine hohen zweistelligen Prozentsatz in die Regierung hieven.
Aus der Abteilung der Blödbabbler reimt sich was, möchte ich mit der Weisheit von Frau Gump schreiend den ganzen Leuten mit dem kleinen Etikett 'Brainwashed' am Ohr zurufen:

"Dumm ist der, der Dummes tut!"
In seiner eign'nen Grütze ruht
den Lügnern alles glaubt und mehr
stumm marschiert im Dummbatzheer

Hier das Kreuzlein schnell gemacht
Nichts verstehen nichts bedacht
Nur danach dann wieder jammern
Sich an Führer feste klammern

Kräftig heulen über Vater Staat
Indoktriniert die neoliberale Saat
Da bleibt der Schädel mächtig hohl
denn Eigennutz ist nie zu aller Wohl!



... aber das mache ich dann natürlich nicht, denn ich bin ja wohlerzogen. :-D



Das Zitat des Tages stammt von B. Traven:
Moral wird einem ja nur darum gelehrt, damit die, die alles haben, alles behalten können und das übrige noch dazukriegen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Sonntag, 12. Juli 2009

Impressum

Dieser Webauftritt ist ein nicht kommerzieller, privater und dient mit seinen Inhalten lediglich für mich als Gedächtnisstütze quasi als halböffentliche Müllhalde meiner Gedanken.
Hierin notiere ich mir Besonderheiten und Ärgernisse, die mir im Laufe der Zeit auffallen und die mich privat umtreiben.

Mit diesem Blog wird ausdrücklich keine Meinungsbildung betrieben, sondern nur meine aktuelle Einschätzung zu bestimmten Problemen festgehalten.
Da ich mir nicht die Mühe machen werde zu argumentieren, sondern drauflos schreibe, wie mir das Hirn gewachsen ist, dürften selbst bei den wenigen Menschen die sich hierher verirren, wenige dabei sein, für die sich das Bilden einer Meinung auf Basis meiner Schriften einstellt.

Es sind keinerlei geschäftsmäßige Interessen an diesen Webauftritt gekoppelt.

Aus den vorgenannten Gründen entfällt die Impressumspflicht.
Falls sie damit Probleme haben, können sie in rechtlich relevanten Fragen, meine Impressumsdaten unter meiner Email erfragen.

Kontaktaufnahme
Wenn möglich, bitte ich darum verschlüsselt zu kommunizieren, mein öffentlicher pgp-key (bloedbabbler_pub.asc) findet sich hier --> bloedbabbler_pub1 (asc, 3 KB); die passenden Checksummen der Datei lauten:
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Alternativ gibts hier noch meinen öffentlichen S/MIME Schlüssel für den verschlüsselten Erstkontakt und der findet sich hier --> bloedbabbler_pub2 (p7c, 1 KB); die passenden Checksummen der Datei lauten:
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E-Mails deren Inhalt über das inhaltliche Niveau einer Postkarte(Hallo, schönes Wetter hier, Essen gut!) hinausgehen, werden von mir nicht beantwortet, wenn sie nicht verschlüsselt sind. Sorry, folks!

Alles, was ich hier schreibe, gehört mir.
Aber, falls es doch jemand woanders zitieren will - warum auch immer- dann bitte mit Quellenangabe auf den Ort an dem es steht.

Da inzwischen einige Spirituosenschupser groteskerweise meinen ihre Suchergebnisse zu verbessern, indem sie bei mir(rofl!) Kommentare absetzen, hier der Hinweis:
Liebe SEOs, sobald ihr auf einen kommerziellen Auftritt verweist, indem ihr eure Webseite verlinkt, im Text oder im Namen, schalte ich den Kommentar nicht frei, sondern lösche ihn. Klar? Gut!

Samstag, 11. Juli 2009

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Durch einen Beitrag in fefes blog wurde ich auf einen Eintrag aufmerksam der an Realsatire kaum zu überbieten ist.
Auf dem cdu-politik.de blog wurde der Versuch gestartet, die Verantwortung für die Urheberschaft des in-die-Welt-bringens, der uns alle sehr erfreuenden Maßnahmen, zur Errichtung einer Zensurinfrastruktur samt Erweiterungs - und Mißbrauchsmöglicheit; mal ganz locker der SPD ans Bein zu kleben.
Nun ist es ja nicht so , dass wir den Sozis nicht prinzipiell jede Sauerei zutrauen - besonders wenn es um reale, pragmatische Entscheidungen geht, bei denen bestimmte gesellschaftliche Gruppen weiter benachteiligt werden, zu Lasten der Elite dieses Landes.
Doch sollte die CDU mal nicht zu bescheiden sein. Der Lohn, den sie hoffentlich für diesen Judasdienst empfangen wird, gebührt doch Zensursula und ihrer Kamarilla, die in kaum zu überbietender Schändlichkeit missbrauchte Kinder instrumentalisieren, um letztlich unbequeme Stimmen 'filtern' zu können.
Und, nein, ich bin nicht für Kinderpornographie und halte es durchaus für angebracht den entsprechenden Straftatbestand auch zu verfolgen und zu ahnden; aber eben mit Mitteln die Sinn machen.
Das jetzt -kurz nach dem Durchwinken im Bundesrat- bereits eine Umdeutung der Verantwortlichkeiten unter cdu-politik.de versucht wird, um die Verpackung der CDU vor der Wahl für die Netzgemeinschaft (schade hier habe ich eigentlich das Superwort von der Internet-Community erwartet :-D ) anzuhübschen, und auf den Zug des allgemeinen SPD-Bashings draufzuhüpfen, ist dermaßen grotesk, das ich für diese Unverfrorenheit gerne bereit bin, einen neuen Orden zu kreieren: Die Nahkampfspange des kollektiven Vergessens.
Wird immer dann verliehen, wenn man offensichtlich der Brandstifter ist, das aber sofort vergisst wenn die Feuerwehr erscheint, um dann mit voller Überzeugung dem Raucher auf der anderen Straßenseite die Täterschaft in die Schuhe zu schieben.

Wenn ich nicht befürchten würde, das die CDU damit bei einem bestimmten Prozentsatz sogar Erfolg haben könnte, würde ich mich nur amüsieren, so aber ängstigt mich schon der dilettantische Versuch. Denn was der FDP gelungen ist - Erfolg aus ihrem absoluten Versagen zu ziehen, das könnte auch der CDU gelingen.

Beim Stichwort Versagen und davon profitieren fällt mir spontan der Neoliberalismus als Ideologie der herrschenden Politikerkaste ein. Zum Thema Gedächtnisleistung und Herrschaft gibt es in der Frankfurter Rundschau von heute einen netten Artikel".

Besonders fein – wenn auch in schlechter Auflösung :-/ - in selbigen Beitrag ist auch die Grafik der weisen und führenden Köpfe der Wirschaftsforschungsinstitute, die soviel von dem Unfug verbreitet haben, das sie letztlich sogar selber dran geglaubt haben.

Quelle:fr-online

Zum Abschluss heute ein Zitat von George de Santayana
Das Gedächtnis der Menschen ist das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die Vergangenheit umzudeuten.

Ihnen Ihr Blödbabbler