Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Donnerstag, 17. November 2011

Georg Schramm - Occupy Frankfurt

Heute mal drei Videos, denn mein Kandidat für Bellevue war am 12 bei "Occupy Frankfurt" und gab dort einen netten Rundumschlag aus Geschichte und Gegenwart zum Besten.
Georg Schramm Frankfurt a.M. 12.11.2011(hochgeladen von moomatre)
Teil 1

Teil 2


Wie angenehmer ist es doch, diesen Zornbürger zu sehen und zu hören, als den Ausdünstungen des pastoralen Weichspülers, den die Elite unserer politischen Klasse und deren Puppenspieler uns stattdessen beschert haben, lauschen zu müssen.

Zur ausklingenden Woche und, weil Georg Schramm von der letzten zu gewinnenden Schlacht sprach, noch ein wenig Ton Steine Scherben mit dem Klassiker "Die letzte Schlacht"



Hasta la victoria siempre oder so

Ihnen Ihr Blödbabbler

#Edit: Sorry das TSS Video war mit dreiminütigem Spam am Ende gefüllt- habs mal durch eine sinnvollere(leider etwas tonmäßig schlechtere) Fassung ersetzt.#

Mittwoch, 16. November 2011

Engel im Ausverkauf

Als ich vorhin losziehen musste um einen neuen Duschschlauch im Baumarkt zu kaufen, entdeckte ich dort an der Kasse - für schlappe 89 Cent - Schutzengel, welche den Baumarkt-Gläubigen zum Kauf feilgeboten werden.
Auch, wenn mir die krude Idee, man könne sich durch Nippesfiguren vor etwas Schlechtem schützen, durchaus sympathisch ist, so weiß doch jeder, das echter Schutz nur dem wahren Gläubischen zu Teil werden kann.
Oder?
Also, denen die nicht idiotisch an kleine Gipsfiguren, sondern mindestens an richtige Ikonen ihr Wünsche, ihr Sehnen und ihre Hoffnungen richten.
Ok. Und wenn ich es recht bedenke, dann zeigt der eilfertige Kauf von 89 Cent Schutzengeln, über ein gesteigertes Maß an individueller Wunderlichkeit hinaus, auch noch den veritabel schlechten Geschmack des Erwerbers.
Hoffentlich wird dieser Unfug nicht noch ein neuer Trend, nach den unsinnigen Traumfängern, Rosenkränzen und Plüschwürfeln die an Rückspiegeln innerhalb der Autobiotope einer artgerechten Haltung harren müssen.
Wär schön, wenn die Menschen etwas mehr an sich glauben würden und dabei Rücksicht und Aufmerksamkeit für ihre Umwelt und Mitmenschen an den Tag legten, anstatt von kultischen Dingen und höheren Wesen Beistand für ihre schäbige Existenz zu erflehen.
Ungläubiger Thomas der ich bin, habe ich mir lieber ein paar Kaugummis gekauft, die schützen meine Zähne wenigstens vor Karies. :-D

Schutzengellose Grüße von Ihnen Ihrm Blödbabbler.

Sonntag, 13. November 2011

Mordende Nazis? - SpOn entdeckt was neues

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lauthals lachen.
Das ehemalige Nachrichtenmagazin, Abteilung Internetzelle schreibt:
Doch schon jetzt steht fest: Deutschland hat es mit einem neuen Phänomen zu tun - kaltblütig mordende Rechtsextremisten. in seinem Artikel Republik im Schockzustand.
Nein! So was, Rechtsextremisten die kaltblütig morden, so etwas gibt es? In Deutschland? Und das ist neu?
Ach du meine Güte, wo haben diese Clowns die letzten 30 Jahre gelebt?
Auf der Rückseite des Mondes? Ach nee, da leben ja die Nazis wie man hier bei Iron Sky sieht.
Die rechten Arschlöcher töten inzwischen seit fast 30 Jahren Menschen in Deutschland, ok, ist selten eine Polizistin dabei gewesen, waren nur Untermenschen, Linke, Schwarze eben solches Gesocks.
Das zählt ja auch nicht, oder?
Das sich der Staatsschutz beinahe einnässt, wenn man ein paar Flaschen mit Eistee ganz dolle gefährlichem Inhalt an Bahnstrecken findet und eine neue Qualität von Linksterrorismus beschworen wird, während offenbar, neben den üblichen unpolitischen Einzeltätern der faschistischen Dreckhaufenansammlungen, sogar eine richtige Nazi-Terror-Gruppe exekutierend durch die BRD ziehen kann, das macht tatsächlich betroffen.
Betroffen über die so hochgradige Blindheit, die man muss es leider so sagen, offenbar gewollt war und ist in diesem unserem Lande.
Der pantoffelpunk bringt es in seinem Artikel auf den Punkt:Deutschland
Ich geh dann mal kotzen

Ihnen Ihr Blödbabbler

Tage der Freude

Sehr schön, die zweite Whisky-Messe in der letzten Zeit stand gestern in Aschaffenburg an und hat eindeutig wieder Spaß gemacht und den trinkerischen Horizont angenehm erweitert.
Wie inzwischen beim Blödbabbler schon üblich, wurde allerdings auch der Platzmangel im Wohnzimmer deutlich erhöht durch den Hinzukauf von "Will-ich-haben" Lieblingen in Flaschenform.

Whisky & Tobacco Days 2011
Am 30.10 fielen wir zu fünft, die ersten Brückenköpfe und -köpfinnen waren bereits vor Ort etabliert worden, auf den Whisky & Tobacco Days 2011 in Hofheim ein.
20 Aussteller boten ihre Leckereien in flüssiger Form, aber auch als Schokoladen, Marmeladen und ähnlicher Form dar.
Wenn man allerdings sein eigenes begrenztes Budget und die Leber-Darreichungsmengen kennt, ist das große Angebot leider eine veritable Form von Verschwendung.
Es ist wahrlich Himmel und Hölle zugleich an einem solchen Ort zu sein!
Nun, da aber der Blödbabbler nicht alleine dazu verdammt war breite Schneisen in die Batterien von schottischen und irischen Lebenswassern zu schlagen, ergab sich zumindest eine beachtliche Menge an zu schnuffelnden und auch mal zu probierenden Elixieren.
So nutze die Ms. die Möglichkeit noch einmal einen Redbreast 12 gegen einen Redbreast 15 in den Vergleich zu schicken; ihr gefiel der 12 definitiv besser, weicher und weniger brennig (ich vermute mal 40% vs. 46%) war ihr wichtigstes Kriterium - allerdings meinte auch der Händler der 15 sei erst langsam wieder auf der Spur und hinke dem 12 noch etwas hinterher, außerdem kostet der halt auch gleich mal 20 Euro mehr - keine Pflichtausgabe findet der Blödbabbler.

Danach gönnte sich die Blödbabblerin noch einen 21 Jahre alten von Gordon & MacPhail abgefüllten Glen Grant - ein richtig leckeres Tröpfchen für 70-80 Euro die Buddel- mild mit schönen Karamelltönen, soweit ich das von dem Tropfen der sich in meinen Mund verirrte sagen kann.

Was habe ich selbst gesüffelt?

Ich startete mit einem Glengoyne 17, der -wie es Art der Destillerie Glengoyne ist- komplett ohne Rauch daher kommt, durchaus trinkbar, allerdings halte ich den Standard 10 jährigen für zwar etwas brenniger und weniger intensiv bei den Aromen, aber sicherlich der ist konkurrenzfähig. Preislich kostet der 17 jährige den doppelten Preis und dafür ist er mir im Vergleich nicht gut genug.
Danach war die Zunge angewärmt, das Herzelein geöffnet und die Pforten des Portemonnaies geöffnet.

Ich nutzte die Möglichkeit das sich der neue Ardbeg Alligator vorstellen durfte.
Ein feiner Stoff aus den Trögen von Ardbeg, der seinen Namen von der reliefartigen Struktur -wie Krokodilhaut- der frisch ausgebrannten Ex-Bourbonfässer bekommen hat. Hängen geblieben ist mir -ich war ja zum Trinken und testen und nicht zum Notizen machen dort - Eiche und Vanille, Rauch in einer klasse Abstimmung. Die 0,7 Flasche kostet irgendwas um die 65-70 Euro stolzer Preis aber ich denke hier bei mal "See you later, alligator!".

Um den Tag nicht ungenutzt vor sich hin welken zu lassen, ergriff ich die Gelegenheit und stellt mich dem Smokehead 18 vor, dem großen Bruder des Smokehead vor und bat ihn es sich im Glas gemütlich zu machen. Wie der kleine, so überzeugt auch der erwachsene Rauchkopp mit Aromen die seinem Namen alle Ehre machen, allerdings war alles eine Spur feiner, detailreicher und stimmiger, als beim Jungspund ohne Altersangabe. Ein feiner Whisky, allerdings wie auch schon beim Redbreast, der große Smokehead kostet über dreimal so viel wie die Standardbuddel - und das ist er mir definitiv nicht wert.
Falls ich jedoch innerhalb der nächsten Jahre zum Plutokraten aufsteigen sollte, werde ich diese Flasche noch mal nachfragen, sonst vergnüge ich mich mit dem kleinen (schwarzen) Smokehead oder seinem (noch von mir zu öffnenden Elite-Bruder dem (silber-grauen)Smokehead rare.

Als krönenden Abschluss hatte ich mir den aktuell rauchigsten Whisky, den diesjährigen Bruichladdich Octomore 4/167 aufgehoben.
Erschreckende Rahmenbedingungen:
  • stylische schwarze schlanke Flasche
  • 5 Jahre alter(also junger!) Whisky
  • 167 parts per billion Rauchanteil klingt nach hüstel
  • Ich mag die Marketingclownereien der Destillerie nicht
  • Die Flasche kostet 100 Euro
Ich schnuffele und wundere mich, oben besagter Smokehead riecht intensiver rauchiger als dieser Meister des Rauchs.
Angenehme Nase mit merklichem aber nicht zu dominanten Rauch, stattdessen eher karamellige Ausdünstungen. Riecht wirklich lecker, hat starke 62,5% - das schreit nach Wasserbeimischung -allerdings erst, nachdem man schon ein wenig mit dem Octomore gespielt hat. Sein Antritt ist mehr als wuchtig, trocken, süß, rauchig ein Wunderwerk an Geschmack, komplett anders, als ich befürchtet hatte. Dieser Whisky ist nicht nur trinkbar, der ist eine Offenbarung. Wahnsinn! Durch Wasser angereichert verliert sich der Rauch in der Nase fast ganz, die anderen Aromen werden eine Spur weicher, aber dadurch eher noch feiner akzentuiert. Richtig geiler Stoff, aber leider definitiv über meinem gewählten Budget.

Was gab es noch?

Der Herr PausD nahm sich noch eines Tomatin Decades an, klasse Nase, leckerer sanfter Geschmack - auch ein Whisky zum gern haben, allerdings eben auch wieder in der 80+ Kategorie.

Whisk(e)y Pur Festival
Gestern, am 12.11 schauten wir mal im Schloss in Aschaffenburg vorbei, denn in den dortigen Räumlichkeiten hatte das Whisk(e)y Pur Festival seine Zelte aufgeschlagen und die Flaschen für uns geöffnet.

Da der werte Herr AausB, tapferer Mitstreiter beim letzten creative drinking retasted, leider durch Schmerzen im Gulliver seine Lust am Trinken nicht ausleben wollte und konnte, bot er sich als Fahrer an, was uns eindeutig recht war.
So zogen die Ms., Herr EausH, der zwangsnüchterne Herr AausB und der Blödbabbler himself ins Schloss ein.
Herr AausB machte -die Luft war nicht wirklich fein, wenn einem die Rübe schmerzt und der kalte Schweiß auf der Stirn steht- den Raum zügig von sich frei und erfreute seinen geschundenen Leib mit der frischen Luft und einer Lesung in der dortigen Bibliothek. Armer Kerl! Gute Besserung nochmal.

Wir anderen tauchten ein und machten fleißiges Standhopping um uns einen ersten Überblick zu verschaffen, trinken ohne Strategie ist wenig zielführend.
Ein falscher, weil zu rauchiger Whisky und die nächsten sanften Kameraden gehen einfach unter.
Ich hatte mir deshalb zuvor eine kleine Trinkauswahl zu Recht gelegt, aber wie immer dann, wenn man einen Plan macht, summt man schon automatisch Bert BrechtsJa, mach nur einen Plan
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch 'nen zweiten Plan
Geh' n tun sie beide nicht.
vor sich hin.

Meine Idee den Old Pulteney 21 - den World Whisky of the Year 2012 aus der aktuellen Whisky Bibel von Jim Murray- als netten Starter des Abends einzusetzen, endete durch völlige Absenz desselbigen. Schade, aber der rennt mir nicht weg, hoffe ich. Also musste ich umdisponieren und grübelte noch, ob ich mich der Blauen Maus einem deutschen Whisky nähern sollte, als die Ms. bereits mit einer Kinderportion derselben ankam. Für einen Whisky aus deutschen Landen durchaus ein angenehmes Erlebnis - leicht rauchig trocken, konnte ich von den homöopathischen Nippversuch erahnen; da gibts sicherlich in Zukunft mal ne Flasche von.
Support your local destillers, wenn das Zeuch halt was taugt, sonst können die ihren Käse alleine saufen, gelle :-D

Während ich noch rätselte, mit was ich nun den Mittag anfangen könnte, kam der Herr EausH bereits mit einem Bruichladdich 12 Second Edition - ich habe seinen pubertierenden Bruder Bruichladdich 15 Second Edition hier schon mal vorgestellt - der ihm schmeckte, derweil ich immer noch mit meinem jungfräulichen Glas dööflich in der Gegend rum stand.

Nachdem mich das Nirvana wieder freigegeben hatte, ließ ich mir - der Ardbeg Corryvreckan war nicht vor Ort und der Supernova2010 aus - einen Rollercoaster einschenken; gute Wahl wuchtig schöner Rauch und er ändert tatsächlich durch Wasserbeigaben sein Auftreten fleißig. Frau A hatte mir den Ardbeg in Hofheim bereits empfohlen, allerdings passte er damals nicht so ganz zum Ablauf. Guter bis sehr guter Whisky - aber nicht mehr wirklich auf dem Markt.
War schön den mal probiert zu haben, wie er nach ein paar Tropfen den Rauch verliert und die Süße hervor tritt, und beim nächsten Moment der Rauch wieder dominiert. Tasted, done!

Da ich gerade vom Caol Ila 12 sehr angetan bin, und die Destillerie mir gut gefällt, wagte ich mich an zwei 27 jährige Single Cask Abfüllungen desselben.
Die erste stammt aus einem vom Händler ausgewählten Fass, und überraschte mich sehr angenehm. Feiner Rauch, starker Antritt , leicht ölig und trocken bei guter Stärke von 54,x%. Da der Flaschenpreis von 85 Euro allerdings gestern mein Budget dramatisch gekillt hätte und ich meine persönliche Schmerzgrenze doch deutlich darunter ansiedele, ließ ich die Finger weg.
CaolIla1983 Flasche
Als ich dann allerdings einen 1983 er Caol Ila von cask alive! (whisky n more) der sein finish noch einmal in einem Eichenfass erhalten hat probieren durfte, der Herr EausH hatte den Vortester gemacht, konnte ich nicht umhin mir eine kleine 0,2 Liter Flasche abfüllen zu lassen.
Stolzer Preis, aber eben auch ein sehr geiles Stöffchen.
Einzig, bei Caol Ila scheint die Nase nach einiger Zeit in den Gläsern immer den Geruch einer Bilgenmelange anzunehmen, da gibt es tatsächlich schönere Orte die ich erschnuffeln möchte. Dennoch, der Geschmack ist richtig, richtig gut. Und wenn wir jetzt die nächsten zwei Wochen hungern, weil ich die Wochenration Haushaltsgeld in diese kleine Flasche angelegt habe, kein Problem, Essen wird sowieso überschätzt. :-D

Weil der Herr EausH es auch gerne rauchig mag und, weil ich von Hofheim angefixt war, empfahl ich noch eine Runde Octomore 4/167 zum krönenden Abschluss.
Gesägt tun getan.
Wir süffelten glücklich vor uns hin und er schmeckte genauso lecker, wie ich es in Erinnerung hatte.
Dem Herren EausH sogar so gut, dass er nochmal einen haben wollte.
Er verschwand und kehrte kurz darauf mit einem neuen dram und einer Flasche Octomore zurück.
Lucky bastard! Sogar den dram -immerhin 6 Euro für 2cl- hatte er der Frau noch umsonst dazu abgeschwätzt. Ich ziehe den Hut!

Was bleibt?

Ich kaufte noch-man sollte so etwas ja immer gleich mal im Haus haben- den neuen Bruichaddich The Laddie ten und freue mich schon, zu schauen, wie die Standardabfüllung geworden ist.
Hoffentlich kommt dadurch etwas mehr klare Linie in die Politik des Hauses Bruichladdich.
Auf jeder Messe gibts Gläser dazu, bei der Hofheimer waren es kurze Nosinggläser, in Aschaffenburg die mir eher liegenden GlenCairns.
Langsam haben wir genug Gläser um nicht jedes Mal abspülen zu müssen, so alle zwei Wochen. :-D

Mein Fazit: Whisky Messen machen Spaß, aber warum die immer schon um 11 Uhr anfangen und um 19 Uhr zumachen, ist irgendwie blöde. Besser um 15 Uhr anfangen und dann bis 22 harmoniert vermutlich eher mit dem alkoholischen Biorhythmus.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 10. November 2011

Drei Fragezeichen aufgeklärt

Beim creative drinking retasted Urlaub gab es ein paar Whiskys, die ich noch nicht besprochen und vorher noch nicht geschnuffelt, getastet und genossen hatte.
Einige der Flaschen stammten vom ehrenwerten Herren AausB und sind danach auch wieder mit ihm nach B. gereist; mithin erst einmal meinem Mundwerk entkommen.
Da ich diese Whiskys lediglich mit mehreren drams verkostet habe und nicht wie bei meinen Eigenbedarfsbesitz Flaschen, stelle ich sie mal zusammen hier vor.
Eben unter dem Vorbehalt das sie ...
  • in kurzem Zeitabstand verköstigt wurden
  • mit anderen Whiskys hintereinander verköstigt wurden
  • nicht das heimische Interieur und nicht die gängige Stimmungslage vorherrschten
  • eben nicht in der Menge retasted wurden wie gewöhnlich
...
mithin, die Parameter waren andere als sonst.

Da ich diese Whiskys nicht gekauft habe, könnte ich deren Preise zwar recherchieren bzw. aus dem Kopf daher sagen :-D aber auch dieser Bereich entzieht sich meiner Wertung.
Deshalb sind meine Wertungen bezüglich Preis-Leistungsverhältnis und Geschmack unter Vorbehalt zu betrachten.
Positiv kommt allerdings hinzu, dass ich die Ergebnisse unabhängig mit dem Herren AausB abgeglichen, also quasi verifiziert habe.
Eine angenehme Bestätigung bzw. Erweiterung des eigenen Horizonts.

Glenglassaugh "The Spirit Drink that blushes to speak its name"
Glenglassaugh
Der erste Whisky ist allerdings mal wieder gar keiner, sondern ein sogenannter Spirit Drink.
Die Destillerie Glenglassaugh war längere Zeit eingemottet und wurde erst 2008 wieder hochgefahren; mithin können wir nach dem schottischen Gesetz eben erst Ende 2011 oder Anfang 2012 mit dem ersten echten Whisky rechnen.
Um bis dahin ein wenig Schotter in die Kassen zu bekommen und um auch schon mal ein wenig die Werbetrommel zu rühren, füllt man deshalb sogenannte Spirits und Blushes ab, neuerdings auch als Peaty und als 12 monatigen im Eichenfass gereiften Fledgling XB.
Wir hatten bei unserem creative drinking Urlaub im Juli das klare, direkt nach der Destillation abgefüllte Destillat dabei, dessen Geschmack ging ein wenig in die Richtung Grappa; schmeckte scharf und war nett, aber nichts was man unbedingt zweimal oder öfter trinken muss. Eben die Ursuppe aus der später einmal, wenn man ganz lieb zu ihm ist und ihm ein feines Fass gönnt, ein leckerer Whisky heranreifen kann.
Der diesmal getestet Glenglassaugh "The Spirit Drink that blushes to speak its name" ist ein rosé farbenes Destillat, das es sich im Gegensatz zu seinem klaren Bruder ein halbes Jahr in einem kalifornischen Rotweinfass gemütlich machen durfte.
Anders als das sehr grappaeske Erlebnis mit dem klaren Destillat empfängt uns dieser Blush mit der No. 1723 mit einer Nase die hefig und nach Brottrunk riecht. Interessant, aber wenn man Whisky gewohnt ist nicht unbedingt das was man gerne aus dem Glas emporgestiegen riecht.
Hefe haben wir auch im Geschmack, bei einem sehr starken Antritt, der auf der Zunge und im Mund brennt und dessen Ausdünstungen an der Nase aus der Mundhöhle heraus ziehen. Der Abgang brennt primär und ist nichts was man auf Dauer unbedingt haben möchte. Dennoch ein interessantes Erlebnis, welcher Wandel sich bereits nach 6 Monaten vom kleinen klaren Prä-Whisky-Baby hin zum roséfarbenen Blush entwickelt. Spannend wären die nächsten Zwischenschritte im Kontrast, man könnte quasi bei der Whiskywerdung des Destillats Zeuge sein. Eigentlich ein klares Muss für Whiskyfreunde. Außerdem könnte man sich ein kleines Fass bauen (lassen) und die Vorstufen selber weiter reifen lassen, ein Hobby würdig eines Philosophen. Hach!

Wertung entfällt, das Erlebnis zählt mehr, als der Geschmack.


Green Spot (alte Abfüllung)
Green Spot Flasche
Als ersten echten Whisky haben wir dann einen Whiskey getrunken, genauer einen Pot Still Whiskey, den Green Spot (alte Abfüllung).
Zum Thema Pot Still hatte ich bereits etwas hier über den Redbreast 12 geschrieben, das gilt auch für den Green Spot.
Der alte Green Spot war eine Mischung aus 4-7 jährigen Whiskeys, während der neue, den ich noch im Laufe der nächsten Monate aufmachen und tasten werde, 8-9 jährige Teile enthält.
Aber zurück zum Green Spot der uns die letzten Tage begleitete.
Die Nase ist frisch, leicht und hat definitiv etwas Karamell.
Der Geschmack den uns der Green Spot anbietet ist sehr süß honigartig und mild, bei einer gut ausgewogenen leichten holzgeschuldeten Bitterkeit.
Leider ist der Abgang definitiv als kurz zu bezeichnen, die angenehm leicht Süße verflüchtigt sich noch, ehe man Molly Mallone gesagt hat. Schade.
Mir ist der Redbreast 12 im direkten Vergleich etwas lieber, aber der Green Spot ist ein veritabel feines Stöffchen.
Wertung Single Pot Still
Green Spot (alte Abfüllung)

Geschmack:
Fass4
Preis-/Leistungsverhältnis:
Smile4

Bowmore Surf
Bowmore Surf Flasche
Der dritte Mann Whisky im Bunde ist von der Insel Islay und stammt aus den Trögen von Bowmore.
Der Bowmore Surf ist -wenn ich das richtig in Erinnerung habe- eigentlich hauptsächlich für den Travel Value Handel abgefüllt worden und ist der preiswerteste billigste Whisky aus dieser Destille.
Er konkurriert -wobei er ihn preislich noch unterbietet- mit dem kürzlich von mir vorgestellten Finlaggan Original Peaty, dem man unter der Hand nachsagt, er sei ebenfalls von Bowmore.
Die Nase ist frisch, mit zitrus und karamelligen Anteilen, Rauch scheint nicht anzuliegen.
Nachdem der Bowmore sich seinen Weg in den Mundraum gebahnt hat, wird es trocken, rauchig und leicht warm. Die Eiche wird durch süßen Honig und leichtes Zitrusaroma abgemildert.
Ich finde den für sein vermutlich junges Alter - im Gegensatz zum Finlaggan relativ komplex - allerdings macht mir der Finlaggan deutlich mehr Spaß.
Seinen Abgang gestaltet der Bowmore-Surfer mittellang, warm und immer noch süß.
Ich bin ein wenig gespalten was ich davon halten soll. Für den Preis durchaus ein trinkbarer Zeitgenosse, allerdings soll der Legend (hier verlasse ich mich mal auf die Aussagen des Herren AausB) besser sein, ich finde selbst den Enigma aus dem Hause Bowmore besser, obwohl ich den für unsynchronisiert halte (Rauch und Süße stehen nebeneinander und gehen keinerlei sinnvolle Verbindung ein).
Dennoch, wer einen billigen Single Malt von Islay probieren möchte kann sich durchaus mit dem Surf eindecken. Ich würde allerdings ein paar Euro mehr anlegen und mir dann eher einen Lapa 10 oder auch einen Finlaggan Original Peaty holen.
Wertung Single Malt
Bowmore Surf

Geschmack:
Fass2
Preis-/Leistungsverhältnis:
Smile4

creative drinking retasted

Nachdem wir bereits Mitte Juli auf dem Land ein paar Tage dem Alkohol und dem Schreiben frönten, war es eindeutig erneut an der Zeit, fand der werte Herr AausB.
Nun, da wollte der Blödbabbler natürlich nicht nüchtern hinten an stehen und hob freudig ein in den Schlachtruf "Gesägt tun getan".
So haben wir uns seit Sonntag mit Text, Laptops und Whisky von der Menschheit abgesondert, was - ich kann dazu nur raten - dem Gemüt durchaus gut tut.
Um uns, neben dem Spaß am Schreiben, auch nicht zu kalkuliert und durchdacht an die Sache heran gehen zu lassen, hatten wir diesmal ein paar andere kleine Freunde als das letzte Mal im Gepäck.
So fühlten wir uns wohl und genossen dankbar und demütig die Anwesenheit von
  • Glenglassaugh "The Spirit Drink that blushes to speak its name"
  • Bowmore Surf
  • Green Spot (alte Abfüllung)
  • Laphroaig 10
  • Caol Ila 12
  • Black Grouse
  • Johnny Walker 15 Green
  • Maker's Mark
Es gelangen uns ein paar sehr feine Witze, deren Subtilität einzig mit der Schöpfkelle der Genialität erfasst werden können.
Generationen werden noch davon zehren und sich diese Kracher an den wärmenden Herdfeuern ihrer gescheiterten Existenzen zuraunen.
Eventuell aber auch nicht. :-D
Egal, denn es war wieder das, was mir am meisten Freude bereitet, zugegen: der kreative Prozess - schreiben, ohne alleine im eigenen Sumpf der Ideenlosigkeit zu versacken; schreiben weil es schön ist, nicht weil man muss.
Was später mit diesem Werk geschieht geht mir vollständig am Poppes vorbei, ich bin kein Freund von Vermarktung, Lesungen und Warentausch.
Möge sich Herr AausB diesem Treiben widmen, es sei ihm gegönnt, mein bescheidener Lohn sei die Erschaffungsphase.

Einen friedfertigen Wochenendzubringer wünscht

Ihnen Ihr Blödbabbler

Samstag, 5. November 2011

Finlaggan The Original Peaty

Heute mag ich mal von einem preiswerten und durchaus trinkbaren Whisky eines unabhängigen Abfüllers schreiben.
Der Finlaggan The Original Peaty kommt in einer billigen Pappschachtel daher und hat einen Korkverschluss.
Finlaggan Original Peaty Flasche
Meinetwegen könnte es auch ein Schraubverschluss sein, da bin ich nicht pienzig, denn selbige neigen wenigstens nicht zur Unart des Verkorkens.
Wie fast immer bei solchen Abfüllungen ist nicht bekannt, welche Destillerie ihren Erguss für das unter Label abgefüllte Produkt hergab.
Egal, ich liebe ja auch Black-Box-drinking.
Abgefüllt wird das Stöffchen von der Vintage Malt Whisky Company LTD, und es ist definitiv ein Whisky von Islay.

Sein Aroma besteht aus Rauch. Danach kommt Rauch und später entdecken wir Rauch, Herr Lüning spricht dabei von eindimensionalem Geruchserlebnis, der Blödbabbler von einem freudig unkomplizierten Schnuffelspaß für die ganze Familie.
Ist der Finlaggan erst einmal im Mund angekommen, zeigt sich kalter Rauch und eine leichte Öligkeit die sich schnell breit machen.
Wohlwollend begleitet wird das durch süßen Honig und ein bisschen Ingwer bei gleichzeitiger schwacher Bitterkeit.
Sein Abgang ist brennig warm - was vermutlich dem eher jungen Alter zuzuordnen ist - und trotzdem immer noch angenehm rauchig und süß an den Mundinnereien anhaftend.
Der Finlaggan verweilt einen guten Moment mit seinem mittel bis langen Abgang, der nicht so intensiv ist wie der eines Lapa 10 oder gar eines Smokehead, aber dennoch ordentlich.
Da man den Finlaggan schon für knapp unter 20 Euro die 0,7 Liter Flasche im Getränkhandel kaufen kann, hat er ein schönes Preis-Leistungsverhältnis.
Er ist leider mit E150 farblich für Wen-auch-Immer optimiert worden und wurde auf 40% herunterverdünnt, es gibt davon allerdings auch eine Cask Strenght Variante mit 58% die dann ca. 7-8 Euro mehr kostet.

Hier gehts zum Tasting Video Finlaggan Original Peaty von Herrn Lüning


Wertung Single Malt
Finlaggan Original Peaty

Geschmack:
Fass3
Preis-/Leistungsverhältnis:
Smile5

Fazit: Ein echter Islay Whiskey für unter 20 Euro der einen nicht mit herausfordernder Komplexität erschlägt. Durchaus leckeres rauchiges Stöffchen und sicherlich einen Kauf wert, auch falls das Portemonnaie durch Octomore, Alligator und Co. vor Weihnachten zu stark geschröpft wurde und trotzdem noch mal schnell was rauchiges auf den Tisch soll.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Rating-Info
6 Perfekt - 5 Wunderbar - 4 Lecker - 3 Gut - 2 Brauchbar - 1 Widerlich - 0 Fußbad

Donnerstag, 3. November 2011

Demokratie heute

Verdammt!
So langsam will ich mal wieder ein Whisky-Tasting reinstellen und mich nicht andauernd über Religion aufregen müssen.
Morgen dann also wieder was zum Thema Schnaps, Inschallah ;-)

Wenn ich die heutigen Gazetten aufschlage, stelle ich angewidert fest: Alles beim Alten.
Nicht nur, das die Griechen - wenn denn eine Volksbefragung in ihrem schönen Land gekommen wäre- damit an allen Grundpfeilern der westlichen Demokratie gerüttelt, gesägt und gekratzt hätten, denn wer bitteschön ist denn so blöde und fragt schon das Volk in einer Demokratie!1!! nach dessen Meinung?
Nein, auch in Frankreich herrscht helle Empörung über eine cartoonige Darstellung des Kinderschänders Religionsgründers, dessen Bild man nur zeichnen darf, wenn man auch Jehovah singend zur Steinigung geführt werden möchte.
Alternativ wird man aber auch zum Ruhme des Allerhöchsten mit Vorliebe an Autokränen hochgezogen, um zu zeigen, dass man zwar steinzeitliches Recht spricht, aber dennoch in der mobilen Neuzeit angekommen ist.
Aber ich schweife ab, was bleibt ist letztlich der Fakt, das auf Satire und Karrikaturen mal wieder mit Gewalt und Morddrohungen geantwortet wird.
Nicht in Afghanistan, nicht im Irak und nicht in Saudi Arabien, sondern in Frankreich, dem Hort einer laizistischen Tradition, seit den glorreichen Siegen und Errungenschaften der großen bürgerlichen Revolution von 1789.
Wir erfreuen uns mal wieder an praktizierter Friedensreligion at its best.
Die letzten Tage sah ich eine nette Kurz-Doku (ca 6 Min.) über Sex und Islam auf 3Sat; solange dort zu finden, bis es durch das Verbrechen des Depublizierens wieder aus dem Netz gelöscht wird.
Besonders der Teil in dem die -als intelligent betrachtete, weil einen Abschluss vorweisen könnende- Reyhan Sahin aka Lady Bitch Ray erklärte, was es mit der Dualität der Ehre (männlich-weiblich) im Islam so auf sich habe, brachte es imho auf den Punkt.
Sie sagte sinngemäß die männliche Ehre und damit die Ehre der Familie hinge am heilen Jungfernhäutchen der Tochter, dieser männlich-patriarchalische Zwang sei quasi Fremdbestimmung über die Frau.
Während hingegen die muslimisch weibliche Ehre -dies ein ganz raffinierten Trick jener Frauen- sich diesen Zwang zu eigen gemacht hätten und nun selbstbestimmt von sich aus auf Sex vor der Ehe verzichten würden.
Da sie dabei wie ein Honigkuchenpferd vor sich hin hibbelt, erscheint ihr dieser vorauseilende Gehorsam offenbar als eine zu lobpreisende Errungenschaft.
*Hüstel*
Kommt nur mir das irgendwie schräg vor?
Wenn ich selbstbestimmt (oder besser selbstzensiert?) doch nur die unterdrückerische Haltung vollziehe, dann ist das Freiheit?
Ganz ehrlich, nicht in meiner kleinen Welt, aber ich bin ja auch nur ein Blödbabbler und kein Porno-Rapper-Blödbabbler-Sprachwissenschaftler mit Migrationsvordergründigkeiten, also was weiß ich schon.

Aber, wenn man es genau betrachtet, dann funktioniert das mit dem Islam so am am Besten und auch nur so.
Man kommt niemals mit ihm ins Gehege, wenn man einfach genau das tut, was dessen altvordere Vorbeter verkünden.
Keine Kritik, keine Karikatur und keine anderen Provokationen, einfach das Maul halten und danach leben.
Denn, wer braucht schon ein eigenes Gehirn, wenn doch die Gebrauchsanleitung "Der Mensch - Marionette einer höheren Macht" schon vor 1500 Jahren niedergeschrieben wurde?

Noch einen schönen Untergang des Abendlandes :-D wünscht

Ihnen Ihr Blödbabbler

Sonntag, 23. Oktober 2011

Hurra die Scharia

Na also, da hat sich ja die militärische Intervention der NATO doch noch prima ausgezahlt: In Libyen soll jetzt die Scharia gelten können wir bei SpOn lesen.
Mein Lieblingssatz in dem Artikel lautet:Vor Zehntausenden Menschen verkündete der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats Mustafa Abd al-Dschalil in Bengasi außerdem, im neuen Leben werde das islamische Recht Scharia die Grundlage aller Gesetze sein und bestehende Gesetze, die im Widerspruch zum Islam stünden, würden annulliert.
Also damit konnte ja wohl niemand rechen!
Das wird dann sicherlich der Beginn einer wunderbaren demokratischen Freundschaft werden, so für alle die nicht mit der Scharia in Konflikt geraten müssen, wie diese ganzen Ketzer, Schwulen und sonstigen Gegner des Islam.

m(

Verbrechen überall

In der holzverfassten Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau gab es im Wirtschaftsteil einen Bericht zum Thema "Irland ist wieder wettbewerbsfähig".

Barbara Klimke schreibt darin, dass es de facto zwei Wirtschaften in Irland gebe, einen in dem internationale Konzerne boomen und einen inländischen, der unter den Auswirkungen der Knute des neoliberalen Irrsinns darbt.

So wurden dort, ganz vom großen Vorbild Deutschland lernend, die Bürger mit höheren Steuerausgaben bedacht und die Sozialleistungen drastisch gedrosselt.

Man bat die Masse zur Kasse für die Gewinne und auch die Verluste der Konzerne und der Finanzwirtschaft.

Was haben sie dort wohl noch gemacht, was wir in Deutschland ja auch immer als alternativlos von den ArbeitgeberAusbeuterverbänden gehört haben und ständig hören?
Nun?
Genau!
Sie haben die Lohnnebenkosten, also jenen, als Absicherungsmaßnahme für den Arbeiter gedachten, Teil seines Gehalts gesenkt, wodurch bei gleicher oder steigender Produktivität die Lohnstückkosten gesunken sind.
Das Ergebnis ist bekannt, der Profit und die "Wettbewerbsfähigkeit" erhöht sich.
Es wurde also an der Stellschraube "Variabler Anteils des Mehrwert" geschraubt.
Letzlich erhöht sich Dank solcher Maßnahmen natürlich auch die Wahrscheinlichkeit zukünftig ein Fall für die Reste staatlicher Wohlfahrt zu werden.
Aber das ist dann ja ein persönliches wenn nicht gar privates Risiko für das man selbstverständlich auch bitteschön privat Vorsorge zu treffen hat.
Kommt einem alles irgendwie bekannt vor, oder?
Genau das, was schon bei uns die Kultur eines gepflegten Miteinanders und des zivilisatorischen Fortschritts mit zerstören half, ist Heilmittel für Irlands Genesung.
Denn zum Glück (na wessen wohl?) widerstand in Irland die Regierung, wie es der werte Herr Holger Erdmann von der deutsch-irischen Handelskammer ausdrückt, "[...] dem Druck [...] die konkurrenzlos niedrige Unternehmenssteuer anzuheben."(FR 22/23.10.2011 Seite 15, Die Musterinsel von Barbara Klimke)
Na also, wenn das kein Glück für die Insassen in Irland ist, dann weiss ich auch nicht weiter.

Bin dann mal kurz weg - mich heftig erbrechen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Heute ist Weihnachten

Ich habe mir dann mal ein Geschenk gemacht, wenn es denn sonst keiner tut. ;-)

Stümmt natürlich gar nicht, denn die Herren ti und AausB haben mir zum Verkosten noch Teile von ihren
  • Ballantine's 17 Jahre
  • Glenrothes Select Reserve
  • Connemara Peated
Flaschen zukommen lassen.
Ein sehr feiner Zug.
Ein dickes

Danke

dafür nochmal auch von dieser Stelle aus. :-)

Aber: meine augenblickliche Beglückung stammt daher, das es mir noch gelungen ist eine Flasche Big Peat Christmas Edition zu ergattern.

Big Peat Xmas Edition Flasche

Somit bin ich einer von 600 glücklichen Käufern in Deutschland.
Hach! Wie fein.

Jetzt kann das Fest kommen.
Denn nun hat es endlich einen Sinn bekommen.

Werbeplakat und mehr Infos kann man bei pressrelations.de nachlesen


Sláinte Ihnen Ihr Blödbabbler