Leben, merkwürdiges

Dienstag, 12. September 2017

So,so...

..., da gibt es also heute einen Rückruf für veganen Nahrungsersatz wegen der Möglichkeit von Glassplittern drin.

Seid wann ist denn Glas nicht mehr vegan, fragt sich
Ihnen Ihr Blödbabbler

Samstag, 29. Juli 2017

Merkwürdiges in 2017

Vorhin bei der Fahrt zum Einkaufstempel mussten wir einen Moment warten, weil ein Wagen vor uns nicht nach rechts abbiegen konnte.
Ein paar Fußgänger gingen dort extrem gemächlichen Schrittes über die Straße und hatten dabei schlicht Vorfahrt.

Die Ms. schnaubte: Können die nicht schneller gehen?
Ich erwiderte, reflexartig, variierend zum Klassiker „Wir sind hier auf der Arbeit und nicht auf der Flucht“ ein: Die kommen sicher vom Einkaufen, die sind doch nicht auf der Flucht!

Dann guckte ich etwas genauer hin -und war mir plötzlich mit meiner Aussage nicht mehr so sicher.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 25. Juli 2017

Ein Accessoire

Nachdem gestern das Thema gar heftig und ärgerlich war, gibts heute als Ausgleich was fürs Herzelein.

Ich habe am Wochenende beim Einkaufen der besten aller Mses. eine neue Handtasche gekauft.
Agnes und Fluffy, oder Flauschi wie er in der deutschen Synchro heißt, gehen immer.

Sag mal einer, wir wären keine Kindsköppe mehr.
Aber mal nebenbei, nur Erwachsen zu sein ist auf die Dauer doch auch öde, oder?

Ihnen Ihr Blödbabbler, Minionfan

Montag, 3. Juli 2017

Salz, sodomy & the lash

Eben aus Faulheit das Selbstkochen gespart und, weil ich keine Lust auf ein türkisches Dönertier hatte, im hiesigen Supermarkt deren hauseigene Tiefkühlpackung "Bami Goreng" mitgenommen; in die Pfanne geschüttet und erwärmt.
Alter Schwede!

Ich habe in meinem bisherigen Leben lange nach etwas -als zur Nahrungsaufnahme deklariertem- suchen müssen, dass so sehr nach dem Wörtchen "Fraß!" schrie, wie diese Packung Reiszeug.
Um fair zu sein, die Zutaten gingen eigentlich und es lagen auch sichtbar angeröstete, kleinere Fleischbrocken eines vermeintlichen Huhntiers bei.

Was aber so gar nicht ging, war der versalzene Geschmackseindruck, der sich auch nicht durch den auf Babymengen-Angabe von 1,14g /100g auf der Verpackung aufgedruckten Hinweis wohlwollend ausblenden ließ.
Da ich die ganze 750g Packung gemampft habe, lag ich somit beim 1,5 fachen Tagessatz an Salz, alleine nur mit dieser Mahlzeit.
Da war mein Leckstein zum Frühstück noch gar nicht eingerechnet!1!!!!11!!

O.k., als Schlaumeier habe ich natürlich versucht genug Zucker als Gegengewicht in meinen Körper zu pumpen, eine Fritz Kola mit Kaffee schien mir da ein probates Mittel. Schmackhaft und schön kalt. Leider aber auch vegan und glutenfrei und damit eben nicht gesund. :D Verdammt!

Aber immerhin haben die unfassbaren Mengen Phosphorsäure (noch im Bereich vom EU-Höchstwert von 700 mg/l) die man sich erlaubt in die Kola zu packen sicherlich meinen trägen Kreislauf aufs vorzüglichste angeregt.
Zusammen mit der Packung Salz aus dem "Bami Goreng" sicherlich eine gute Kombination... und das arrhythmische Zucken meiner Augenlider wird sicherlich vom Heuschnupfen kommen, oder?
Momentan fühle ich mich dabei allerdings wie Inspektor Dreyfus wenn er mal wieder Clousseau trifft. *zwinkerzwinker*

...

Nachdem nun eine Stunde ins Land gegangen ist, die ich sinnvoll telefonierend und maßvoll schimpfend zugebracht habe, mäandert noch immer was ziegensalzlecksteinartiges durch meine Speichelflüsse.

Ich nehme ja meistens selbstgebasteltes Essen zu mir, mit mäßigen Mengen Salz und was man sonst so dranmacht, bin aber -da maßlos- auch säckeweise Schokolade oder sonstiger Nervennahrung nicht abgeneigt.
Bin also gewöhnlich ein einer Orthorexia nervosa eher unverdächtiges Wesen.

Aber sowas, wie dieses Bami Goreng, das eben keine "Beste Wahl" war wie der Aufdruck der Eigenmarkenwerbung suggerierte, sondern eher so auf mich wirkte als habe man versucht, etwas Salzig-Körniges zum Lutschen für fischige Schneeräumer in einem arktischen Winter zu kreieren, erweist sich als echt brutaler Terror auf meiner Zunge.

Ich kann 46%igen, sogar 51%igen Alkohol trinken, null problemo, aber das Gefühl, als habe man eine Meerjungfrau cunnilingusiiert, ist schon irritierend. Obwohl, Augen zu und Kopfkino an. :D

Und die Aufmacher, ohne zusätzliche Aromen, Geschmacksverstärker und Farbstoffe erscheint albern, wenn man mit der groben Kelle Salz und Zucker dranwirft und die Farbe eh' vom curryartigen Würzen kommt.

Aber wenigstens wars nicht auch noch vegan, glutenfrei oder ohne Laktose.
Musste ja irgendwie die hohle Phrasenideologie aus der Fritz Kola Hemisphäre neutralisieren.
Mal gucken, ob die irgendwann anfangen auch den Barcode durchzustreichen.

Vermutlich haben aber Hippster mehr Hirn als Ökoesoteriker und alles bleibt beim Alten.
Bis halt die EU uns neue Grenzwerte für die Phosphorsäure bringt und uns nach Gitanes Maïs, richtigem Retsina(Harz, ich will Harz!!!!) und Casu Marzu auch das Erlebnis noch wegnimmt. O.k. von mir aus kann jeder gammligen Käse mit Maden genau da bleiben, wo er hingehört, im Mülleimer. Und rauchen tue ich nun schon seit fast 15 Jahren nicht mehr, obwohl alleine die Vorstellung an Geschmack und den Einschlag in der Lunge von den guten alten französischen Stinkern einem schon fehlen kann. *seufz*...
Ich werde also auch noch verkraften, das Retsina wie normaler schlechter Wein schmeckt(trinke ich halt keinen mehr) und Kola eben weniger Zucker und Phosphatsäure zugesetzt bekommt.

Bis dahin sind wir wahrscheinlich eh' schon an den Masern gestorben oder haben alle ein Fußpils getrunken.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Salzjunkie und seit heute Mittag ein Opfer der Lebensmittelindustrie

Freitag, 2. Juni 2017

Ein feines Liedchen...

... zum heutigen Tag.


... wobei mir inzwischen im Original vom "Rote Lippen soll man küssen" Text
die politisch unkorrekte Anmache zunehmend gefällt. *eg*
Ich sah ein schönes Fräulein im letzten Autobus
Sie hat mir so gefallen drum gab ich ihr nen Kuss
Doch es blieb nicht bei dem einem
das fiel mir gar nicht ein
und Hinterher hab ich gesagt sie soll nicht böse sein

Eventuell sollte man das nicht gerade bei der Leitkulturdebatte den Nafris vorspielen. ;-)

Ich empfehle mal bei Herrn Kantels "Schockwellenreiter" vorbeischauen und seine persönliche Meinung zum 2. Juni zu lesen(nebenbei ist es immer ein gute Idee beim Schockwellenreiter zu lesen, nicht nur heute!)

Hatte heute auch ein wenig Bewegung (am) 2. Juni, war einkaufen.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Meister der beidseitigen Mittelohrentzündung.

Dienstag, 4. April 2017

Dahoam is Dahoam

So, dem runden Geburtstag und einem vermeintlichen deswegen-dann-feiern-müssen zusammen mit der Ms. entflohen und stattdessen ein schönes Wochenende in Franken verlebt.

In der Stadt mit dem höchsten Japaneranteil in Deutschland viel herumgelaufen, dort nette Orte besucht, faul in der Sonne herumgesessen(also den Sonnenstrahlen, nicht dem Himmelkörper), uns virtuos den Wanst gestopft und die Kehle anständig befeuchtet.

Wir haben das hiesige Kriminalmuseum und den langen Marsch mit dem dortigen Fake-Nachtwächter absolviert, ich habe in einer schnuckligen Weinstube ein Pils und einen Ardbeg 10 bekommen, was will ein Blödbabbler mehr?
Dooferweise ebendort einen allergischen Tränen- und Schnupfnasenanfall bekommen, den das Flair, also vermutlich der Staub der Jahrhunderte, an diesem Ort auslöste.
Oder war es doch wieder nur eine rassistische Allergie auf die dort in Legion versammelten Japaner?

Die Älteren von uns kennen sicher noch das Grüne-Ente-sehen-und-zwicken, welches entgegen der Behauptung im ZEIT Artikel -hauptsächlich Mädchen hätten dies gespielt- zumindest in den 80er Jahren eine rege Verbreitung erlebt hatte. Als arschiger Rassist änderte ich das ab in die Fassung: "Zwick mich! Da kommt ein Japaner".
Zum Glück haben sowohl die Ms. als auch der alte Sack neben ihr die Kneif-und Zwick Intensität nicht der der guten alten Zeit angepasst, sonst sähen unsere Arme vermutlich nach klassischer häuslicher Gewalt aus.
Seis drum.

Erfreulicherweise gibt es im weiteren Umkreis von Kitzingen einige uns bekannte und schöne Lokale, sodass wir dort zu vernünftigen Preisen auch gute Qualität auf den Tisch bekamen.
Denn das PLV der Gastronomie schien mir am Ort der Japanerplage doch ein wenig aus den Fugen.

Die Übernachtung in Rothenburg war gut, die Zimmer etwas hellhörig in Bezug auf Toiletten-, Dusch- und Sexualgeräusche unserer Mitmenschen, aber das kennen wir ja von daheim auch.
Ansonsten nettes Personal, gutes Frühstück(ein Ei, das nicht kalt oder hartgekocht war!11!!!!) und dazu stimmiger Preis - nicht selbstverständlich an Touristenhochburgen.

Wir hatten entgegen der ursprünglichen Wetterknochensatzleserei doch schönes Wetter, oder, zu den kurzen Momenten an denen tatsächlich ein wenig Regen auf die Köpfe der Japaner fiel, die uns eigene Intelligenz eben durchs Kriminalmuseum zu schlendern.

So genossen wir dort die ausgestellten Schandmasken, deren oftmalige, kunstwerkliche Absurditäten eine innige und garstige Liebe fürs Detail offenbarten.
Wir schauten uns die diversen Möglichkeiten an, die von der damalige Rechtsprechung an finalen Lösungsmöglichkeiten des Mensch-Totmachens aufgeboten waren; erfreuten uns an der Bäckertaufe(die in Rothenburg am Brunnen am Marktplatz vollzogen wurde - echt besser als bspw. in Straßburg, wo, soweit mir bekannt, das Eintunken des betrügerischen Bäckers an jener Stelle stattfand, wo die Abwässer der städtischen Schlachthöfe eingeleitet wurden) und auch der Trinkertonne mit Zusatzgewichten.
Gute 2 Stunden wurden den ausgestellten Dokumenten und Bildern leider nicht gerecht, aber mein Rücken empfand es als höchstes der Gefühle und in Absprache mit den Füßen gaben diese den Ton an und marschierten zielstrebig wieder ins Freie.

Was soll ich noch erzählen?

Die Ms. hat meinen Imperator Tag fein gestaltet, so hatten auch andere in den Nachbarzimmern mal Grund sich über uns zu freuen. :-D

Alle Anrufe meiner Freunde, Freundinnen und Bekannten kamen fast zur gleichen Zeit auf dem, Handy an, ziemlich exakt dem Zeitpunkt, als wir losmussten auf Schusters Rappen in die Stadt um dort den Nachtwächter aufzusuchen. *rolleyes*

Der quasi monopolistische Anbieter unserer Internet und Telefonleitung - oder die routende Fritzbox- oder beide Nervensägen zusammen, haben entschieden kurz nach unserer Abfahrt das Telefon daheim totzulegen, sodass während unserer Abwesenheit niemand sinnfreie Glückwünsche aufsprechen konnte. Notiz an mich: Mal mit beiden möglichen Störungsquellen telefonieren!

Nun sind wir wieder im Lande und holen natürlich im kleinen Kreis das Zuprosten mit den Gratulanten nach.
Nur halt alles kleiner und weniger laut, als man es vermutlich gewöhnlich zu tun pflegt, wenn das halbe Jahrhundert voll ist.
Und bei Muttern blüht die Magnolie schön vor sich hin und zeigt den Frühling von seiner schönen Seite.


Denn das scheint der einzige Baum zu sein, auf den ich nicht allergisch reagiere. :-D

Ihnen Ihr Blödbabbler, netter Kerl und natürlich kein Japanerhasser. ;-)

Dienstag, 14. März 2017

Aqua vitae, quo vadis?

Ich habe lange nicht mehr über mein Hobby, das Saufen von Schnaps Verkosten und Genießen von Whisky geschrieben.

Das Feuer lodert noch, der Alkohol rinnt auch noch die Kehle runter und ich kaufe auch weiterhin immer mehr Flaschen, als ich tatsächlich leertrinken kann.
Zumindest ohne einen veritablen Schaden davon zu nehmen!
Inzwischen habe ich so viel von dem Zeug hier rumstehen, dass ich bis an mein Lebensende davon zehren kann oder selbst einen Handel aufmachen könnte.
Eigentlich ist es sogar so viel davon, dass ich mit meinen Freunden und Freundinnen bis an deren Lebensende zusammen trinken könnte, eine nette Vorstellung - wenn auch irgendwie morbide.

Was mich allerdings abgehalten hat hier weiter zu schreiben, neben dem letzten Jahr und seinen privaten Dramen, war die Richtung in die sich der Whisky und auch seine Preise bewegt haben.
Es gibt dazu einen großen Thread im Forum vom DHL bei whisky.de, der das ganze Dilemma aufzeigt.
Die Preise der Whiskys, die ja sowieso schon für eine Spirituose recht hoch lagen, sind zum Teil dramatisch in die Höhe gegangen.
Fairerweise muss man zwar darauf hinweisen, dass auch einige Standards im Preis stabil geblieben und dadurch quasi billiger geworden sind, wenn man denn eine Inflationsrate annehmen möchte, dennoch ist die Tendenz unerfreulich deutlich.

Es kommen immer weniger alte Whiskys zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt, stattdessen findet man ambitioniert bepreiste 3-5 jährige Whiskys, gerne in Fassstärke abgefüllt, zu Preisen die man vor 3-4 Jahren noch für 20 jährige bezahlt hat.
Der englische Whiskyschreiberling Ian Buxton schrieb:"The dirty little secret of the Scotch industry is they've become addicted to high prices, but they've run out of old whisky".
Und ich fürchte damit liegt er durchaus richtig. Fabelhafte Namen und Geschichten - Erbrochenes aus den Marketingabteilungen- soll und muss heute den Anreiz schaffen, den vorher Alter und Qualität als Kriterium für eine Kaufentscheidung vorgaben.

Ich bin ja kein prinzipieller Gegner von Whiskys ohne Altersangabe, da gibt es wirklich leckeren Stoff darunter, aber die deutliche Tendenz, Whiskys über 20 Jahre inzwischen bei 120+ Euro bis zu nahezu jedem beliebigen Preis anzusiedeln, nimmt einem ein wenig die Lust am Kauf. Der Hype regiert und Gier steckt da wohl deutlich sicher mit drin.

Aber als alter Kenner wirtschaftlicher Zusammenhänge lehne ich mich zurück und schaue zu, wie man in Kürze (also für einen Felsen, nicht für eine Eintagsfliege) das Drama: Schweinezyklus der Whiskyproduktion - Einmotten und Schließen spielen wird, wenn Whisky wieder wie Blei in den Regalen liegen wird. Hoher Preis, schlechtere Qualität und verprellte Käufer (vielleicht sogar bei den Fanboys in Deutschland, wobei ich da zweifle, da der gemeine Michel und die Micheliese noch jeden Dreck kaufen, wenn er nur schön limitiert und mit Geschichte überfrachtet ist). Wir bekamen Macallen Farbenspiel, das Ausland Alter und den guten Preis.

Und weil mich das alles ein wenig nervt, habe ich beschlossen diese Irrsinn nicht mehr in Gänze mitzumachen.

Deswegen habe ich mich nun ein wenig breiter aufgestellt, ich habe mich mal nach "Malternatives" umgesehen und damit bewusst das Budget für Whiskykäufe etwas zurückgefahren.
Denn meine Lust mit russischen Oligarchen und chinesischen Regierungsmitglieder um Flaschen zu konkurrieren, weil die es sich leisten können, ist gewichen. ;-)

Stattdessen frage ich: Warum sollte man nicht einen alten Cognac, Armagnac oder einen Sherry alternativ verkosten, einen Jahrzehnte gereiften Brandy oder Grappa aus dem Barrique des Abends ins Glas laufen lassen?
Was spricht gegen einen gereiften Tequila oder Mezcal - natürlich ohne Hut, Wurm oder zitronige Salzspielchen?
Der Markt für Rum ist ja leider auch schon eher garstig geworden, die Preise im Steigflug seit den letzten Jahren, sodass man auch hier leider immer seltener glücklich wird.
Es gibt so viele leckere und feine Destillate neben dem Whisky, deren Preise bisher noch nicht vom Hype erfasst wurden und bei denen das PLV deutlich zu deren Gunsten ausfällt.

Dennoch, ich mag Whisky und ich trinke Whisky. Ich kaufe nur nicht mehr jeden Furz, der mir als Sensation Ultralimited verkauft werden soll.
Tat ich vorher zwar auch nicht, zumindest nicht oft - aber jetzt gucke ich genau was ich für meine Kohle bekomme: Alter sollte drauf sein - und nein, ich finde es keinen echten Grund, ekstatisch zu jubeln, weil einige Destillerien nun einstellige Jahreszahlen auf ihre Flaschen drucken, statt uns nur mit einer dummen Lügengeschichte der Martketing-Ghouls zu verhöhnen. Transparenzgeschwafel hin oder her- ich will gereiften Whisky für einen anständigen Preis oder eben einen niedrigeren Preis für das junge Gemüse - das PLV sollte mal wieder ins Lot kommen.

Es lässt sich einfach nicht mit Freude und Genuss trinken, wenn man die ganze Zeit vornübergebeugt mit heruntergelassener Hose auf den nächsten Einschlag wartet.

Lange Rede, dummer Sinn - entgegen anderer Whisky-Tastingnotes-ins-Netz-Kipper, die ein veritables Problem darin sahen und sehen, selbst Teil des Hypes geworden zu sein und ihn durch ihre Beiträge anzuschieben bzw. angeschoben zu haben, werde ich in Kürze wieder die aufgelaufenen Notizen 2015-2017 als meinen bescheidenen Eindruck im Blog einstellen.
Da ich sowieso weder Reichweite noch feine Geruchs- und Geschmacksknospen habe und hatte, sollte dieser Akt meinerseits auch die Preise sicherlich nicht weiter nach oben treiben, wenn ich hier mal wieder was absenfe.

Hofft Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 8. März 2017

Unfreiwilliges Fasten am Arsch!

Nachdem mich ein terroristisches Kommando -bestehend aus einer Kombination von Viren und Bakterien- mit einer garstigen und fieberigen Bronchitis für 14 Tage aus dem Verkehr gezogen hat, war ich leider infolgedessen gezwungen abstinent zu leben.
Für mich ein wahrer Graus vor dem Herrn.
Alles was mir lieb und teuer ist musste von jetzt auf gleich eingestellt werden.

So gab es kein herzhaftes Knuddeln mit den Mädels, keinerlei Vergnügungen nebst Streicheleinheiten von der Ms. und natürlich auch keinen Alkohol (So zog die Ms. sogar zum Schlafen in ein anderes Zimmer!111!!!!!).
Und weil es also eh schon wahrhaft fleischlos zuging, rundete eine entsprechende Nahrung dieses Drama noch aufs Dööfste ab.

Warum keinen Alkohol? Nun, ich will das Zeug ja ausgiebig beschnüffeln und verkosten, es erschmecken, mithin genießen und mir selbige Leckereien nicht einfach stumpf wie ein Wirkungstrinker reinschütten.
Es geht hier um den Geschmack und nicht um die schnöde Sedierung!
Und, falls man nichts schmeckt und riecht, oder zumindest nichts was angenehm ist, dann sollte man eben die Buddeln im Schrank lassen und den Körper lieber mit Pfefferminz-, Ingwer- und Früchtetees traktieren.
Oder auch dem Klassiker: Heißer Milch mit Honig.
Alles feine und probate Mittel, ausreichend Flüssigkeiten in den Körper zu bekommen und ihm dank zugeführter Wärme leichte Wohlgefühle oder besser, weniger Schlechtgefühle zu bescheren.

Aber -und das ist das Gute!- diese unfreiwillige Form der Selbstkasteiung ist seit gestern endlich vorbei und ich darf und kann wieder tun, was ich am liebsten mag.

Und ja, es gab auch einen kleinen Whisky hinterher, was billiges, leichtes, mild rauchiges und süffiges für den Anfang: Bowmore Small Batch. :-)
Und nach 14 Tagen Zungenabstinenz (vom Alkohol!) freuen sich die Geschmacksknospen sogar schon über 40% im Glas - dies nur mal so als Tipp an die Cask-Strenght-zum-Frühstück-Fraktion. ;-)

Ich hoffe somit mal, dass es das mit der elendigen Männererkältung für den Rest des Winters war, und verweise gerne dazu auf den wichtigen und epochalen Beitrag im Postillion: Frau will Geburt durchleben, um Schmerzen ihres erkälteten Mannes nachzuempfinden.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Freitag, 22. Juli 2016

Peek und Pokemon

Dieser Hype um kleine pixelige Monster, die durch reale, picklige Monster via deren Dooffons eingesammelt werden, ist ja ungefähr so charmant wie eine eitrige Genitalwarze.
Und, wie man vermuten muss, leider auch ebenso ansteckend.

Da ich im Gegensatz zu der wilden Hatz auf Deutschland Gassen bei diesen Temperaturen lieber innerhäusig bleibe, verschlug es mir vorhin die Sprache, als ich erleben musste, wie sich eins dieser Pokemons auf einer Lage Laphroaig materialisierte.


Immerhin scheinen die gelben Biester Geschmack zu haben. :-D
Nach einem kurzen, aber beherzten "Go! Pokemon, go!" war der Racker aber zügig wieder aus der Bude.

Pika, Pika
Ihnen Ihr Blödbabbler

Montag, 11. Januar 2016

Elterntraum?

Ich habe mich schon immer gefragt, wie man die kleinen Monster am besten aufbewahrt, falls es an Platz in der heimischen Höhle mangelt.


Dank eines Discounters ist mir das Konzept etwas klarer geworden!
Für diesen Ansatz gibts dann gute

von mir.

Ein Blog Mirror steht unter

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