Grotesk-Protest

Donnerstag, 9. November 2017

Unfehlbar?

So, so. Der heiligste aller Väter, das Oberhaupt des tuntigen Operettenstaats Vatikan macht sich Gedanken um die Gesundheit seiner Insassen.
Wir erinnern uns kurz, in der römisch -katholischen Theokratie in Rom ist es erlaubt, weibliche Kinder, also Mädchen, ab 14 Jahren zu verheiraten, bei den dort beliebteren Knaben sind es 16.
Man hat in diesem Zwergstaat zwar das Schutzalter 2013 auf 18 Jahre hochgesetzt(es lag vorher bei 12(!) Jahren), dieser Schutz gilt aber nicht innerhalb der Ehe. *knickknack*

Der Kirchenmann mit dem Phallus Pallium möchte -und tut es auch- den Zigarettenverkauf im Vatikan verbieten. Hurra! Erst nimmt man also den Priestern ihre potentiellen12 jährigen Knaben weg und dann auch noch die Zigarette danach...scheint konsequent, brauchts ja nun nicht mehr.

Wenn dem gottgleichen Unfehlbaren nun noch auffiele, dass der Kontinent Afrika und seine Bevölkerung an Aids leidet wie nicht gescheit und sein bigotter Trachtenverein eine nicht geringe Mitschuld daran trägt, könnte er ja vielleicht endlich bitte mal das Totd und Siechtum bringende Kondomverbot verbieten....nur so als gütlicher Vorschlag gemeint.

Stattdessen jedoch werden Teile ruhiggestellt, die das Verbot vermeintlich umgangen. Das ist mal ein wirklich fortschrittlicher Papst...Hosianna!

Freitag, 3. November 2017

Nachtrag zu "Kinderficker, minderschwer!"

Der Missbraucher zweier 15 jähriger Schutzbefohlenen, den ich in meinem Beitrag "Kinderficker, minderschwer!" besprach, jener, der bis auf weiteres bei vollen Oberstudienratsbezügen suspendiert war, wurde nun zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Mal wieder nur zur Bewährung... vielleicht fehlte da ein hysterischer METOO Hashtag um die Tragweite anzudeuten?

Die Richterin wertet es als Glück für den Angeklagten, den missbrauchenden Oberstudienrat der seinen dämlichen Erwachsenen-Schwanz in seine Schülerinnen auch noch ohne Kondom gesteckt(und sie vermutlich, so lese ich das "Beim Sex mit den damals in dieser Hinsicht völlig unerfahrenen Mädchen hatte er nicht verhütet[...]" deflorierte) hat, dass selbige nicht auch noch schwanger wurden, denn dann und nur dann "wäre eine Bewährung nicht mehr möglich gewesen". So ein Glück aber auch!

Dieser vermeintliche Erzieher hat also Schutzbefohlenen unter 16 Jahren Alkohol und Marihuana gegeben, sie gefickt und in sein sexuelles Spinnennetz hereingeschmeichelt - mithin seine Stellung völlig ausgenutzt.
Dafür gibts dann nur eine Bewährungsstrafe. There's something rotten in the state of justicia.

Aber immerhin wurde der Mittvierziger nicht nach Jugendstrafrecht abgeurteilt, muss man ja heute schon froh drüber sein. m(

Es ist ein kleiner Trost, wenn es denn stimmt, dass der Täter aus dem Schuldienst ausscheiden müsste, wenn das Urteil denn rechtskräftig wird.
Etwas besser also, als bei den religiösen Kinderschändern, die meist in einer anderen Gemeinde fröhlich weitermachen durften mit ihrem widerlichen Treiben.

Wenn ich nicht schon krank wäre, würde mich das alles krank machen.

Ihnen ihr Blödbabbler

Dienstag, 31. Oktober 2017

Tag des antisemitischen Religionsstifters und stupider Gruselkommerz

Aufgrund von gesundheitlicher Beeinträchtigung diesmal nur ein - schon mal benutztes- Bild nebst schlichter Reimerei sowie ein Musikhinweis.



The Pumpkins are united...

Hoffentlich bis demnächst

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Kinderficker, minderschwer!

Heute im Lokalteil der FR, der Aufmacher, Lehrer gesteht Sex mit Mädchen von Stefan Behr, dem -unter anderem- genialen Gerichtsreporter der FR. Neben Stephan Hebel einer der beiden guten Gründe die Rundschau noch zu lesen.

Ein Mitvierziger, Oberstudienrat und somit wohl Besoldungsstufe A14 hat sich an zwei 15 jährigen Mädchen bei sich zu Hause vergangen und nebenbei auf seinem Rechner noch Kinderpornos angesammelt.
Diese seien aber von minderer Bildqualität gewesen, die Bilder, nicht die Mädchen, sodass er darauf wohl nicht abspritzen konnte. So lese ich das "[...]um sich an ihnen delektieren zu können."

Der Sex mit dem einen Mädchen fand wohl nach einem Trinkgelage mit drei weiteren Mädchen bei ihm daheim statt, die drei anderen schliefen, während oben im Schlafzimmer der Missbrauch stattfand.
Schülerinnensex und viel Alkohol in der eigenen Wohnung, wer wollte nicht, dass ein Lehrer mit so viel privatem Engagement die eigenen Kinder unterrichtet?
Wer wäre es schon unter uns, dies fröhliche Handeln anzuklagen?

Nun, zum Glück hat eines der Mädchen der Vertrauenslehrerin ihre Geschichte erzählt, danach kam dann still und leise der Stein ins Rollen. Nun steht er vor Gericht.
Bis auf weiteres ist er erstmal -bei vollen Bezügen- suspendiert. Mal sehen was da später bei rumkommt und an welcher Stelle im Unterrichtsprozess der Mann weiter seine Runden ziehen darf.
Oder ob der Missbrauch von Schutzbefohlenen mal mit größerer Konsequenz geahndet wird, wie ich immer noch träumerisch hoffe.
Ein weiterer Fall auf Seite F6, trägt die Überschrift "Mildernde Umstände" und das beschreibt gut, um was es darin geht(leider finde ich den nicht in der Onlinewelt der FR, deswegen der Link zur Oberhessischen Presse).
Ein anderer Mann hatte ein sogenanntes Liebesverhältnis mit mindestens zweimal vollzogenem Sexualakt mit einer 12 jährigen.
Strafmildernd befand das Gericht, die 12 jährige habe das "Liebesverhältnis" mit dem 26 jährigen ausdrücklich gewünscht.
Deshalb wurde das Ganze als minderschwerer Akt gewertet und mit 1 Jahr und 10 Monaten zur Bewährung für den Angeklagten ausgesetzt.

Und da saß ich nun, alleine beim Frühstück die Zeitung vor mir und das Brot in der Hand, den Mund weit offen.

Minderschwerer Fall? Ein Kind wünscht sich eine "Liebesbeziehung" zu einem Erwachsenen und das ist dann- wenn dieser dem nachgibt oder es ausnutzt- weniger schwerwiegend?
Hat sich das Kind den Sex wirklich ganz von alleine gewünscht? Oder wurde ihm der Wunsch vielleicht nahegelegt, mit kleinen Aufmerksamkeiten, Drohungen oder Versprechen beispielsweise?
Muss man das Schwärmen eines Kindes als Handlungsaufforderung verstehen, der man Folge zu leisten hat, ohne moralische oder rechtliche Bedenken? Mit was für einem Menschen haben wir es zu tun, wenn er 12 jährige Kinder betört und zu sich mit nach Hause nimmt und dort missbraucht? Kann solch eine Handlung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind tatsächlich "einvernehmlich" sein?
Ich denke, Nein.

Kann denn also, so frage ich mich, eine 12 jährige tatsächlich schon abschätzen worauf sie sich einlässt, wenn sie mit einem Erwachsenen ins Bett steigt?
Kann sie ahnen oder wissen, was eine "Liebesbeziehung" unter gleichberechtigten, erwachsenen Menschen bedeutet? Was man hinzunehmen bereit ist und was gegen den eigenen Wunsch geht. Kennt sie die Grenze zwischen einvernehmlich und aufgezwungenenem Sex? Wohl eher nicht.
Hat sie bereits die Kraft gleichwertig ihre Wünsche zu vertreten und auch zu behaupten?
Oder ist sie nicht vielmehr massiv und gezielt steuer-und manipulierbar durch einen wesentlich älteren Erwachsenen?

Weitere Klassiker der Rechtsprechung wären vielleicht noch: reduziertes Strafmaß wegen Alkohol oder Drogenkonsum, oder -immer öfter quasi der newcomer- wegen anderer kulturellem Verständnis von Geschlechterrollen.
Und wenn wir schon bei vergeigter Gerichtsbarkeit sind, eben -um mir den Magen weiter zu übersäuern- noch beim hpd gelesen: Der Hohn Berliner Richter, in welchem es um ein aktuelles Urteil zum Thema "Genitalverstümmelung" an kleinen Kindern in Deutschland geht.

Nachdem ja eine unheilige- oder muss man sagen heilige?- Allianz männliche Kinder muslimischen und jüdischen Glaubens vor 5 Jahren vom Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit ausgeschlossen hat, finden weiterhin solche Genitalverstümmelungen eben auch in den Hinterhöfen der Republik statt und werden, wenn sie denn geahndet werden, wohl eher lächerlich niedrig sanktioniert.

Im Urteil dann darauf hinzuweisen, dies "[...] sei eben Sitte in der Kultur" ist ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers, der sich den hiesigen Gesetzen unterordnet und ein kräftiger Tritt des Richters zusätzlich ins Gemächt des beschnittenen Jungen ist es obendrein.
Damit, also diesem kulturellen Bullshitgeseiere, könnte man wohl ebenso die Beschneidung von Frauen und Mädchen rechtfertigen, aber die wurden ja wohlweislich von der Regel ausgenommen, weil hier die Lobbyarbeit der Genderisten und Bionade(hmm die gehörten ja zu Radeberger und nun zu Hassia, trinken die Arschlöcher die dann überhaupt noch? Muss ich mal recherchieren gehn) Kamarilla ganze Arbeit geleistet hat. Heiliger Sankt Florian / Verschon’ mein Haus / Zünd’ and’re an!

Und dann brennt uns auch noch der Goetheturm ab. Scheisstag!

Ihnen Ihr Blödbabbler

#Nachtrag 16.10.2017 zur Kenntnisnahme: Interview mit dem Anwalt der Mutter, Nebenklägerin in dem einige der oben von mir kritisierten Punkte in Bezug auf die Beschneidung und das Urteil relativiert werden.#

Montag, 9. Oktober 2017

Treffer, Mehrwegpfandflasche versenkt!

Eben über ein Zitat in einem Beitrag bei SpOn vom Augstein Jakob gestolpert.

Dort zitiert er eine israelische Soziologin namens Eva Illouz , deren Schriften ich (leider?) nicht kenne, mit folgendem Satz, der eigentlich das ganze Ausmaß der aktuellen Problematik erfasst.
Zitiert nach Augstein geht dieser wie folgt:Der rechte Populismus floriert, weil die Welt der arbeitenden Schichten vom Konzernkapitalismus zerstört und von den kulturell fortschrittlichen Eliten entwertet wurde, nachdem diese ihre intellektuellen und politischen Energien seit den Achtzigerjahren auf sexuelle und kulturelle Minderheiten konzentrierten, was zu erbitterten culture wars führte.
So sieht es aus.
Das Primat der Ökonomie zwang die Menschen sich vorzubeugen und vermeintlich linke Ideologie hat diesen Menschen dann moralisierend die Buchse weggerissen und heftig Liebe in den Popo gemacht.
Danach noch schön das Opfer der Gewalttat mit einem "Selbst schuld! Wer zieht sich denn auch so aufreizend an Hättest ja was Richtiges lernen können oder eben nicht weiß oder männlich geboren werden oder ganz schlimm! beides sein müssen. Unterdrücker!"

Bei all der Hege und Pflege und sicherlich auch berechtigten Wahrnehmung von Minderheitenproblemen hat man vergessen, dass der große Teil der westlichen Gesellschaften eben "weiße Stinos" sind.

Während man sich Gedanken über die maximale, horizontale Kaskadierung von Toilettenräumen für die vermeintlich hunderte und abertausende von verschiedenen genders machte, verspottete man gleichzeitig den blöden, weißen Arsch der rauchend auf dem Weg zur Arbeit war, dass er sich nicht so anstellen soll und mal lieber seine Privilegien checken sollte. Anderen ginge es auf der Welt nämlich viel schlechter als ihm, diesem blöden Sack, der sich statt eloquenter Geschlechterdiskussionen mit so öden Dingen wie dem täglichen Überleben herum priviligiert.

Im freischwebenden, gendergerechten Bionadeweltbubble ist das alles nämlich halb so schlimm mit der Globalisierung, wenn man sein Geld mit irgendwas mit Medien macht oder gar Vater Staat die C4 Professur bezahlt. Da ist nämlich der Konkurrenzdruck durch den albanischen Einwanderer meist eher gering, als in den Bereichen, wo es eh‘ schon kurz auf knapp hergeht zur Mitte des Monats.

Wir hatten das schon mal beim Thema "Rauchen", "Ungesunde Ernährung" etc., alles eine Form von Klassenkampf dem wir hier beiwohnen können, hier die Taugenichtse, politisch unkorrekt lebend und dort am sonnigen Ufer die strahlenden Helden mit dem richtigen Bewusstsein, fair trade und bio inklusive.

Und so kommt's dann, wie 's kommen muss, und hier zitiere ich mal -heute ist nämlich Weltzitiertag- den guten Yok 'Quetschenpaua':"Scheißegal, ob das blöd wird, ob die Spießer sich beschwer’n, wer mit Gewalt beherrscht wird, wird sich auch gewaltig wehr’n! (lyrics, lied)"

Und davon sehen wir bisher erst kleinste Vorläufer und schon jammern alle was von "Weimarer Verhältnissen". Arschbande, elende!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Freitag, 1. September 2017

Hau wech den Scheiss!

Hurra, ein großer Sieg für die Frauenrechte und ihre selbsternannten Verteidiger.

An der Alice Salomon Hochschule Berlin hat sich der Furor gegen die Unterdrückung der Frau mittels Asta durchgesetzt.
Wie so oft in letzter Zeit macht man lieber tot, was man nicht mag, nimmt man Kritik nur noch in Form von verbrannter Erde war.
Anderes, vor allem, wenn es von alten, weißen Männern entstand, gehört ja per se auf den Müllhaufen der Geschichte.

Man kann schön sehen, wie weit diese spezifisch linke Dummheit und Totalität führt, wenn man seinen Blick in die USA richtet.
Dort werden dann gerne Menschen denunziert oder von Vorträgen ausgeladen, wenn man das Gefühl hat, der sei 'islamophob' oder der sei gar Rassist, wenn nicht gleich Faschist.
So kürzlich geschehen mit Richard Dawkins an den rauchenden Trümmern der Universität Berkeley.
Kritik wird nicht geduldet, schlimmer noch, sie wird nicht verstanden und diskursiv angegangen, sondern im eigenen kruden Weltbild -und mit der eigenen Schlechtigkeit als Referenzmuster- mundtot gemacht.
Was an den Faschisten in weiten Teilen zurecht geübt wurde, nimmt nun immer breiteren Raum ein im öffentlichen Diskurs und wuchert und verselbstständigt sich.
Eine kleine Gruppe von Idioten, gepampert von schweigender Zustimmung aus den Reihen der Linken erobert die Herrschaft über Sprache und Denken, Moralisierung statt Versachlichung. Auch da eine nette Analogie zu den Arschlöchern des Islam, ein Teil benimmt sich wie Sau und der Rest schweigt, zustimmend oder desinteressiert. So oder so, man überlässt damit diesen Extremisten den Raum und die Deutungshoheit.

Aber zurück zur Hochschule.

Als vor ein paar Jahren ein Gedicht von Eugen Gomringer prominent an einer Außenfassade angebracht wurde, stöhnte die Pressestelle der Hochschule noch in den Worten der damaligen Rektorin, Prof. Dr. Theda Borde:
Wir freuen uns sehr über diese bleibende Erinnerung an unseren Poetikpreisträger Eugen Gomringer und sind uns sicher, dass die Strahlkraft des Kunstwerkes weit über unsere Hochschule und den Bezirk Hellersdorf hinausgeht (da stehts)
Inzwischen haben aber die Gedankenpolizisten und Sprachüberwacher ihr vermeintliches Recht genommen, mundtot zu machen, was sie nicht verstehen -oder eben denken zu verstehen- und deswegen gar nicht leiden können.

Ein alter, weißer Mann schreibt was über Frauen, öffentlichen Raum und Bewunderer. Geht gar nicht. Pfui, alter schmieriger Sexist. Muss weg! Ist ja fast wie General Lee Denkmäler, irgendwie rassistisch, mindestens aber frauenfeindliche Propaganda.
Und siehe da, nachdem an der Spitze der Hochschule nun keine Frau mehr steht, die das gerade nicht sexistisch fand, sondern ein Mann, zieht man den Schwanz ein, vor so viel geballter Dummheit, und macht das Gedicht weg.

Und siehe, was bei den faschistischen Mobs in Rostock Lichtenhagen damals funktioniert hat, klappt auch heute. Man muss seine eigene kleinliche Weltsicht nur lautstark und militant verbreiten und schon gibt die Institution nach.

Damals verstümmelte man das Recht auf Asyl und hier wird halt ein Gedicht entfernt.
Klar, Beton brennt schlecht, sonst hätte man es an einem Abend sicherlich auch schön öffentlich verbrennen können.

Ich bin da ja immer mehr beim guten alten Francois Villon – und, klar, beim alten 'Kinderschänder' Kinski- und möchte des Öfteren nur noch schreien:"Man schlag dem ganzen Lumpenpack das Maul mit einem Hammer kurz und klein!".

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 12. Juli 2017

Those were the days

Puh, nachdem ich inzwischen als quasi Dauerzustand eine blockierte "Erste Rippe", sowie,etwas seltener, noch zusätzlich einen geblockten Atlas- und /oder Axis -Wirbel habe, ist die angenehme Zeit vor dem PC leider noch weiter zusammengeschrumpft.

Um die Verspannungen, die wohl meistens (immer!) der Auslöser sind ein wenig abzupuffern füttere ich seit 8 Tagen nun bereits ein Mittel mit dem Wirkstoff Methocarbamol zu.
Nur zur Nacht und nicht wie bei Hardcoreeinsätzen viermal am Tag.

Tjo. Die Dauerverspannung ging in der ersten Nacht(viva Placboerwartungshaltung?!) zurück, ich hatte etwas schwere Beine und war saumüde - durchgeschlafen wie ein Baby; bei meiner Durchschlafstörung durchaus eine willkommene Reaktion.
Leider hat sich in den folgenden Nächten nichts verbessert, sodass ich die im Beipackzettel angesprochene Wirkverstärkung im Zusammenspiel mit Alkohol für ein probates Mittel der Wahl hielt!

Feigling, der ich bin, tastete ich mich mit einem kleinen Glas zwanzigjährigem (ja,ja Solera ich weiß!) Sherry Dos Cortados der Bodegas Williams & Humbert heran.
Der übrigens aus meiner Sicht der schwächste aus der Reihe neben dem sirupartigen Don Guido Solera 20 Pedro Ximenez und dem knackig trocknen Jalifa 30 Jahre Amontillado Sherry ist. Auch schwächer als der "As You Like It Medium Sweet" Sherry ebenfalls wie die vorgenannten aus dem Haus Williams & Humbert.

Leider brachte diese Wirkverstärkung lediglich eine unangenehme Form von Hitzewallung in der Rübe(also Kopf, keine anderen Glieder... :-D ) und ein schwaches Übelkeitsgefühl in der Magengegend, so in der Form einer beginnenden Gastritis.
Falsche alkoholische Beimischung schlußfolgerte ich und probierte es am nächsten Abend einfach mal mit zwei kleinen dram Whisky, leckerer junger Stoff aus den Bottichen der schwedischen Künstler von Mackmyra, hier war es der Svensk Ek.

Selbe Reaktion, roter Kopf und Schweißausbrüche, sowie ein eher raues Gefühl in jener Körpergegend in der gemeinhin der Magen verlotet wird.
Leider brachte auch dieser Selbstversuch nicht das gewünschte Ergebnis von deutlich schlapperen Muskeln mit sich, einzig die Hitzewallungen scheinen jetzt zur verklemmten Rippe dazuzukommen, oder mein beginnendes Klimakterium hat sich koinzidental(verdammter Zahn! :-D ) gemeldet.

Wobei die Wechselbalgjahre sich bei Männern ja eher im Kauf eines Porsches oder dem schlichten ansammeln von jungen Dingern äußern sollen, wie ich aus einschlägigen gelben Presseprodukten lernen durfte.
Weswegen ich es jetzt nicht mehr Midlife-Crisis, sondern Zahnarztsyndrom nennen werde. *eg*

Gestern, also am achten Tag der Einnahme der Tabletten, hat mich dann ein veritabler Drehschwindel von jeglicher Lust an weiteren Tests mit alkoholischer Lösung abgehalten, sogar von der zweiten Folge Castlevania gucken.

Ich lag nur platt, müde und mit eingeklemmter erster Rippe auf dem Sofa und spielte sterbender Schwan, wie es nur Männer können, um wenigstens eine Streicheleinheit und eine Portion Empathie von der genervten Ms. zu erheischen.
Nach gut 1.5 Stunden war der Schwindel wieder weg, ich wurde deutlich wacher und ging deshalb schlafen. :-D

Heute hat die Ms. zweimal versucht die blöde Rippe durch heftiges Reindrücken zu mobilisieren, aber leider ergebnislos, eventuell sollte ich es mir auch mit einem Stock selber machen. ;)
Vorhin las ich gerade von jemandem der einem anderen den "FEDERhandschuh" hinwerfen wollte. Und nein, ich war nicht in einem Transenforum LGBT safe space unterwegs.

O.k. nun tut man das ja schon länger nicht mehr in diesem Land, also jemanden befehden wollen und dazu eine Fehde noch so altmodisch mit einem Stoffhandschuh samt Backenstreich formell zu eröffnen.
Schade eigentlich! Deutlich zivilisierter als: "Was guckst du, du Opfer", zu hören bevor man ohne Anlass körperverletzt wird.
Nicht für die Schule, sondern? Genau, fürs Leben lernen wir.
Dazu lustig, eben gesehen: bei den katholischen Pfaffen ist der Backenstreich ein leichter Schlag bei der Firmung, den der Bischof dem Firmling mit zwei Fingern auf die Backe gibt. *rolleyes*

Nun habe ich bei dieser Kombination Priester, Kind und Backe sicher keine guten Bilder im Kopf, Wange ja, aber Backe?..., sicher, dass es nicht eher ein Backenstreicheln ist, nun ja eventuell ist das eine ja auch schlicht das Vorspiel fürs andere... und... Vorhang!
Bleibt Hamburg.
Militante, die Militanz dann gut heißen, wenn sie nicht im eigenen Kiez stattfindet.

Also, Militanz ist dann gut, wenn sie nicht bei einem selbst im Kiez geschieht.
Gut das wir diesen politischen Ansatz des Autonomensprechers mal geklärt haben. Logo, mir esse net do wo mer scheisse! Was für bigotte und dumme Arschlöcher!

Und dann gibts die ganz schlauen Journalisten, solche wie Herr Leo Fischer, die im Neuen Deutschland proklamieren:Brennende Autos beim G20: Nationalfetisch Auto.

Wer sich als 'Linker' beim Artikel von Herrn Fischer schenkelklopfend oder gar hämisch über diese Deutschen amüsiert, jene, die so an ihrem Auto hängen, dass sie es gar nicht schön finden, wenn dieses abgefackelt wird, der sollte sich fragen lassen wo sein Mitgefühl und auch der Verstand geblieben sind.

Wer diese vermeintlichen Tröpfe, jene, denen man das Fahrzeug angezündet hat, jene, die ach so konsumgeil sind weil sie nur an ihrem Besitz hängen, statt gegen das System aufzubegehren-vielleicht auch, weil sie sich nicht einfach ein neues Auto kaufen können- verhöhnt, wie es Herr Fischer süffisant tut, der sollte sich wohl fragen lassen, ob die gleichzeitige, medienpräsente Empörung über den armseligen Tweet von Hohlbirne Tauber zum Thema "Minijob" nicht aufzeigt, dass der eigene moralische Kompass klemmt.
Dicke Autos haben Vollkasko, die Möhren die ich brennen gesehen habe sahen eher nicht danach aus.

Und nochmal zurück zu einer, wie-auch-immer zielgerichteten und dadurch richtigen Militanz, die als sinnvoll und politisch akzeptabel in den Raum geworfen wurde.
Also Zerstörung ist o.k. wenn sie nicht bei mir passiert, dann ist sie wichtiger Teil des, tjo, was? Befreiungskampfs? Ernsthaft?

Ich frage vielmehr, ob und warum, auch wenn die Zielrichtung der Militanz aus dem eigenen Dunstkreis heraus wabert, es o.k. sein sollte, jemandem in einem anderen als dem eigenen Viertel das Auto anzuzünden oder den Laden zu plündern?
Was genau legitimiert das?
Die eigene Verachtung als absolutes zu setzen und gegen andere und deren Gegenstände einzusetzen, kann ja schlecht Ausdruck einer wie auch immer gearteteten sinnvollen Maxime sein, zumindest keiner die sich links, mithin auf der guten Seite der Weltgeschichte sieht.

Wenn ich schon Krieg & Zerstörung spielen will, könnte ich wenigstens so konsequent sein wie die Islamisten und nach Syrien auswandern, statt hier Bürgerkrieg spielen zu wollen.

Und ja, ich bin mir sicher, dass sowohl der Ort als auch die Zeit für das Treffen der G20 kein Zufall war, sondern Teil einer Eskalationsstrategie und bewusster Machdemonstration.

Man könnte sich die Kohle und den ganzen Mist sicherlich sparen und einfach per skype solch ein Gipfeltreffen der Idioten veranstalten - kostet deutlich weniger und jeder der kulinarischen Weltführer kann sein eigenes Essen zu sich nehmen und auch Musik hören die ihm gefällt, nicht diesen Beethoven Mist. Taube Musiker? My ass!

Ist aber anders gewollt, denn es geht natürlich um eine klare Machtdemonstration dabei und eben nicht nur um "keine Fortschritte" bei den Treffen.

Die Eliten unter sich überlegen, wie sie den Pöbel am besten weiter verarschen können und der Plebs zahlt brav dafür die Zeche, so oder so.
Auch für diesen Unfug ist immer Geld da, während gleichzeitig beschlossen wird, an jeder erdenklichen anderen Stelle Kohle einzusparen; versteh‘n schon, gibt nix für die blöden Kitas, wir mussten leider so viele Überstunden für Staatsbedienstete bezahlen, die unsere Musikveranstaltung schützen mussten... war was von einem Behinderten, also gut!

Diese Krawallmacher haben also auch noch was gegen Behinderte, nicht nur gegen unsere Art die Welt für uns aufzuteilen unsere freudespendende Globalisierung der neoliberalen Art. Schlimme Menschen also, diese Schwarzen aus dem Block!

Wenn man sich dann die Nachsorge medialer und politischer Art anschaut, und einem eh schon schlecht ist von der Alkohol-Tabletten-Mischung, könnte man nur noch kotzen wollen.
Momentan bekomme ich das Gefühl, man hat sich was von der Türkei nach dem Putschtheater abgeschaut, zumindest was den Ansatz und die bizarren Schuldzuweisungen angeht.

Interessant auch, wie sich der Mob auf den Weg macht unterstützt von "jagt Dutschke und das Studentengelump" -Bild. Mal wieder direkt dabei, wenn es ums Menschen jagen geht, wie es scheint.

O.k., man hat es zwar in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft die mörderischen rechten Terroristen zu fangen, die Unterstützer in den staatlichen Reihen zu identifizieren und zu belangen, aber hey, diese Chaoten werden wir an die Laternen hängen.
Sind ja genauso schlimm wie der islamistische Terror.... Ernsthaft? Sind uns da nicht doch ein paar Relationen durcheinandergekommen, unser Werteraster ein wenig zu grob gefasst?

Was sich da unter den Mützen und Kappen befand, und das ist ja gerade der Witz von Vermummung, scheint mir nicht so eindeutig zu sein, wie es uns -gerade auch als Bundeswahlkampfaufmacher und zur gerne genommenen, weiteren Verschärfung von Gesetzen und Einschränkung von Bürgerrechten in der BRD- vorgebracht wird. Und damit verteidige ich nicht die militanten Idioten, dazu habe ich ja oben klar Stellung bezogen, sondern will nur auf das übliche cui bono? hinweisen. Wer setzt in einer sozialdemokratisch regierten Stadt, mit massiv linkem Potential in direkter Nachbarschaft ein Treffen der G20 an, ganz ohne Hintergedanken? Das hätte man nur noch toppen können, indem man es auf den 1.Mai legt.

Deeskalation sieht anders aus. Wenn ich dann noch -trotz internationaler Datenbanken- keine Gefährder(oder wie man die potentiellen griechischen, spanischen oder französischen Kleinkriminellen nennen mag) im Vorfeld ausmachen kann, dann ist entweder diese Form der Überwachung untauglich oder es ist gewollt, dass die anreisen können.

Wenn man dann soviel mit G20 und Umfeld zu tun hat, dass sich die Faschos in Cottbus mal eben durch die Stadt bewegen können, ohne dass da einer was gegen macht oder machen kann, ist die Überlastung der Sicherheitsorgane offensichtlich.
Klar, linkes Auge, rechtes Auge. Man könnte mal wieder auf die Anzahl der von rechten Schlägern getöteten Menschen seit der Widervereinigung hinweisen, darauf, dass es bisher einen sehr ungleichen body-count dazu gibt und auch die Verfolgung dieser Verbrecher und Verbrechen eher schleppend in Gang kommt, versteh‘n schon, sind ja alles unpolitische Einzeltäter, nicht so wie bei den Linken, ganz homogen dieser "SCHWARZE BLOCK". m( *seufz*

Was wird kommen? Mehr Überwachung(für alle) unter dem Vorwand nun auch noch die Mörderterroristen der Linken vor der Vernichtung der Bürger abhalten zu müssen. Strafverschärfungen wie die "besondere Bestrafung" für Angriffe gegen bestimmte Berufsgruppen hat ja schon mal Anfang des Jahres zu einer rechtlichen Ungleichbehandlung geführt.
Mit jedem dieser Schritte, mit jedem Sonderrecht das man religiösen, beruflichen oder anderen Partikulargruppen zuspricht, geht ein Stück eines allgemeinen und für unseren Rechtsstaat und sein Verständnis fundamentalen Gleichheitsprinzips verloren.
Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man nun nach Verschärfungen von was-auch-immer dem geifernden Mob das Wort redet.
Und wenn BILDmacher dem Innenminister die Worte für den aufziehenden Shitstorm in den Mund legen und dann selbigen befeuern, dann weiß man sicherlich, dass dieses Pack auch nicht die Guten sind, jene, die etwas selbstloses für alle in die Feder diktieren.
Nur für den Fall, dass man sich dieser Illusion kurzzeitig hingeben mochte.

Und nein, diese Art von dialektischem Unsinn ist nicht neu, diese Form von Kampf gab es schon lange. Und Idioten und Verbrecher bleiben eben auch dies, Idioten und Verbrecher.
Sich in ein sozialromantisches Klassenkampfsnirvana zu versetzen und dann abräumen was geht, ist schon lange ein Teil von manchen sich als links empfindenden Menschen.
Manchmal war dieser Kampf dann sogar für außenstehende als gerechtfertigter Protest zu erkennen, oftmals ging es leider schlicht und einfach nur um Bambule.
Seit sich jedoch davon Bereiche auch globalisiert haben, scheint der Krawall stärker zu sein, eine erkennbare Theorie nicht mehr vorzuherrschen, bzw. ist schlicht nicht mehr zu vermitteln.

Da liegt vermutlich ein Teil der letzten Tage tatsächlich begraben.

Ich muss da immer an Woody Allens Dialog mit Diane Keaton in "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" denken:
Sonja: "Gewalt ist gerechtfertigt, sofern sie im Dienste der Menschheit geschieht."
Boris: "Wer hat das gesagt?"
Sonja: "Attila der Hunne."
Und darauf läuft es dann leider meist hinaus.

Wenn man jetzt aber von den Idioten abstrahiert und sich anguckt, was eine neue Dimension gewonnen hat, dann stößt man unweigerlich auf die Rolle der Polizei bei diesem Theaterstück; als deutliches Instrument einer sich immer repressiver gebärdenden Staatsmacht. Da werden Reporter gezielt eingeschüchtert und angegangen wie man es sonst aus Staaten in den Nachrichten sieht, die man eher nicht mehr auf der demokratischen Seite des Spektrums verbuchen kann. Das kennt man sonst ja eher von "Besorgten Bürgern", Islamisten und ähnlichen Wutwichteln, solche, die gerne Journalisten angreifen und an ihrer Arbeit hindern; elende Systempresse und ungläubige Faktenverzerrer! m(

Und auch, wenn die Panzer nur gezielt verlegt wurden, kann und sollte man sich fragen, warum und wieso zu diesem Zeitpunkt.
Ich warte momentan mit der Bullshit Bingo Karte in der Hand auf die Forderungen aus dem Dunstkreis der CDU/CSU nach einem 'geregelten' Einsatz der Bundeswehr im Innern. Und wenn man schon mal dabei ist, hätte doch sicher die VDS oder das vollständige Abschnorcheln von Handygesprächen bereits im Vorfeld geholfen... ja, nee, klar!
Da ist mir -neben den rauchenden Ruinen- noch zu viel unklar.

Bei den verletzten aus den Reihen der Polizei, musste ich trotz der ernsten Thematik kurz lachen, als ich mich nämlich den 130 hessischen Polizisten widmen wollte, die durch friendly fire in Form von Tränengas getroffen und verletzt wurden.
Ach nee, das wurde ja dann am nächsten Tag den Gipfelkritikern zugerechnet, die vermutlich mit vielen Tonnen Tränengas unterwegs waren... hmm... oder doch einfach eine Granate zurückgeworfen?
Hmm, mir gefällt ja diese Aussage:Dies habe zu Augentränen und -rötungen geführt.
Erinnert mich an eine der dokumentierten Nebenwirkungen bei der Masernimpfung: Kind weint! Häufige Nebenwirkung.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 14. Juni 2017

Gebräunte Dummheit

So, so, doitsche Männer und Frauen brüllen also auf Malle "Ausländer raus!"... tjo...vielleicht sollte man diesen armen, tätowierten Blödhascherln so aus geographischer und politischer Sicht kurz erklären, dass, selbst wenn Mallorca ja oftmals wegen der Ansammlung deutscher Leitkulturträger vor Ort als das 17. Bundesland bezeichnet wird, dies eben doch trotzdem nicht stimmt.
Und sich die Dumpfnasen und -nasinnen mit ihrer gebrüllten Dummheitsbekundung damit quasi selbst vor die Tür setzen wollen. m(

Nun, dumme Schweine bleiben eben dies - dumm und ein Schwein, da hilft auch kein Ballermann, Alkohol oder Schlagermusik als Bildungsreise.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 6. April 2017

Hinweis: Neue E-Mail

Hallo liebe Mitlesende,

leider hat mich google heute Nacht endgültig von meinem bisherigen E-Mail Account

bloedbabbler@gmail.com

verjagt und den Account gesperrt.
Leider kommen die wohl nicht mit Abfragen von Tor und Torbirdy zurecht, weil sie ständig vermuten jemand hätte den Account gehackt durch die unterschiedlichen Abrufländer.

Bisher bekam ich den Account meist zeitnah wieder, diesmal glauben sie mir jedoch nicht mehr, dass ich der Benutzer und Besitzer bin. :-/
Ihre Lösungsmöglichkeit lautet: Machen sie doch einen neuen Account auf. *rolleyes*

Danke, Google!
Deswegen wurde nun eine neue E-Mail Adresse fällig.

Bitte zur E-Mail-Kommunikation nur noch die neue Adresse benutzen:

bloedbabbler@openmail.cc
.
Es gibt im Impressum einen neuen öffentlichen PGP Key und -falls jemand lieber S/MIME benutzen mag- für den verschlüsselten Erstkontakt auch ein public S/MIME Zertifikat.

Ich maile bei den üblichen Verdächtigen auch noch mal rum, dann habt ihr schon mal die Zertifkate und Schlüssel in eueren Mailclients drin. ;-)

Sorry für den Umstand.

Blödbabbler

Dienstag, 1. November 2016

Sackgesichter, gierige

Beim Lesen der Qualitätspresse in diesem Land stelle ich mit Freuden fest, wann immer vom Führer der Pegidioten geschrieben wird, schreibt man gewöhnlich dazu: der Kleinkriminelle oder der mehrfach vorbestrafte Einbrecher und Drogenhändler Bachmann.

Das finde ich hilfreich, erlaubt es mir doch zu verstehen um was für ein Subjekt es gerade geht und wie ich über ihn oder sein Anliegen zu denken habe.
O.k. dies hat jetzt meist erstmal nichts mit den tatsächlichen Forderungen (oder dem Geplärre dieses Menschen) zu tun, rundet aber stimmungstechnisch jeden Artikel wohlfeil ab und steuert den Gedankenfluss in die richtigen Bahnen.

So ähnlich, wie der Hinweis auf eine räuberische, mobile ethnische Minderheit(Zigeuner) oder den Muslim an sich(Terrorist), den man so inzwischen nicht mehr in der Zeitung vorfindet, wenn es um Verbrechen oder ähnliches geht, weil es zumeist eben keine Rolle spielen sollte eine Gruppenzugehörigkeit mit fiesen Attributen zu versehen. Sippenhaftung ist abgeschafft.
Obwohl, eigentlich finde ich das sollte wieder Schule machen.

Man sollte einfach bei jedem Artikel über Herrn Schäuble, den Mr. 100.000 DM aus dem CDU Parteispendensumpf auf eben diesen hinweisen, Uli Hoeness nur noch als den Steuerhinterzieher Hoeness und Christian Lindner von der FDP als Steuergeldverbrenner Lindner berichten(der Spiegel schrieb dazu 2004 Seine Internet-Firma Moomax GmbH ging nach 17 Monaten mit dem Neuen Markt unter. Dabei verflüchtigten sich weit über eine Million Euro öffentlicher Fördergelder. Andere Lindner-Firmen, wie die Unternehmensberatung "die Königsmacher GmbH", kamen erst gar nicht gut genug in Gang, um so viel Geld verbrennen zu können. (SpOn).
Man sollte -obwohl ich es hier mit der sexuellen Moral eher nicht so habe- den werten Herrn Seehofer doch bitteschön immer als den Fremdgeher Seehofer und auch Frau Schwarzer als die Steuerhinterzieherin Schwarzer bezeichnen. Frau Käßmann könnte dann süffisant als die Saufnase Käßmann oder eben richtiger die Trunkenheitsfahrerin Käßmann genannt werden, sowie auch der ehemalige Verkehrsminister Bayerns der Wiesheu Otto nur als der Totfahrer Wiesheu im Gespräch genannt werden sollte.
Oder auch der ehemalige Bundesinnenminister, der untreue Manfred Kanther dessen Vorstrafe wohl 2017 endet und den man dann wieder den ehrenwerten Manfred nennen darf.

Es gibt sicher noch einige mehr, bei denen ich mich freue, wenn unsere Presse begleitende Attribute benutzt, um mir als blödem Leser klar zu machen, warum ich der aktuellen Interpretationslinie zu folgen habe, auch wenn das Attribut nichts bis wenig mit dem dargebotenen Sachverhalt zu tun hat.

Frau Schwarzer kann nämlich durchaumöglicherweise was Sinnvolles zur Emanzipation der Frau oder auch zum Islamismus sagen, obwohl sie eine geldgierige Schnallen starken Hang zur privaten Geldoptimierung zu haben scheint.
Frau Käßmann kann vermutlich außer sich für die Autofahrt Mut anzutrinken auch noch anderes, obwohl... ich wills mal nicht übertreiben... bei einigen der oben genannten Herren ist es sicherlich kein Ausrutscher in der Vita, sondern vielmehr integraler Bestandteil derselben.

So, genug gerantet - ich muss jetzt erstmal in den Keller nach den Belgiern sehen.

Bis dahin empfehle ich, sich Große Kleinkunst: 50 Jahre Mainzer "unterhaus" anzugucken, solange die steuergelderfinanzierte Sendung noch in der Mediathek von 3Sat zu gucken ist und nicht die privatwirtschaftlich-erzwungene Pest der Depublizierung zuschlägt. Bei Minute 31 erklärt Urban Priol den Teil mit Herrn Lindners freier Unternehmerkarriere und man findet in den meisten Beiträgen sinnvolle Blicke auf die gegenwärtige Misere die uns umtreibt, besonders der verehrte Herr Schramm, den man nicht mehr so oft sehen kann, erfreut.
Und hier Dank Hinweis des werten Herrn NeonWilderness das Video bis es dereinst bricht. ;-)


Ihnen ihr Blödbabbler, (bisher) nicht vorbestraft.

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