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Grotesk-Protest

Freitag, 22. Juni 2018

Unser täglich Teigling gib' uns heut'

Nun hat also die letzte Backerei bei uns am Ort dichtgemacht.
Also die letzte, die noch selbst Brot gebacken hat und nicht nur polnische Tiefkühlteiglinge aufgewärmt hat und dann das traurige Ergebnis als ‚Brot‘ ins Regal zum Verkauf legt.
Wir haben leider auch keinen Metzger mehr, der hat bereits letztes Jahr seine Pforten für immer geschlossen.

Was wir hingegen noch haben sind diverse halal Fleischläden, Bäckereiketten mit der Lizenz zum Aufbacken und Supermarktfleisch-und Brotersatztheken von Franchisekettenbäckereien.

Nachdem wir nun inzwischen die dritte Woche merkwürdige, brotähnliche Objekte bei unterschiedlichen sich selbst Bäckereien nennenden Theken erstanden haben, die allesamt wie das billigste Industriebrot schmeckten(der Krempel den man abgepackt im Supermarkt findet), bin ich ernsthaft unglücklich mit der Situation.

Der nächste, gute und noch selbstschlachtende Metzger, der zudem Viehzeug aus der Umgebung killt, ist knapp 10 km weit weg, ebenso der scheinbar letzte Bäcker, der noch ein Handwerk ausübt und nicht nur Teigmischungen zusammenrührt oder Teiglinge aufwärmt- der ist sogar noch etwas weiter fort.

Da sage noch einer zum Bäcker fahren wäre überflüssig.

Und das, was mir am meisten Sorge dabei bereitet, ist, dass meine Mitinsassen in dieser Stadt scheinbar zufrieden sind mit dem, was sie bei den Ketten vorgesetzt bekommen.
Hauptsache es kleben außen Körner dran, jemand benutzt die magischen Worte Quinoa oder ähnlichen Simsalabim und es ist glutenfrei. Wissen schon, könnte ja ungesund sein, also lässt mans besser gleich weg, ebenso wie die eigenen Gedanken oder den kritischen Blick auf die Realität.

Mir gruselt vor dem Geschmack des Industriebrots.
Genormter Müll, auf billig getrimmter Füllstoff und austauschbar in seiner Traurigkeit.
Und das gibt sich alles nix bei den Ketten - das Brot schmeckt überall nicht mehr wie Brot. Und nein, Opa erzählt nicht ausm Krieg.

Da sage einer Deutschland sei wegen seiner Sortenvielfalt beim Brot und der diversen Geschmäcker ein Paradies. Arschgeleckt!
Das Gegenteil dazu trifft es eher. Fast schon Britisch.
Einheitspampe für Einheitsmenschen.

Die schlaueren unter meinen Freunden und Bekannten machen es sich selbst, also brotmäßig.
Frau IausL hat es da zu einer veritablen Kunstform gebracht, ihr Brot dessen ich teilhaben durfte war ein Traum, so schmeckt Handwerk, selbst wenn es kein professionelles ist. Es sollte es sein!

Stattdessen kaufen die, die sich zwar alle drei Wochen ein neues IPhone kaufen müssen um noch etwas zu spüren -und wo die Kohle scheinbar keine Rolle spielt- lausigen Brotersatz beim Discounter und Wasserfleisch im Supermarkt, Hauptsache alles billig und geschmacksneutral.

Das ist ein kulturelles Desaster sondergleichen, er stirbt das Brot dann der Mensch, oder so ähnlich.

Und wenn das Brot weiter so mies schmeckt, dann spende ich es auch gerne dem miesepetrigen Brot für die Welt-Verein, nur weg mit dem Mist aus meiner Umgebung!

Bernd das Brot, jenes mir von seiner Launigkeit am nächsten kommende Stück Backwerk, hat es mal so formuliert:Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!
Und dem mag ich nur hinzufügen: Leider nicht freiwillig!
Deswegen mal wieder mein Fazit über meine Mitmenschen mit einem anderen Ausspruch am Ende der Quizsendung(Achtung, youtube frisst deine Seele, mindestens aber wertet es deine IP aus1!!!!!): Kann es sein, dass du dumm bist?

Ihnen ihr Blödbabbler, brotloser Künstler

Mittwoch, 20. Juni 2018

Bock und Gärtner

Da sage noch einer Trump mache alles falsch.
Den unseligen Menschenrechtsrat der UN zu verlassen zeugt von Konsequenz und Verstand.

Die Farce, dass sich in der UN alle noch so arschigen Länder -vulgo shithole countries - einer Stimme bedienen dürfen und in dieser Institution dann demokratisch abgestimmt wird - von und mit Autokraten und Diktatoren, Theokraten und sonstigen den Menschenrechten zuwiderlaufenden Regierungsformen und Staaten- ist eine Gründungsgroteske dieser Institution.
Der sogenannte Menschenrechtsrat, der sich zwar in Permanenz gegen Israel positioniert, aber Unrecht in islamischen Ländern traditionell ausblendet, als Richtlinie -oder gar normatives Element in Sachen Menschenrecht zu sehen-, bedarf schon gehöriger intellektueller und moralischer Verdrehung.

Interessant auch, dass sich der Spiegel Artikel zwar um solch undemokratische Länder wie die "Demokratische Republik Kongo", Venezuela und Kuba bemüht um die Problematik der Zusammensetzung des Menschenrechtsrats zu kritisieren, die aber -was bizarres Abstimmungsverhalten und staatlich sanktioniertes Unrecht- wohl nicht deutlich vor bspw. Saudi-Arabien, Katar, V.A.E., Burkina Faso oder auch Pakistan sowie Afghanistan liegen.

Warum die traditionell den USA ungelegenen Kuba und Venezuela paradigmatisch genannt werden, sagt imho weniger über den Menschenrechtsrat und dafür einiges über die Präferenzen der Agentur Reuters bzw. dpa aus.

Allerdings, und das sei hier noch angemerkt, ist die UN an sich, trotz der strukturellen Schwächen und Fehler dennoch das in meinen Augen weitestgehend einzige Regime, welches einen Hauch von globaler Legitimität besitzt.

Ein einzelnes Land, wie bspw. die USA oder in nicht zu naher Zukunft China, können diese Rolle nicht ausfüllen, sind doch dort immer und einzig Partikularinteressen Grund für internationales Handeln; Weltpolizist geht nicht.
Ich fordere hiermit eine Föderation der Planeten.

Von Star Trek lernen, heißt siegen lernen!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 19. Juni 2018

KZ reloaded

Der deutsche 'Innenminister Seehofer' -und während ich dies hier gerade schreibe, klingt es immer noch wie ein bizarrer Witz: Seehofer, Innenminister!, no shit sherlock!, macht auf starken Mann.
Besagter Seehofer fordert die Errichtung von Konzentrationslagern auf deutschem Boden, nennt sie aber euphemistisch Ankerzentren und keinen kümmerts.
Nachdem es mit dem Autobau als Kernkompetenz deutscher Ingenieurskunst nicht mehr weit her zu sein scheint, also ein Besinnen auf die gute alte Zeit?
Inhaltlich kann und muss man übers Thema Migrations- und Flüchtlingsbewegung natürlich diskutieren, Ursachenforschung und Strategien entwickeln, einzig, Konzentrationslager waren historisch und retrospektiv betrachtet noch nie eine gute Idee.

In Deutschland marschierten vor kurzem wieder die Antisemiten um am iranischen Arschlochtag, den der alte Sack Khomeini einst ausrief, um die Vernichtung Israels(und seiner Bewohner) zu fordern, zu 'feiern', die Vernichtung Israels zu fordern und die Presse im Land als 'jüdische' zu denunzieren.
Also ein Event für all das, was sich der gemeine Dummkopf meist in seinem einfach gestrickten Hirn als Weltverschwörung zusammenreimt, nebst ausgedeutetem Opferlamm: dem ewigen Juden.
In diesem Land steht dennoch die PKK auf der Liste der Terrororganisationen und nicht die Hisbollah. Warum versteht wohl auch keiner. Vermutlich hat man mehr Angst vor der 'Arbeiterpartei' mit ihren eher progressiven Zielen, als vor dem religiösen Terror, der weltweit und hier vor Ort seinem Ziel von einer 'schlechteren Welt für Alle' täglich näher kommt.

Der türkische Sultan und veritable Hütchenspieler, der Irre vom Bosporus greift stattdessen weiterhin im Nachbarland Städte an, respektiert weder Grenzen noch Widerworte.
Momentan ist der Islamistenbart allerdings etwas weiß von der Kreide die der Sultan gefressen hat, um bei den terrorisierten Kurden in den von seinen Türken zerstörten Städten für seine Ziele zu werben, denn -dies haben beide starken Männer gemein, Seehofer und der Erdogan- es steht der Wahlkampf vor der Tür.

Während unsere Presse die Invasoren der Saudi-Arabischen Kriegstreiber im Jemen gemeinhin als 'Allianz' bezeichnen, die dort die unrechtmäßigen Schiitenrebellen vertreiben, indem sie eine Seite, die angeblich legitime, im Bürgerkrieg unterstützt, nennt man hingegen die Russen 'Bösewicht', da sie in Syrien auf Errufen des dortigen, legitimen Machthabers Assad den IS weggebombt haben.
Zum Glück sind unsere Nachrichten neutral in ihrer Berichterstattung, sonst könnte man fast meinen die Gröhlköppe von Pegida könnten recht haben mit der Lügenpresse.

Doch zurück zum Thema Antisemitismus in Deutschland.
Um sich -falls man sich dessen nicht bewusst ist- mit dem Thema mörderischer Antisemitismus in (West-)Deutschland auseinanderzusetzen, ist ein Dokumentarfilm zum Thema sicherlich ein guter Anfang.
Vor kurzem gabs die Wiederholung(für mich wars allerdings die Premiere) des Films München 1970, der die unheilige Allianz der Antisemiten -von links bis rechts- in Deutschland und seine Opfer zum Ende der 60er und Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt.
Ich gestehe an dieser Stelle, ich bin in meiner Jugend -und Adoleszenz ebenfalls der Ideologie vom 'antiimperialistischen' Kampf, dem Kampf gegen scheinbare Unterdrückung aufgesessen, fand später noch die erste Intifada, den Kampf 'Steine gegen Schusswaffen', wie es so schön dramatisch und politisch korrekt hieß, sympathisierend gegenüber getreten.
Ich habe mir damals, wie viele andere auch, schlicht nicht gedacht, dass das Ziel eben die Auslöschung Israels sei, sondern eine gerechtes Zusammenleben zwischen verschiedenen Menschen.
Da bleibt aus heutiger Sicht nur mit den Scherben zu konstatieren: Der Traum ist aus(Achtung der link geht zu youtube, deine Daten und deine Hoffnungen werden dort von der Datenkrake kommerzialisiert1!11!!)
Ich habe komplett ausgeblendet, wie sich der Terror von rechts und links gegen Juden in Deutschland(und der Welt) gerichtet hat und wie schäbig sich die Bundesrepublik damals verhalten hat; Abschiebungen statt Aburteilen und Einsperren der Mörder.
Aber darin, im Wegsehen und Nichtstun hatte man in der großen Aufarbeitung nach dem Mörderregime und dem Untergang des Tausendjährigen Reichs ja tausendfache Erfahrung sammeln können.
Schlimm und zum Kotzen.

Der Film München 1970 steht noch ein knappes Jahr(8.6.2019) in der Mediathek der ARD und ist jede Minute wert gesehen zu werden.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Montag, 28. Mai 2018

Grün ist die Hoffnung - fern der Vernunft

So nun stirbt also der Bloghoster in wenigen Tagen, mir recht, komme sowieso nicht dazu was zu schreiben oder zu lesen.
Mein Blog gibts noch als Mirror und ich habe mal einen aktuellen Datenabzug dank des Tools von Herrn Neonwilderness gemacht und in ein weiteres Kostnix Blog bei wordpress.com gestopft. Nachteilig sind die kaputten Verlinkungen die intern auf eigene Beiträge bei twoday verweisen, die Lust die umzubiegen hab ich nicht. Mal gucken, bei wordpress.com ist wohl auch eher Banane mit DSGVO konformen Auftritt, ich glaube selbst google nutzt nicht so viele seiner Dienste wie wordpress.com in der kostnix Fassung. Da ich aber immer noch keinen Bock habe das mein Taliban Nachbar mich besucht oder irgendwelche Lebensschützer oder sonstige rechte Brut Babyföten bei uns gegen die Hauswand klatscht mag ich nicht meinen persönlichen Webspace nutzen. Die Variante über Privacy Domain, Cloudflare und ähnliches zur Verschleierung der Server bzw. des Hosters erscheint sinnvoll, aber da habe ich momentan keine Bock auf den Aufriss... wird also vermutlich dann unter bloedbabbler2.wordpress.com weitergehen, DSGVO kann mich dann mal.

Damit auch noch ein kleiner politischer Rant hineinrutscht, wenn ich es schon mal wieder vor den PC schaffe und es nicht direkt mit DSGVO Basteleien an Webseiten zusammenhängt, hier meine aktuelle Meinung zum Thema "Dämliche Arschlöcher, reloaded."
Ich bin, darauf weise ich ja immer hin, sicherlich weit davon entfernt ein Freund oder ein Sympathisant der neoliberalen Bummsköppe der AfD zu sein. Dennoch sah ich mich in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren genötigt den Umgang mit dieser Partei von Seiten der sogenannten Etablierten zu kritisieren. Einfach, weil ich nicht möchte, dass solch ein Umgang einreißt.
Ich möchte nicht, dass man mich so behandelt und halte es für falsch, legales Handeln mit Rechtsbruch zu kontern, weil es nicht in meine Welt passt.
Ich fand es einen Fehler, dass man sich in Wetzlar über geltendes Recht gestellt hat und der NPD die Halle nicht vermietet hat, sondern mit scheinheiligen Kniffen vertragsbrüchig wurde.
Moral kann und sollte Gesetz nicht brechen, zumindest nicht in einer Demokratie. Oder eben in einer Demokratie, die noch ernst genommen werden will.
Dass ich den Faschos die inzwischen wieder häufig anzutreffende Krätze an den Hals wünsche und den Zahnausfall bis auf einen, der aber dafür dann eitern soll, bis an deren Ende, sei hier nochmal erwähnt.

Also. Warum ich mich erregte, fand in Frankfurt am Main statt: handelnde Person war die Kreisvorsitzende der Grünen, die in einer den Grünen eigentümlich anmutenden Form von Zivilcourage dem AfDler Gauland den Aufenthalt in der neuen Frankfurter Altstadt verwehren wollte.
Die Frankfurter Eintracht feierte ihren grandiosen Sieg gegen die Stinkstiefel aus München und Gauland spazierte durchs Viertel, was besagter Frau Daniela Cappelluti gegen den Strich ging.
Nun ist es so, bin mir zwar nicht ganz sicher wie sich das in Zeiten der DSGVO verhält, war aber auch schon vorher so: ich darf nicht einfach Menschen beleidigen oder sie ungefragt fotografieren bzw. ein Video davon drehen. Zeitgeschichte oder öffentliches Interesse scheint mir hier nicht zu gelten.

Jemand, in diesem Fall Frau Daniela Cappelluti filmt Gauland nebst Begleitung und fordert ihn auf die neue Altstadt zu verlassen. Ruft quasi eine No-go-Area für ihn aus. Kann man machen, nur erschließt sich mir hier werde die Legitimation der Grünenpolitikerin ein Platzverbot auszusprechen, noch erscheint es mir förderlich Menschen den Aufenthalt an Orten zu verbieten, wenn sie nicht direkt in Sachen Politik unterwegs sind.

Aber nochmal zurück zum Datenschutz. Ich muss ja immer lachen, weil ich mich sonst alternativ übergeben oder Amok laufen müsste, dass unsere Ämter und staatlichen Stellen ebenso der öffentliche, wie auch der private Medienzirkus allesamt auf ihren Facebook Auftritt hinweisen und zum Teil gar hinnötigen.
Es scheint: Man will sich immer waschen aber dabei nicht nass werden!
So funktioniert das. Wir arbeiten der Datenkrake zu, tun aber so, als wären wir eigentlich dagegen.
Da fickt man dann lieber kleine Blogger und Kleingewerbetreibende, die sich völlig verunsichert einer potentiellen Meute von Abmahnverbrechern vorgeworfen sehen – vermutlich auch noch zu Recht.

Also besagte Grüne und offenbare* Eintrachtfan*In mit intellektuellem Bengalo in der Rübe(nach bester Cheech und Chong Manier- Viel Rauch um nichts und dümmliche Sprüche) filmt ungefragt, stellt dann -seht wie toll und welch eine Heroine ich bin- das Filmchen auf Facebook ein.
Klarer Datenverstoß!
Dann verlässt sie scheinbar die Courage und sie entfernt das Filmchen wieder, aber hey, fucking Netz vergisst nicht.
Ein zweites Video soll sie ebenfalls eingestellt haben(auch wenn ein doppelter Strafverstoß stattfindet wird der sicherlich nur einmal geahndet, oder?) auf dem sie sich dann mit ihrer Heldentat brüstet, ich zitiere da mal aus der Frankfurter Neuen Presse die das so wiedergibt: „Den habe ich erfolgreich aus der Altstadt vertrieben. Dieser Arsch darf heute nicht dabei sein.“ Wenigstens hat sich nicht noch Bella Ciao angestimmt um ihren tapferen Widerstandskampf zu intonieren.

Tjo, Vertreibung ist ja gewöhnlich kein originäres Thema der Grünen zumindest in dieser Richtung; Bärchenwürfe und refugee welcome Phrasen sind da eher anzutreffen. Nun gut. Vertreibung also.
Nun passiert was in solchen Fällen immer geschieht, die alternativen Faktenverdreher und intellektuellen Kleingeister bei den PIss News hetzen den Mob auf und der reagiert, wie es sonst die von denen verhassten islamistischen Spinner tun - Todesdrohungen(keine laut Polizei), Einschüchterungen und eben das ganze widerwärtige Spektrum, das man von Menschen aus dem AfD-, Fascho- und andere Debile-Umfeld kennt.
Nun können die Grünen endlich das machen, was ja inzwischen Volkssport Nummer Eins weltweit zu sein scheint. Sie schlagen eine doppelte Opferrrolle vorwärts. Nicht der Anlass, sondern die Reaktionen sind verwerflich. Die Beleidigerin und unerlaubtes Video Dreherin ist das Opfer, der Gauland hätte ja nicht in Frankfurt durch die Innenstadt gehen müssen. Wo käme man auch hin, wenn sich hier jeder bewegen könnte wo und wann er will. Und AfDler schon mal gar nicht. Puuuhh.
Liebe Grüne, ich halte von euch ja fast genauso wenig wie von der AfD, was den Schaden für dieses Land angeht, glaube ich sogar habt ihr deutlich mehr dazu beigetragen, dass es sich so zeigt, wie es sich zeigt. Noch war die AfD nicht an der Regierungsverantwortung, hat uns noch nicht in Kriege gelogen und auch nicht den Niedriglohnsektor etabliert, den Mittelstand mit drohender Pauperisierung überzogen und das Dosenpfand eingeführt. Nicht falsch verstehen, ich denke die hätten all das und noch viel böseres gemacht, also außer dieser Sache mit dem Dosenpfand. :-D
Und damit es vielleicht auch klar wird, worauf ich hinaus will: Ich möchte nicht, dass man Menschen vorschreibt wo sie zu gehen oder zu stehen haben, schon gar nicht, weil mir deren politische Meinung nicht passt - und ich gehe auch immer noch wacker davon aus, dass unserer Rechtsstaat so auch nicht funktioniert.
Wer mit Moral und selbst attestiertem Richtigsein in der Ideologie anderen vorschreibt was sie zu tun haben, ist schlicht ein Unterdrücker.

Es gibt ganz banale Sätze, die sind niedergeschrieben und veritable Richtschnur genug, gerne auch die universalen Menschenrechte genannt.

Und da steht nichts drin davon, dass ein alter verbohrter Rechtsausleger nicht während des vom Steuerzahler teuer bezahlten Fußballerdefilees in der neuen Frankfurter Altstadt flanieren gehen darf. Wer das anders sieht wird auch vermutlich Worte wie rape culture oder gendermainstreaming dufte finden. Mein Geschmack ist das alles nicht, da ist mir zu viel Totalitäres dabei.

Ihnen Ihr Blödbabbler, ehemals rechter Verteidiger beim Jugendfußball

Freitag, 26. Januar 2018

Elfenbeine sind sexy, die Türme nicht

Und weiter gehts mit der Bevormundung im Umfeld der vermeintlich Guten.

So konnte man heute nur in der Printausgabe der FR lesen(FR 26.01.2018, F4 Frankfurt, Florian Leclerc: "Asta schafft 'Quartier Latin' ab), der Asta der Goethe Uni in Frankfurt veranstalte dieses Jahr nach 64 Jahren kein Quartier Latin, wegen Sicherheitsbedenken( in der Onlinefassung steht der Text entschärfter, von einer Anja Laud.Update) Schwerwiegenderer Grund war aber, so konnte man nur in der Printausgabe lesen: "Die Veranstaltung ist zum Massenbesäufnis verkommen" und "Die Kostüme, in die sich die Besucher kleideteten(sic!), um Einlass ins Gebäude zu erhalten, seien teils 'niveaulos und sexistisch' gewesen."
Stattdessen wolle man lieber, so der Asta Sprecher Bengican Gülegen,"[...]kulturelle und subkulturelle Veranstaltungen fördern.[...] beispielsweise feministische Hip-Hop Konzerte im Koz oder das Asta Sommerfest.

Tjo. Hmm. Das ist jetzt echt schwierig für mich. Fand ich doch das Quartier Latin schon zu meinen Zeiten an der Goethe Uni Kacke und unnötig. Ein Treffpunkt für spießigen Juristennachwuchs und BWL Blitz-Mädchen, die es an Fasching mal krachen lassen wollten.
Alkohol floss damals auch in Strömen, Sexismus wurde noch nicht nach der neuen Lesart verfolgt, also ein falscher Blick war noch kein schwerer Mißbrauch, sondern nur ein falscher Blick -schlimme Zeiten!1!!1!!
Damals schon ein Ort für schnelle Paarungsversuche und selbsterlebten und produzierten Kurzschluss zum täglichen, angepassten Alltagsstudium oder dem Studienalltag, schlicht ein kurzes, gelebtes Verharren auf dem Weg zur späteren Karriere.

Quasi ein Spiegelbild zum normalen Karneval in Deutschland - Saufen, Sex und schlechter Atem, Dreigestirn der närrischen Zeit.
War, wie gesagt, nie mein Ding. Ich habe stets anlasslos getrunken, mit größtem Anstand und voll Würde, eben nicht wie Betriebswirte und Juristen feiern, sondern wie ein Germanist lebt. :-D

Und und Aber, es wäre mir im Traum nicht eingefallen, deswegen, weil deren Gebaren nicht meins ist, diese Veranstaltung verbieten bzw. nicht stattfinden lassen zu wollen.
Vorallem wegen sexistischen Kostümen(wer befindet da worüber und wo ist es deklariert, was sexistisch ist, die Scharia Polizei oder doch das Feministische Plenum?) und Massenalkoholexzess? Wen störts?

Oder stört den neuen, linken universitären Betrieb eher das Massenphänomen daran?
Hat man sich auf dem Weg zur Elite-Uni auch wieder gegen den Massenteil in Massen-Uni zu verwahren? Sind uns die Massen an der Uni ungeheuer geworden, Bürde statt Hoffnung der Ideologie?

Passt die neue linke Prüderie nicht mehr zu der Realität vor Ort und schafft man deswegen dann lieber die Realität ab? Vom Kopf auf die Beine und zurück? Eine Art 360 Grad feedback der marxistischen Art?

Oder ist das genau die besagte Politik des Asta, wie man in der FR im Jahr 2017 lesen konnte: "Die neue Vorsitzende Schentke gab an, mit ihrer Stellvertreterin Sarah Fey „ganz deutlich für eine feministische Politik“ einstehen zu wollen.", bei der solche unfeministischen Veranstaltungen mal eben gekippt werden sollen?
Wenig überraschend stammt die Asta Frau aus der Grünen Hochschulgruppe und hat mit diesem Ansatz sicherlich Zukunftschancen in der Bundespartei.

Wenn wir schon bei den Grünen sind, fällt mir vor Ort auch immer öfter auf: es sind die Grünen die sich gegen Prostitution und gegen Spielhallen aussprechen, Orte die nicht in das moralisch-protestantische Weltbild passen und mit denen diese akademische Öko-Bourgeosie ungerne Kontakt hätte, wenn sie die eigene Brut aus dem Rudolf-Steiner-Gedächtniskindergarten abholen mit dem SUV.
Diese ganzen Privatschulen haben ja schon mal den Vorteil, dass man sich nicht mit den ganzen Ausländer- und Hungerleiderkindern gemein machen muss und so die eigene moralische refugee welcome und Mama Erde Ideologie erhalten bleiben kann. Malte-Jan, tanz mal deinen Namen!
Allein der verhuschte Gedanke an all die Unzucht und das Spiel scheint schon genug abzuschrecken, schiebt man gerne pastoral klingende Menschenbeschützungsformeln vor, auch und besonders oft gegen Interessenvertretungen der Betroffenen selbst und deren Kenntnis vom Milieu.

Das mit dem Biedermeier ist ja kein Witz, die Prüderie die sich eben auch durch oder mittels #meetoo breit macht, sicherlich ein deutlicher Rückschritt zu einer offenen Gesellschaft.
Mehr Sondergesetze und Ausnahmen fördern eben gerade keine (juristisch) gleichere Gesellschaft, sondern schaffen und beschützen Pfründe, sind Machtstellungen bei Verteilungskämpfen.

Aber zurück zu den Grünen, die sich inzwischen immer öfter ein Beispiel an den Errungenschaften des real-verreckten Sozialismus der kleinbürgerlichen Art der DDR zu nehmen scheinen.

So forderte ein Grünen Mensch in Bremen zu prüfen, "[...]ob Bands wegen populistischer Krawall-Texte verboten werden kann, in der Hansestadt aufzutreten.[...]".
Wargalla laut „Bild“: „Ich finde, dass Frei.Wild in ihren Songtexten Grenzen überschreitet. da stehts oder via burks
Das ist schön, denn Empfinden ist sicherlich die neue Münze mit der wir es den Bösen im Land heimzahlen, wer braucht da schon bestehende Gesetze oder solch absurde Dinge wie Meinungsfreiheit oder gar Kunstfreiheit, gelle.

Ich finde dieses Band auch kacke, zwingt mich aber keiner deren Dreck zu hören. Also noch nicht. Hat mich damals auch keiner gezwungen den Bots zu lauschen oder irgendwelchen dieser wirklich schlimmen Bands die auf den Demos aufgespielt haben, Betroffenheitslyriker mit miesem Gitarrenspiel, und dennoch sind die ein wichtiger Teil der Grünenhistorie. Vermutlich weiß das aber keiner mehr.
Doch zurück zu rechten Bands und Auftrittsverboten. Ich denke die Linie ist klar: Falls die Texte strafrechtlich relevant sind, dann sollte da der Staatsanwalt übernehmen, falls nicht, dann lasst die spielen.

Moralische und ideologische Bedenken als Richtlinie für öffentliches Handeln gesetzt, können sicherlich nicht der Maßstab sein, mit der eine Gesellschaft langfristig besteht.
Dafür sind allgemeingültige Gesetze notwendig, also lasst die Juristen wenigstens einmal im Jahr bei Quartier Latin die Sau rauslassen, sonst bleiben uns hinterher nur die autoritären Betroffenheitsapostel mit ihren Menstruationstassen und Quinoa-Müsliriegeln übrig, die den Rahmen für gesellschaftliches Handeln abstecken und unverstandenen Spaß und munteres Treiben moralinsauer sanktionieren.

Und diese Nasen will ich sicher nicht!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Freitag, 19. Januar 2018

Falsch? Oder doch nur unpassend?

Die Tage kann man wieder beobachten was passiert, wenn vermeintlich Richtiges gesagt wird und es vom falschen -weil ideologischen- Gegner kommt.
Wacht auf, Empörte dieser Erde,
die stets man noch zum Jammern zwingt!

, möchte man lauthals die Internationale covern.
Was ist passiert?
Der amerikanische Teufel mit den selbstgefärbten, orangenen Haaren hat sich erlaubt darauf hinzuweisen, dass es shithole countries gibt und die garstige Protofaschistin Ann Coulter sekundierte auf twitter:Okay, yes -- Trump shouldn't call them "shithole countries." A little respect is in order. They are shithole nations
Nun kann man sich darüber echauffieren oder fragen ob da nicht was dran ist.
Man könnte sich fragen, wieso es in Haiti so aussieht, wie es aussieht, obwohl -im Gegensatz zu Kuba- nicht nur keine Sanktionen das Land in bitterster Armut halten, sondern massive Entwicklungshilfe nichts bewirkt hat, vielmehr Teil des Problems zu sein scheint.
Nun haben die USA sicherlich einen gerüttelten Anteil daran, sei es über vergangene systeminstallierende bzw. später stabilisierende Maßnahmen oder sei es über Zerstörung des heimischen Marktes durch hoch subventionierte Reisimporte der nordamerikanischen Farmer.

Wenn unser auswärtiges Amt als Reisewarnung folgendes schreibt:Die gesamte Infrastruktur des Landes (Gesundheitssystem, Straßennetz, Telekommunikation, Wasser- und Energieversorgung etc.) funktioniert nur eingeschränkt. Die Mobilfunkabdeckung ist in den Städten meist gewährleistet, jedoch nicht in ländlichen Gebieten.link Dann ist das für mich ein Hinweis auf ein typisches shithole. Gleiches kann man übrigens über die USA schreiben und -was das Gesundheitswesen angeht wohl auch langsam über GB. Man kann sich fragen, ob die Wortwahl gut war, aber am Kern der Sache gibt es schlicht nicht viel zu deuteln.
Man kann, wie Norwegen einen guten Anteil seines Ressourcenreichtums bei der Bevölkerung ankommen lassen, oder es stattdessen für goldene Paläste und der großzügigen Förderung des islamistischen Terrorismus ausgeben.
Norwegen hat sich für den ersten Teil entschieden, ein weiterer shithole country, Saudi-Arabien für den anderen.

Natürlich kommen mehr Menschen aus quasi failed states auf der Suche nach einem Leben als aus einem satten, sozial gut da stehenden Staat wie Norwegen, natürlich variieren die wirtschaftlich verwertbaren Interessen an den Menschen unterschiedlich. Muss man nicht gut finden, ist aber halt so.
Ein wichtiger Grund, warum sich übrigens auch Deutschland langsam mal ein Einwanderungsgesetz geben sollte, um den sinnfreien und staatlich erzwungenen Asylmissbrauch zu beenden, zu verringern und tatsächlich benötigten Menschen ein Auskommen legal zu ermöglichen.
Und ja, mir ist bewusst, dass man damit die Wirtschaftskraft der Länder aus denen migriert wird, damit nachhaltig schwächt.
Fragt mal Griechenland, Spanien oder Portugal nach ihren flexiblen, gut ausgebildeten jungen Menschen, die sich hier im Norden zur Arbeit eingefunden haben ob denen diese nicht fehlen. Aber da nennt sich dies ja EU-Freizügigkeit, gelle. ;-)

Man kann doch die Augen nicht davor verschließen, dass es Länder auf diesem Planeten gibt, die nichts gebacken kriegen, in denen korrupte Eliten das Volk auspressen und Bürgerkrieg immer eine Option für den nächsten Tag zu sein scheint.
Da haben Milliarden an Entwicklungshilfe nichts gebracht, außer dem Aufbau einer Hilfswerkindustrie in den Geberländern und oftmals als Kolateralschaden die völlige Zerstörung einheimischer Märkte bei den Nehmern.
Sich satt zurückzulehnen und immer und ewiglich dafür den Kolonialismus oder den klassischen Imperialismus -quasi als ewige Konstante der Verdammnis- heranzuziehen geht meines Erachtens deutlich fehl.

Viele der Staaten sind -ja, ja ich bin eurozentriert- eben tatsächlich Dreckslöcher; Dreckslöcher aus denen die Menschen in Legion fliehen, vor Armut, Krieg und Hunger, um Schutz und Arbeit, sowie ein Leben für sich und ihre Kinder zu suchen - gerne auch in der Festung Europa oder den USA. Warum sollte man das nicht so benennen? Aus falscher Rücksicht oder Diplomatie?

Und nun hat sich die AfD auch noch erlaubt das Parlament vorzuführen. Hammelsprung in Berlin statt Panthersprung nach Agadir, die Zeiten ändern sich.
Und was hat die gemeine Presse zu sagen, was die betroffenen Parteien und deren Diätnehmer? Wie damals, die nehmen das Parlament nicht ernst, die wollen uns mit dem Recht vorführen blabla. Und?
Wenn ihr eure Arbeit machen würdet und kein Gewohnheitsrecht auf Leistungsbezug ohne Arbeit eingerichtet hättet, wäre das ins Leere gelaufen. So waren zu wenig von Steuergeldern bezahlte Parlamentarier im Parlament um beschlussfähig zu sein. Der Fehler lag bei euch, meine lieben Altparteien und Diätennehmer, nicht bei denen von der AfD. Nur weil ihr euch in bequemen Unregelmäßigkeiten eingerichtet habt, ist es deswegen nicht falsch, wenn euch jemand qua Geschäftsordnung daran erinnert, was Recht und Gesetz sind. Egal, ob das von der braunen Brut kommt oder von wem auch immer. Macht euren Job, dafür werdet ihr nicht kleinlich bezahlt.

Ihnen Ihr Blödbabbler, kein Fan vom amerikanischen Orang-Utan oder dem dampfenden Haufen namens AfD

Mittwoch, 3. Januar 2018

2018...same procedure as last year?

Zwischen den Jahren wollte ich es ganz im deutschlandtrendigen Biedermeier halten.
Alles privat, muffig und gemütlich, kein unnötiger Ärger oder kein unnötiges Aufregen über meine Mitmenschen, egal ob positiver oder negativer Natur.
Aufreger?
Da dachte ich mir: da kannst du auch was im neuen Jahr zu schreiben, rennt ja nicht weg.

Nun musste ich feststellen: Andere tun meinen Job, besser und ausführlicher, als ich es tun könnte oder wollte. So bleibt mir nur, mit dem Satz aus "Time warp" der Rocky Horror Picturre Show anzumerken:

It's astounding;
Time is fleeting;
Madness takes its toll.


Deswegen ein paar kurze Meinungen von mir und die links zu den besseren Beiträgen.

Mir stieß positiv auf, dass sich die aktuelle Schachweltmeisterin über ihren "Sport" erhob und sich nicht bereitfand in der Saudi Arabischen Diktatur auf ihre Menschenrechte zu verzichten. Dafür verliert sie ihren Titel.
Und damit es auch so nicht zu viele Teilnehmer gibt, hatte man -den dortigen Gepflogenheiten folgend- die Juden sowieso vom Turnier ferngehalten; klar, deren Land, deren Rechte. Muss man verstehen, oder? Und sicherlich auch Respekt dafür aufbringen, man kann ja nicht jeden ins Land lassen, also nach Saudi Arabien. ;-)
Und da Juden auch bei den arabischen Brüdern aus Kuwait nicht fliegen dürfen und deutsche Gerichte das für einen normalen Geschäftspassus halten, kann man ja auch den israelischen Teilnehmern die Teilnahme am Wettkampf versagen. Logisch, oder?
Wo war da eigentlich der empörte Aufschrei unserer altvorderen Betroffenheitskamarilla, bitte in der Lautstärke den diese ganzen Arschgeigen z.B. wegen Trumps Muslim ban ausstießen?
Ich wies ja vor Monaten bereits darauf hin, dass es Einreiseverbote für Juden im nahezu gesamten arabischen Raum gibt. Stört nur keinen dieser Kulturrelativiererarschlöcher im Land.

Aber zurück zu Anna Musytschuk, wie gesagt, mir gefiel, dass die Frau zweierlei zeigte: Eier und Rückgrat, etwas was man hierzulande leider mit der Lupe suchen muss. Selten geworden sowas.
Dazu hatte burks bereits am 30.12 passend berichtet.

Ein weiterer Fall für den Blutdruck fand sich bei meinem Lieblingsverein wenns ums Thema "Fußball" geht, der Eintracht aus Frankfurt. Als Eintracht Anhänger hat man es bekanntlich nicht leicht, sportlich schon gar nicht. Deswegen erfreut es, wenn aus der dortigen Vorstandsetage eine klare Aussage zum Thema "Vereinbarkeit" oder besser "Unvereinbarkeit" von rechtem Gedankengut und Mitgliedschaft kommt. Der aktuelle Präsident der SGE hat sich im Gespräch mit der FAZ geäußert, wie man dort lesen kann:
„Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen“, sagte Fischer im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung / Rhein-Main-Zeitung [...]. „Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“[...]Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt.“ FAZ

Soweit so klar.
Jetzt könnte man anfangen zu lamentieren, AfD, zugelassene Partei, gewählt, blabla... oder man erfreut sich einfach daran, dass ein Mann klare Worte findet und sein Geschäft(die Eintracht) klar positioniert. Wie die Eintracht das auch in der Vergangenheit öfters getan hat. Mir ist allerdings auch noch aus den späten 70'ern und frühen 80ern das "Schiedsrichter-Judensau!" Geschrei aus dem G-Block im Ohr, die Faschos die damals unter den Fans standen und viele 'normale' Fans die das mitgegröhlt haben. Zwar nicht so systemisch wie bei den Dortmundern mit ihrem SS-Siggi, aber dennoch widerlich und abstoßend.
Zu dieser Thematik gab es einen lesenswerten Beitrag bei den ruhrbaronen.

Heute Morgen las ich einen Kommentar von André Mielke in der FR, der ein klares Problem, dass mit beiden obigen deutlich korreliert, in seiner Kolumne ansprach. Ungleichbehandlung. Vorauseilender Gehorsam und absurde Verrenkungen die Vätcherschen Staat(nicht nur der) an den Tag legt, wenn es um Flüchtlinge und Migranten aus den Ländern der gelebten Intoleranz und der systemischen Ungleichbehandlung von Geschlechtern kommt.
Der Aufhänger im Beitrag lautet:Vor der Anhörung fragt sie(eine Entscheiderin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge) jeden Asylbewerber, „ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist“. Falls nicht, übernähme womöglich ein männlicher Kollege.
Mein letzter Versuch beim Finanzamt nicht mit jener Frau reden zu müssen, die mich 'auf dem Kieker' hat und stattdessen lieber mit ihrem netten Kollegen, der sich sogar mit der Band "Slime" auskennt und auch gepflegten smalltalk beherrscht, wurde leider abschlägig beschieden. Da war nicht viel zu spüren von "Wahlfreiheit". Lag aber vermutlich an mir.
Wenn nun aber der Staat oder seine Bediensteten angehalten sind, 'Geschlechterunwohlsein' oder eine Herrenmenschenattitüde nicht nur nicht zu sanktionieren, sondern gar in vorauseilendem Gehorsam zu etablieren, sollte man sich nicht wundern, wenn das dem normalen Bittgänger in Deutschlands Ämtern und auf Deutschlands Straßen schwer bis gar nicht zu vermitteln ist. Während via #metoo Hexenjagd Männer generell unter Verdacht gestellt werden, schlichte und mögliche, unpassende Nebensätze zu schwersten Traumatisierungen hochstilisiert werden, wird von amtlicher Seite scheinbar aus falsch verstandener Rücksichtnahme (und mit dem Wohlwollen jener Frauen, die sich in Amt und Würden gerne mal verschleiern aus kulturellem Respekt m( ) eine Parallelgesellschaft etabliert, statt tatsächlich allgemeine Werte wie das Menschenrecht und die Gleichheit der Geschlechter klar und deutlich zu positionieren und zur Richtschnur hiesigen Handelns zu machen. Falsch und aus meiner Sicht dringend zu ändern.

Doch stattdessen schwappt die Empörungswelle über dumme und einfache Tweets von derer „von Strolch“ und Konsorten durch die Gazetten und politische Kommentatoren. Ernsthaft? Lasst die ihren Hass raushauen, lasst sie zeigen, wes Geistes Kind die sind, oder –falls die Kritik berechtigt ist- lehnt sie nicht ab, nur weil die Falschen sie artikulieren.
Kritik sollte an der Sache stattfinden und nicht an Personen aufgehängt werden.

Und nein, ich bin auch im neuen Jahr kein AfD Anhänger.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Recht so?

Glückwunsch. Ein weiteres Produkt, steuerfinanziert und mit einem Nutzen für die Insassen der BRD, wird kostenpflichtig.
Man kennt diesen Akt, "Freie Wirtschaft vs. Staat", bereits vom Depublizieren, jenem stupiden Akt der Vernichtung steuerlich finanzierten Contents den unsere ach so freien und innovativen Privatmedien durchgesetzt haben, um sich in einen safe-space vor staatlicher Diktatur und Wettbewerbsverzerrung zu suhlen.
Nicht qualitative Inhalte, als Mittel der Kundengewinnung, und ein überzeugendes Angebot stehen im Vordergrund, sondern protektionistische Maßnahmen, bei denen der gemeine Bürger am Ende der Arsch ist.
So verschwinden Inhalte und es wird nebenbei verhindert, dass ein Archiv dieser steuerfinanzierten Inhalte sich etablieren kann, jenseits von paywalls und Abo-Modellen der privaten Anbieter.
Bedeutet in Konsequenz, Geschichte und Nachrichten werden dem allgemeinen, öffentlichen Zugriff in letzter Instanz entzogen, es entscheiden private Geldgeber darüber, was im Netz weiterhin auffindbar ist, Geschichte wird kostenpflichtig.

War eben dabei schon ein Ärgernis und sicherlich auch von stärkerer Reichweite und politischer Bedeutung für die Gesellschaft, als das Gerichtsurteil aus dem November gegen den Deutschen Wetterdienst(DWD), welches diesem verbietet seine kostenlose Warn-Wetter-App weiterhin kostenlos anzubieten.
Geklagt hatte die Firma "WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH" vor dem Landgericht Bonn, und von den Richtern den Zuschlag erhalten.

Nun hat der DWD seine App zweigeteilt. Es gibt nunmehr eine kostenlose, die kastriert und verstümmelt eher nicht mehr sinnvoll erscheint, sowie eine kostenpflichtige, bei der dann der Bürger -der bereits via Steuern für das Erstellen und zur Verfügung stellen der Daten dieser Bundesbehörde gezahlt hat- nochmal zur Kasse gebeten wird um dem Richterspruch Folge zu leisten.
Dies ist -dessen sollte man sich im Klaren sein- nicht die Schuld des DWD, sondern das Ergebnis jenes Gerichtsurteils, welche diese privatwirtschaftliche Firma angestrengt und in der ersten Instanz auch gewonnen hat.
Ich hoffe mal ganz gemein auf den Streisand Effekt und eine daraus resultierende, zügige Insolvenz des privaten Anbieters. Denn offenbar schaffte er es mit seinem Modell(Werbefinanziert/Kaufmich) nicht genug Umsatz zu generieren, bzw. die Reichweite der behördlichen App zu erreichen.
Bei den Bewertungen im Google Playstore fließt bereits die Umsetzung des Gerichtsurteils mit in die Bewertungen ein; Verärgerung und 1 Sterne Wertungen werden vermutlich das Rating in kürzerer Zeit stark tangieren.
Mal sehen, ob sich das für diese Firma nicht noch als ein Pyrrhussieg erweisen wird.

Mich kotzt es schlicht an, wenn sogenannte Marktteilnehmer es nicht schaffen sich durch Qualität oder Innovation abzusetzen, in diesem Fall auch noch von einer Behörde...lol.
Wenn ein behördliches Organ innovative und scheinbar performantere Software herstellt als jemand der damit Geld verdienen mag, dann sollte man nicht klagen, sondern sich mit dem Thema "Qualitätsmanagement" und "Innovation/Kreativität" auseinandersetzen. Mehr Geld für F&E statt für die Juristen ist immer ein guter Anfang.

Und ich höre schon den werten Herrn wvs sagen: "Wetter-Apps sind eh' Käse", läge doch deren Vorausschauen meist unter dem zu erwartenden GrundrauschenShhhhh beim Werfen zweier IGing Münzen.
Mag stimmen,... nein, stimmt! Doch jetzt kommt mein Aber.
Mich interessierte darin weniger das "Wie ist das Wetter gerade vor der Tür", sondern mehr der Bereich des "Warnwetters", Glatteis und Sturmwarnungen etc. solche Prognosen, die in dieser App signifikante Ergebnisse lieferten, zumindest für meine kleine Welt hier.
Aber der Ärger speist sich insgesamt eher daraus, dass steuerfinanzierter Content mal wieder zugunsten privatwirtschaftlicher Profitmaximierung übersteuert wird.
Man könnte meinen, es gäbe einen Primat der Wirtschaft im Grundgesetz vor Bürgerrecht.
Bleibt mir die Hoffnung, dass eine höhere Instanz das Urteil vom Landgericht Bonn kassiert, aber da bin ich nicht allzu erwartungsfroh.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Jubiläum der Schande

5 Jahre ist es nunmehr her, dass man es für wohlfeil hielt, religiöses Elternwohl über die körperliche Unversehrtheit von männlichen Kindern zu stellen.
Es wurde mit Religionsfreiheit argumentiert, mit der Verantwortung von Eltern und deren Wunsch, dass ihr Kind in den Himmel kommt, oder wo auch immer das ewige Ziel ihrer Einbildung liegen mag.
Dies sei nur so für den verstümmelten Nachwuchs möglich, weil der große und allmächtige Schöpfer von Himmel und Erde und den ganzen Multiversen braucht unbedingt männliche Kinder ohne Vorhaut.
Hmm.Klingt ein wenig nach den sexuellen Vorlieben der üblichen Verdächtigen aus den Kreisen der Kurie, betrifft aber hier eben Juden und Moslems und deren spezifische Form von Doofheit.
Dieser Allmächtige, der offenbar unfähig war männliche Kinder ohne Vorhaut aus Lehm zu kneten, fordert also als Opfer von seinen ihm folgenden Schafen deren fremdgesteuerte Verstümmelung von ihren Kleinkindern. Klingt schräg und irgendwie psychotisch.
Er kann dafür nicht mal warten, bis die Kinder alt genug sind um eine eigene Entscheidung zu treffen, nein, das muss zügig geschehen um das Schaf in die Herde zu pressen, soviel zur Eigenentscheidung der Religionszugehörigkeit.
Wenn Zeit auf Gott nicht anwendbar sei, wieso dann die Eile?

Wenn man Religion nicht schon aus offensichtlicheren Gründen ablehnt, sollte man es spätenstens danach tun. Widerlich!

Damit man nicht vergisst, welche Parteien, aber auch wer namentlich damals für die Abschaffung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit für muslimische und jüdische männliche Kinder gestimmt hat, hier nochmal der Link zu den Abstimmungsergebnissen.
Kein Vergeben, kein Vergessen! Namen merken und wenn mal wieder von unteilbaren Menschenrechten oder ähnlichem fabuliert wird diese Personen damit konfrontieren.

Auch der hpd hat einen Beitrag zum 5 jährigen Jubiläum, in dem Stellungnahmen folgender Organisationen zitiert werden.
    DAKJ - Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
    BVKJ – Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
    DGKCH - Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V.
    DGKJ - Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
    DGSPJ - Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) e.V. - Sektion Kinder- und Jugendpsychosomatik
    (I)NTACT – Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V.
    MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene
    TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Samstag, 9. Dezember 2017

Sack Kichererbsen fällt um in Nahost

Nachdem ich meine letzte Freizeit ein wenig in Leserbriefen herumgeirrlichtert bin, selbst was geschrieben habe und dann feststellen musste: Leserbriefschreiber(und besonders Innen) haben zu viel Zeit und deutlich zu wenig Humor, kommen heute ein paar warme Worte von mir zu aktuellen Begebenheiten.

Nachdem sich empörte Teile der Welt und deren ideologische Symbionten über Trumps Aussage zu Jerusalem als Hauptstadt Israels aussprechen, gab es drei Beiträge auf die ich stieß und die ich fast direkt komplett unterschreiben mag.
Keiner von denen war allerdings im Tenor derer abgefasst, die sich in den Gazetten und den Straßen empörten.

Den Anfang machte Don Alphonso der etwas spitz, aber gewohnt wohlfeil und treffend, das Verhältnis auf den Punkt gebracht hat:
Ehrliche Zeiten im deutsch-jüdischen Dialog. Mehr als diesen kurzen Dialog brauchts nicht um es auf den Punkt zu bringen.

Ebenso fand sich bei burks ein weiterer Beitrag der sich mit dem Thema auseinandersetzt, gespickt mit ein paar Hinweisen die man zur Kenntnis nehmen könnte, bspw. dem Jerusalem Embassy Act.

Am besten gefallen haben mir jedoch die Beiträge bei der Titanic, "No more Mr. Nice Goy", der zu den angekündigten "Tagen des Zorns" folgendermaßen aufmacht:Nach Donald Trumps Ankündigung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Palästinenser zu drei "Tagen des Zorns" aufgerufen – ein erstaunlicher, radikaler Schritt für ein bisher als ausgeglichen und zurückhaltend geltendes Volk[...weiterlesen].

Auch die Ruhrbarone fanden unter dem Titel: "Tages des Zorns: Wie die Palästinenser die Welt überraschen könnten" treffend als Punkt 3: Hamas- und Fatah Verscheuch-Tage. Palästinenser haben gute Gründe zornig zu sein. Sie sind arm, sie werden unterdrückt, die Perspektiven sind schlecht – und die Schuld daran tragen Hamas und Fatah. Beide Organisationen statt der Israelis ins Meer zu jagen und durch eine demokratische, säkulare Vertretung der Palästinenser zu ersetzen, würde sich lohnen.[...den Rest lesen]

Meine Meinung dazu ist klar: Wer dreimal versucht hat seinen vermeintlichen Feind via Krieg zu eliminieren und dreimal dabei kläglich gescheitert ist der sollte das Maul halten!
Stattdessen lieber versuchen eine Gesellschaft aufzubauen die nicht auf Hass und Irrsinn gründet, sondern den ganzen arbeitslosen Kindern eine Zukunft bietet.
Israel fürs eigene jämmerliche Scheitern der gewählten Repräsentanten verantwortlich zu machen ist schlicht absurd.
Und das Geheul der "arabischen Brüder" so verlogen, wie die Aufnahme der Palästinenser in deren Gemeinschaft nicht erfolgte. Deutlich und Unmissverständlich.
Um nun meine menschenfeindliche Attitüde, die man mir beim Leserbriefen erklärte, anzubringen, erlaube ich mir anzumerken: Wenn Israel es darauf anlegte, so wie die Palästinenser es umgekehrt an den Juden fordern, diese auszulöschen und ins Meer zu treiben, dann hätten sie es schon getan. Und ehrlich, manchmal frage ich mich auch warum sie es nicht einfach tun.

Wenn wir nun schon beim Irrsinn sind, dann sind gewöhnlich die Grünen nicht weit.
Beim Versuch es den Religioten recht zu machen arbeitet man sich an eine Aufhebung des staatlichen Neutralitätsgebots an Schulen in Berlin heran.
Verstehn' schon, kopftuchtragende Lehrerinnen werden ja sowas von unterdrückt, quasi berufsverbotet durch dieses Neutralitätsgesetz, muss man was machen gegen!11!!!!! Kann man sich gar nicht ausdenken sowas.
Zum Glück gibts noch ein Häuflein aufrechter Grüner, in Form der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Säkulare Grüne, die sich dagegen aussprechen.
Schlimm, dass man um Normalität zu simulieren inzwischen schon auf einzelne Bereiche einer Partei angewiesen ist die sich noch wehren und versuchen demokratische Grundsätze zu erhalten. Das Gesamtkunstwerk "Grüne" und ihr ostdeutscher, pastoraler Flügel "Bündnis '90 sind aus meiner Sicht fast schon so krachend gescheitert, wie die Sozialdemokratie. Aber das pastorale Element wuchert sicherlich früher oder später mit denen aus der christlichen Partei zusammen, no shit, Sherlock!

Die Grünen haben im Garaus machen ja Erfahrung, setzte man in NRW doch mit Barbara Steffens eine Gesundheitsministerin ein, die sich bei den "Alternativen Heilern" wohlfühlte, anstatt diesem Treiben gesetzliche Riegel vorzuschieben hofierte sie lieber die Eso-Szene.
Oder, um vor der eigenen Tür zu kehren, hatten wir hier in Hessen ja mit Kultusministerin Karin Wolff (CDU) eine Frau vorsitzen, die dem Kreationismus nahestand und die Schöpfungsgeschichte in den Lehrplan hereinfordern wollte.
Dummheit scheint somit kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen; und fairerweise angemerkt: in dieser unseligen, damaligen Zeit in Hessens Opposition kritisierten sie ja auch noch den durchsichtigen Versuch Religion wieder zu mehr Einfluss in der Schule zu verhelfen.
Ach, wie sang der werte Nobelpreisbarde einst:" ...for the times they are a-changin'"
Vielleicht verstehn‘ die sich deswegen inzwischen mit der CDU so gut? Wer weiß?

Kürzlich zwei Abende nebenbei Talkshows geguckt. Am ersten Abend saß dort Frau Petry, der man meiner Betrachtung nach nicht nachsagen kann, sie sei doof.
Unredlich vielleicht, gierig eventuell, aber sicher nicht doof.
Am Tag darauf hingegen sah ich Frau Dorothea Bär von der CSU auf einem Sofa neben einer Unternehmerinnenvertreterin sitzen und lauschte ihren hehren Worten.
Da verhielt es sich -im Gegensatz zur Petry- eher so, dass ich ihr potentielle Unredlichkeit nicht vorwerfen konnte, es schien komplett Gegenteiltag zu sein.
Ich wundere mich dann immer, was sich Parteien und deren Führer dabei denken, wenn sie solche Menschen aufsteigen und Einfluss bekommen lassen.
Also ich bekomme da immer Politikverdrossenheitspickel vor lauter Erregung.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Misanthrop und mit "so viel Hass innendrin" wie mir gesagt wurde :-D