Grotesk-Protest

Mittwoch, 12. Juli 2017

Those were the days

Puh, nachdem ich inzwischen als quasi Dauerzustand eine blockierte "Erste Rippe", sowie,etwas seltener, noch zusätzlich einen geblockten Atlas- und /oder Axis -Wirbel habe, ist die angenehme Zeit vor dem PC leider noch weiter zusammengeschrumpft.

Um die Verspannungen, die wohl meistens (immer!) der Auslöser sind ein wenig abzupuffern füttere ich seit 8 Tagen nun bereits ein Mittel mit dem Wirkstoff Methocarbamol zu.
Nur zur Nacht und nicht wie bei Hardcoreeinsätzen viermal am Tag.

Tjo. Die Dauerverspannung ging in der ersten Nacht(viva Placboerwartungshaltung?!) zurück, ich hatte etwas schwere Beine und war saumüde - durchgeschlafen wie ein Baby; bei meiner Durchschlafstörung durchaus eine willkommene Reaktion.
Leider hat sich in den folgenden Nächten nichts verbessert, sodass ich die im Beipackzettel angesprochene Wirkverstärkung im Zusammenspiel mit Alkohol für ein probates Mittel der Wahl hielt!

Feigling, der ich bin, tastete ich mich mit einem kleinen Glas zwanzigjährigem (ja,ja Solera ich weiß!) Sherry Dos Cortados der Bodegas Williams & Humbert heran.
Der übrigens aus meiner Sicht der schwächste aus der Reihe neben dem sirupartigen Don Guido Solera 20 Pedro Ximenez und dem knackig trocknen Jalifa 30 Jahre Amontillado Sherry ist. Auch schwächer als der "As You Like It Medium Sweet" Sherry ebenfalls wie die vorgenannten aus dem Haus Williams & Humbert.

Leider brachte diese Wirkverstärkung lediglich eine unangenehme Form von Hitzewallung in der Rübe(also Kopf, keine anderen Glieder... :-D ) und ein schwaches Übelkeitsgefühl in der Magengegend, so in der Form einer beginnenden Gastritis.
Falsche alkoholische Beimischung schlußfolgerte ich und probierte es am nächsten Abend einfach mal mit zwei kleinen dram Whisky, leckerer junger Stoff aus den Bottichen der schwedischen Künstler von Mackmyra, hier war es der Svensk Ek.

Selbe Reaktion, roter Kopf und Schweißausbrüche, sowie ein eher raues Gefühl in jener Körpergegend in der gemeinhin der Magen verlotet wird.
Leider brachte auch dieser Selbstversuch nicht das gewünschte Ergebnis von deutlich schlapperen Muskeln mit sich, einzig die Hitzewallungen scheinen jetzt zur verklemmten Rippe dazuzukommen, oder mein beginnendes Klimakterium hat sich koinzidental(verdammter Zahn! :-D ) gemeldet.

Wobei die Wechselbalgjahre sich bei Männern ja eher im Kauf eines Porsches oder dem schlichten ansammeln von jungen Dingern äußern sollen, wie ich aus einschlägigen gelben Presseprodukten lernen durfte.
Weswegen ich es jetzt nicht mehr Midlife-Crisis, sondern Zahnarztsyndrom nennen werde. *eg*

Gestern, also am achten Tag der Einnahme der Tabletten, hat mich dann ein veritabler Drehschwindel von jeglicher Lust an weiteren Tests mit alkoholischer Lösung abgehalten, sogar von der zweiten Folge Castlevania gucken.

Ich lag nur platt, müde und mit eingeklemmter erster Rippe auf dem Sofa und spielte sterbender Schwan, wie es nur Männer können, um wenigstens eine Streicheleinheit und eine Portion Empathie von der genervten Ms. zu erheischen.
Nach gut 1.5 Stunden war der Schwindel wieder weg, ich wurde deutlich wacher und ging deshalb schlafen. :-D

Heute hat die Ms. zweimal versucht die blöde Rippe durch heftiges Reindrücken zu mobilisieren, aber leider ergebnislos, eventuell sollte ich es mir auch mit einem Stock selber machen. ;)
Vorhin las ich gerade von jemandem der einem anderen den "FEDERhandschuh" hinwerfen wollte. Und nein, ich war nicht in einem Transenforum LGBT safe space unterwegs.

O.k. nun tut man das ja schon länger nicht mehr in diesem Land, also jemanden befehden wollen und dazu eine Fehde noch so altmodisch mit einem Stoffhandschuh samt Backenstreich formell zu eröffnen.
Schade eigentlich! Deutlich zivilisierter als: "Was guckst du, du Opfer", zu hören bevor man ohne Anlass körperverletzt wird.
Nicht für die Schule, sondern? Genau, fürs Leben lernen wir.
Dazu lustig, eben gesehen: bei den katholischen Pfaffen ist der Backenstreich ein leichter Schlag bei der Firmung, den der Bischof dem Firmling mit zwei Fingern auf die Backe gibt. *rolleyes*

Nun habe ich bei dieser Kombination Priester, Kind und Backe sicher keine guten Bilder im Kopf, Wange ja, aber Backe?..., sicher, dass es nicht eher ein Backenstreicheln ist, nun ja eventuell ist das eine ja auch schlicht das Vorspiel fürs andere... und... Vorhang!
Bleibt Hamburg.
Militante, die Militanz dann gut heißen, wenn sie nicht im eigenen Kiez stattfindet.

Also, Militanz ist dann gut, wenn sie nicht bei einem selbst im Kiez geschieht.
Gut das wir diesen politischen Ansatz des Autonomensprechers mal geklärt haben. Logo, mir esse net do wo mer scheisse! Was für bigotte und dumme Arschlöcher!

Und dann gibts die ganz schlauen Journalisten, solche wie Herr Leo Fischer, die im Neuen Deutschland proklamieren:Brennende Autos beim G20: Nationalfetisch Auto.

Wer sich als 'Linker' beim Artikel von Herrn Fischer schenkelklopfend oder gar hämisch über diese Deutschen amüsiert, jene, die so an ihrem Auto hängen, dass sie es gar nicht schön finden, wenn dieses abgefackelt wird, der sollte sich fragen lassen wo sein Mitgefühl und auch der Verstand geblieben sind.

Wer diese vermeintlichen Tröpfe, jene, denen man das Fahrzeug angezündet hat, jene, die ach so konsumgeil sind weil sie nur an ihrem Besitz hängen, statt gegen das System aufzubegehren-vielleicht auch, weil sie sich nicht einfach ein neues Auto kaufen können- verhöhnt, wie es Herr Fischer süffisant tut, der sollte sich wohl fragen lassen, ob die gleichzeitige, medienpräsente Empörung über den armseligen Tweet von Hohlbirne Tauber zum Thema "Minijob" nicht aufzeigt, dass der eigene moralische Kompass klemmt.
Dicke Autos haben Vollkasko, die Möhren die ich brennen gesehen habe sahen eher nicht danach aus.

Und nochmal zurück zu einer, wie-auch-immer zielgerichteten und dadurch richtigen Militanz, die als sinnvoll und politisch akzeptabel in den Raum geworfen wurde.
Also Zerstörung ist o.k. wenn sie nicht bei mir passiert, dann ist sie wichtiger Teil des, tjo, was? Befreiungskampfs? Ernsthaft?

Ich frage vielmehr, ob und warum, auch wenn die Zielrichtung der Militanz aus dem eigenen Dunstkreis heraus wabert, es o.k. sein sollte, jemandem in einem anderen als dem eigenen Viertel das Auto anzuzünden oder den Laden zu plündern?
Was genau legitimiert das?
Die eigene Verachtung als absolutes zu setzen und gegen andere und deren Gegenstände einzusetzen, kann ja schlecht Ausdruck einer wie auch immer gearteteten sinnvollen Maxime sein, zumindest keiner die sich links, mithin auf der guten Seite der Weltgeschichte sieht.

Wenn ich schon Krieg & Zerstörung spielen will, könnte ich wenigstens so konsequent sein wie die Islamisten und nach Syrien auswandern, statt hier Bürgerkrieg spielen zu wollen.

Und ja, ich bin mir sicher, dass sowohl der Ort als auch die Zeit für das Treffen der G20 kein Zufall war, sondern Teil einer Eskalationsstrategie und bewusster Machdemonstration.

Man könnte sich die Kohle und den ganzen Mist sicherlich sparen und einfach per skype solch ein Gipfeltreffen der Idioten veranstalten - kostet deutlich weniger und jeder der kulinarischen Weltführer kann sein eigenes Essen zu sich nehmen und auch Musik hören die ihm gefällt, nicht diesen Beethoven Mist. Taube Musiker? My ass!

Ist aber anders gewollt, denn es geht natürlich um eine klare Machtdemonstration dabei und eben nicht nur um "keine Fortschritte" bei den Treffen.

Die Eliten unter sich überlegen, wie sie den Pöbel am besten weiter verarschen können und der Plebs zahlt brav dafür die Zeche, so oder so.
Auch für diesen Unfug ist immer Geld da, während gleichzeitig beschlossen wird, an jeder erdenklichen anderen Stelle Kohle einzusparen; versteh‘n schon, gibt nix für die blöden Kitas, wir mussten leider so viele Überstunden für Staatsbedienstete bezahlen, die unsere Musikveranstaltung schützen mussten... war was von einem Behinderten, also gut!

Diese Krawallmacher haben also auch noch was gegen Behinderte, nicht nur gegen unsere Art die Welt für uns aufzuteilen unsere freudespendende Globalisierung der neoliberalen Art. Schlimme Menschen also, diese Schwarzen aus dem Block!

Wenn man sich dann die Nachsorge medialer und politischer Art anschaut, und einem eh schon schlecht ist von der Alkohol-Tabletten-Mischung, könnte man nur noch kotzen wollen.
Momentan bekomme ich das Gefühl, man hat sich was von der Türkei nach dem Putschtheater abgeschaut, zumindest was den Ansatz und die bizarren Schuldzuweisungen angeht.

Interessant auch, wie sich der Mob auf den Weg macht unterstützt von "jagt Dutschke und das Studentengelump" -Bild. Mal wieder direkt dabei, wenn es ums Menschen jagen geht, wie es scheint.

O.k., man hat es zwar in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft die mörderischen rechten Terroristen zu fangen, die Unterstützer in den staatlichen Reihen zu identifizieren und zu belangen, aber hey, diese Chaoten werden wir an die Laternen hängen.
Sind ja genauso schlimm wie der islamistische Terror.... Ernsthaft? Sind uns da nicht doch ein paar Relationen durcheinandergekommen, unser Werteraster ein wenig zu grob gefasst?

Was sich da unter den Mützen und Kappen befand, und das ist ja gerade der Witz von Vermummung, scheint mir nicht so eindeutig zu sein, wie es uns -gerade auch als Bundeswahlkampfaufmacher und zur gerne genommenen, weiteren Verschärfung von Gesetzen und Einschränkung von Bürgerrechten in der BRD- vorgebracht wird. Und damit verteidige ich nicht die militanten Idioten, dazu habe ich ja oben klar Stellung bezogen, sondern will nur auf das übliche cui bono? hinweisen. Wer setzt in einer sozialdemokratisch regierten Stadt, mit massiv linkem Potential in direkter Nachbarschaft ein Treffen der G20 an, ganz ohne Hintergedanken? Das hätte man nur noch toppen können, indem man es auf den 1.Mai legt.

Deeskalation sieht anders aus. Wenn ich dann noch -trotz internationaler Datenbanken- keine Gefährder(oder wie man die potentiellen griechischen, spanischen oder französischen Kleinkriminellen nennen mag) im Vorfeld ausmachen kann, dann ist entweder diese Form der Überwachung untauglich oder es ist gewollt, dass die anreisen können.

Wenn man dann soviel mit G20 und Umfeld zu tun hat, dass sich die Faschos in Cottbus mal eben durch die Stadt bewegen können, ohne dass da einer was gegen macht oder machen kann, ist die Überlastung der Sicherheitsorgane offensichtlich.
Klar, linkes Auge, rechtes Auge. Man könnte mal wieder auf die Anzahl der von rechten Schlägern getöteten Menschen seit der Widervereinigung hinweisen, darauf, dass es bisher einen sehr ungleichen body-count dazu gibt und auch die Verfolgung dieser Verbrecher und Verbrechen eher schleppend in Gang kommt, versteh‘n schon, sind ja alles unpolitische Einzeltäter, nicht so wie bei den Linken, ganz homogen dieser "SCHWARZE BLOCK". m( *seufz*

Was wird kommen? Mehr Überwachung(für alle) unter dem Vorwand nun auch noch die Mörderterroristen der Linken vor der Vernichtung der Bürger abhalten zu müssen. Strafverschärfungen wie die "besondere Bestrafung" für Angriffe gegen bestimmte Berufsgruppen hat ja schon mal Anfang des Jahres zu einer rechtlichen Ungleichbehandlung geführt.
Mit jedem dieser Schritte, mit jedem Sonderrecht das man religiösen, beruflichen oder anderen Partikulargruppen zuspricht, geht ein Stück eines allgemeinen und für unseren Rechtsstaat und sein Verständnis fundamentalen Gleichheitsprinzips verloren.
Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man nun nach Verschärfungen von was-auch-immer dem geifernden Mob das Wort redet.
Und wenn BILDmacher dem Innenminister die Worte für den aufziehenden Shitstorm in den Mund legen und dann selbigen befeuern, dann weiß man sicherlich, dass dieses Pack auch nicht die Guten sind, jene, die etwas selbstloses für alle in die Feder diktieren.
Nur für den Fall, dass man sich dieser Illusion kurzzeitig hingeben mochte.

Und nein, diese Art von dialektischem Unsinn ist nicht neu, diese Form von Kampf gab es schon lange. Und Idioten und Verbrecher bleiben eben auch dies, Idioten und Verbrecher.
Sich in ein sozialromantisches Klassenkampfsnirvana zu versetzen und dann abräumen was geht, ist schon lange ein Teil von manchen sich als links empfindenden Menschen.
Manchmal war dieser Kampf dann sogar für außenstehende als gerechtfertigter Protest zu erkennen, oftmals ging es leider schlicht und einfach nur um Bambule.
Seit sich jedoch davon Bereiche auch globalisiert haben, scheint der Krawall stärker zu sein, eine erkennbare Theorie nicht mehr vorzuherrschen, bzw. ist schlicht nicht mehr zu vermitteln.

Da liegt vermutlich ein Teil der letzten Tage tatsächlich begraben.

Ich muss da immer an Woody Allens Dialog mit Diane Keaton in "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" denken:
Sonja: "Gewalt ist gerechtfertigt, sofern sie im Dienste der Menschheit geschieht."
Boris: "Wer hat das gesagt?"
Sonja: "Attila der Hunne."
Und darauf läuft es dann leider meist hinaus.

Wenn man jetzt aber von den Idioten abstrahiert und sich anguckt, was eine neue Dimension gewonnen hat, dann stößt man unweigerlich auf die Rolle der Polizei bei diesem Theaterstück; als deutliches Instrument einer sich immer repressiver gebärdenden Staatsmacht. Da werden Reporter gezielt eingeschüchtert und angegangen wie man es sonst aus Staaten in den Nachrichten sieht, die man eher nicht mehr auf der demokratischen Seite des Spektrums verbuchen kann. Das kennt man sonst ja eher von "Besorgten Bürgern", Islamisten und ähnlichen Wutwichteln, solche, die gerne Journalisten angreifen und an ihrer Arbeit hindern; elende Systempresse und ungläubige Faktenverzerrer! m(

Und auch, wenn die Panzer nur gezielt verlegt wurden, kann und sollte man sich fragen, warum und wieso zu diesem Zeitpunkt.
Ich warte momentan mit der Bullshit Bingo Karte in der Hand auf die Forderungen aus dem Dunstkreis der CDU/CSU nach einem 'geregelten' Einsatz der Bundeswehr im Innern. Und wenn man schon mal dabei ist, hätte doch sicher die VDS oder das vollständige Abschnorcheln von Handygesprächen bereits im Vorfeld geholfen... ja, nee, klar!
Da ist mir -neben den rauchenden Ruinen- noch zu viel unklar.

Bei den verletzten aus den Reihen der Polizei, musste ich trotz der ernsten Thematik kurz lachen, als ich mich nämlich den 130 hessischen Polizisten widmen wollte, die durch friendly fire in Form von Tränengas getroffen und verletzt wurden.
Ach nee, das wurde ja dann am nächsten Tag den Gipfelkritikern zugerechnet, die vermutlich mit vielen Tonnen Tränengas unterwegs waren... hmm... oder doch einfach eine Granate zurückgeworfen?
Hmm, mir gefällt ja diese Aussage:Dies habe zu Augentränen und -rötungen geführt.
Erinnert mich an eine der dokumentierten Nebenwirkungen bei der Masernimpfung: Kind weint! Häufige Nebenwirkung.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 14. Juni 2017

Gebräunte Dummheit

So, so, doitsche Männer und Frauen brüllen also auf Malle "Ausländer raus!"... tjo...vielleicht sollte man diesen armen, tätowierten Blödhascherln so aus geographischer und politischer Sicht kurz erklären, dass, selbst wenn Mallorca ja oftmals wegen der Ansammlung deutscher Leitkulturträger vor Ort als das 17. Bundesland bezeichnet wird, dies eben doch trotzdem nicht stimmt.
Und sich die Dumpfnasen und -nasinnen mit ihrer gebrüllten Dummheitsbekundung damit quasi selbst vor die Tür setzen wollen. m(

Nun, dumme Schweine bleiben eben dies - dumm und ein Schwein, da hilft auch kein Ballermann, Alkohol oder Schlagermusik als Bildungsreise.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 6. April 2017

Hinweis: Neue E-Mail

Hallo liebe Mitlesende,

leider hat mich google heute Nacht endgültig von meinem bisherigen E-Mail Account

bloedbabbler@gmail.com

verjagt und den Account gesperrt.
Leider kommen die wohl nicht mit Abfragen von Tor und Torbirdy zurecht, weil sie ständig vermuten jemand hätte den Account gehackt durch die unterschiedlichen Abrufländer.

Bisher bekam ich den Account meist zeitnah wieder, diesmal glauben sie mir jedoch nicht mehr, dass ich der Benutzer und Besitzer bin. :-/
Ihre Lösungsmöglichkeit lautet: Machen sie doch einen neuen Account auf. *rolleyes*

Danke, Google!
Deswegen wurde nun eine neue E-Mail Adresse fällig.

Bitte zur E-Mail-Kommunikation nur noch die neue Adresse benutzen:

bloedbabbler@openmail.cc
.
Es gibt im Impressum einen neuen öffentlichen PGP Key und -falls jemand lieber S/MIME benutzen mag- für den verschlüsselten Erstkontakt auch ein public S/MIME Zertifikat.

Ich maile bei den üblichen Verdächtigen auch noch mal rum, dann habt ihr schon mal die Zertifkate und Schlüssel in eueren Mailclients drin. ;-)

Sorry für den Umstand.

Blödbabbler

Dienstag, 1. November 2016

Sackgesichter, gierige

Beim Lesen der Qualitätspresse in diesem Land stelle ich mit Freuden fest, wann immer vom Führer der Pegidioten geschrieben wird, schreibt man gewöhnlich dazu: der Kleinkriminelle oder der mehrfach vorbestrafte Einbrecher und Drogenhändler Bachmann.

Das finde ich hilfreich, erlaubt es mir doch zu verstehen um was für ein Subjekt es gerade geht und wie ich über ihn oder sein Anliegen zu denken habe.
O.k. dies hat jetzt meist erstmal nichts mit den tatsächlichen Forderungen (oder dem Geplärre dieses Menschen) zu tun, rundet aber stimmungstechnisch jeden Artikel wohlfeil ab und steuert den Gedankenfluss in die richtigen Bahnen.

So ähnlich, wie der Hinweis auf eine räuberische, mobile ethnische Minderheit(Zigeuner) oder den Muslim an sich(Terrorist), den man so inzwischen nicht mehr in der Zeitung vorfindet, wenn es um Verbrechen oder ähnliches geht, weil es zumeist eben keine Rolle spielen sollte eine Gruppenzugehörigkeit mit fiesen Attributen zu versehen. Sippenhaftung ist abgeschafft.
Obwohl, eigentlich finde ich das sollte wieder Schule machen.

Man sollte einfach bei jedem Artikel über Herrn Schäuble, den Mr. 100.000 DM aus dem CDU Parteispendensumpf auf eben diesen hinweisen, Uli Hoeness nur noch als den Steuerhinterzieher Hoeness und Christian Lindner von der FDP als Steuergeldverbrenner Lindner berichten(der Spiegel schrieb dazu 2004 Seine Internet-Firma Moomax GmbH ging nach 17 Monaten mit dem Neuen Markt unter. Dabei verflüchtigten sich weit über eine Million Euro öffentlicher Fördergelder. Andere Lindner-Firmen, wie die Unternehmensberatung "die Königsmacher GmbH", kamen erst gar nicht gut genug in Gang, um so viel Geld verbrennen zu können. (SpOn).
Man sollte -obwohl ich es hier mit der sexuellen Moral eher nicht so habe- den werten Herrn Seehofer doch bitteschön immer als den Fremdgeher Seehofer und auch Frau Schwarzer als die Steuerhinterzieherin Schwarzer bezeichnen. Frau Käßmann könnte dann süffisant als die Saufnase Käßmann oder eben richtiger die Trunkenheitsfahrerin Käßmann genannt werden, sowie auch der ehemalige Verkehrsminister Bayerns der Wiesheu Otto nur als der Totfahrer Wiesheu im Gespräch genannt werden sollte.
Oder auch der ehemalige Bundesinnenminister, der untreue Manfred Kanther dessen Vorstrafe wohl 2017 endet und den man dann wieder den ehrenwerten Manfred nennen darf.

Es gibt sicher noch einige mehr, bei denen ich mich freue, wenn unsere Presse begleitende Attribute benutzt, um mir als blödem Leser klar zu machen, warum ich der aktuellen Interpretationslinie zu folgen habe, auch wenn das Attribut nichts bis wenig mit dem dargebotenen Sachverhalt zu tun hat.

Frau Schwarzer kann nämlich durchaumöglicherweise was Sinnvolles zur Emanzipation der Frau oder auch zum Islamismus sagen, obwohl sie eine geldgierige Schnallen starken Hang zur privaten Geldoptimierung zu haben scheint.
Frau Käßmann kann vermutlich außer sich für die Autofahrt Mut anzutrinken auch noch anderes, obwohl... ich wills mal nicht übertreiben... bei einigen der oben genannten Herren ist es sicherlich kein Ausrutscher in der Vita, sondern vielmehr integraler Bestandteil derselben.

So, genug gerantet - ich muss jetzt erstmal in den Keller nach den Belgiern sehen.

Bis dahin empfehle ich, sich Große Kleinkunst: 50 Jahre Mainzer "unterhaus" anzugucken, solange die steuergelderfinanzierte Sendung noch in der Mediathek von 3Sat zu gucken ist und nicht die privatwirtschaftlich-erzwungene Pest der Depublizierung zuschlägt. Bei Minute 31 erklärt Urban Priol den Teil mit Herrn Lindners freier Unternehmerkarriere und man findet in den meisten Beiträgen sinnvolle Blicke auf die gegenwärtige Misere die uns umtreibt, besonders der verehrte Herr Schramm, den man nicht mehr so oft sehen kann, erfreut.
Und hier Dank Hinweis des werten Herrn NeonWilderness das Video bis es dereinst bricht. ;-)


Ihnen ihr Blödbabbler, (bisher) nicht vorbestraft.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Tiefpunkte?

So, so die Linke wollte also zusammen mit der Verräterpartei und der moralingrünen Bio-Bourgeosie Frau Käßmann als Bundespräsi inthronisieren.

Ernsthaft?
Gibt es in diesem Land nur noch abgehalfterte Politiker oder Pfaffen und Ex-pfaffen fürs Amt des Bundespräsidenten?
O.k. man kann Frau Käßmann zu Gute halten, dass sie wohl durchaus mal betrunken sein kann, aber sonst? Was rechtfertigt es, dass sie das höchste Amt im Lande, wenn auch nur repäsentativ ausüben soll?

Gut, sie wäre damit eventuell ein wenig von der Straßeaus den Talkshows weg, in denen sie gerne als moralisches Gewissen aufgeboten wird, weil sie... -ja warum eigentlich?
Weil sie an einen imaginären Freund glaubt und das auch bandenmäßig geschäftsmäßig betrieben hat?
Oder, weil sie besoffen -nachdem sie sich auf 1,54 Promille warmgetrunken hatte- Auto fuhr und sich hat dabei erwischen lassen?
Oder, weil sie aus dieser begangenen Straftat die Konsequenz des Rücktritts vom Vorsitz der EKD zog?
Ist man inzwischen tatsächlich bereits eine moralische Instanz in Deutschland, wenn man sich nicht wie ein völliger Arsch verhält?
Reicht das tatsächlich schon aus?
Oder ist es doch eher die Religionskarte die man aus dem Ärmel zieht und hier fälschlich für den Trumpf im Spiel von Moral und Anstand betrachtet?

Es gäbe sicherlich diverse Kandidaten, deren moralischer Anspruch sicherlich nicht schlechter dastünde und denen der Hauch von Frömmelei und Suff nicht anhinge.
Ich verweise da mal gerne auf die Bewerbung von Hamed Abdel-Samad und dem Clown Broder(wobei mich das Datum im Weltartikel 2012 doch dazu hinreißen lässt anzunehmen: dies sei ein älterer Coup.) ;-)

Wenn aber eine Partei, die sich Die Linke nennt, auf solch einen absurden Kandidaten einläßt, sagt das leider einiges über den Zustand der Partei aus. Statt sich an den guten alten Marx zu erinnern, und sein Bonmot über Volk, Religion und Opium, setzt man stattdessen auf ebendieses Opium im Amt. m(
Da sach' nochmal einer was über Volker Beck und Crystal Meth.

Hochachtungsvoll Ihnen Ihr Gottkönig Blödbabbler der Dümmliche

Dienstag, 28. Juni 2016

Datenschutz als gelebter Witz

Heute war ich mal wieder mit dem Auto in der großen Stadt am Main.

In einem bekannten Ärztezentrum gab es die erste Verärgerung, man hatte sich dort offenbar Gedanken gemacht, wie man mit dem Kommunikationsmittel E-Mail etwas zum Datenschutz beitragen könnte. m(

Nun hätte ich direkt aus der Hüfte mal vorgeschlagen, holt euch ein S/MIME Zertifikat für umsonst, oder halt eins für Kohle bei einem der entsprechenden Anbieter. Dann kann wahrscheinlich zwar die Schlapphutabteilung via backdoor mitlesen, aber die sind mir eigentlich Wumpe bei Gesundheitsdaten und meiner bescheidenen Stellung in der Gesellschaft.
Oder, man hätte sich ein PGP Zertifikat ausgestellt bzw. ausstellen lassen und -wenn man ganz viel Zeit gehabt hätte- es auch noch von ganz dolle vielen Menschen vertrauen lassen.

Stattdessen ließ man mich einen Zettel ausfüllen, auf dem ich gefälligst zur Kenntnis nehmen sollte, dass eine E-Mail mit meinen Gesundheitsdaten per definitionem unsicher sei. Dies bitte zur Kenntnisnahme, Unterschrift unten rechts bitte, zack, zack.
WTF! Statt tatsächliche Sicherheit gegen die übelsten Mitleser im Internet zu ergreifen, macht man sich lieber die papierene Mühe die alleinige Verantwortung auf den Patienten abzuladen. Dankeschön dafür.

Ich habe sogar für die Physio-Praxis meines Vertrauens beide Möglichkeiten der E-Mail Verschlüsselung auf der Webseite angeboten - wer dort mit der Praxis in Kontakt treten möchte, der kann dies entweder via S/MIME oder PGP selbstverständlich verschlüsselt tun. Ein Minimum an Service, wenn man schon Kundendaten via Postkarte verschickt.

Beim wieder zu meinem Auto latschen stellte ich fest, dass ich meine Mitmenschen immer noch nicht mehr mögen mag, besonders dann, wenn viele von ihnen die Straßen mit sich vollmachen.
Inzwischen fühle ich mich schon fast wie bei The Walking Dead .
Draußen vor der Tür steht nicht mehr Borcherts Beckmann, stattdessen marodieren Smartphone-Zombies allerorten herum, gerne auch in der Geschmacksrichtung: dummdreiste-dicke-Lippe-und -direkt-in-einen-reinstolpernd. Arrrghh!
Atemluftverbraucher der besonders nutzlosen Art. Da lobe ich mir unser Kaff, denn das ist sowas von unterm Rettungsschirm des Landes Hessen, dass wir uns alle gar keine Telekommunikationsgeräte auf offener Straße leisten dürfen.

Hier ist es angenehm ruhig, nur hin und wieder zupft ein Perverser an den jemand an den Glocken des Herrn worauf diese von ewiger Verdammnis für alle Sünder künden – vermutlich durchaus mit Recht. Ich spreche da aber nur für mich. :-D

Bei uns am Ort weicht man nur Viehtransportern, dem Pfarrer auf der Suche nach kleinen Kindern, oder eben kleinen Kindern -auf der Flucht vor dem Pfarrer- aus.
So etwas kann ich deutlich besser handhaben, als diese hippen Großstadtgewächse mit ihrer weltmännischen Art ihrem Krankheitsbild einer ausgeprägten Wahrnehmungsschwäche, bei gleichzeitig ausbrechender Logorrhoe - gerne auch noch mit ausgeprägter Herrenmenschenattitüde- beim permanenten Doofphonen.

Ihnen Ihr Blödbabbler, passionierter Eremit

Dienstag, 14. Juni 2016

Ein Lichtblick?

Es gibt manchmal kurze Lichtblicke, die allerdings nicht von jedem verstanden werden.

So eine kurze Erhellung ist der Vorschlag vom aktuellen Justizminister, die Polygamie in Deutschland abzuschaffen.
Äh! Wie meinen?

Wer bisher dachte, es gäbe in Deutschland sowieso ein Verbot der Vielehe, lag damit nicht ganz falsch, regelt doch der § 1306 des BGB den Sachverhalt der Bigamie, dann auch logischerweise den, mit noch mehr Partnern.
So dachte ich noch vor kurzem.

Bis mir beim Lesen, des durchaus lesenswerten Buches von Necla Kelek, Die fremde Braut - Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland. der Sachverhalt dargestellt wurde, der in Deutschland mal wieder eine Ausnahme generiert. Wenn ein Muslim im Ausland eine weitere Frau heiratet, diese dann nach Deutschland einführt, ist auch diese bspw. über die Familienversicherung krankenversichert und mit den Rechten der Ehefrau abgesichert.

Da der Islam die Vielehe nur dem Mann zubilligt(hier allerdings wohl nach Auffassung einiger weniger Gelehrter), allerdings nur in wirtschaftlich schlechten Zeiten. Wie man diese definiert? Eventuell wenn das Sozialgeld nicht reicht? Keine Ahnung.

Oftmals handelt es sich dabei eben dann um Importbräute, Frauen oder oftmals Mädchen, der deutschen Sprache definitiv nicht mächtig, die im Rahmen einer Familienzusammenführung dann hier in Deutschland landen.
Meist steht ihnen dann ein Leben in 40m2 Deutschland bevor, ohne Aussicht auf Spracherwerb und Teilhabe am Leben in Deutschland, als quasi Sklavin des Haremsvorstandes.
Die einzigen Orte die sie sehen wird, sind Moscheen, in denen ihr klar gemacht wird oder sie es -als Abwechslung zum tristen Alltag versteht- warum sie genau diese Rolle ausfüllen muss.

Wenn sich nun aufgeklärte, gar links dünkende Menschen aus falsch verstandenem Kulturrelativismus dafür hergeben diesem Zustand, der einem Verbrechen gegen Menschenrecht und damit auch dem Grundgesetz gleicht (von dem die Importbräute nichts wissen (können)) zu erhalten,dann sollte man sie ebenfalls dafür angehen, als Mittäter.

Toleranz bedeutet eben gerade nicht der Intoleranz die Macht zu geben, indem man sie duldet und machen lässt, solange bis sie selbst stark genug geworden ist, um dann die Toleranz auf dem Altar der religioösen Ideologie zu opfern.
Dies und nichts anderes lese ich aus der Aussage des Justizministers heraus und hoffe auf eine zügige Umsetzung. Da es sich allerdings um einen SPD Menschen handelt, wird es vermutlich bei der Feststellung bleiben und sich nichts an den skandalösen Umständen ändern.

Diesen widerlichen Zustand kritisierte Necla Kelek zu Recht schon 2005, jetzt scheint auch dem Justizminister dieser Zustand bekannt geworden zu sein. Sage mal einer in Deutschland gäbe es keine langen Leitungen. Vermutlich hat der dicke Sigmar draufgehockt.
So äußerte sich Maas im scheinbaren deutschen Hauptpressorgan, dem Gossenblatt Blöd: "Niemand, der zu uns kommt, hat das Recht, seine kulturelle Verwurzelung oder seinen religiösen Glauben über unsere Gesetze zu stellen", weswegen die Mehrfach-Ehe eben nicht anerkannt werden dürfe.

Wenn er sich jetzt noch darauf besönne, das es ebenfalls nicht Recht ein kann, kleine jüdische und muslimische Kinder zu verstümmeln, dann wären wir tatsächlich einen wichtigen Schritt weiter in Deutschland, zumindest was Zivilisation angeht.
Das auch der sonst so klarsichtige fefe dies unter einem sinnfreien Angriff gegen Rechte von Muslimen sieht und eben nicht als löblichen Versuch bestehendes Unrecht und reaktionärste Strukturen aufzubrechen bzw. zu entlegalisieren und stattdessen lieber eine polemische Verbindung zum blinden Wüten eins Donald Trump aufmacht, ist bedauerlich und aus meiner Auffassung heraus leider auch blind für reale, existierende Probleme in Deutschland, die dank Gleichgültigkeit und Kulturrelativismus inzwischen schon lange heimisch gemacht wurden.

Islam und Schwule
Nachdem ein Irrer in Amerika in einem Schwulenclub nun ein halbes hundert Menschen massakriert hat und in der Presse vorsichtig vermutet wurde, der Mann habe eventuell mit islamistischen Irren zu tun, oder *trommelwirbel* sei vielleicht stattdessen, alternativ dazu und sogar nur homophob, äußerte sich selbst der gute Volker Beck deutlich.
Wir erinnern uns, Volker Beck, einer jener Politiker, der sich damals vehement fürs Kinderverstümmeln aus religiöser Tradition stark gemacht hat, was ihm selbst in der schlimmen Phase, als andere ihn fallen lassen wollten, nachdem man ihn mit Drogen aus dem Verkehr zog, die Freundschaftsbekundungen der entsprechenden religiösen Verbände einbrachte, jener Volker Beck äußert sich -da es diesmal sein originäres Schlachtfeld, die Schwule(nrechte) betrifft- erstaunlich klar zum Islam.
Es verwundert etwas, wenn in der Berichterstattung der homophobe Hintergrund der Tat als Alternative zum islamistischen oder terroristischen Hintergrund der Tat diskutiert wird. Die Homophobie ist integraler Bestandteil des Islamismus.da stehts die ganze Stellungnahme
Wobei ich mich hier nicht auf den Bereich der künstlichen Abtrennung zwischen Islam und Islamismus zurückziehen wollte.
Danke für die klaren Worte.

Und für die ganzen Christenmenschen, die nun zustimmend mit dem Haupte nicken, erinnern wir uns auch, dass Bibel oder Thora ja durchaus recht rigoros im Bezug auf Sodomiten(also, nicht die mit den Schafen und Ziegen, sondern die, die anderen Männern beiwohnen wollen tun) sind.
Darin wird dann schon mal in bester Konstantin-Wecker-macht-auf-Franz-Josef-Strauss Variante (in Lösungslotterie aus dem Live Album von 1979) ein klares: Schwanz ab! Hand ab! Kopf ab! Rübe ab! Alles ab, ab, ab! eingefordert.

Aber die Wahrnehmung der Bibel und mit ihr Teile des Christentums, scheinen immerhin eben die Möglichkeit zu bieten, die der Islam, zumindest wenn ich den Ausführungen von Kelec, Abdel-Samad oder Ayaan Hirsi Ali folge, nicht bietet: eine Interpretationsmöglichkeit.
Kritik daran bedeutet -zumindest dank der Aufklärung, die eben auch und das muss man ja leider inzwischen schon erwähnen, eben keine kirchliche Errungenschaft war, sondern stattdessen gegen die Kirche und ihren Allmachtanspruch stattfand- nicht automatisch, dass man damit sogleich Ungläubiger und Häretiker wird.
War mal anders, vor Jahrhunderten, ist aber heute nicht mehr der Fall, zumindest nicht mit den lethalen Konsequenzen.
Der Scheiterhaufen des Katholizismus ist heute nur noch die Exkommunikation, Redeverbote oder Ausschluss vom Amt.
Obwohl manche das bedauern mögen, ist es doch ein Fortschritt, eine Anpassung überkommener Erzählungen an die Gegenwart.

Im Islam, da der Koran direkt Gotteswort ist, ist Kritik eben explizit nicht erlaubt oder möglich, zumindest nicht, ohne als Blasphemiker nach dem Leben getrachtet zu bekommen.
Da direkt Gotteswort ist er eben nicht historisch interpretierbar, nicht diskutierbar.

Für den christlichen Gott -auch daran sollte man sich eventuell erinnern- gibt es -und das ist man nicht weit weg vom islamischen(wie auch, beim damaligen copy&paste)- mancherlei Gräuel, also neben Schwulen und Sex unter unverheirateten, zum Beispiel Nahrung.
So kann man Gottes Speisegesetze bei den Spinnern Evangelikalen nachlesen; und schmunzeln oder staunen.
Oder halt was Anständiges essen gehen, was ich natürlich bevorzuge.
Soll sich kasteien wer will, oder sich gläubisch nennen und trotzdem gegen die Essensgebote verstoßen wer mag, ich esse was mir schmeckt, wobei ich meine eigene Art dennoch unberührt lasse. ;-)

Warum sich keine Sau mehr an den alten Käse hält, kann man beim genialen Jim Jeffries hören, der in seiner Rolle als Gott auf einer Party darauf hinweist, dass er in seinem Buch 8 mal schreiben ließ, dass Leute keine Shrimps essen sollen, aber nur zweimal darin, dass er Homosexuelle nicht mag.
Da die Leute aber gerne Shrimps essen, sei dieser Teil halt unter die Räder gekommen(der Kurzteil hier, aber es lohnt sich definitiv den ganzen Clip zu gucken, bzw. es lohnt sich sowieso die ganzen Shows von Jim Jeffries zu gucken, selbst die, bei denen er inzwischen nüchtern ist. ;-)).

Ihnen Ihr Blödbabbler, Shrimp des Herrn

#Update 20160617
Man sollte sich tatsächlich immer die Mühe machen, wenn man etwas aus älteren Büchern nachplappert und noch für aktuell hält, es einer Prüfung zu unterziehen.
Dies habe ich nicht getan, was sich als Fehler erweisen hat. Laut der FR vom 17.06.2016 ist die Möglichkeit der Familienversicherung von mehreren Ehefrauen seit April 2005 nicht mehr möglich. Zum Zeitpunkt der Erwähnung von Frau Kelec stimmte es somit noch, 11 Jahre später nicht mehr. mea culpa.
Inhaltlich ändert sich für mich an den getätigten Aussagen jedoch dadurch nichts. Die vermutete Sklavenartigkeit und das Willkürartige im Gesetz werden davon nicht berühert. bloedbabber#

Dienstag, 17. Mai 2016

Die immer wiederkehrende Idiotie des Gleichen

Die Landwirte beklagen den Verfall des Milchpreises und der Preise für Schweine(fleisch).
Es gibt ja nicht erst seit gestern den Begriff des Schweinezyklus für solche Marktspielereien.

Kann man auch schön gerade in der Whiskybranche sehen, wo die explodierenden Preise für den Bau von neuen Destillerien sorgen und wo -wenn denn die Nachfrageblase platzt- vermutlich das große Sterben wieder losgeht, Destillerien eingemottet, geschlossen oder abgerissen werden; sich Whiskyseen aufstauen und der Schnaps dann wieder deutlich billiger werden wird.

Hohe Preise und hohe Nachfrage erzeugen mehr Gier und die enthusiastische Hoffnung durch noch mehr vom Gleichen auch noch mehr Profit einzustreichen.
Dann -Überraschung, Überraschung!- ist der Markt auf einmal übervoll und keiner weiß wohin mit dem ganzen Plunder - der Preis fällt dramatisch.
Und schon startet das Katzengejammer, das absichtsvolle Heucheln: Also, damit konnte man doch nicht rechnen! Wieso steigt der Preis denn nicht immer weiter, nur weil wir inzwischen unfassbare Mengen davon anbieten?
Butterberge, Milchschwemme und Halden voller Schweinehälften sollten doch deswegen nicht im Preis fallen. Wohlan! Essen wir eben drei Schweine und saufen den Inhalt des Euters einer Turbokuh am Tag an Milch dazu –muss doch gehen.

Aufnahmefähigkeiten sind begrenzt, auch im globalen Maßstab. Aber das scheint nicht so eine einfache Erkenntnis zu sein.
Statt also lieber auf weniger an Masse und stattdessen lieber auf qualitativere Produkte zu setzen, solche die man an die Ökobourgeoisie teuer absetzen kann, frönt man einem schlichten Weiter-so, einer Massentierhaltung mit all ihren negativen Effekten für Viechzeug, Umwelt und den eigenen Geldbeutel.

So konnte man sehen, dass, nachdem die Milchquote im April 2015 abgeschafft wurde und die russischen Märkte wegen des geistfreien Embargos der EU zusammengebrochen sind, die Milchbauern begannen in ihrer Milch zu schwimmen.
Und auch das keine sehr überraschende Feststellung: Der gemeine Asiate mit seiner Milchunverträglichkeit ist nun wirklich kein doller zusätzlicher Abnehmer, sodass die Preise eben massiv zu fallen beginnen.

Denn: Keine neuen (Ersatz)märkte und / oder keine zusätzliche Nachfrage bedingen ja geradezu einen Preisverfall (bei Überangebot).

Nun, aber dieses mit klarem Kopf-gegen-die-Wand-fahren mal wieder mit Steuergeldern zu belohnen erscheint mir eindeutig der falsche Weg.
Wenn unsere Regierung also fehlgeleitete Gier belohnen will oder sich für ihre falsche Embargopolitik und das damit verbundene Wegbrechen der russischen Märkte mit einem Trostpflaster beteiligen will, so frage ich mich, wo da der vielgepriesene Markt der Sonntagsreden in diesem Fall mal wieder bleibt.
Was ich sehe ist lediglich eine weitere Belohnung in Form von Rettungsgeldern, eine Subvention, die das unternehmerische Risiko minimiert und zwar wenig überraschend mal wieder auf Kosten der Allgemeinheit.

Der Markt scheint und ist immer dann gut genug, wenn man damit private Profite maximiert, aber er ist nur eine Bitch, deren Dienste man sich fürstlich entlohnen lässt, wenn damit tatsächlich unternehmerische Verantwortung für vermeintlich profitable Risiken eingefordert werden soll.

If pigs had wings oder wie der gemeine Finne zu sagen pflegt: "kun lehmät lentävät" dann wäre es vermutlich sogar möglich, das selbst Markteilnehmer Hirn entwickeln, so aber zweifle ich daran.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Donnerstag, 7. April 2016

Darf ich für Sie stümpern?

Ich war in letzter Zeit wirklich oft essen, eine Zeit lang sogar täglich.

Ich frage mich jetzt allerdings immer öfter: wann genau wurde in der Speisegastronomie auf das Konzept der ungelernten Hilfskräfte im Service gesetzt?
Wann wurden all die HoFas durch talentfreie d-i-y Aushilfen verdrängt?
Bei den Preisen, mit denen ich gewöhnlich in der Gastronomie konfrontiert werde, sollten doch eigentlich auch die Kosten fürs gelernte Personal möglich sein, zumindest dann, wenn ich den meist dargebotenen Wareneinsatz betrachte, und die sich für den Gastronomen rechnende Fisting Faustformel: Selbigen Wareneinsatz mal drei, annehme.
Von den Getränkepreise die auch meist nach diesem berechnet werden, wenn nicht deutlich drüber, ganz zu schweigen.
Aber das bezahle ich ja, auch gerne, wenn dafür das Gesamtpaket stimmt.

Nun trinke ich, außer Whisky, keinen Alkohol, nicht mal mehr die hessische Muttermilch: Apfelwein, zumindest nicht öfter, als ein bis zweimal im Sommer.
Deswegen trinke ich gewöhnlich alkoholfreies Bier, das irgendwie immer in einer Flasche an den Tisch gebracht wird.
Alkoholfreies gibts in der Gastronomie offensichtlich aus Prinzip -und vermutlich aus Kostengründen- nicht aus dem Fass.

Das wäre ja sogar zu verkraften, wenn nicht immer der Kellner oder sein weibliches Pendant, die Kellnerine(?) lustlos, dafür mit mächtigem Schwung, einen Schuss der Flüssigkeit stürzend aus der Flasche kippten und diesen dann im Glas zu reinem Schaum umwandelten.
Magie der sinnfreien Sorte!

Danach stellen sie das Geschundene im Glas vor den Gast - in diesem Fall: mich.
Sie gucken dabei auch noch stolz, fast so, wie ein Kleinkind, das mit dem Finger auf den selbstgemachten Haufen im Wohnzimmer zeigt und enthusiastisch verkündet: Kacka, Kacka1!!111!.
Und so ähnlich finde ich diese unprofessionelle Gehabe auch - Kacka!

Zum Glück kann man sich auch meist darauf verlassen, dass diese definitiv ungelernten Kräfte einem den Teller gerne mal von links anreichen, während ich hoffnungsfroh nach rechts blicke.
Das sorgt dann auch immer gerne mal für Beinahe-Kollisionen und einfach einen starken Schub Scham, der meist aber zügig von aufkommendem Zorn verdrängt wird.
Beides definitiv keine Appetitanreger.

Und ich spreche hier nicht vom anatolischen Dönermann um die Ecke oder dem pakistanischen Pizzaladen mit angeschlossenem Bringdienst.
Es sind dies durchaus Gaststätten mit Stoffservierten und Menschen, die in Lakaienkostümen dilettantisch ihrem Tagwerk nachgehen.

Was ich in einer Kneipe (noch) akzeptabel finde, die studentische Hilfskellnerine mit üppiger Oberweite und intellektuellem Habitus oder den Maschinenlandwirtbauer hinterm Zapfhahn, ist mir inzwischen ein wahres Gräuel in der Speisegastronomie.

Mahlzeit, Ihnen Ihr Blödbabbler - Fresssack und Maulheld.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Und er bewegt sich doch!

... und zwar so, wie man es erwarten konnte.

Wenn man nach Symptomen sucht, was in dieser Republik schief läuft, dann ist der Blick auf den Herrn Generalbundesanwalt sicher ein Treffer.

Jener treffliche Aufklärer und Verfolger böser Taten, der in Sachen Spionage der NSA bisher immer noch keinen Anfangsverdacht finden konnte, versucht es jetzt mal in Sachen Einschüchterung der Presse.
Hier am Beispiel netzpolitik.org.

Ein Verfolgen, des massenhaften Abschnorchelns der Daten der Bürger der BRD, scheint ihm nicht dringlich genug, die Aussichten dafür den Kopf aus der warmen Rosette des Partners ziehen zu müssen wohl zu anstrengend und auch irgendwie wenig vielversprechend. Damit macht man sich keine Freunde im politischen Berlin und bei den Freunden jenseits des Atlantiks. Und wenn ein deutscher Elitenmensch etwas nicht mag, dann ist es sicherlich in Ungnade zu fallen bei den Kumpels.

Da ist es doch leichter, wegen Verdacht des Landesverrats bei den kritischen Blogkollegen von netzpolitik.org tätig zu werden.
Statt sich über das Aufdecken dubioser Taten zu freuen, wird ihnen stattdessen mit 'Landesverrat' vorgeworfen: "[...]die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht [begünstigt zu haben]"

Also, das ist starker Tobak. Versuche, das weitere Abdriften in einen totalitären Überwachungsstaat kritisch zu beleuchten ist also Landesverrat.
Journalistische Arbeit, -mal entgegen dem allgemeinen Trend - ernst genommen wird offenbar ein Grund zur Ermittlung.

Klingt historisch vertraut und zeigt, wie weit dieser Staat tatsächlich bereits totalitär geworden ist.
Aber, man warb ja in Bayern auch kürzlich mit den Konterfei des toten Kreuzes des Südens, dem ollen FJS, warum also nicht mal wieder eine Spiegelaffäre reloaden?
Und, in Ermangelung von oppositionellem Geist in der guten Stube des Augsteinschen Artefakts nimmt man sich eben die geistigen Erben des kritischen Verstands bei netzpolitik.org zur Brust.

Ich drücke den Blogkollegen von netzpolitik.org die Daumen, dass deren Anwälte diesen infamen Anwurf zügig bereinigen können, damit sie doch noch in den wohlverdienten Urlaub fahren können.

Den Generalbundesanwalt sollte man hingegen mal an seinen Auftrag erinnern und eine Abschätzung von Verhältnismäßigkeit anmahnen.

Immer dann, wenn man denkt es ginge nicht viel übler zu im Saustall Deutschland, erinnern einen Juristen daran, warum man sie mal "furchtbare Juristen" nannte.
Hier ist in der Republik stinkt etwas und es ist sicher nicht Landesverrat durch kritische Journalisten.

Nach langer Zeit schließe ich mal wieder mit einem Zitat, welches von Ludwig Thoma, dem alten Antisemiten, stammt:
"Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande."
Ihnen Ihr Blödbabbler

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