Gedanken, eigene und fremde

Samstag, 15. April 2017

Eier? Wer hat was von Eiern gesagt!

Nun huldigt die Christenheit mal wieder einem Ereignis, dass in seiner Absurdität und Albernheit eher zu den noch dümmeren gehört, die in deren Grundsatzpapier vor 2.000 Jahren (pi mal Daumen) niedergelegt wurden.
Und das will schon was heißen.
Neben Jungfrauengeburt, sprechenden Schlangen und Salzsäulen ist somit auch Platz für eine Runde "Walking Dead", boah, fast schon hipp.

Nachdem also der Eine, Schöpfer von allem und so, sah, dass es Scheiße war, was er in all seiner Allmächtigkeit getan hatte, hob er erneut an in seiner Herrlichkeit noch eine weitere Genialität -wie immer- subtil an den Tag zu legen.

Jener, der bereits beim ersten Reboot seiner verkorksten Bastelarbeit den Großteil der belebten Lehmklumpen im Wasser ersäufte, jener, der Katzen und Hunde auf die Schwulen regnen ließ um sie durch Zoonosen auszurotten, jener Allmächtige beschloss also in seiner grenzenlosen Weisheit, dem Lehmklumpenpack noch eine zweite oder dritte oder ... Chance zu geben.
Schon wieder! Mal wieder! Also, irgendwann muss damit aber auch mal Schluss sein, oder?

So machte er, der geniale Schöpfer von Allem, Jedem und dem Rest sich auf - es Zeus gleich - mit einer seiner selbstgebastelten LehmklumpInnen zu machen.

Ohne Miete zu zahlen wohnte er unanständig bei und pflanzte seinen Samen oder gar was Spirituelles in die arme Maria, Ausgeguckte und Angeschmierte des Herrn. Währenddessen musste der Schreiner Josef noch in der Werkstatt nebenan seine im aufgesetzten Hörner selbst schnitzen um damit den schnöden Unterhalt fürs Kuckuckskind aufzubringen.

Tjo, Spiel, Satz und Sieg für den Herrn würde ich sagen.

Um nun mit seiner Göttlichkeit nicht allzu plump hausieren gehen zu müssen, nutzte der Wahre und Große eine seiner abgelegten Verkleidungen, eine, die er noch übrig hatte vom 9. Tage der Schöpfung, dem Narrentag.

Husch, husch, schnell als Heiliger Geist verkleidet - eine dramaturgische Notwendigkeit, damit diese dröge Geschichte wenigstens etwas Geist eingehaucht bekam- und los gings zum Schwängern der holden Dorfjungfrau; und siehe! –ganz wie schuftig geplant- prompt gebar sie danach ein ganz neues Kind, das aber eigentlich wieder mal Gott selbst war.

Dieses Kind lebte dann ca. 30 Jahre, salbaderte mal hier, mal dort, kritisierte Sitten und Gebräuche der Anderen und war auch sonst ein eher keckes Bürschlein.
Schon früh übte es – obwohl sicherlich nicht wirklich von Nöten, da es ja eigentlich der Erschaffer der Multiversen und von Sahnetorten, war- um im Dorf nicht nur als der komische Kautz von Josef und Maria bekannt zu werden.

So wandelte er -dies ein feiner Kniff- brackiges Wasser zu Wein oder sich selbst übers Wasser, und zwar ohne dabei abzusaufen -meist allerdings tat er dies nur um seine Kumpels und Groupies zu beindrucken.

In alten Zeiten zuvor gabs ja schon mal eine Sinnflut, deswegen war das Jesuskind qua Wasser-Antikörper-Evolutionsgedöns schon drauf vorbereitet.
Vorfahren von Maria hatten dieses Unwetter sicherlich überlebt, denn sonst wäre ja Maria … ach lassen wir das.

Wäre ja auch zu doof gewesen, falls er, also der große Herr, sich selbst -in der Gestalt als Sohn- ersäuft, nur weil er, der Herr mal wieder unzufrieden mit irgendeiner Kleinigkeit seiner Schöpfung gewesen wäre. Wer macht denn bitteschön Schrimps und verbietet dann die zu essen?

Es kam aber, wie es kommen musste.

Kurz vor der dritten Season hatte man sich an Jesus und seinen Wundern sattgesehen und wartete sehnsüchtig auf den Relaunch einer neuen, frischeren Serie.
(Die kam dann auch, aber als laues Remake und erst knapp 600 Jahre später, garstiger und noch dümmer und wurde wegen Plagiatsvorwürfen nur in den unzivilisierten Teilen der Welt gespielt, jenen, in denen es noch keine Gesetze für Rechteinhaber gab.)

Ursprünglich auf 5 Staffeln angelegt, musste er, Macher von Himmel, Erde und Sandwürmern, nun zügig improvisieren. Denn Stillstand kostete auch damals schon Geld und nein, die Produzenten waren nicht alle Juden (Nur für den Fall, dass hier der Herr FausD noch mitliest: den konnte ich mir nicht verkneifen, Antisemit der ich nunmal zu sein scheine. ;-) )

Ein vorschnelles Ende mit Knall, Hauptfigur kaputt -wie bei Sons of Anarchy- und der Rest der Member des MC verstreut sich in die Welt, dabei tapfer und hoffnungsvoll versuchend den Club wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Was später dann auch Dank der Besatzer gelang, als deren Gehirn unter der zu verstehenden Handlung der Jesusgeschichte implodierte.

Um auch gleich noch ein griffiges Symbol fürs kommende Merchandising zu haben -neben Fisch und Sandale- und natürlich, weil man sich irgendwann auch an seinen Mätzchen sattgesehen hatte, wurde er dann von den Besatzern, die man damals noch Römer und nicht Juden nannte, an Kreuz geschlagen. Verstarb dann zügig und wurde in ein Felsengrab gepackt.

Zwischenzeitlich hatte ein Streamingdienst sich die alleinigen Rechte am "Gottesgekasper Reloaded" gesichert und brachte zwecks Monetarisierung selbiger noch eine Kurzserie im Nachklapp zum Laufen.
Weil aber die Serie massiv auf den Hauptcharakter zugeschrieben war, musste ein Kniff her, der es erlaubte, selbigen nochmal zu vermarkten.

Ein schnödes Felsengrab und ein massiver Stein davor halten nun mal keinen Serienhelden auf.

So blieb er nicht allzu lange an diesem ungastlichen Ort, sollte er doch wieder unter den Lebenden wandeln.
Ich vermute, dies hat hauptsächlich was mit seiner Fähigkeit zu tun, Wasser in Wein zu verwandlen, sie verstehen schon ...

Da sein Grab -oder die Wohnung von Barney Geröllheimer- nun leider leer war als ein paar weibliche Goth-Groupies dort vorbeiguckten -und man sich auf Teufel komm heraus nicht erklären konnte, was, außer der-Tote-ist-wieder-lebendig-geworden noch zu einem leeren Grab hätte führen können- wurde diese exklusiv-dämliche Meinung so im Laufe der Zeit christliches Gesetz und Osternanfang.

Über den humoristischen Teil, dass Gott als Heiliger Geist einfach mal bereits verbandelte Frauen schwängert, die dann ein Kind bekommen, dass wiederum fleischgewordener Gott ist und er sich dann quasi über Bande selbstrichtet um seinen Willen / Prophezeiung/ Erlösung durchzusetzen, sehe ich mal hinweg. Auch über den problematischen Teil, den sowas für ein allgemeingültiges Moralkonzept mit sich bringt. Erst schreibt er dem Moses was von"... du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, Tier und Kuchen...", hinter die ungewaschenen Ohren und dann vernascht der Cheffe selbst mal die Schreinerspraktikantin. Sauber! Bigott, so kennt und nennt man das.

Diese krude Geschichte scheint ja für den gemeinen Christen gewöhnlich kein Problem zu sein, warum sollte sie es dann für mich sein? Ich gucke ja auch Walking Dead, Lucifer oder South Park. Eine weitere, unlogische Geschichte macht da den Kohl nicht mehr fetter als er eh' schon ist.

Stattdessen vermute ich mal schlicht in solch einem Zusammenhang -ohne erkennbaren Sinn und Verstand- kam wohl der Satz auf: "Die Wege des Herrn sind unergründlich!".

Man kann ihm, dem großen Macher vom Universum, Käsekuchen und anderen, ganz tollen Dingen zumindest nicht vorwerfen, dass er es sich zu einfach machen würde beim Akt der hoheitsvollen Selbstbefriedigung. Er scheint bei manchem echt sein größter Kritiker zu sein. Was ein Stück natürlich auch damit einhergeht, dass er die anderen alle totmacht, wenn er sie nicht mag.
Nun ja, so ist und bleibt er auch der Einzige und Allmächtige.
Ist so ein wenig wie bei Kim und seinen Brüdern im Norden Koreas.
Oder war das jetzt doch wieder Zeus?
Ich bringe diese ganzen alten, abgelegten Götter immer durcheinander, aber letztlich sind die ja sowieso immer die Gleichen, mal als viele, mal als einer alleine- ist wie auch sonst bei gestörten und deswegen behandlungswürdigen Patienten.
Da nimmt sich der Gott nicht viel dem Menschen.

Bei all diesen verdrehten Geschichten stehe ich oft staunend, mit offenem Mund da und denke mit meinem kleinen Menschenhirn dann immer: "Man muss diesem Wesen langweilig sein."

Auch klar ist für mich, dass man eine solche Serie vor 2.000 Jahren, mit "Lustigen Geschichten aus dem Leben eines Wechselbalgs" damals mit standing ovations honorierte, zumindest am Anfang.
Besonders, wenn man dabei bedenkt, in welch einer trockenen, staubigen und -weil Jesus ja tot und kaputt war- auch wieder weinlosen Gegend -ohne ein aufregendes Fußballspiel am Samstag- man sein dürftiges Leben zubringen musste.

Das von damals verstehe ich, dass es 2.000 Jahre danach immer noch Leute gibt, die sich diesen alten Schinken freiwillig und mit offenbarer Absenz der Denkfähigkeit antun, dagegen nicht.

Und so möchte ich an diesen Feiertagen meinen abergläubischen Mitbürgern zurufen, ganz im Geiste des großen William Shattner, der mir da ein ganz ähnliches Publikum zu haben scheint: (go),get a life!

Ich armseliger Lehmklumpen erfreue mich stattdessen an diesen Tagen am Osterbeagle.

Schöne Erholung, friedvolle Tage und ein funktionierendes Hirn.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Montag, 10. April 2017

Kackseife!

Da ruft eine Handelskette eine Charge eines von ihnen in Eigenmarke vertriebenen Handwaschmittels zurück, weil die mit Enterobacter gergoviae versaubeutelt sein können, oder sogar sind. Die Presse titelt sofort was vom Darmkeim und ähnlichem und der verunsicherte Blödbabbler, der just dieses Produkt-aber aus anderer unbelasteter Charge- zum Händewaschen im Bad stehen hat fragt sich: Wann, wo und warum kommt ein Darmkeim im Produktionsprozess in eine Waschlösung?
Hat da ein Mitarbeiter in der Fabrik vielleicht schlicht vor lauter Arbeitspensum wortwörtlich abgekackt?
Also kurzes Suchen nach dem kleinen Racker Enterobacter gergoviae beim BfR, die dort über die Enterobacter schreiben:Enterobacter gehören zur normalen Darmflora. Sie kommen darüber hinaus aber in fast allen Lebensräumen vor. Die Keime sind überall verbreitet und wurden in Stuhl- bzw. Kotproben von Mensch und Tier, in Pflanzen, in Wasser, in Insekten und in Lebensmitteln, z.B. Milchprodukten, festgestellt.
oder auch bei freedictionary in fremder Zunge:
Enterobacter /En·tero·bac·ter/ (en´ter-o-bak″ter) a genus of gram-negative, facultatively anaerobic rod-shaped bacteria of the family Enterobacteriaceae, widely distributed in nature and occurring in the intestinal tract of humans and animals.

Daraus schließe ich mal, dass nicht unbedingt jemand im Produktionsprozess angepisst war oder abgekackt hat, sondern es diverse Möglichkeiten für einen Stäbchen Eintrag geben kann. Ist zwar immer noch doof, aber nicht mehr ganz so widerlich –zumindest in meiner Vorstellungswelt des Kopfkinos.

Allerdings ist mir die Vorstellung, nach ausgiebigem Händewaschen mit eben dieser Charge, eben dieses Produkts, auf dem gleichen hygienischen Stand angelangt zu sein, den viele meiner Mitbürger sowieso immer nach ihrem Toilettengang ohne obligatorisches Händewaschen haben, zu sein, irgendwie nicht wirklich tröstlich. Von wegen Golden Handshake!

Deswegen zum Beginn der neuen Woche hier der alte Spruch, den man kleinen Kindern früher einhämmerte: „Vor dem Klo und nach dem Essen Händewaschen nicht vergessen!“, oder so ähnlich, gelle.

Wäscht seine Hände in Unschuld, Ihnen Ihr Blödbabbler

Montag, 13. Februar 2017

Nachtgedanken und morgendliche Muße

Gestern via jung & naiv die Präsidentenwahl der Bundesversammlung geguckt.

Dabei erschrocken festgestellt, dass die Körperhaltung von Frau Merkel inzwischen ein wenig der vom ollen Adi ähnelte, also jener, die man von der letzten Wochenschau kennt, wenn er junges Kanonenfutter auszeichnet.
Mache mir deswegen Sorgen. Zum Glück war zur ihrer Aufmunterung ein bunter Vogel und ein dummes Huhn in ihrer Nähe. Brav.

Nun wurde also Frank Walter 'Agenda 2010 Guantanamo' Steinmeier zum Präsi unserer schönen deutschen Republik gewählt.
Klar, einem damals 18 jährigen Andrej Holm vorwerfen, dass er zur StaSi wollte und damit seine Ernennung heute zum Staatssekretär verhindern, aber das Verhalten von Steinmeier in Bezug auf Kurnaz und Guantanamo, sowie seine unselige Rolle beim Etablieren der Agenda 2010 nicht als Problem ansehen. Hat ja auch schon beim Grass geklappt. Setzen, sechs!

Mal sehen, wie sich der neue Präsident zum Herrscher aller Deutschen aufzuschwingen gedenkt.
Immerhin ist es diesmal kein Pfaffe geworden. Butterwegge wäre mir lieber gewesen, hätte ich doch dann immerhin mal ein Buch Jahrzehnte lang besessen, von einem späteren Bundespräsidenten.
Der richtig dicke Dissertationswälzer steht noch im Regal, inzwischen jedoch mit dem Staub von fast 25 Jahren drauf. Notiz an mich: Staubwedel statt (Groß)Burgwedel!

Ich frage mich ja im Moment immer noch, wer, warum, und mit welcher Absicht jemand Umfragen fälscht, damit es für die breite Arschmasse im Land so aussieht, als könne die Verräterpartei tatsächlich irgendeine Mehrheit jenseits der AfD oder der schwarzen Pest erhalten. Ist das so ein Hochschreiben wie bei der Clinton? Sollen alle denken: „Klar, der Schulz ist das neue Gesicht des siegreichen Sozialismus, brauch ich nicht wählen gehn!“, oder ist es tatsächlich so, dass sich meine Mitbürger von Gesichtern blenden lassen und immer wieder an der gleichen Mülltonne riechen müssen, um festzustellen, dass es darin und daraus stinkt?

Die aktuelle, verbale Kosmetik die EU-Schulz ablässt, klingt zwar nicht mehr so widerlich nach neoliberlalem Hirnfurz, dennoch stand er in der EU genau für dieses Europa, jenes das von der Mehrheit der Menschen inzwischen abgelehnt wird, das Europa der Konzerne und Eliten.
Ob man diese Haut einfach abstreift?
Und wenn, was ist von jemandem zu halten, der eine ideologische Wende so einfach bewerkstelligen kann?
Gut, man hat auch Juan Carlos damals als Nachfolger vom Drecksack Franco angesehen und es kam ganz anders. Also sollte ich vielleicht dem Herrn Schulz auch Zeit geben, sich zu beweisen, bevor ich ihn gleich zu Anfang abhake.

Dennoch bleibt natürlich: Politik lebt nicht von Köpfen, sondern von Taten und neben dem Fetischcharakter der Waren gibts im Kapitalismus eben auch die Charaktermasken.
Mal sehen, welcher Fraktion der Herr Schulz letztlich dienen mag.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Staubwedler vor dem Herrn

Mittwoch, 1. Februar 2017

Totentanz der Toleranz

Wer sich immer mal wieder gefragt hat, ob vielleicht, wenn Religiöse -also solche, die immer Toleranz einfordern und von Diskriminierung faseln, wenn sie nicht an der Macht sind- selbst an der Macht sind, diese Toleranz auch ausüben, der kann gerade mal paradigmatisch auf die Türkei schauen.

Nachdem dieses Land ja inzwischen auf geradem Weg in den islamischen Irrsinnsstaat ist, ein präsidialer Religionsdiktatur-Sultanats-Hybrid bereits seinen fauligen Atem im Prolog verströmt, gab es nun die Marschrichtung zur Zementierung von Dummheit und Ignoranz aus dem Kultusministerium.

So konnte man lesen, die Türkei streiche die Evolution aus dem Lehrplan. In der FR stand noch was von "dafür mehr religiöse Inhalte", dazu finde ich aber nicht beim Kurier oder dem hpd.
Evolution wird eben überschätzt, ist ja nur eine "Theorie", warum sollte man so was Unwichtiges an einem Gymnasium in der Türkei unterrichten.
Zumal es ja dem Anspruch:Gott habe alle Arten geschaffen widerspricht... und hey... das stand so in den Büchern der Alten, also der Altvorderen nicht der Lovecraftschen Alten. ;-)
Nutzloses Wissen also, was wiegt das schon gegen göttliche Offenbarung? Eben!

Und falls man sich ältere Untersuchungen zu dem Thema(mit all ihren methodischen Problemen und schwacher Datenlage anschaut), dann ist es ja auch und nur folgerichtig.
So schreibt Dittmar Graf dazu:Hier zeigt sich ein sehr ausgeprägter Unterschied zwischen Lehramtsstudierenden muslimischen Glaubens und den anderen Gruppen. In der Türkei ist die Akzeptanz der Evolution geradezu die seltene Ausnahme. Weniger als 6 Prozent der Befragten fallen unter diejenigen, die die Evolution akzeptieren. Es gibt keinen einzigen Teilnehmer, der mehr als 10 der 14 Aussagen akzeptierend beurteilt hat.Die Akzeptanz der Evolution verschiedener Lehramtsstudierendengruppen in Deutschland und der Türkei.

Wenn man im 21. Jahrhundert noch daran glaubt, dass der Prophet auf einem Pferd in den Himmel geritten ist, mag es tatsächlich verwirrend sein, bisher keine entsprechenden Fossilien eines Pferdeflügels gefunden zu haben. Eventuell findet man die ja im Fußabdruck des Menschen neben dem eines –zeitgleichen- Dinosauriers zu bestaunen, man könnte sich da ja mal bei den kreationistischen Spinnern in den USA umgucken in einem ihrer Museen oder Freizeitparks.

Aber dies war nur ein Teil eines Maßnahmenpakets, das zum Durchwinken anstehen könnte.
In diesem befindet sich auch die Forderung, dass "Säkularismus", "Atheismus" und "Wiedergeburt" in Religionsbüchern als "problematische Überzeugungen" und als "Krankheiten" eingestuft werden sollen. ich habs am Montag in der FR gelesen, aber die hat das online nicht, deswegen der link zum Humanistischen Pressdienst
Schön, gabs keine Homosexuellen mehr denen man eine Krankheit andichten konnte? Müssen es jetzt noch die Atheisten werden?
Wo bleibt da die vielbeschworene Toleranz, die man immer selbst einfordert, wenn man nicht an der Macht ist?

Gut, wir haben es mit der Türkei inzwischen quasi mit einem zukünftigen failed state zu tun, aber dennoch erscheint mir das dortige Vorgehen als Blaupause für bestimmte Verhaltensformen und zu Erwartendes auch hierzulande durchaus tauglich.

Man muss wachsam bleiben, denn augenblicklich ist unsere Demokratie aus zwei Seiten unter Beschuss, denen, die Fakten ablehnen und Gefühle und Gehörtes für maßgeblich halten, und jenen die auf alte Schriften und Gottes Wort als Richtlinie für gesellschaftliches Handeln abzielen.
Beide sind gleichermaßen Vernunft und Fakt abhold. Mithin Vertreter der -wie Herr Lesch sinnvollerweise erklärt- kontrafaktischen Fraktion.

Des Nachts wache ich manchmal auf, Schweiß auf der Stirn, Sabber um den Mund und ein wirres Stammeln auf den Lippen: Ich bin seit 22 Tagen ein Gefangener der Kontrafaktischen Fraktion.
Deren Logo erinnert entfernt an das, der Roten Armee Fraktion, nur befinden sich dort, anstatt einer vermeintlichen AK47 der RAF (die lustigerweise eine Heckler& Koch M5 war), auf dem Logo hinter mir zwei gekreuzte Akupunkturnadeln in einem Gehirn steckend, sauber über über drei Globulikügelchen angeordnet.
Gewöhnlich hilft mir dann um dieses bizarre Bild aus dem Kopf zu bekommen nur die sofortige Lektüre von mindestens einem Kapitel Dialektik der Aufklärung oder –alternativ dazu- eine Geschichte aus Disneys Lustigen Taschenbüchern - beides Garanten für Vernunft und Evidenz basierte Literatur in diesen schaurigen Zeiten. Nebenbei, gut kein Türke zu sein.

Ihnen Ihr Blödbabbler, krankhaft und Randvoll mit problematischer Überzeugung

Mittwoch, 18. Januar 2017

Stoßrichtung klar

Mit der Wahl von Frau Göring und Herrn Özdemir scheint der Weg nun frei zu sein, für eine Schwarz-Grüne Koalition nach der nächsten Bundestagswahl, außer die AfD ergreift spontan die Macht nach ihrem Erdrutschsieg.

Warum aber -wieder mal- in der Presse einerseits von den Parteilinken die Rede ist(die nicht gewählt wurden), während man diese beiden Charaktermasken dann inkonsequenterweise nicht Parteirechte(was sie unstrittig sind), sondern Realos nennt, ist nur mit absichtlicher Verschleierungstaktik zu erklären. Oder eben mit schlechtem Journalismus. Hier wie immer die unrealistischen Linken, dort die realistischen Macher - und alles wird gut! m(

Mir fällt dazu nur meine Lieblingsbeschimpfung der letzten Tage ein: Schluck Schnecken, du Brokkoli! aus dem Mädchenfilm Wendy.

Samstag, 31. Dezember 2016

Abgesang

Ein furchtbares Jahr neigt sich seinem Ende und ich weine ihm sicher keine Träne nach. Denn meine Augen sind ausgetrocknet über das elende Jahr 2016 hinweg - auf Friedhöfen, Friedwäldern und daheim.
Zu viele liebe Menschen sind in diesem Jahr gestorben und haben bei uns Hinterbliebenen unschließbare Lücken hinterlassen - und sie haben auch all meine Tränen mit sich genommen.
Ich kaue noch immer schwer daran und diese mistigen, gesundheitlichen Probleme machen eine Verarbeitung nicht leichter oder gar besser.
Meine Hoffnung liegt nun auf dem kommenden Jahr, dem Jahr 2017, wenn Schmerzen und Trauer vielleicht langsam von der Zeit abgemildert werden mögen und ein wenig verschatten.

Meine herzlichen Grüße gehen an Euch draußen, die Ihr mich kennt oder hier bei mir im Blog hin und wieder mit lest:
Ich wünsche Euch und Euren Lieben Gesundheit, Freude, Liebe und Glück und natürlich immer genug Geld im Säckel und einen guten dram im Glas (oder was Euer Pendant zu Gemütlichkeit und Entspannung sein mag).

Verreck' Drecksjahr 2016!
Euer Blödbabbler

Freitag, 16. Dezember 2016

Trörööö!

Seufz, es hätte so viele Beiträge geben können in der letzten Zeit, denn manche Mitteilungen bettelten ja geradezu nach einem Tritt vom blödbabbler um den Tag glücklich abzurunden.
Aber leider hat mich die mistige Bandscheibenvorfallsgeschichte in der HWS fest im Griff, die Zeiten am PC liegen bei maximal 15 Minuten, spätestens dann kribbeln die Finger sehr deutlich und der Nacken schmerzt.
Damit aber wenigstens dieses Blog nicht auf den Status abandoned geht, auch wenn sich das Nichtmehrgefundenwerden durch google schon echt arschig ausnimmt - Danke dafür Knallgrau, Danke dafür google- wenigstens ein paar lauwarme Worte von mir.

So konnte man in der Qualitätspresse lesen, die zum Lutherjahr entstandene Luther-Playmobilfigur sei durch ihren Aufdruck -bei dem das Wort ENDE unter den "ALTEN BÜCHERN" steht- klar in der Tradition der Antisemiten anzusiedeln, suggeriere dieses Ende doch eben einen Abschluss mit den alten, fürs Judentum wichtigen und relevanten Schriften, quasi eine überwundenen Fassung vom Wort des Allmächtigen, Gefasel reloaded.
So unterstellt man also Gott nebenbei in bester Adenauerscher Tradition gehandelt zu haben: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern(AT)[...nichts hindert mich, weiser zu werden(NT)]." *eg*
Damit läge man dann in der Tradition der Nazis und sonstiger christlicher Bibelexegeten, mahnte unter anderen der von mir geschätzte Micha Brumlik.
Und ich Dummerchen dachte bisher, es ist gerade der Witz an Luther eben auch durch Wort und Werk dem Antisemitismus deutliches Gehör verschafft zu haben.
Wohl nicht ganz ausversehen entstand so eines seiner schönen Bücher: "Von den Jüden und iren Lügen" mit einem Inhalt, den Uwe Lehnert in seinem Beitrag beim Humanistischen Pressedienst so beschreibt:Wer diesen Text zum ersten Mal liest, dem wird der Atem stocken. Luther empfiehlt hier u.a. detailliert, was das nationalsozialistische Regime fünfhundert Jahre später tatsächlich ausführte. Luther will seinen "treuen Rath" geben und schlägt gegen die "verbösten" und "vergifteten" Juden vor, "daß man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke", "daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre", "daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten", "daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren", "daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe", "daß man ihnen den Wucher verbiete, … und nehme ihnen alle Baarschaft und Kleinod an Silber und Gold", schließlich "daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brod verdienen im Schweiß der Nasen".
Nun sollte man sich zwar klar machen, dass es einen Antisemitismus vor und einen nach Auschwitz gab, diese unterscheiden sich in Dimension und Konsequenz, der Wesenskern des Antisemitismus hat sich aber eben nicht grundlegend geändert.
Man sollte sich deswegen eher Gedanken machen, ob nicht die Figur an sich -und eine unkritische Würdigung Luthers- das Problem sind und nicht der zusätzliche Aufdruck. Aber hey, es geht ja wohl eher mal wieder darum den Fuß ins Kinderzimmer zu setzen, deswegen eine Spielfigur für Kinder, reicht halt nicht aus die Kinder bereits in der Grundschule zu indoktrinieren, treten ja doch deutlich zu viele- wenn sie denn entscheiden dürfen -aus dem Verein später aus. Muss der Takt eben erhöht werden.

Doch zum Glück für alle Menschen in diesem Land wurde die schlimme Aufschrift nun entschärft und wird ab März nicht mehr so auf der besagten Figur zu finden sein. Gottseidank! Kann man da als evangelischer Christ nur ausrufen, und auch das akademische Milieu kann sich getrost weiteren Aufregern widmen, die vermeintlich um den Elfenbeinturm herumkreisen, statt sich der echten Probleme anzunehmen, an denen dieses Land krankt.
Ich frage mich ja, ob man bei einer Hitler Figur auch lediglich bemängeln würde, dass sie eine Ausgabe von MEIN KAMPF in den Armen hält. Und nein, ich setzte Hitler und Luther nicht gleich, denn der eine kam aus Österreich der andere aus dem Harz. ;-)

Doch nun zu etwas Erfreulichem.

Die von mir ob ihrer Comics und ihrer wohlfeilen Analysen und Texte sehr geschätzte Frau Dr. Nadja Hermann hat auf ihrer Webseite erzaehlmirnix mit einem Comic ihre Wahl zur Botschafterin für intaktiv bekanntgegeben. Glückwunsch.
Es bleibt weiter immens wichtig auf das Thema "Legale Verstümmelung von Kindern" hinzuweisen, in der stillen lauten Hoffnung, in ferner Zukunft diese moralische Schande und den klaren Affront gegen Menschenrecht vielleicht doch noch zu überwinden.
Zu diesem Thema, der genitalen Kinderverstümmelung, auch ein interessanter Beitrag beim Humanistischen Pressedienst.

... und schon ist wieder Ende Banane mit tippen... sorry... mal gucken obs die Tage wieder was gibt.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Lebenszeichenabsetzer

Donnerstag, 3. November 2016

Visonen vs. Vernunft?

In der Buchhandlung meiner Lieblingsbuchhändlerin bin ich gestern beim Abholen der aktuellen Whisky Bibel 2017 auf ein Buch gestoßen, in dem Jakob Augstein und Nicolaus Blome dialogisieren, angeblich.
Dieses Duo habe ich hin und wieder abends beim Zappen durch das TV-Programm auf Phoenix gesehen und manchmal mit einem gewissen Schaudern und einem guten Anflug von Abscheu geguckt.
Das lag durchaus nicht an Herrn Augstein, dessen Sicht der Welt mir deutlich näherliegt, als jene des Herrn Blome. Aber darauf will ich nicht hinaus.

Was mich schwer irritiert hat ist der Blurb dieses Buches, das mit Links oder Rechts? betitelt wurde und der mit, ich zitiere:Jakob Augstein gegen Nikolaus Blome, links gegen liberal-konservativ, visionär versus vernünftig, aufmacht.
Hier einen Antagonismus zwischen Vision und Vernunft aufzumachen und ausgerechnet dem Herrn Konservativ dabei die Vernunft zuzuschustern ist ein echter Kracher vor dem Herrn.
Wer sich dessen Versuche des Dünnbrettbohrens im Fernsehen angesehen hat, und wie einfach es Herrn Augstein gewöhnlich gelingt auf Probleme in der vermeintlichen Argumentationskette bei Herrn Blome zu verweisen, der rätselt ob der Intention der Klappentexter.
Mich wundert, dass sich Jakob Augstein diese Frechheit offensichtlich gefallen lässt.

Aber in verrückten Zeiten, in denen man den rechten Sumpf bei den Grünen beschönigend „Realos“ nennt und nicht neoliberale Konservative mit deutlich ausgeprägtem Hang zum Asozialen und stattdessen den linken Flügel gewöhnlich im schulmeisterischen Ton als Utopisten oder gar als Fundamentalisten denunziert, ist es wohl nur folgerichtig auch Buchklappentexte in newspeak zu formulieren.

Solange Kritik an herrschenden Verhältnissen und Möglichkeiten der Überwindung derselben als unvernünftig und unrealistisch gehandelt werden auf dem Markt der Lebens- und Gesellschaftsentwürfe, solange muss man sich der Alternativlosigkeit dieser herrschenden Bedingungen ergeben und sich davon knechten lassen.

Und nebenbei bemerkt: Herrn Blome fehlt leider -zumindest aus meiner bescheidenen Rezipientensicht- die Fähigkeit des Herrn Fleischhauer konservative Dumpfheit wenigstens in nette und zum Teil unterhaltsame Sätze zu packen.
Fazit: Ein Buch, das ich mir definitiv nicht antun werde, da der zu erwartende Erkenntnisgewinn mir nicht hoch genug erscheint.

Da kämpfe ich mich lieber weiter durch meinen momentanen Buchbegleiter:Essen und Trinken im Mittelalter von Ernst Schubert durch.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mittwoch, 10. August 2016

Bloedi's little helper

... What a drag it is getting drumpf...

Oftmals wenn ich denke ein Tag könne nur dröge oder doof werden, gibt es kleine und feine Texte oder Kommentare, die mir dann das Schmunzeln ins Gesicht treiben.

Ich bin ja nun kein Freund von Donald Drumpf, dessen Vorvätername dank des genialen John Oliver wieder virulent ist.

Und hier kommt das große Aber: ABER hin und wieder tropft, bei all der Dummheit und Selbstgefälligkeit auch immer mal wieder ein Körnchen Wahrheit aus seinem Mund.
Z.B. als er sich zu dem Offenen Brief der 50 Altrepublikaner äußert, die verlautbaren, "[sie seien] überzeugt, dass er ein gefährlicher Präsident wäre und die nationale Sicherheit [des]Landes und sein Wohlergehen aufs Spiel setzen würde", [er, Drumpf, sei] nicht willens oder nicht fähig, richtig von falsch zu unterscheiden".

Seine Replik auf das Sammelsurium von unterschreibenden Kriegsverbrechern und Landesverheerern (bspw. Ex-CIA-Chef Michael Hayden, der ehemalige Weltbank-Präsident Robert Zoellick, die früheren Heimatschutzminister Tom Ridge und Michael Chertoff und der frühere Geheimdienstdirektor John Negroponte), eben diese hätten die Welt "weniger sicher gemacht", sei ihnen doch bspw. die "katastrophale Entscheidung zur Invasion Iraks" im Frühjahr 2003 unter Präsident George W. Bush anzulasten, sind eine gute Breitseite und aus meiner Sicht durchaus treffend.

Und außer, dass er ein Soziopath(laut seinem Ghostwriter Tony Schwartz) ist und in seinem eigenen Trump Universum lebt, bin ich mir unsicher, ob nicht die Frau von Billy Boy Clinton außenpolitisch eine stärkere Gefahr für ein globales, friedliches Miteinander ist.
Wenn Trump ein echter Geschäftsmann wäre, was er offensichtlich nicht ist -veritabler Bankrotteur trifft es wohl eher- dann wäre er mir deutlich lieber, als jene Frau, die für den Irak Krieg war, für das militärische Eingreifen in Libyen und für die alte, interventionistische Praxis und Politik der USA steht, würde er doch dann vermutlich profitablen Nutzen abwägen, statt lediglich Stärke zu exekutieren.
Darauf deuten die Aussprüche in Richtung Putin bezüglich der Krim oder der Ukraine hin.
Seis drum, ich wollte da nicht zu tief einsteigen, sondern mich an der klaren Aussage erfreuen, die der DRUMPF tat.

Aber richtig gut wurde der Tag, als ich die Kolumne von Richter Fischer in der Zeit gelesen habe. Leider vergesse ich das immer direkt nachzugucken und werde dann meist via burks oder fefe daran erinnert, welch scharfzüngiger oder besser scharffedriger Kolumnist dort schreibt. Wer sich das ärgerliche Gemetzel bei Spiegel Online letztens angeschaut hatte, als dort sehr schwach Frau Stokowski in der Debatte um das verschärfende Sexualstrafrecht versuchte Herrn Fischer ans Bein zu pinkeln, dort seine Replik las(die auch leider eher schwach war, wenn auch deutlich weltoffener und angenehmer im Wesen formuliert), der durfte sich über die aktuelle Kolumne in der Zeit freuen.
Da es ja meistens eine Menge Menschen gibt, die sich sofort persönlich angesprochen fühlen, wenn etwas nicht genau nach ihrer strengen und asketischen Weltsicht stattfindet, falls also gar ihre Religion (sei es Venganistik, Feministik oder Dumpfbackenistik) kritisiert (in ihren Augen: angegreift!) wird und dann sofort das Lospöbeln beginnen - dabei aber nur ihr eigenes armseliges kleines Weltbild offenbaren- hat Herr Fischer Nachlese gehalten.
Mir gefiel besonders das folgende Zitat aus seinem Resümee:
Ich glaube nicht an Heilslehren und Einseitigkeiten, nicht an das Niederbrüllen von Ungläubigen und an den einen, alles entscheidenden Menschheitsfehler. Ich glaube nicht, dass alles in Wirklichkeit ganz einfach wäre, wenn man nur die Richtigen kaltstellt oder wegschafft oder fertigmacht, kastriert oder abknallt. Ich glaube auch nicht, dass ich oder irgendjemand sonst sich von einem aufgehetzten, vielfach uninformierten Mob das Maul verbieten lassen sollte. ebenda

Dem ist nicht viel hinzuzufügen.

Ihnen Ihr Blödbabbler, besser gelaunt als noch vor Kurzem

Montag, 20. Juni 2016

Der Irre vom Bosborus,...

... wie Martin Sonneborn den Irren vom Bosborus treffend bezeichnete, fand also, es war kein Angriff auf Nichtfastende, sondern auf "Menschen, die keinen Respekt vor der Empfindsamkeit ihrer Nation und Stadt haben", indem sie sich erdreisten Alkohol zum Ramadan trinken.
Na, dann ist ja alles gut, irgendwie.
Und auch ein kleiner Vorgeschmack was man sich eintreten kann, wenn man religiösem Gehampel politische Macht zubilligt.

Der Stimmennachmacher und Kabarettist Reiner Kröhnert hat -für die ostdeutschen Mitbürger zum Mitschunkeln nach bewährter, klassischer Melodie- der Türkei ein Ständchen gebastelt:

Ihnen Ihr Blödbabbler

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Dann bin ich froh,...
... ihre Intention doch nicht falsch verstanden, sondern...
bloedbabbler - 18. Apr, 10:41
Da werde ich...
... dann die Tage mal ein wenig stöbern gehn....
bloedbabbler - 18. Apr, 10:00
Ich
erinnere mich schwach daran, dereinst mal ein ganzes...
pathologe - 18. Apr, 08:34
Nein,
ich setze nicht auf zahnlosen Pazifismus, sondern ich...
zuckerwattewolkenmond - 17. Apr, 21:53

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Meine Kommentare

Dann bin ich froh,...
... ihre Intention doch nicht falsch verstanden, sondern...
bloedbabbler - 18. Apr, 10:41
Da werde ich...
... dann die Tage mal ein wenig stöbern gehn....
bloedbabbler - 18. Apr, 10:00
Knackig,...
... wie ein Solei. :-D Freut mich wenns gefallen hat...
bloedbabbler - 17. Apr, 18:43
Zum Umfeld, fällt...
...passend der alte Herr Theodor Wiesengrund Adorno...
bloedbabbler - 17. Apr, 18:32
Hjam.Örks?
Ich glaube mit Auftreten der sogenannten Warp-Eier...
spiegelei - 17. Apr, 11:30
:-)
Ich habe allerdings keine Angst vor fremdem Glauben,...
bloedbabbler - 17. Apr, 11:19
Mir ging es...
... bei dem von Ihnen zitierten Satz um den Karfreitag,...
bloedbabbler - 16. Apr, 17:20
Sehr pragmatisch...
... gedacht, meine liebe Frau zuckerwattewolkenmond....
bloedbabbler - 16. Apr, 11:33

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