Gedanken, eigene und fremde

Montag, 20. November 2017

Jamaika, kaputt

Ich gebe mal einen Tipp ab: Wann stets das Vaterland rief, stand die Verräterpartei schon Gewehr bei Fuß um es zu retten - und dies leider oftmals buchstäblich.
Nach Jamaika nun also doch wieder eine anarcho-syndikalistische, also schwarz-rote Koalition?

Die Sozialdemokratie wird ihr -von mir ersehntes- Ende durch eine Regierungsbeteiligung beschleunigen und mit Mama Merkel eine Neuauflage des Stillstands auflegen.

Im Gefolge dieser Heldentat bekommen die neoliberalen Xenophoben der AfD dann 30% bei der nächsten Wahl und werden die Regierung stellen oder als Juniorpartner die CSU vor sich hertreiben.
Gebt mir 4 Jahre Zeit...

Anstatt also, wie Erwachsene, die Chancen und demokratischen Möglichkeiten einer Minderheitsregierung zu ertragen, lässt man das völkische Stimmvieh nochmal wählen oder bleibt der Einfachheit halber lieber mit dem Kopf im Arsch des Anderen im Sumpf der Belanglosigkeit stecken.

FDP lebt das vor, was sie im Programm hat: Egoismus.

Grüne irritierte, dass ihre Forderungen bei den Sondierungen nach: "Mehr Kapitalismus wagen, aber biologisch!", bei der CSU nicht so schlecht ankam wie man es befürchtete. Man ärgerte sich aber über soziale Forderungen aus den Reihen der Schwarzen Pest.
Ihr grüner Shootingstar, der Autoindustriekapitän Kretschmann, war selbst den Schwarzen zu konservativ, hätte man sich aber sicher für einen guten Posten mit arrangieren können.
Trittin durfte, als vermeintlich linkes Irrlicht, für Schlagzeilen sorgen und Seehofer und Merkel verpassten durch das Sondierung-Theater ihren gebuchten Auftritt bei "Adam sucht Eva, Politikspecial", Schade!

Was bleibt?

Nach monatelangem Gestocher und verbalen Schwanzvergleichen(TittenKlitorisvergleich für die Gleichstelluingsbeauftragten) zeigt sich: Lindner sollte bei Boris Becker in der Besenkammer beim Pokern in die Lehre gehen. Die beiden eint ja auch eine Gemeinsamkeit in der vollzogenen Geschäftsfähigkeit, vielleicht wird daraus ja noch eine wunderbare Beziehung. Jamaika ist erstmal hinüber, dieser asoziale Homunkulus liegt nicht zu Unrecht in der Tonne. Merkel geht gestärkt aus den Verhandlungen, die Grünen auch, muss man doch seine ureigenste Klientel nun nicht darüber aufklären, wie weit man von den eigenen Idealen und der hohlen Menschenrechtsideologie inzwischen entfernt, wie weit man offensiv bereit ist, die Beine breitzumachen um die Macht zu empfangen. Die Grünen sind ein wenig wie aus einem Songtext von der E.A.V. entsprungen: And now, listen people,
I've something to tell you.
Maybe there are problems
in this world, war, rassism,
and I - I don't know.
Maybe it's a bad world.
But I don't want to see it.
Oh no, no, no!
All we have to do is to smile,
yeah, to smoke,
and you kick your troubles away like a coconut.
Yeah, you see, it's easy! (lyrics aus Rasta Disasta Reggae by Erste Allgemeine Verunsicherung)


Hätten doch mehr Leute dem Sonneborn ihre Stimme gegeben, dann wären Verhandlungen wenigstens unterhaltsam gewesen. So sind sie leider nur verstörendes Spiegelbild einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft, hier die Ellbogen, da die Opfer, subventioniert.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Rum trinken statt rumlabern!

Dienstag, 7. November 2017

Offensichtliches & Schuldig!

Aufregung!

Reiche Menschen hinterziehen Steuern oder nutzen die von anderen reichen Menschen gemachten Gesetze, um ihren finanziellen Beitrag am Gemeinwesen möglichst gering ausfallen zu lassen.
Die anderen zahlen hier Steuern, zunehmend mehr, weil eben die Staatseinnahmen in Relation weniger hoch sind, als sie sein könnten.
Auch wegen dieser Defizite schließen dann die Kommunen Büchereien, Schwimmbäder und kommen mit der Schaffung von Kita-Plätzen nicht nach, während der gemeine Bürger feststellt: Ich habe immer weniger von meiner verdienten Kohle, dafür bröckelt um mich herum die Infrastruktur und zum Dank bin ich dann noch das weiße, privilegierte Arschloch das den Planeten im Alleingang retten soll.
Mancher mit wenig Blick für Zusammenhänge landet dann bei der AfD, klügere bei einer Kritik die deutlich radikaler ansetzt und eben -ja,ja- die Systemfrage stellt.
So oder so, stabilisierend auf das Staatsgefüge ist beides sicher nicht.

Wir erinnern uns an solch utopische und sinnschaffende Dinge wie eine Vermögenssteuer oder eine Erbschaftssteuer, solche, die den Namen verdienen.
Solche die durch ihre Existenz und die Vollstreckung ein wertvolles Instrument zur Schaffung einer gegenläufigen Tendenz zur wachsenden und dadurch destabilisierenden Ungleichheit im Land sein könnten.
Aber, das haben wir ja gelernt, dies ist offensichtlich nicht gewollt. Auch nicht von den Bürger, die mit ihrer vierjährigen Willensbekundung justamente die Parteien stärkt, die ein weiter-so im Programm haben.

Im Zusammenhang der Ungleichheit erinnern wir uns dabei an die Aussage von Thomas Piketty in" Das Kapital im 21.Jahrhundert" zu Erbschaften in heutiger Zeit und ihrer Bedeutung für steigende Ungleichheit.Auch ist die Vermögensungleichheit heute wie gestern hauptsächlich eine Ungleichheit innerhalb einer jeden Altersgruppe, und wir werden sehen, dass Erbschaften zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht weit davon entfernt sind, nahezu die gleiche Bedeutung zu erlangen wie zur Zeit von Père Goriot (Balzac).
Aber ehrlich gesagt, dies ist alles lange bekannt und es ist es nicht mehr wert darüber zu schreiben. Der Käse scheint gerollt und ein weiteres geleaktes Papier macht den Kohl nicht fetter. Wer Beweise bedurfte, der hätte sie schon lange haben können, wer daraus keine Schlüsse zog, politisch wie gesellschaftlich, der wird es auch jetzt nicht tun. Auch beim nächsten und übernächsten Mal nicht.
Wobei allerdings der Irrsinn noch nicht vollständig Besitz ergriffen zu haben scheint, trotz #metoo Mobs nebst Anklage und medialer Aburteilung ohne Richter, scheint mir das Thema "safe spaces, trigger warnings" und Konsorten zu sein.
Wenn ich mir zu jeder Aussage Gedanken machen muss, ob es eine Person geben könnte, die sich dadurch-warum auch immer- angegriffen fühlen könnte, dann erzeuge ich eine Schere im Kopf die zensiert oder zu Bigotterie führt.
Wenn ich das dann als herrschende Ideologie etabliere, dann erzeuge ich ein autoritäres System, in dem nur noch die Gedankenwelt dieser herrschenden Vorstellung existiert. Binär, es gibt keine Grautöne, keine Abstufungen mehr, alles ist dann Widerstand und muss sanktioniert werden.
Dagegen liest sich der Orwell‘sche Staat fast schon niedlich, totalitäre Gemeinsamkeiten sind beiden gegeben.

Es scheint, zumindest in den angelsächsischen Ländern, allen voran die USA, bereits ein Stadium erreicht zu haben, bei dem man merkt, wie sich dieses Gift bereits an sein unheilvolles Werk gemacht hat. Ursprünglich gute Ideen, den Rassisten und Sexisten kein Podium bieten zu wollen, eine Gegenkultur zu etablieren und Menschen vor Aggressionen zu sichern haben sich verselbstständigt. Dialektik is a bitch.

So sind viele der Ansätze inzwischen selbst Teil einer Unterdrückungsmaschinerie geworden. Feinste Verästelungen und ein immer weiteres aufspalten sorgen für eine Durchdringung der Gesellschaft mit vermeintlich korrektem Sprachdiktum.
Totalitäres Negieren anderer Standpunkte, denunzieren des vermeintlichen Gegners und ein beharren auf der eigenen wohldotierten Opferrolle überwiegen.

Arlie Russell Hochschild beschreibt im Beitrag "Weiß und stolz und abgehängt" in den Blättern für deutsche und internationale Politik 10/17, wie der Süden der USA quasi zu dem wurde, was er heute ist - Trumpland.
Sie beschreibt ausgehend von der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Rolle der "weißen Nichtplantagenbesitzer, also der armen Weißen", den damals schon "white trash" genannten, abgehängten, wie sich nach der Niederlage 'Glücksrittern' und Ausbeuter aus dem Norden in Wirtschaft und Politik durchsetzen und sich der Ressourcen bemächtigten.
Das gros der Menschen im Süden hatte keine Sklaven, denn die waren selbst zu arm, dennoch war das Plantagensystem Teil des amerikanischen Traums und Teil der herrschenden Ideologie.

Die Analyse mit den Glücksrittern klingt ein wenig nach der Nachwendezeit, als der Westen seine verdienten Profiteure und abgehalfterten Politiker den Osten plündern ließ. Zufall, dass sich dort -wie im Süden der USA- rechte Ideologie und das Heilsuchen im Abkapseln manifestiert?

Um aber den Bogen zu schlagen, denn mit Arlie Russell Hochschilds Beitrag wollte ich nicht nur darauf hinweisen, selbigen gelesen zu haben, sondern auch etwas zur Problematik der oben geschilderten Opfergesellschaft und ihrer (finanziellen) Dotierung sowie dem Verständnis von aktuellen Gegentendenzen hinweisen.
So schreibt sie(in deutscher Übersetzung):Mit dem Übergang von den 1960er Jahren in die 1970er Jahre verlagerte sich der Fokus der Bewegungen(soziale Bewegungen/ Klassenkampf in den 1960er Jahren bei denen der "white trash" von diversen Gruppen überholt wurde bloedbabbler) vom Gesellschafts- und Rechtssystem auf die persönliche Identität. Nun genügte es schon, amerikanischer Ureinwohner, eine Frau oder ein Homosexueller zu sein, um öffentliches Mitgefühl zu wecken.(S.58)
Übrig und auf der Strecke blieb der gemeine, weiße Mann im Süden, inzwischen selbst davon bedroht, der letzte seiner Art und damit Teil der Opfergesellschaft zu werden.

Ich habe hier ihren Beitrag, der lesenswert ist, bis an die Grenze der Aufrichtigkeit verkürzt, aber die weiteren Erläuterungen bzw. Hin-und Nachweise für ihre Argumentation führen von meiner Intention etwas weit weg, man sehe es mir nach.

Was ich daran festmachen wollte, war -wir haben eine wachsende Opferkultur seit den 1960/70er Jahren, die sich um das Millennium herum und danach deutlich beschleunigt.
Political correctness, ein ursächlich gutes Konzept verselbstständigt sich und schlägt um in eine totalitäre Gesinnungsdiktatur, bei der der Diskurs, Vernunft und Argument auf dem Altar von Befindlichkeiten geopfert, ja genauer, hingerichtet werden.

Eine voraufklärerische Geisteshaltung(ich denke es kommt nicht von ungefähr, dass gleichzeitig Konzepte der Esoterik, des Spirituellen und des mittelalterlichen, alchemistischen Brauchtums deutliche Zuwachsraten in diesen Zeiten zu verzeichnen haben) etabliert sich. Und dies auf beiden Seiten der Medaille.
Wir haben jene, die im Namen von political correctness andere Mundtot machen wollen, die andere als ihre Befindlichkeiten und Sichtweisen nicht gelten lassen wollen und die Gegenseite, die sich im Lichte alternativer Fakten, vulgo ihrer eigenen erlogenen Sichtweise, sonnen und den Diskurs meiden.
Die Spaltung der Gesellschaft ist perfekt.

Wir sehen hier -bei uns- bisher davon nur die ersten Ausläufer, noch ist das nicht so tief, wie bspw. in den USA, die Tendenz geht aber in die Richtung und wird sich verstärken. Ich habe ja schon des Öftern darauf hingewiesen, dass auch bei uns ein Klassenkampf tobt, bei der der "weiße Proll", rauchend, saufend und politisch unkorrekt, moralisch und ideologisch von Seiten der Öko-Bourgeoise angegangen wird.
Dieser, wirtschaftlich unter Druck durch die Kapitalisten und durch um seinen Job konkurrierende 'Ausländer' findet sich so wieder in der Rolle des Bösewichts bei diesem Theaterstück des frühen 21. Jahrhunderts.
Der "white trash" des amerikanischen Südens dupliziert sich in Deutschland, Ideologie und Herrschaftsanteile innerhalb der Kapitalfraktionen mögen wechseln, der Arsch am Ende der Nahrungskette bleibt aber stets genau dort oder wird weiter degradiert.
Das birgt auf Dauer den Stoff, aus dem der Bonapartismus oder eben direkt der noch hässlichere Enkel, der Faschismus entsteht und sich etabliert.

Selbstredend ist gesellschaftlicher Fortschritt nicht denkbar ohne Verlierer, wird bei einem Wechsel der Ideologie immer ein Teil der alten Eliten abgehängt, werden Regionen und alte Technik degradiert und bleiben zurück.
Wenn man sich allerdings keine Gedanken darüber macht, dass sich Menschen eben nicht als Verlierer fühlen und erleben sollten, dass sie nur noch mit Gewalt ihrer Ohnmacht Ausdruck verleihen können, dann sollte man sich bitte nicht wundern, wenn es zukünftig keine Wahlen mehr im Land gibt, der Verlierer von gestern mit den neuen Herren durch die Straßen marschiert und mehr als den Mund tot macht.
Jetzt bin ich aber doch wieder abgeschweift, ging es mir eigentlich nur um zwei Aufreger in einem Video des amazing atheist, einem eher krawalligen Vlogger, der seine Rants gerne lautstark äußert.

Dort beschreibt er eine absurde Situation in Bezug auf Rassismus, eine die aus dem von mir oben skizzierten Zusammenhang von entgleister political correctness ensteht, nämlich dann, wenn man meint aus bewusster Ungleichbehandlung könne etwas Gutes entstehen. Ich hatte meine Meinung dazu ja schon mal in Bezug auf die unterschiedliche Behandlung von Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz erwähnt. So halte ich es für einen Fehler via gesetzlicher Diskriminierung dafür zu sorgen, dass, wo es einen Frauenüberschuss gibt(bspw. Grundschule, Erzieherinnen) alles beim Alten bleibt und wo nicht, man dafür sorgt, indem man Frauen bevorzugt. Bin kein Freund von Quoten.
Ungleichbehandlung erscheint mir dabei der falsche Weg, Partikularinteressen und Sonderrechte für diverse Kleingruppen(das sind jetzt nicht die Frauen, sondern eher religiöse oder wirtschaftliche) sind immer ein Schritt weg vom Rechtstaat und seinem Gleichheitsprinzip. Zumindest in meiner laienhaften Betrachtung.

Das zweite Ärgernis betrifft eine Aussage einer Labour Politikerin in Neuseeland, die gefordert hat, man möge das "philosophische" Konzept der "Unschuldsvermutung" im Falle von Vergewaltigung umkehren. So habe der Angezeigte als schuldig zu gelten, bis er nachweist, unschuldig zu sein. Ein Ansatz, den auch gerne Religioten anführen.
Man könne ja versuchen zu beweisen, dass es keinen Gott gebe...wahlweise unsichtbare, rosa Einhörner oder Fee und Elfen.
Ich bin leidenschaftslos ganz old-school: falls jemand etwas behauptet, dann ist es an ihm den Nachweis zu erbringen, der vor der Ratio Bestand hat. Es ist nicht an mir eine Falsifikation seiner Behauptung durchzuführen.
Was nun eine Umkehrung der Unschuldsvermutung betrifft, so halte ich das für einen hochgefährlichen Weg, aber ich vermute, wer es für Erwiesen hält, dass jeder der momentan am #meetoo Pranger steht, auch ein Schänder ist, der wird auch diesen Pfad der Willkür gerne beschreiten.

Und noch eine persönliche Einschätzung von mir –ähnliches Thema- zu einem besonders dummen Artikel bei Spiegel Online unter dem Titel "Darf man die noch schauen?" von einem Oliver Kaever.
Sein Hinweis auf Woody Allen erheiterte mich dermaßen, dass ich mich fast vor Lachen übergeben musste. So schreibt er:Wie wachsweich die Haltung von Zuschauern dazu bisher war, zeigt sich deutlich am Beispiel Woody Allen. [...] Als Mia Farrow, damals Woody Allens Lebensgefährtin und die Hauptdarstellerin seiner Filme, 1992 Nacktfotos entdeckte, die Allen von ihrer damals 21-jährigen Adoptivtochter Soon-Yi Previn gemacht hatte, hätte sich der Blick auf diesen schlauen und witzigen Mann eigentlich ändern müssen.
Warum, so fragte ich mich, hätte sich mein Blick auf Woody Allen ändern sollen, weil er Nacktfotos einer 21jährigen Frau, die nicht genetisch mit ihm verwandt ist, besitzt? Was stört den Schreiber dieser Zeilen? Mag er Aktbilder nicht? Ist ihm das zu pornographisch, obwohl das eher nach Spaß unter Erwachsenen klingt, als nach Kinderschändung. Hat er den Verdacht, Woody Allen hat die Bilder heimlich von seiner jetzigen Frau gemacht, oder stört ihn Nackheit per se? Ich weiß es nicht, fand aber das ‚Argument‘ sehr befremdlich.
Oder war es gar, weil er offensichtlich seine "Kinder sammelnde" Frau Mia Farrow betrog?
O.k. , dann ist der Herr Allen wohl ist ein Schwein... oder vielleicht wars auch nur Liebe?
Die sucht doch nicht nur der Herr Allen, wie sonst nur Herr Rossie das Glück, sondern wir alle. Vielleicht war die Ehe auch so am Ende, vielleicht sogar wegen Frau Farrow und ihrer Art?
Ich weiß es nicht, aber er eben auch nicht. Was ich hingegen weiß, ist, Nacktbilder einer 21jährigen scheinen mir kein veritabler Hinweis auf sexuellen Missbrauch. Wenn sie 12 Jahre gewesen wäre, dann wäre das klar. Dann ein lautes „Pfui, Herr Allen“, aber so? Die Hinweise von Farrow im geführten Rosenkrieg und deren Adpotivkindern sollte man zumindest mit kritischer Vorsicht behandeln und nicht sofort als Wahrheit gegeben.
So schreibt selbst der Herr Kaever:Es war ja auch so leicht, die Anschuldigungen gegen ihn zu verdrängen. Die waren nicht bewiesen, und seine Filme waren keine Werke eines Pädophilen, der dem Zuschauer offen oder versteckt seine sexuelle Neigung unterjubelte.
Und damit liegt er fast auf der Linie der neuseeländischen Politikerin oder den spinnerten "Richter- und Henkerinnen in einer Person" von Femen.
So bedauert auch dieser Journalist, dass man den Mann nicht aufgrund von unbewiesenen Anschuldigungen verurteilt hat.
Ganz so weit weg von einer umgedrehten Unschuldsvermutung sind wir also auch in Deutschland scheinbar nicht, zumindest bei der schreibenden Meute.

Ihnen Ihr Blödbabbler, sexistisches Schwein und weißer, alter Mann(logo, was sonst?!)

Lebensmittelwarnung reloaded

Aus der beliebten Reihe "you get what you pay for".

Heute: Eine Wochenpackung Immun-was-auch-immer WunderNahrungsergänzungsmittel löst unter Umständen nach Anwendung durch Verzehr allergische Reaktionen aus.
Ja, was denn sonst?
Immunsystem stimuliert, Abwehr in Aktion und ... Treffer versenkt!

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert,

Ihnen Ihr Blödbabbler, feature not a bug

Freitag, 20. Oktober 2017

Nicht Me2

Niemand mag "Me too" Schreiberlinge, wirklich niemand.

In Foren waren diese schon verhasst, als der gemeine Troll noch unter der Brücke hauste und Sprachbrocken einsammelte für sein späteres, fulminantes coming out.
Keines eigenen Beitrag fähig und sich anderer Leute Ergüsse zu Eigen machen, dabei noch knappen Platz wegnehmen und einen Thread sinnlos aufblähen, das waren die Me2 Nasen.
So war es nur konsequent, als man den Danke Button in Forensoftware einführte, der dann an vielen Stellen half den unkreativen Nachahmern ihre "Me too" Beiträge in der Tastatur feststecken zu lassen.
Die Welt war dadurch etwas besser geworden. *seufz*

Nun also wieder mal Me too und sogar noch als Haschzeichen oder besser, Doppelkreuz.
Und, so scheint es mir auch, es ist ein doppeltes Kreuz mit dieser Aktion.
Menschen die vorgeblich alle geschändet wurden, machen in bester Internet Eventmanier ihrer gequälten Seele Luft, kost' ja nix. Die große, virtuelle Gruppe der gleichgesinnten Opfer im Rücken ist man endlich stark und traut sich mal so richtig ein:" Me too", zu äußern, mit wuchtigem Tastenanschlag und voller Inbrust. So, es dem Missbraucher mal endlich gezeigt und dann auch noch im Internet. Bravo!

Bitte nicht falsch verstehen, obwohl ich doch ein veritabler Sexist bin, so sagte es mir zumindest einst Frau IausL(und ich dieses Verdikt von ihr -quasi als Kompliment- gerne annahm), bin ich sicherlich kein Freund von Gewalt und schon gar nicht von Gewalt gegen Frauen.
Und um die geht es.

Gewalt die ausgeübt wird, gerne im Rahmen von Herrschaftsstrukturen, gerne von Menschen die in der Nahrungskette mit dem Ellbogen recht weit hochgekommen sind.
Darunter sind bauartbedingt viele Sozio- und Psychopathen, in mancher business Hierarchie scheint es geradezu Teil der geforderten Kernkompetenz zu sein, ein veritables Arschloch zu sein.
Banken, Medien und Film stehen da wohl nicht zu Unrecht im Verdacht.
Man wünschte sich für diese Art von Herrenmensch einen flüsternden laut schreienden Sklaven, oder, vielleicht heute angebrachter: einen freien Bürger, der ihm beständig ins Ohr krakelt: „Respice post te, hominem te esse memento.“

Gewalt von Männern trifft in erster Linie andere Männer, dies ist so ähnlich wie mit den Islamisten und ihren Terroropfern - das sind auch meist Muslime.

Sexualisierte Gewalt von Männern trifft meist -und dramatisch überwiegend- Frauen, zumindest außerhalb von Gefängnismauern und Kirchen.

Um nun mein eigenes Me too in die Waagschale zu werfen, bekenne ich: Ich habe Gewalt durch andere männliche Kinder in meiner Kinder-und Jugendzeit erfahren und auch selber ausgeübt.
Zu meiner Jugendzeit war es teilweise noch üblich, falls man Scheiße gebaut hatte und ein Erwachsener einen dabei erwischte, dass man sich dafür Prügel einfing.
Unser späterer Bürgermeister und damaliger Schuldirektor hat mir noch in der dritten Klasse eine Backpfeife gegeben, weil er sich vermutlich von mir provoziert oder überfordert gefühlt hat. Schmerzhaft und vermutlich nicht mehr legal zu dieser Zeit. Ich glaube das wurde 1972 abgeschafft im Westen von Deutschland. Sicher bin ich aber nicht.
Ich wurde öfters blutig geschlagen von anderen, älteren Kindern und Jugendlichen, die -da in einem raueren Umfeld großgeworden als ich- nichts von den Queensberry-Regeln des kultivierten Boxkampfes hielten, sondern selbsterlerntes Streetfight-Kickboxen präferierten.
Und ich muss sagen, es hat mir nicht gefallen.
So sah das damals aus.
O.k. es hat mir keiner von denen einen schlechten, schmutzigen Altherrenwitz erzählt und es hat mir auch keiner an den Arsch gepackt -in die Eier getreten oder geschlagen, ja, aber eben nicht an den Arsch.
Gewalt halt, aber eben größtenteils nicht sexualisierter Form.
Da ich nichts mit der Kirche am Hut hatte und auch die Pfadfinder nicht meine Form der Freizeitbeschäftigung waren, blieb mir auch das ritualisierte Kinderschänden erspart.
Gott sei Dank! ;)

Und da mir Burschenschaften an der Uni ebenfalls ein Gräuel waren, musste ich auch keines der gewalttätigen, oftmals sexualisierten Initialisierungsriten dieser Nasen über mich ergehen lassen. Auch den anderen Verein bei dem Missbrauch gerne mal vorkommt, verweigerte ich zivildienstlich, sogar schriftlich, aber ohne Anhörung.
Kurzum, nach meinen Kindheits-und Jugendjahren hat sich der Teil mit der erlittenen Gewalt deutlich eingeschränkt.

Heute werde ich lediglich ungefragt auf die Wange geküsst, aber das sind dann meist ältere Frauen(*eg*) aus meinem näheren Umfeld, alle verheiratet und die denken sich da sicherlich nichts bei. Und ehrlich, mich stört es nicht.
Und ich habe ja auch nicht "Nein!" gesagt, es auch nicht als sexuelle Übergriffigkeit empfunden. Selbst den kürzlich erzählten Altherrenwitz, den mir meine Ärztin erzählte, überstand ich tadellos und dies, obwohl es um Viagra, Ficken und Badehosen ging.
Das ging, sogar ganz ohne safe space und Zensurwunsch.
Wobei ich Witze meist schlimm, oftmals auch als körperlich beeinträchtigend empfinde. Mein Witzzentrum liegt eben nicht vor dem Fips Asmussen Meerbusen(wobei dieser ein veritabler Witzeerzähler ist), sondern deutlich eher -in einer Hängematte ruhend- auf John Cleese Island.
Mein Faschistenonkel hat mich in der Kindheit mit seinen Witzen traumatisiert; er immer einen roten Bregen vom Lachen über seine eigenen schlechten Scheisswitze und ich immer grollendes Magengrimmen, weil ich weg von ihm und seinen Witzen wollte.
Solcher Art ist mein Verhältnis zu Witzen heute, gestört.

Aber ich schweife ein wenig ab. Und auch wieder nicht.
Das Bild eines ständig notgeilen Mannes, das hier in der letzten Zeit in der Presse und im Umfeld von #metoo gezeichnet wird, stammt recht auffallend mit der islamischen Einschätzung desselben überein.
Denn, so haben wir gelernt: wegen dieser unkontrollierbaren und sexgesteuerten Männer sollen müssen dürfen sich ja auch Frauen verhüllen. Geh' in Sack und Asche und ich greif‘ dir nicht an die Pussy, um es etwas salopp nach Trumpscher Art zu formulieren.
Vielleicht ist ja doch die Religion des Friedens die einzige Chance für ein gesegnetes Miteinander der Geschlechter?
Sehe ja viele Feministinnen so, solche, die was von kulturellen Eigenarten schreiben die es zu achten gelte, und die sich dann lieber ganz kämpferisch über den vierten Nebensatz -und ein fehlendes *Innen darin- im Gespräch mit ihrem deutschen Arbeitskollegen voller alttestamentarischem Furor ereifern können. Chauvinist, mal mindestens, der Arsch, klar!
Tjo, dumm gelaufen -falsche Kultur eben dieser weiße Priviligierte. m(

Wenn es dann um dumme Beiträge geht im Umfeld von #metoo, dann könnte man den von Jules El-Khatib paradigmatisch rannehmenhernehmen:
„Kommentare der Männer, die sich über sexuellen Missbrauch lustig machen, zeigen deutlich, wie lang der Weg ist zur Gleichberechtigung“.
Nein, diese Kommentare zeigen erstmal nur, dass es sowohl Idioten als auch potentielle Nachdenker darunter gibt, dass es eben dabei keine (weltweite) homogene Aussage von Individuen gibt, auch dann nicht, wenn man sie via Geschlechtsschublade in eine Gruppe stopft.
Mit mangelnder Gleichberechtigung hat das erstmal so viel zu tun, wie der Pali-Feudel, den der Herr Jules El-Khatib sich -vermutlich aus sprachlosem Antisemitismus- unter den Bregen gewickelt hat, mit einem modischen statement.
Obwohl ich fürchte mal, da gibts tatsächlich wohl eher einen Zusammenhang anzudichten, als bei den Kommentaren und der Gleichberechtigung.
Aber vermeintlich linker Antisemitismus ist ja gewöhnlich auch nur erlaubte Israelkritik und die Hamas eine boygroup, no offence, gelle. m(

Doch zurück zu den Frauen. Nein, es ist nicht in Ordnung Frauen ungefragt zu betatschen, sie erpresserisch zu nötigen, sie letal in ihrer Existenz, als auch wirtschaftlich zu bedrohen, kurzum ihnen (sexualisierte) Gewalt anzutun.
Muss man das wirklich sagen? Und gilt das wirklich nur für Frauen?
Oder ist es schlicht auch bei Männern nicht in Ordnung wenn jemand dies tut?

Hilft insgesamt da eine mutige Twitterkampagne? Ist die Unterdrückung der Frau, deren Form und Intensität sexualisierter Gewalterfahrung tatsächlich immer gleich in Indien, Afghanistan oder Deutschland?
Gilt Hollywood hier zu Recht als Paradigma für eine gleichmacherische, weltweite und gesellschaftslose Betrachtung des Problems von ‚Männergewalt‘?
Ich denke nicht.

Man sollte überlegen, ob man sich einen Gefallen tut, wenn man banale Dinge, wie einen dummen Spruch(und darunter zähle ich auch den 'Altherrenwitz' Brüderle‘scher Art) tatsächlich auf eine Stufe mit tatsächlicher, gar sexueller Gewalt stellen sollte.
Das ist wie bei der AfD. Wenn alle gleich "Nazi" schreien, oder auch nur "Faschist", statt sich anzugucken, was im Einzelfall stattfindet, dann verwischt man die Analyse, macht sie angreifbar für jegliche Formen der Kritik und scheitert im Unverständnis der Situation.

Mir rasseln die Ohren immer noch vom safespace Gewinsel und den ganzen amerikanischen Irrwegen.
Das Inszenieren als Opfer ist ja inzwischen ein lukratives Geschäft geworden, heute mag man lieber Opfer sein, als sein Recht wahrzunehmen oder durchzusetzen.
Statt dass sich Prominente in ihrer priviligierten Stellungen bei Missbrauch wehren, wartet man stattdessen Jahrzehnte damit.
Warum? Um einen passenden Moment zu erwischen für eine Sammelklage?

Was, wenn Charmed-Hexe Milano nicht ihren #metoo abgesondert hätte?
Wären dann alle anderen missbrauchten Frauen weiterhin stumm geblieben?
Brauchen die alle eine Vortänzerin? Sind die wirklich alle so wenig emanzipiert, wie ich es leider inzwischen vermute?
Jammern lieber rum, warten auf andere, die ihre Kämpfe ausfechten, statt einfach ihr Ding zu tun und Verantwortung für ihr Leben und -dadurch auch für ihre Nächsten zu übernehmen?
Jeder Missbraucher der nicht angezeigt wurde, kann sich im folgenden weiter in seiner Rolle gefallen, so werden Opfer zu Mittätern, wird Schweigen zu Vorsatz.

Ach so, und stumm sind sie natürlich trotzdem, auch wenn sie was in die Keyboards hacken, neben der Empörungswelle die kurz trägt wird sich dadurch wenig ändern.
Masse zählt und das Gefühl im Mief der Gruppe was erreichen zu können ist sicherlich ein angenehmes, aber ob es auch nahrhaftes Futter fürs eigene Rückgrat ist?

Ich verstehe es und kann es nachvollziehen, wenn Kinder stumm bleiben, nachdem sie von Erwachsenen missbraucht wurden - ich verstehe Stille nicht beim Missbrauch von erwachsenen Frauen.

Und ich meine mit Missbrauch nicht -wie bereits oben gesagt- einen geilen oder abschätzenden Blick oder einen Spruch.
Auch wenn gerade das ja als Riesenproblem thematisiert wird. Ich sehe das halt anders.
Solche Sprüche oder Blicke sehe und höre ich eben auch von Frauen die im Biergarten, der Kantine oder dem Kaufhaus auf knackige Männerärsche starren und mit der Kollegin, Freundin oder Geliebten schwätzen.
Dabei geben sich die Geschlechter vermutlich -weder in ihrer Derbheit noch der Geilheit- nicht viel.

Dies schreibe ich, als ein inzwischen resignierteres, doch frauenbewegtes und domestiziertes Exemplar der Gattung Mann.
Einstmals war ich immer bereit zuzuhören, wenn mal wieder eine gute Freundin ganz unglücklich darüber war, dass mangelnde intellektuelle Fähigkeit, fehlende Eloquenz und gestörte Empathie der muskelgestählten Fickmaschine, die sie sich als Freund ins Haus geholt hatte, vorherrschten und ihr das Leben weniger angenehm machten, als es sie der mächtige Schwanz abends im Bett vermuten ließen. Also Trennung.... und dann... Überraschung!1!!!!!!
Der nächste Freund sah dann genauso aus und benahm sich genauso.
Wenn man sich die ungezähmten Testosteroniker ins Haus holt, bekommt man oftmals eben genau das, was man bestellt hat.
Und ja, das ist eine persönliche Anekdote und nicht die eigentlich zu thematisierende über angenommene Herrschaftsstrukturen, die Missbrauch systembedingt erzwingen, weil es Männer sind. ;-)
Dies ist nur ein spöttischer Hinweis meinerseits, auf bigotte Wünsche einzelner Frauen die ich in meinem Leben kennenlernen durfte.
Der weiche, moderne Mann westlicher Prägung ist dort gerne gesehen -als Kumpeltyp, ins Bett holt man sich dann aber doch lieber den wilden, der einem auch mal mit der Knute zeigt, wo es langgeht.
Und ja, das ist natürlich o.k., man sollte es sich nur einfach selber klar machen und nicht dieses Bild vom Tier dann auf die ganze Gattung projizieren.

Auch hier übrigens ein schöner Anknüpfungspunkt: der gemeine muslimische Mann hält auch nichts vom kochenden, Wäsche waschenden, weichgespülten Westmann, denn dieser sei “ja kein richtiger Mann mehr“, da mögen sie dann wieder mehr die Faschos, die wenigstens ‚noch Männer‘ seien. Falsche Ideologie zwar, aber sonst…MÄNNER!
So ziemlich genau bekam ich das neulich von meiner Freundin Frau CausD erklärt, stammte die Einschätzung aus ihrem Kosovo-Albanischen Freundeskreis.

Mein Fazit, als wenig übergriffiger Mann und bekennender Sexist lautet deshalb:
Wenn etwas vorgefallen ist, was strafwürdig ist, dann zeigt man dies zeitnah an!
Wenn man damit jahrzehntelang wartet und dann auf ein #metoo zwitschert, ist das nicht das notwendige coming out von (Zivil-)Courage, sondern leider nur ein eventbasiertes Mitläufertum.
Schade, Chance vertan.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Prügelknabe

Montag, 9. Oktober 2017

Che

Was Neil Young in My,My,Hey,Hey über Elvis (und gegen den Sex Pistols Sänger John Lydon aka Johnny Rotten) schrieb:

"The King" is gone but he's not forgotten
This is the story of a Johnny Rotten
It's better to burn out than it is to rust
"The King" is gone but he's not forgotten.


könnte man auch so über Che Guevara sagen.

50 Jahre ist es nun her, dass Che Guevara in Bolivien ermordet wurde, er wurde zur Ikone, aber wer kennt noch seine Mörder?

Seine eigene Theorie grob missachtend, scheiterte der Versuch in Bolivien einen revolutionären Fokus zu setzen, endet mit dem Tod Che Guevaras die Revolution in Bolivien bevor sie angefangen hatte.
Che Guerrilla warfare
Richtigerweise schrieb er in "Guerrilla Warfare":The guerrilla fighter needs full help from the people of the area. This is an indispensable condition.
Dies war nun so offensichtlich nicht der Fall, das Scheitern damit nur folgerichtig.

Um es drastisch zu werten, indem man Ches eigene Worte zur Kritik daran nimmt, glich sein Wirken wohl eher dem einer lokalen Banditengruppe, so schreibt er folgend zu obigem Satz:This is clearly seen by considering the case of bandit gangs that operate in a region. They have all the characteristics of a guerrilla army, homogeneity, respect for the leader, valour, knowledge of the ground, and, often even good understanding of the tactics to be employed. The only thing missing is support of the people; and, inevitably, these gangs are captured and exterminated by the public force.(p.15 f.)
Und so ging es denn auch für das Unternehmen Bolivien eben nicht auf, um den alten Mao zu zitieren, dass sich Der Revolutionär [...] in den Volksmassen bewegen [muss], wie ein Fisch im Wasser.
Dennoch, was geblieben ist, ist natürlich der Posterboy der Linken, ein Mann der für seine Ideen starb und der z.B. via "Guerrilla Warfare" auch durchaus Einfluss auf die deutsche Politik der späten 60er bis in die späten 70er Jahre hatte.

So ist seine Einschätzung zum Terrorismus wohl durchaus in der RAF angekommen. Diese Einschätzung liegt diametral zu der, mit der wir uns heute zu beschäftigen haben, einem Terrorismus, der massiv unschuldige Opfer generiert und dies als Selbstzweck betrachtet.

So trennte Che damals, zwischen Sabotage einerseits, die er als hoch effektive Form der Kriegsführung ansah und Terrorismus andererseits, zu dem er schrieb:[...] terrorism, a measure that ist generally ineffective and indiscriminate in its results, since it often makes victims of innocent people and destroys a large number of lives that would be valuable to the revolution.
Terrorismus könne aber durchaus sinnvoll sein, wenn es bspw. darum ginge explizite Gegner innerhalb der Unterdrückungsorgane, die bspw. für Gräueltaten bekannt seien zu töten. Und da klopft dann die RAF an die Hintertür, alles nur eine Frage der Definition.
Terrorism should be considered a valuable tactic when it is used to put to death some noted leader of the oppressing forces well known for his cruelty, his efficiency in repression, or other quality that makes his elimination useful. Ergänzend erwähnt er:But killing of persons of small importance is never advisable, since it brings an increase of reprisals, including deaths.(p. 26).

Und weil ich Biermann zum Kotzen finde, hier Commandante Che Guevara in der Fassung von Carlos Puebla.


¡Hasta siempre, Comandante!

Freitag, 15. September 2017

Rettet dem Wahl! :D

Heute was aus der Abteilung: "Den Parteien aufs Maul geschaut", anhand deren Forderungen im Parteiprogramm. Diesmal die AfD.

Ich mag die AfD nicht, dies vorweg, halte es aber für einen veritablen Fehler nichts mit denen zu tun haben, die komplett in Funktionen ignorieren zu wollen.

Also prinzipiell und auf Indiviuenebne ist es natürlich in Ordnung, Menschen, die man nicht mag, zu ignorieren - man kann man ja niemanden dazu zwingen sich mit jedem Arsch gemein machen zu müssen.
In demokratischen Institutionen hingegen, sollten Parteien, die nicht verboten wurden weil sie bspw. verfassungswidrige Ziele verfolgen, nicht alleine schon deshalb ausgegrenzt werden, weil sie der eigenen Agenda oder Weltanschauung nicht in den Kram passen.
Wieso sollten Forderungen die vernünftig und nachvollziehbar sind, automatisch schon deswegen von Übel sein nur weil sie von den falschen Leuten oder der falschen Partei geäußert werden?

Mir hat sich in der Politik das Konzept noch nie erschlossen, wonach durchaus valide Punkte der Kritik abzulehnen sind, nur weil sie von den falschen Leuten(Parteien) zur falschen Zeit ausgesprochen werden.
Das war schon bei Trump so und ist es auch bei der AfD.
Und beiden ist ebenfalls gemein, dass die besonders dummen und bösartigen Ansätze natürlich die guten Forderungen in Legion überlagern und in den Schatten des Strunzdummen stellen.
Aber genug der Vorrede, gehen wir mal in medias res.
So können wir unter Punkt 10.1 lesen:Die AfD wendet sich gegen eine Ausweitung der Abgabenbelastung und fordert die Absenkung der allgemeinen Mehrwertsteuer um 7 Prozentpunkte sowie die Einführung einer allgemeinen Abgabenbremse (für Steuern, Beiträge und Gebühren) zugunsten der Bürger. Diese ist im Grundgesetz festzuschreiben.
Nun ja, eine Senkung der MwSt. um 7 Prozent ist schon eine Ansage, welche tatsächlich die ärmeren Teile der Bevölkerung erreichen würde oder könnte, die durch Verbrauchssteuern relativ besonders betroffen sind.
Gut, mit ihrer Deckelung der Abgaben auf 40% erreicht sie natürlich auch den Teil, der sich jetzt schon ebenfalls relativ einer adäquaten Beteiligung am Gemeinwesen entzieht.
Genau in diese Richtung liegt auch die wohlfeile Aussage, die Erbschaftssteuer abzuschaffen und die Vermögenssteuer weiter weg zu lassen.
Und nein, es geht bei der Erbschaftssteuer eben nicht um Oma ihr klein Häuschen, wie man oft -aus der eigenen Lebenssituation heraus- kurzschließt, sondern um echte Vermögen(gerne auch Betriebsvermögen in beachtlichen Höhen).

Wie die 7% MwSt.-Senkung, die ich begrüße, dann gegenfinanziert werden sollen, darüber schweigt das Programm leider.
Ebenso erscheint mir programmatisch der Merkelsche Idiotismus von der Schwäbischen Hausfrau(oder kams vom Schäuble?) hier festgesetzt, ausgeglichene Haushalte als Ziel sind eben nicht Sinn eines Staates. Kaputtsparen zum Abbau von Schulden führt zu verrottender Infrastruktur, aber eben gerade nicht zu blühenden Landschaften, die man immer so gerne damit suggeriert und propagiert. Man hinterlässt den immer gerne vorgeschobenen Kindern Trümmer statt buchungstechnischer Schulden, ganz doll. Schuldenbremse ist eben der falsche Weg, ein starres Korsett, das nötige Innovationen verhindert und den Staat in seiner wichtigen Aufgabe als antizyklischer Impulsgeber unnötig beschneidet.
Letztlich steht bei den Forderungen(auch den 7%) hierbei also doch eher der alte neoliberale Gedanke an den schwachen Staat im Vordergrund; denn wenn ich die Einnahmen um ca. 70 Milliarden Euro kürze, muss ich das ja wieder reinbekommen, oder ich schwäche die Einnahmenseite und somit staatliches Handeln deutlich um ca. 10%. Wir sehen also: it's not a bug, it's a feature.
Unter Punkt 6 postuliert die AfD:Die AfD erkennt uneingeschränkt die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit an. Sie fordert jedoch, der Religionsausübung (gemäß Art. 140 GG i.V.m. Art. 136 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung) Schranken zu setzen durch staatliche Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte.
Staatliches Recht steht im säkularen Staat über religiösen Geboten und Traditionen. Islamkritik, auch religiöse Satire (und Karikaturen), sind im Rahmen der allgemeinen Gesetze rechtmäßig. Sie sind Ausfluss des Grundrechts der freien Meinungsäußerung und der Kunstfreiheit.

Hier musste ich schmunzeln. Verkniff man sich doch, vermutlich um weniger offensichtlich das Präferieren der christlichen Religion als Werte-Primat deutlich zu machen, den ansonsten gerne genommenen Hinweis auf "jüdisch-christliche" Werte und Wurzeln. Was auch immer man damit gewöhnlich ausdrücken möchte. Den Hang zur Homophobie? Oder die göttlichen Vernichtungsfantasien? Man weiß es leider nicht.

Dennoch bin ich in der Religionskritik in weiten Teilen bei der AfD.
Fände sie sogar richtig gut, wenn sie eben nicht beim Islam haltmachen, sondern sich auch der anderen Religionen kritisch oder noch besser "skeptisch" annehmen würde.
Tun sie aber nicht und so bleibt es doch leider nur der schlichte Versuch die eigene (religiöse) Beschränktheit durch das Gewand der Menschenrechte als Weltoffenheit zu verkaufen; werden Menschenrechte und Religionsfreiheit vorgeschoben, wo es doch schlicht um ein "Muslime sollen hier nix dürfen tun!" geht.

Denn merke: Nicht nur Islamunterricht gehört nicht an staatliche Schulen, sondern gar kein Religionsunterricht.
Nicht nur der Muezzin plärrt seinen Herrschaftsanspruch in die Welt raus, das tun auch Kirchenglocken und ein "Vater unser" oder der nächste, wieder von uns allen finanzierte, Kirchentag.
Der göttliche Alleinvertretungsanspruch ist ja eben nicht auf den Islam beschränkt, nur weil sich dort gerade die besonders dummen Menschen deutlich, lautstark und aggressiv hervortun.
Im Gesundheitsbereich stößt mir der Blödsinn im Programm der AfD besonders unter Punkt 12.10 auf, der wohl die Esoteriker unter den Anhängern beruhigen sollen, oder doch nur die HEILpraktiker?
So findet sich unter besagtem Punkt 12.10 die Hinwendung zu den Freunden der Esoterik und des Scharlatanwesens, indem man fordert:Unter dem Begriff der „alternativen“ Behandlungen werden die unterschiedlichsten Behandlungsmethodenzusammengefasst. Diese können bei Einhaltung von zu definierenden Qualitätsstandards eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Medizin darstellen. In jedem Fall ist eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Patienten notwendig, um der Zunahme von chronischen Erkrankungen und von Therapieresistenzen entgegenzuwirken.
Das schwurbelige Hantieren mit "Ganzheitlichem Betrachten blabla" und der damit frechen, inkludierten Unterstellung, evidenzbasierte Medizin würde das eben nicht leisten –eine Betrachtung des ganzen Menschen- würde ich ja normalerweise eher im Programm der Grünen vermuten.
Scheiße Unfug ist es so oder so.
Es gibt, so muss man wohl konstatieren, nahezu keine 'alternative' Behandlung, deren Wirkungen jenseits des Placebo-Effekts eine Wirkweise hat. Wirkungen setzen Wirkstoffe voraus, der Rest ist Esoterik und vermeintliches ‚Wissen‘, das lange schon überholt wurde von der Realität. Vorwissenschaftliches herumklabautern in einer vergeisterten und beseelten Welt.
Welche Qualitätsstandards sollte man daran bitteschön anlegen, also jenseits eines Karnevals der Narren?
Was sollte da die qualitative Richtschnur sein? Anekdoten erzählen?

An Homöopathen, Geistheiler und Schamanen und jeden, der behauptet er könne heilen, sollte man wissenschaftliche und damit reproduzierbare und verifizierbare Standards anwenden.
Falls die Form der Behandlung denn überhaupt dazu geeignet ist und sich nicht schon im Vornherein durch ihre Absurdität und den Widerspruch zu bestehenden Naturgesetzen disqualifiziert.
So schleicht sich also ins Programm der großen, selbsternannten Aufklärer für Deutschland der immer alte Ruf nach Alchemie und Hexenwesen ein. Lächerlich.
Zur Nomenklatur "Alternative" Medizin hier ein kurzer Beitrag mit Dr. Krista Federspiel .
Für mich gilt daher: Alternative Medizin = Alternative Fakten!

Die unter Punkt 12.7 aufgeführte These, Ärzte und Therapeuten, die in Gesundheitsberufen arbeiten, sollen nach Möglichkeit in Deutschland ausgebildet sein oder über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen.,klingt ja nicht verkehrt.
Die orakelte, fehlende Vertrauensbasis bei mangelnden Deutschkenntnissen scheint nicht von der Hand zu weisen.
Nun gibt es in Deutschland -das nur nebenbei erwähnt- natürlich auch eine Menge Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist,- und die deshalb auch nicht automatisch davon profitieren, dass es die deutsche Sprache zwangsweise als Mittel der Kommunikation geben muss- aber das nur am Rande. Und, man muss das nicht gut finden, es reicht erstmal es als Faktum überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.
Dass es sicherlich von Vorteil ist, wenn insgesamt im Gesundheitsprozess die Menschen nicht unter einer babylonischen Sprachverwirrung leiden, erscheint mit deutlich, auch im Rahmen von Ergebnis und Qualitätssicherungsprozessen.
Prinzipiell ist deswegen auch die Forderung nach in Deutschland ausgebildeten Ärzten nett und nachvollziehbar. Eben auch unter Risikoabwägungsaspekten und nicht 'nur' der angesprochenen Arzt-Patienten-Vertrauensbasis.
Nun leistet sich Deutschland eine teure und intensive Ausbildung seiner Ärzte, die der Steuerzahler pro Student und Studium mit ca. 200.000 € subventioniert. Leider landen danach scheinbar viele der kostenlos ausgebildeten Ärzte dann aber in Krankenhäusern der Schweiz oder Großbritanniens und gerade nicht als Landarzt in Dunkeldeutschland oder allgemeiner, auf dem Land.
Es ist also nicht so, als dass eine Ausbildung zur potentiellen Fütterung des inländischen Gesundheitsmarktes mit doitschen Ärzten nicht stattfände. Aus unerfindlichen Gründen, denen man genauer nachgehen sollte, gehen diese aber wohl in größerer Zahl ausgebildeten Ärzte eben lieber ins Ausland. Inzwischen plündern wir stattdessen Tschechien, Rumänien und gar Aserbaidschan um unsere fehlenden Ärzte in den Kliniken auszugleichen. Unser Gesundheitssystem basiert also in realiter inzwischen teilweise auf dem Ausbildungsstand dieser Länder, während die Briten gut ausgebildete, deutsche Ärzte in ihren Standard integrieren konnten. Das scheint mir ein Ärgernis, dass man aber wohl durch reine Forderung nach deutscher Sprache nicht lösen kann, solange man die Ursachen nicht angeht bzw. deutlich und klar benennt.
Auf der einen Seite -wenn man davon profitiert- den Kapitalismus, den Markt und die erzwungene Flexibilität der Arbeiter in den Rang von Göttern erheben und andererseits -wenn man negativ betroffen scheint- selbigen in Bausch und Bogen zu verdammen, bzw. mit Abkapselung und nationalstaatlichem Errichten von nichttarifären Handelshemmnissen hantieren zu wollen ist einfach Bullshit und bigottes Sackgassenbingo!


Aber es finden sich halt auch Sätze im Programm der AfD, die man als Mensch -mit mehr als einer Gehirnhälfte- tatsächlich nur unterschreiben kann, bspw. der Ansatz die paritätische Finanzierung des Krankensystems für gesetzlich Versicherte wieder aus der Schieflage zu holen. Die AfD setzt sich dafür ein, dass der Arbeitgeberanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung wieder auf die gleiche Höhe wie der Arbeitnehmeranteil festgelegt wird.
Wer kann da was gegen haben?
Ob man es allerdings so bizarr begründen muss, wie sie es dann tun, indem man feststellt:Die Risiken der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen allein auf die Arbeitnehmer abzuwälzen, wie es die letzten Bundesregierungen getan haben, ist unsystematisch. , wage ich zu bezweifeln. Wäre es also, so muss man wohl fragen, eher in Ordnung die Arbeiter deutlich höher zu belasten, wenn es denn irgendwie 'systematischer' wäre? Hää? Welche Systematik ist hier gemeint? Dennoch bleibt die Forderung richtig, diese unsoziale Beule wieder reinzudrücken.

Und genau das ist es, was mich am Programm -neben der unangenehmen Art der alten kleingeistigen, xenophobiegefütterten Herrenmenschenattitüde- stört - sie versprechen nahezu Allen was, außer halt den schwulen Muslimen- gerne gegenläufiges und sich eigentlich widersprechendes.
Aber vermutlich ist das dieses "weder rechts noch links" Gefasel, was sich immer öfter als neutrales tarnt, und doch nichts ist als alte Ideologie der bösen Art in camouflierten Schläuchen.

Ihnen Ihr Blödbabbler
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Zitate stammen aus dem Wahlprogramm der AfD

Freitag, 18. August 2017

Es bleibt ein komischer Geschmack

Da habe ich mich die letzten Tage beim abendlichen Glas Whisky gewundert, warum unterschiedliche Flaschen augenblicklich scheinbar alle zur gleichen Zeit damit anfangen müssen das ihnen der Korken zerkrümelt.
Der letzte Schluck aus dem Glas brachte immer ein krümeliges, festes und bräunliches Element in den Mund.
Am dritten Abend hintereinander -und der dritten unterschiedlichen Flasche- habe ich dann langsam begriffen, ich habe, in Anlehnung an den guten alten Western mit Clint Eastwood, Für eine Handvoll Dollar, ein Erlebnis gehabt, welches ich mit "Für ein Maulvoll Fruchtfliegen" betiteln möchte. *RabäähundIgelspei*
Deswegen sind jetzt wieder die Fruchtfliegenkillerfallen mit Apfelsaft, Essig Spülmittel befüllt. Sauviecher, damische!

Da wurde nun ein Kinderschänder zur Bewährung verurteilt, weil er geständig war und das Gericht von einem minderschweren Fall des sexuellen Missbrauchs von einem Kind ausgeht.
Klar, nach Aussage des kirchlichen Kinderschänders hat ihn die 13 jährige verführt, kennt man ja, von Dolores Haze, die allerdings damals erst 12 Jahre alt war. Nicht also Laurin läßt hier grüßen, sondern Nabokov.

Nun, ein Jugendbetreuer, überraschenderweise im kirchlichen Zusammenhang!111!!!!!, der zum Tatzeitpunkt 35 Jahre alt war, lässt sich von einer 13 jährigen verführen und fickt selbige mindestens dreimal. Einvernehmlich, wie man so schön sagt. Außerdem dachte er, sie sei schon 14. Hmm. Und das Luder hat ja außerdem und wohl auch schon mit anderen herumgemacht, jawoll!
Tja, dann ist ja alles klar. Kann dann ja dann nur minderschwerer Sex mit einem Kind gewesen sein. Eigentlich sowieso deren Schuld, denn die wollte das ja und hat es sicher auch noch provoziert und vermutlich hatte sie auch die passende, Männer aufreizende Kleidung an.

Ich dachte, wir wären über solch‘ eine Form von Gerichtsbarkeit langsam hinaus, eine die beim (jugendlichen) Opfer durch dessen Lebenswandel eine Mitschuld sieht bzw. eine Entlastung des Täters daraus ableitet. Scheinbar nicht. Schade!
Ist aber auch nicht einfach für einen echten Mann seine Triebe zu beherrschen, da ist es meist leichter deshalb Frauen zu zwingen sich zu vermummen... ach nee, ist ja die andere große Religion, mönsch... dieser Teufel Weib aber auch, besonders diese noch ganz jungen, da hat man es als Erwachsener echt nicht leicht. Also, selber schuld du Luder, so lese ich das Urteil und so wirkt es.

Ich bin ja bekanntlich für jede Form von sexueller, einvernehmlicher Art des Verkehrens unter erwachsenen Menschen; denn geht es mich nicht den Dreck unterm Fingernagel an, wer da wem und wie oft einen bläst oder wer lieber in Analogien verkehrt. Da kann man sich ketten, peitschen und würgen, das ist mir alles wumpe -wenn beide Partner das so wollen und es ihnen Freude macht, bitteschön. Haut rein.

Wenn aber erwachsene Menschen Kinder ficken, dann ist es qua definitionem Essig mit 'einvernehmlich', das ist definitiv immer Missbrauch und meiner Meinung nach eben nicht mit Bewährung zu sanktionieren.

Falls ich also kleine Konfirmandinnen ficken will, dann sollte ich besser auch ein kleiner Konfirmand sein -und eben nicht ein erwachsenes Arschloch von Jugendbetreuer, der sich, wie dieser hier, dann noch als Opfer einer kindlichen Verführung darstellt und dadurch einer ernsthaften Bestrafung entgeht.

Wer sich also fragt, wieso es immer mehr Fälle von Politik- und Staatsverdrossenheit, manche sagen gar Demokratieverdrossenheit, in diesem Lande gibt, und warum in vielen Fällen das Vertrauen der Menschen in die Justiz immer öfter erodiert, der landet früher oder später bei vielen absurden Formen der Auslegung der Reichweite des Jugendstraftrechts und bei einer falschen Priorisierung. Nicht nur, aber eben doch.
Wenn gesprochenes Gesetz nicht mehr den Eindruck von Nachvollziehbarkeit macht, Sicherheit und Gerechtigkeit für die Bürger vermittelt, dann rutschen mit der Kritik immer öfter auch manche andere Institutionen des Staates, wenn es bald über die Klippe geht, in den Abgrund.

Danach bleibt bei mir ein deutlich schlechterer Geschmack im Mund, als es ein paar Fruchtfliegen im Whisky je vermögen.

Nachdenkliche Grüße von Ihnen Ihrm Blödbabbler

Montag, 24. Juli 2017

Der Jude mal wieder schuld?

Auf dem Tempelberg in Jerusalem gibts Zoff.

Der israelische jüdische Terrorstaat erlaubt sich -mal wieder ohne Grund- palästinensischen Unschuldslämmern, die lediglich ihrem Friedengott mit warmen Worten des Glücks und gewaltfreien Botschaften für alle Menschen huldigen wollen, den Zugang zum Tempelberg zu reglementieren.

Durch menschenverachtende Metalldetektoren sollten fromme Muslime jenseits der 50 -vermutlich auf ihre Prothesen abgehorcht und damit, wie es mieser, zionistischer Brauch ist- auch noch, und wie immer, öffentlich gedemütigt werden.
Elende Juden!

Zum Glück erhob sich dagegen dann ein -wie immer und gar nicht anders denkbarer - friedlicher Protest der palästinensischen Muslime, deren muslimische Autoritäten -wie immer- deeskalierend wirkten.

Nur deutsche Fakenewserzeuger nannten das: Die Autoritäten der islamischen heiligen Stätten in Jerusalem verurteilten daraufhin weniger die Bluttat auf heiligem Boden, sondern vielmehr den Bruch des Status Quo. Von den Muslimen verlangten sie, die Metalldetektoren nicht zu durchschreiten, sondern auf den Straßen zu beten und zu protestieren. da stehts
Nein!Doch!Oh!
Diesem Aufruf kamen die Gläubischen gerne nach.

Bei den daran anschließenden, komplett friedlichen Demonstrationen wurden dann drei der Teilnehmer von der aggressiven, zionistischen Terrorpolizei -wie immer- völlig grundlos erschossen.
Da blieb dann freilich nichts anderes übrig, als durch ein mitgebrachtes Messer und einen aufrichtigen, jungen Palästinenser, dem das Wohl der Frauen und Kinder so sehr am Herz lag, zur Feier bei der Geburt eines Judenbabys in einer Siedlung voller Juden im Westjordanland dem großen Ganzen, durch das rituelle Schächten von drei der dortigen Bewohner, noch den friedlichen Segen der Tat einer Friedensreligion angedeihen zu lassen.

Religion des Friedens und der Frauenrechte, sei gesegnet!

Nun schimpft natürlich die ganze Welt -wie immer- zu Recht auf die Juden, die sich, nur weil ein muslimischer, palästinensischer Attentäter vorher zwei (jüdische) Polizisten getötet hatte, brutal erdreisteten diese Metalldetektoren anzubringen und den freimütigen Gläubischen erst ab einer Altersgrenze von 50 Jahren den Zugang zum Tempelberg zu gewähren. Ab 50 deswegen, weil die jüngeren vom Stamme Palästina gar allzuoft bei Erschütterung explodieren oder zur Beckmesserei neigen. Schande, sowas!

Klar muss man dann sein Widerstandsrecht ausüben und Menschen umbringen, geht ja gar nicht anders, oder?
Und wenn die Juden dereinst erstmal ins Meer gejagt wurden oder halt anderswie tot gemacht sind, dann herrscht endlich Frieden und die große Religion der Friedfertigen im Nahen Osten, rund um den Arsch der Welt.

Und wenn sich Idioten und Dummköpfe zu Wort äußern, ist gewöhnlich der Ziegenfreund, Bonsai-Diktator und wuselige Theokrat aus der Türkei nicht weit. Ganz nach Art des gemeinen Dorfdeppen brabbelte er dann:„Niemand kann erwarten, dass die islamische Welt teilnahmslos zusieht, nach der Demütigung, welche die Muslime durch die Restriktionen am ,edlen Heiligtum‘ erlitten“ da stehts.
Genau. Verunglimpfen diese Jidden doch justamente den Ort, an dem der Mohammed mit seinem fliegenden Pferd in den Himmel ritt. m(

Es gibt herrliche Orte von Gelehrsamkeit und Besinnung. Doch Bibliotheken, wie in Alexandria brennen, während Orte der gelebten Dummheit -wie der Tempelberg mit seinen Bauten- über Jahrtausende Bestand haben. Geschichte is a bitch.

Schulen gehören sicherlich auch immer weniger zu den Orten der Gelehrsamkeit, wenn man sich nicht mit der wachsenden Thematik "Antisemitismus" dort mal auseinandersetzt; scheint ein veritables Problem zu geben.

Man ist aber vermutlich zu sehr mit der Inklusion des Islam und seiner Forderungen ins Curriculum beschäftigt, um sich auf den Schulhöfen und den Klassen um diesen Irrweg pädagogisch oder juristisch zu kümmern.

So wächst dann stetig zusammen, was zusammengehört und scheinbar nicht zu überwinden ist, und aus jedem lobotomierten Gernegroß tönt es dann:„Antisemiten aller Länder vereinigt euch!“.

Und, nein, da lohnt es auch immer noch nicht, Diskussionen mit gar manchem Zeitgenossen über Querfronterlebnisse, kulturelle Eigenheiten oder abgehängte Teile der Gesellschaft zu führen, wenn sowieso hinter allem der gute, alte Ahasver lauert; hinter dem Finanzsystem, hinter Kriegen und vor allem hinter dem Staat Israel, immer danach trachtend uns zu schaden.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Parteiisch

Mittwoch, 19. Juli 2017

Acrylamid statt Acryl Pulli!

So, so das Acrylamid mal wieder. Hmmpf.
Die EU bemüht sich ja gerne an mancher Stelle Probleme für die Bevölkerung nicht regulieren zu wollen, oder setzt stattdessen auf freiwillige Selbstregulation der Wirtschaft - und lässt es somit unreguliert.
Immer gerne genommen werden da bspw. die EU weiten Erhöhungen der Grenzwerte für Strahlenbelastung in Fisch(nach Fukushima) oder auch Endosulfan im Lachsfutter, alles zum hehren Wohle der Verbraucher, is' ja klar.

Beim bösen Acrylamid geht man jetzt aber entschieden in Gegenrichtung vor, auch wenn mir die Forschungslage da eher nicht eindeutig ist, und versucht via Gesetz dem Stoff bzw. seiner Entstehung einen kleinen Riegel vorzuschieben.
Vermeidung von vielem ist sicherlich ein guter Ansatz, so sollte man z.B. doofe Gesetze oder G20 Gipfel vielleicht einfach vermeiden, ist doch schon im Ansatz erkennbar, dass das schlecht ist und schaden wird.

Was mich aber an dieser vorgeblichen Sicherheitsgesetzgebung stört, ist, dass es da scheinbar keinen echten Beweis gibt, ob das Acrylamid im Essen für den Menschen eine Gefahr darstellt oder nicht.
Die Studienlage scheint mir definitiv nicht eindeutig zu sein.

Der Mensch hat vermutlich seit ca. 1. Millionen Jahren Nahrung über dem offenen Feuer zubereitet, dabei entstand sicherlich auch das böse Acrylamid des Öfteren und wurde von unseren weit entfernten Vorfahren aufgenommen.
Mäusen und Ratten ist es hingegen bisher -zumindest meinem Kenntnisstand nach- immer noch nicht gelungen mithilfe von Feuer ihre Nahrung zuzubereiten und am offenen Feuer im Rauch sitzend Pommes Rot-Weiß zu verzehren.

Bedeutet für mich als Hypothese: Menschen hatten die evolutionäre Möglichkeit sich über einen langen Zeitraum mit Acrylamid anzufreunden, die, die es nicht vertragen haben und verstarben, waren vermutlich im Genpool irgendwann nicht mehr die relevante Stellgröße. Wenn wir jetzt das bisher vorherrschende Acrylamid reduzieren, fehlt vielleicht gerade das was, uns gesund hielt.
Wir sind ja vermutlich eher die Nachkommen derer, die sich an Acrylamid im Essen anpassen konnten, es vertrugen ohne frühzeitig das Zeitliche zu segnen.

Mäuse sind hingegen einfach massiv überfordert mit dieser völlig artfremden Form der Nahrung und entwickeln Krankheiten wenn man sie damit füttert -hui!-; wie auch damals, als russische Wissenschaftler Kaninchen mit großen Eigelbmengen und Hirnmasse gefüttert haben, bis diese dann eine der Arteriosklerose ähnliche Erkrankung aufzeigten.
Oder wie es Udo Pollmer ausdrückt:Urheber der kollektiven Cholesterinhysterie der westlichen Welt sind russische Wissenschaftler (James Bond läßt grüßen), die Ende des 19. Jahrhunderts ihre Versuchskaninchen so lange mit Eigelb und Hirn fütterten, bis sie Arteriosklerose entwickelten. Daß die armen Tierchen üblicherweise ganz andere Kost bevorzugen und demzufolge verdauungsmäßig nicht für den Verzehr von Schädelinhalt gerüstet sind, kam damals niemandem in den Sinn. (aus Pollmer/Warmuth: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer)

Wie gesagt, ich vermute nur, dass es bei der Gesundheitsbeeinträchtigung durch erwärmte und angebrannte Nahrung zwischen Mäusen und Menschen einen Unterschied geben könnte, Entwicklungsgeschichtlich liegt es aus meiner Laiensicht zumindest nahe.
Vielleicht liege ich aber auch auf dem ganz schiefen Dampfer mit der Vermutung - eventuell kann der Herr wvs als Fachmann da was Treffenderes zu schreiben?

Aber insgesamt schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Dienstag, 30. Mai 2017

Respekt für betrunkene Taxifahrer?

Oder für Busfahrer, die unter Drogen ihre Passagiere durch die Straßen der Republik chauffieren?

Eine merkwürdige Forderung wie es scheint, ist doch selbst den eher dümmeren meiner Mitbürgern wohl offensichtlich, dass beide Verhaltensformen, also Alkohol oder Drogen ein steigendes Unfallrisiko beim Führen eines KFZ oder dem Bedienen einer Maschine in sich bergen.
Wir haben es mühsam gelernt und der liebe Gesetzgeber hat für unser Wohl mit Gesetzen reagiert - so sanktioniert er solch artiges Fehlverhalten beim Ertappen und wertet es als Straftat.
Sogar Frau 'Trunkenheitsfahrt' Käßmann war damals reumütig, als man sie des alkoholisierten Fahrens bezichtigte und dies wohl zu Recht.
Mancher raunte sogar was von "Respekt!", dies galt allerdings nicht der durchaus anständigen Promillezahl von 1,54, sondern ihrem Rücktritt von der Spitze der Reformhausprotestanten.
Ich sach' ma': Prost statt Pröpstin!

Um das Fahren unter Alkohol und Drogen muss man sich bei meinem Thema allerdings nicht wirklich scheren, werden diese beiden Problemkinder doch explizit für die nächsten fast 30 Tage mal nicht zu sich genommen.
Man ahnt es schon, es ist mal wieder Ramadan.
Um uns herum findet das alljährliche Rammagedöns statt; Menschen verzichten tagsüber darauf ihrem Körper Flüssigkeiten und Nahrung zuzuführen, haben keinen Sex und riechen stattdessen aus dem Mund.

Die Arztpraxen, so erzählte es mir eine Ärztin am Montag, sind augenblicklich voller und zu einem guten Teil mit Menschen aus jenen Ländern in denen man das Land kaputt gemacht hat, aber dafür die Religion das Sagen hat.
Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang aufmachen möchte.
Ich bin nun nicht ganz sicher und schätze mal ein fifty-fiftyVerhältnis zwischen solchen, die sich vom Pseudofasten freischreiben lassen(Kranke müssen eben nicht...) um sich dem Druck der Heilsbringer zu entziehen und jenen, bei denen der Körper bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius den Entzug von Flüssigkeit mit Schwindel, Schwäche und ähnlichem bestraft.
Die Patienten standen jedenfalls Schlange ob der schieren Zahl die es abzuarbeiten galt. Frauen mit Kopftuch und männliche, pubertierende Söhne mit dem Geruch von Moschusochsen unter der Achsel schmiegten sich ins Wartezimmer und harrten der ärztlichen Kunst für vermeintlich selbstverschuldete Symptome.

Nun fordern wieder einige, man solle das Respektieren, also nicht den Moschusgeruch, sondern das Fasten, die Religion, sie verstehen...

Nee, tu ich nicht. Wenn Menschen beschließen sich nicht zu impfen und sie dann das clostridium tetani hinrafft ist das für mich o.k. . Wenn jemand aber auf Impfungen verzichtet, die der Gemeinschaft gelten, dann ist es nicht o.k. sich dem zu entziehen, und die FDP fordert hier zu Recht eine Impfpflicht. Oh weh, ob danach der Waldie noch seinen Namen tanzen kann, also wenn er geimpft ist, fragt sich bestimmt manche Bionade-SUV-Fahrerin mit Biosiegel dann.

Aber zurück zum Thema. Wer sich aus welchem Grund auch immer freiwillig entscheidet seinem Körper Dinge vorzuenthalten und deswegen häufiger Unfälle mit KFZs baut, wer kränkelt und schwächelt, dem ist meiner Meinung nach nicht mit Respekt, sondern mit Sanktionen zu begegnen. Wer dann auch noch Kinder dazu bringt, der sollte mit der Rute bearbeitet werden, hey, Scharia Law ist doch so geil, oder?

Aber fasten ist doch so gesund, gibt doch Heilfasten(Deutschlands liebstes Kind, Hauptsache Heil!) und auch die Christen...blabla...
Sich Essen zu entziehen mag tatsächlich positive Erscheinungen mit sich bringen, aber hier wird ja nur zu einer bestimmten Zeit nichts gegessen und dann dafür deutlich mehr als gewöhnlich, so las ich es.

Man isst also nix tagsüber um sich dann abends vollzustopfen bis zum Anschlag. Das erinnert mich immer ein wenig an den Filmklassiker "Das große Fressen".

Sich Flüssigkeiten vorzuenthalten (besonders während es warm ist) ist jedoch nachweislich nicht gesund, sondern führt relativ schnell in jenes Stadium, was den Religionen gemeinhin am Liebsten ist: Fantasieren und Gläubisch sein.
Die Konzentrationsfähigkeit lässt merklich nach und man wird anfälliger für (irrationale)Stimmungen.
So ist für die Palästinenser dieses Jahr Scheidung nicht erlaubt während der Zeit des Ramadan.

Einige hören eventuell sogar Stimmen. Oftmals die vom Feuerwehrmann, der einen nach dem Unfall aus dem Wagen schneidet. Zumindest in den Ländern, in denen das Ritual des Ramadan staatstragend und integraler Bestandteil des öffentlichen Lebens ist.
Für mich ist diese Form von vorsätzlicher Gefährdung anderer nichts anderes, als die oben beschriebenen Trinker und Junkies die sich im Auto aufmachen ihren Nächsten totzufahren.

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